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Frauenpower Supercharged – Mit Jennifer Knäble

In dieser besonderen Episode von HEALTHWISE begrüßt Host Nils Behrens die bekannte Moderatorin, Unternehmerin und Mutter Jennifer Knäble – nicht nur als Gast, sondern als neues Mitglied im HEALTHWISE-Team. Mit ihrer langjährigen Erfahrung in Medien, Beauty und Lifestyle bringt sie eine neue, inspirierende Perspektive auf Themen wie Frauengesundheit, mentale Balance und Selfcare.

Jennifer steht für eine Generation moderner Frauen, die Beruf, Familie und Selbstfürsorge in Einklang bringen möchten – und offen darüber sprechen, dass das nicht immer einfach ist.

Die Folge HEALTHWISE auf spotify

Die neue Stimme bei HEALTHWISE

Jennifer Knäble erweitert den HEALTHWISE-Podcast um weibliche Perspektiven – von Hormonen über mentale Gesundheit bis hin zu Themen wie Menopause, Stressmanagement und Alltagsroutinen. Ihr Ansatz ist authentisch, humorvoll und geerdet: Gesundheit bedeutet für sie, in Balance zu bleiben und sich selbst nicht zu verlieren.

Als zweifache Mutter weiß sie, wie herausfordernd der Alltag sein kann – und wie wichtig es ist, Raum für sich selbst zu schaffen. Statt Perfektionismus predigt sie Realität: Gesund leben heißt nicht, alles richtig zu machen, sondern achtsam mit sich umzugehen.

Frauengesundheit im Fokus

Jennifer legt großen Wert auf Bewusstsein für Frauengesundheit. Themen wie Hormonbalance, Eisenmangel, mentale Erschöpfung oder die Vereinbarkeit von Familie und Beruf betreffen viele – werden aber oft zu wenig offen besprochen.

Sie möchte Tabus brechen und aufklären, wie Ernährung, Bewegung und mentale Stärke zusammenspielen. Besonders wichtig: regelmäßige Bluttests und die Beobachtung des eigenen Körpers. Ihr persönliches Learning: Ein unerkannt niedriger Eisenwert kann Müdigkeit, Konzentrationsprobleme und Stimmungsschwankungen erklären – etwas, das viele Frauen betrifft.

Schönheit als Ausdruck von Wohlbefinden

Für Jennifer bedeutet Schönheit vor allem eines: von innen heraus zu strahlen. Sie sieht Beauty nicht als äußere Fassade, sondern als Ausdruck von Selbstannahme und Gelassenheit.

Ihre Devise: Weniger ist mehr. Eine einfache Pflegeroutine, gesunde Hautpflegeprodukte ohne unnötige Zusätze und bewusstes Wohlfühlen im eigenen Körper – das ist echte Schönheit. Make-up kann Ausdruck von Kreativität sein, aber nicht Ersatz für innere Balance.

Gesunde Routinen, die funktionieren

Zwischen Job, Kindern und Terminen setzt Jennifer auf einfache, umsetzbare Routinen:

  • Yoga und Wand-Pilates: sanft, effektiv und jederzeit zuhause machbar.
  • Kleine Rituale wie 10 Minuten für Hautpflege oder Atemübungen.
  • Gemeinsame Familienmomente – ob beim Frühstück oder im Garten – als Quelle mentaler Stärke.
  • Priorisierung: Selbstfürsorge im Kalender festhalten, als festen Termin wie ein Meeting.

Mentale Gesundheit – Mut zur Ehrlichkeit

Jennifer spricht offen über den Druck, immer funktionieren zu müssen, und über den Mut, Hilfe anzunehmen. Für sie ist mentale Gesundheit keine Schwäche, sondern Selbstverantwortung.

Sie betont: Jeder braucht Zeiten des Innehaltens. Ob Coaching, Meditation oder Austausch mit Freundinnen – entscheidend ist, regelmäßig auf die eigene innere Balance zu achten.

Technologie und Zukunft der Gesundheit

Ein Thema, das sie besonders fasziniert: Künstliche Intelligenz in Medizin und Beauty. Von Hautanalysen mit intelligenten Scans bis zu individualisierter Pflege – die Verbindung von Technologie und Gesundheit eröffnet völlig neue Möglichkeiten. Wichtig bleibt dabei: Der Mensch steht im Mittelpunkt, nicht die Maschine.

Jennifer Knäble bei HEALTHWISE

Als neue Co-Host bringt Jennifer Themen ein, die viele Frauen beschäftigen, aber selten offen besprochen werden: Hormonveränderungen, Selbstwahrnehmung, Alltagsstress, Female Longevity und mentale Gesundheit. Mit ihrer Offenheit und positiven Energie möchte sie Mut machen, sich selbst mit mehr Mitgefühl zu begegnen – ohne Perfektionsdruck.

Take Aways  

  • Gesundheit beginnt mit Selbstfürsorge – körperlich und mental.
  • Weniger Perfektion, mehr Authentizität.
  • Routinen helfen, Balance im Alltag zu schaffen.
  • Frauenpower heißt, Grenzen zu kennen und auf sich selbst zu achten.
  • Schönheit entsteht von innen – durch Zufriedenheit und Ausgeglichenheit.

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Jennifer Knäble ist Moderatorin, Journalistin und Unternehmerin, die sich auf Kommunikation, Medien und Persönlichkeitsentwicklung spezialisiert hat. Nach vielen Jahren im Fernsehen konzentriert sie sich heute auf eigene Formate, Podcasts und Projekte, in denen sie Themen wie Authentizität, innere Stärke und moderne Lebensführung behandelt.

Ihr Ansatz verbindet journalistisches Gespür mit einem klaren Blick für Menschen und ihre Geschichten. In Gesprächen legt sie Wert auf Offenheit, Substanz und respektvolle Nähe, um echte Einblicke statt bloßer Unterhaltung zu schaffen. Dabei interessiert sie besonders, wie Menschen mit Veränderungen umgehen und wie Selbstreflexion und Werteorientierung zu einem erfüllteren Leben beitragen können.

Jennifer Knäble steht für eine reflektierte, glaubwürdige Kommunikation und möchte mit ihrer Arbeit zeigen, dass Medien auch Raum für Tiefe, Orientierung und persönliche Weiterentwicklung bieten können.

Mehr über Jennifer Knäble: https://www.jennifer-knaeble.de/

022 Frauenpower Supercharged. Introducing Jennifer Knäble


[Jennifer Knäble] (0:00 - 0:44)

Die glücklichsten Mädchen sind die schönsten Mädchen. Ich glaube, wenn man von innen glücklich ist und glücklich mit dem ist, wie man ist und mit seiner Familie, mit seinem Leben, dann strahlt man das auch aus. Und genauso ist es ja am Ende mit der Gesundheit.


Ja, wenn du nicht gesund bist, dann ist es nach außen schwer, vielleicht zu strahlen. Ich glaube, das ist ein großer Prozess, den man mit sich selbst, wo man mit sich selbst auch seinen Frieden machen muss. Ja, also ich war auch nicht immer glücklich in meinem Leben.


Ja, oder ich hatte viele Aufs und Abs und habe vieles nicht akzeptieren können und habe an so vielen Stellen gekämpft und mit mir gestruggelt. Und ich glaube, wenn man gewisse Dinge für sich annimmt und das Leben so, wie es ist, auch akzeptiert, das heißt ja nicht, dass man mit allem zufrieden sein muss oder keine höheren Ziele mehr hat, macht das schon glücklich und auch schön nach außen. So sehe ich das eigentlich immer.


[Nils Behrens] (0:44 - 1:49)

Herzlich willkommen zu HEALTHWISE, dem Gesundheits-Podcast präsentiert von Sunday Natural. Ich bin Nils Behrens und in diesem Podcast erkunden wir gemeinsam, was es bedeutet, gesund zu sein. Wir tauchen ein in Themen wie Medizin, Bewegung, Ernährung und emotionale Gesundheit.


Immer mit einem weisen Blick auf das, was uns wirklich guttut. 


Heute haben wir einen ganz besonderen Menschen zu Gast bei HEALTHWISE und das aus einem besonderen Grund. Jennifer Knäble gehört zu den beliebtesten TV-Moderatoren des Landes.


Sie ist erfolgreiche Unternehmerin, Podcasterin, Buchautorin und Mama von zwei kleinen Jungs. Da fragt man sich, was am anstrengendsten ist. Jenny liebt ihren Beruf, für den sie häufig in der ganzen Welt unterwegs ist, zum Beispiel auf den Filmfestspielen in Cannes oder vor einer Woche bei der großen Charity-Gala Trip to Bambi in Berlin.


Und da hat sie natürlich auch immer spannende Menschen zu Gast. Mit mehr als zwei Jahrzehnten Erfahrung in der Medienbranche und ihrer Leidenschaft für Themen wie Gesundheit, Longevity, Beauty und Lifestyle hat Jenny spannende Einblicke gewonnen, die sie ab sofort mit uns teilt. Denn Jennifer Knäble ist ab sofort unser neuer Co-Host bei HEALTHWISE und deswegen sage ich herzlich willkommen, liebe Jenny Knäble.


[Jennifer Knäble] (1:50 - 1:54)

Ich freue mich, lieber Nils. Oh mein Gott, das geht ja runter wie Öl. Kannst du es nochmal machen?


[Nils Behrens] (1:54 - 1:57)

Ja, ich kann das gerne. Du, es ist ja ein Tape. Kannst es dir jederzeit wieder anhören.


[Jennifer Knäble] (1:57 - 2:06)

Wie schön. Und auch hallo an euch. Du hast ja schon eine ganz tolle Community hier aufgebaut.


Ich freue mich sehr, dass ich jetzt hier ein bisschen supporten darf, lieber Nils, an deiner Seite.


[Nils Behrens] (2:07 - 2:43)

Ja, Jenny. Schön. Also wirklich herzlich willkommen nochmal bei HEALTHWISE.


Du wirst ja dafür eigene Folgen aufnehmen. Chorus klingt ja so ein bisschen so wie so Anchormans bei der Tagesschau, dass wir miteinander reden würden. Das tun wir jetzt nur das eine Mal.


Aber in erster Linie geht es wirklich darum, dass du eigene Gäste hast und ich eigene Gäste. Und so ein ganz klein bisschen mehr, sage ich mal, so was deine Erfahrungen und deine Sicht auf Gesundheit und Wohlfühlen einbringen kannst.


Weil man muss ja zugegebenermaßen sagen, dass du vielleicht einen anderen Zugang, sage ich mal, um es einfach zu sagen, vielleicht auch zu Beauty-Themen hast, aber vor allem auch zu Frauengesundheitsthemen, die bei uns ja auch immer eine große Rolle spielen.


[Jennifer Knäble] (2:44 - 3:00)

Es liegt ein bisschen in der Natur der Sache, lieber Nils. Obwohl du natürlich auch in allen Themen zu Hause bist. Aber klar, ich freue mich natürlich, die Frauenseite hier so ein bisschen mehr mit anzuschieben.


Auch mit euch da draußen und habe ja schon viel auch bei euch reingehört. Also ich liebe den Podcast und freue mich sehr, dass ich jetzt hier mitspielen darf.


[Nils Behrens] (3:00 - 3:06)

Ich freue mich besonders darauf, dass ich mir dann auch mal die Folgen anhören kann, weil ich höre mich selbst nicht so gerne. Und von daher ist es...


[Jennifer Knäble] (3:06 - 3:06)

Hörst du nie rein?


[Nils Behrens] (3:06 - 3:27)

Ich höre mal kurz rein und dann ärgere ich mich aber über jedes Mal, wo ich irgendwas nicht richtig aus meiner Sicht sage oder die Frage hätte anders stellen sollen. Ich bin da schon sehr selbstkritisch. Das ist genau das, was ich eigentlich in ganz vielen Folgen immer allen erzähle, dass dieses Thema Selbstmitgefühl und mit sich selbst nicht zu kritisch sein. Da bin ich jetzt ehrlich gesagt kein guter...


[Jennifer Knäble] (3:27 - 3:33)

Aber ich sage dir auch was. Ich habe 16 Jahre Fernsehen gemacht und ich habe nicht eine Sendung von mir gesehen. Deswegen: I feel you.


[Nils Behrens] (3:33 - 3:34)

I feel you.


[Jennifer Knäble] (3:34 - 3:44)

Ich musste manchmal, wenn es mal Ärger gab, wenn irgendwas mal doof war, dann musste ich es mir noch mal angucken. Dachte danach, naja, es ist so schlimm, war es ja gar nicht. Aber grundsätzlich bin ich da wie du.


[Nils Behrens] (3:44 - 3:50)

Bei meinem letzten Podcast war es ja immer noch so, dass ich dann nur Audio war. Jetzt laufen jetzt auch noch immer noch die Kameras. Das macht es auch nicht besser.


[Jennifer Knäble] (3:50 - 3:52)

Du hast immer Luft nach oben.


[Nils Behrens] (3:52 - 4:04)

Ja, ja, nein. Gut, kommen wir doch jetzt mal aber wirklich zum eigentlichen Interview. Und meine erste Frage ist ja an jeden Gast einmal eine Sonntagsfrage. Nicht immer die gleiche, aber eine Sonntagsfrage.


Deswegen die Sonntagsfrage an dich ist, was tust du denn an Sonntagen für deine Gesundheit?


[Jennifer Knäble] (4:05 - 4:18)

Ach Mensch Nils, weißt du, ich würde jetzt so gerne sagen, ich bin so die super Green Smoothie Mom. Weißt du, die jeden Morgen jetzt hier für die ganze Family Green Smoothie und alles nur super gesund und total Instagramable mit Fotos herrichtet. Bin ich nicht.


[Nils Behrens] (4:20 - 4:28)

Okay, da ist das Thema, wir haben ja schon geklärt. Wo ich mich schon geoutet habe als Nicht-Role Model, dann machen wir das gleich so. Ich hoffe, wir behalten nach dieser Folge noch ein paar Zehörer.


[Jennifer Knäble] (4:28 - 6:10)

Nein, aber was ich sagen muss, ich bin ja auch Mama von zwei kleinen Jungs. Und tatsächlich hat sich meine Sicht auf die Dinge auch natürlich durch meinen Job so über die Jahre da ein bisschen geändert.


Also ich gucke schon, dass es gesund zugeht bei uns. Wenn ich dann immer andere sehe, gerade bei Instagram, das kennen wir ja alle. Auch ihr da draußen wahrscheinlich, wo man sich immer fragt, wo leben die, wie machen die das, dass das alles so aussieht, wie viele Hausangestellte haben die.


Aber wir machen zum Beispiel sonntags gerne Porridge alle zusammen. Ja, so einen gesunden Porridge, das machen die Kids nämlich auch schon selbst. Die kennen sogar das Rezept, was da reinkommt.


Und das ist ganz süß, die sind zwei und drei jetzt die Jungs, wenn die mit ihren Mini-Patsche-Händchen da anfangen, irgendwie die Haferflocken rein und den Honig und so. Also das Rezept kennen die, man soll Kinder ja auch schon so mitnehmen. Dann bauen wir ja seit neuestem auch Gemüse an bei uns im Garten, so Hochbeete.


Jetzt sind gerade die Tomaten reif geworden. Die Birnenmelonen sind gar nicht erst rausgekommen und die Paprika auch nicht. Wir haben ganz fancy gesät.


Aber immerhin, die Kinder freuen sich, die Tomaten sind da. Es gibt dann immer einen Tomatensalat. Also solche Sachen versuche ich schon.


Und ansonsten haben wir auch noch einen Hund. Und wie gesagt, Boys-Mom, ich meine, du bist auch Papa. Ich habe zwei Jungs, also ich muss so viel mit Bollerwagen, Brötchen holen, mit dem Hund raus.


Also ich habe immer schon das Gefühl, ich habe schon so viele Kalorien verbrannt, auch an einem Sonntag. Und habe tatsächlich jetzt, ganz verrückt, mich beim Yoga wieder angemeldet. Aber da kann ich einen Tipp an alle da draußen geben.


Man muss sich das, wenn man sowas macht, wirklich als Termin im Kalender eintragen. Du musst es sehen wie ein Business-Termin oder ich muss meine Kinder um 16 Uhr abholen. Sonst machst du es nicht.


Dann ist immer irgendwas oder die schreien oder der Papa hat noch was und dann sagst du, ach ja, komm, ich mache es heute nicht. Das muss als Termin im Kalender.


[Nils Behrens] (6:10 - 6:27)

Das ist ganz lustig, dass du das sagst, weil ich habe einen Gym in Hamburg, wo ich trainiere. Also ich wohne in Hamburg und in Berlin. Aber wenn ich in Hamburg bin, dann trainiere ich in dem Gym und die lassen nur zehn Leute gleichzeitig auf die Fläche.


So das heißt, man muss sich immer anmelden. Und das heißt also, wenn du dann schon mal einen Termin hast, dann fühlst du dich auch ganz schlecht.


[Jennifer Knäble] (6:27 - 6:34)

Du bist ja so ein Jogger. Du gehst ja so gern an der Alster joggen. Das ist nie an mich gegangen.


Also wenn irgendjemand einen Tipp hat, joggen, ich kann es nicht. Es geht nicht.


[Nils Behrens] (6:34 - 6:38)

Ich glaube, wir wollen über dich reden. Aber ich glaube, es ist tatsächlich...


[Jennifer Knäble] (6:38 - 6:38)

Erzähl es mir nachher.


[Nils Behrens] (6:38 - 7:02)

Ich erzähle es dir nachher. Es war die einzige Möglichkeit, nicht komplett dick zu werden, weil ich immer abends, wenn ich nach Hause kam, meine Tochter auch sehen wollte. Und deswegen musste man irgendwas machen, was du vor der Arbeit machen kannst.


Und vor der Arbeit war damals tatsächlich, als meine Tochter geboren wurde, noch nicht so viel auf. Das heißt, diese frühen Gymstunden, die gibt es noch gar nicht so lange. Die meisten auch hier in Berlin machen alle erst um sieben auf.


Das ist mir zu spät. So, und joggen kannst du immer schon vorher.


[Jennifer Knäble] (7:02 - 7:05)

Das stimmt, wenn ich es können würde, ich würde es mega finden. Aber vielleicht komme ich noch ran.


[Nils Behrens] (7:06 - 7:37)

Vielleicht, vielleicht. Du bist jetzt ja schon eine ganze Zeit in der Medienwelt unterwegs und hast da ja auch sehr viele spannende Interviews geführt. Und ich möchte so ein bisschen das Gespräch heute, wir wollen dich besser kennenlernen, aber wir wollen auch ein paar von den wichtigen Insights und Learnings, die du in der Zeit gesammelt hast, hier auch mit den ZuhörerInnen dann auch teilen.


Und bei HEALTHWISE geht es ja um das Thema Medizin, Ernährung, Bewegung, mentale Gesundheit und auch dank dir jetzt um das Thema Beauty. Gibt es hier so ein Schlüsselerlebnis, das dein Interesse für diesen Bereich besonders geweckt hat?


[Jennifer Knäble] (7:37 - 7:40)

Also ich war schon immer Mädchen, muss ich sagen. So grundsätzlich.


[Nils Behrens] (7:41 - 7:42)

Bei Geburt, ja. Schon, gut zu wissen.


[Jennifer Knäble] (7:42 - 9:20)

Das war schon. Also ich war schon immer da sehr interessiert. Fashion Beauty war schon immer meins.


Und ich habe irgendwann angefangen für Burda, Bunte, die Bunte Beauty Days zu moderieren. Das war eine Messe, die ganz klein angefangen hat. Das Konzept haben wir so ein bisschen zusammen erarbeitet.


Deswegen bin ich auch ganz stolz drauf. Das war so ein kleines Pflänzchen, was dann wirklich ganz groß gewachsen ist. Wir hatten am Ende bis zu 11.000 Besucherinnen und Besucher. Wir hatten eine Bühne. Das waren immer zwei Tage. Ich hatte, ich habe mal nachgezählt, 52 Talk-Gäste.


Also das war schon, ich bin wirklich von der Bühne zack, bumm, nächste Talk-Runde. Also ich hätte für ein ganzes Jahr eine Talk-Runde eigentlich machen können für jeden Tag. Nein, das war super, super spannend.


Und da kam in mir noch mal mehr das Interesse eigentlich für diese ganzen Themen Beauty, Lifestyle, auch Gesundheit. Das hängt ja alles, wenn man ehrlich ist, auch sehr nah beieinander. Und daraus ist am Ende auch der Podcast entstanden, den ich ja auch noch moderiere.


Bunte VIP Gloss hat vielleicht auch schon mal der ein oder andere gehört, wo es eben auch vornehmlich um Beauty geht, aber eben auch immer mal flankierend zum Thema Gesundheit, Longevity. Wir haben ganz tolle, wirklich die A-Liga, muss man sagen, von Deutschlands Frauen, von Schauspielerinnen, Unternehmerinnen. Also wirklich ganz, ganz toll.


Ein paar Männer sind auch immer mal dabei. Da freue ich mich auch, wenn sich mal einer verirrt zu uns. Also da kam das eigentlich so hoch, dass ich mich da noch mehr eigentlich auch beruflich gefunden habe.


Und ich freue mich auch, genau wie du das ja auch immer hier sagst, einfach über neue Ansätze, neue Themen. Man kann immer viel lesen, aber wenn einem jemand was erzählt, freue ich mich immer, da auch selbst mich weiterzubilden und auch was von euch zu lernen.


[Nils Behrens] (9:20 - 10:27)

Total, total. Wir hatten in der Folge sieben hatten wir den Guido Axmann hier auch mal, der über das Thema Longevity-Mindset gesprochen hat. Und das war wirklich so etwas, was so, ich glaube, auch ein bisschen polarisiert hat.


Das hat man in den Kommentaren auch so gesehen. Aber das war dann wirklich so spannend, wie er dann einfach so sagte, diese ganze Diskussion rund um das Thema Purpose findet er total überbewertet. Er sagt, wir haben nicht die großen Beiträge, die wir fürs Leben und für die Welt dann irgendwie leisten müssen, sondern es geht einfach um den Moment jetzt.


Und das fand ich wirklich ganz interessant. Also er hat da wirklich so einige ganz andere Thesen als die, die eigentlich sonst jeder immer so bringt, dann so reingebracht. Und genau das ist es, das, was mich auch total inspiriert und fasziniert.


Wir hatten, ich komme gerade von einer Longevity-Konferenz in Kopenhagen zurück. Und da habe ich gelernt, ich wusste nicht, ob du es weißt, dass wir eine der wenigen Lebewesen-Gattungen sind, die überhaupt eine Menopause haben. Das heißt also, selbst auf dem gleichen genetischen Strang wie bei uns sind die Affen mit drauf, sind aber auch die Hunde und die Ratten und die Mäuse eben halt mit drauf.


So und die sind alle auf unserem genetischen Strang. Aber keins von diesen Lebewesen hat eine Menopause.


[Jennifer Knäble] (10:28 - 10:28)

Spannend.


[Nils Behrens] (10:28 - 10:36)

Und da stellen sich die Forscher in einem Baker-Institut in den USA jetzt tatsächlich die Frage, warum ist das so und muss das eigentlich so sein?


[Jennifer Knäble] (10:36 - 10:37)

Wahnsinn, ja.


[Nils Behrens] (10:37 - 11:04)

Also man lernt nie aus. Ja, aber das ist so das, was ich meine. So das sind immer so Inspirationen, die so groundbreaking sind, dass ich mich total für begeistert kann.


Aber ich merke schon, wie du da bist. Ich will deine Sichtweise heute hören. Deswegen, lass uns doch mal sprechen, wie sieht dein eigener Ansatz für Gesundheit und Wohlfühlen aus?


Also hast du Routinen oder Praxis? Also wir haben schon gehört, nicht am Sonntag den Smoothie machen, die aber besonders wichtig sind für deine persönliche Balance.


[Jennifer Knäble] (11:05 - 11:15)

Also ich setze da auch gerne bei meinen Kindern an. Tatsächlich, ich schaue, seit ich Mama bin, extrem auf Inhaltsstoffe. Das war mir vorher gar nicht so bewusst.


Ich dachte immer, wenn was für Kinder ist, muss das ja gut sein.


[Nils Behrens] (11:15 - 11:31)

Ja, Nutella ist gut. Gibt's jetzt auch vegan, habe ich jetzt gehört. Das ist wirklich die größte Sinnlosigkeit, die ich je gehört habe.


Das ist Zucker und Palmfett und jetzt in vegan. Also ich meine, ganz ehrlich gesagt, wollen die damit, gut das Tierwohl in allen Ehren. Aber ja, schön, oder?


[Jennifer Knäble] (11:31 - 11:55)

Auch das ist wieder eine Erkenntnis. Ja, es ist Wahnsinn. Aber es ist wirklich bei Kindern so, also wir alle kennen auch die Quetschies.


Ich meine, die dann immer so toll mit Vitaminen und da ist Obst drin. Ich meine, da ist eigentlich gefühlt nur Zucker drin. Bei Zahnpasta ganz, ganz schlimm mit dem Fluorid.


Wenn du nicht genau drauf guckst, wie alt deine Kinder sind, was da drin ist. Das wird auch in den Inhaltsstoffen einfach geändert, ohne dass das groß kommuniziert wird. Dann ist da so ein kleiner Button untendran, den du überhaupt nicht siehst als Mama, weil du nimmst die Zahnpasta irgendwie immer.


[Nils Behrens] (11:55 - 12:13)

Da habe ich übrigens einen sehr guten Tipp für alle Mamis hier so. Es gibt eine eine Firma hier aus Berlin, Netsch, unbezahlte Werbung. Das finde ich ganz cool.


Die haben Zahnpasta Tabletten, weil eben halt tatsächlich immer sehr viel Zahnpasta auch verschluckt wird von den Kindern. Und diese Tabletten könnten die theoretisch auch essen. Und es würde, finde ich, kein negativer Effekt sein.


[Jennifer Knäble] (12:13 - 12:14)

Und die kauen die dann, oder?


[Nils Behrens] (12:14 - 12:35)

Und du kaust die. Und das ist natürlich ganz spannend für uns. Jetzt sage ich mal so, du noch viel jünger, ich aber in meinem fortgeschrittenen Alter ist das erst mal eine Umgewöhnung, dass du eher so eine Tablette zerkauen musst und die dann da bürstest.


Aber ich finde, also ich glaube, wenn ich jetzt kleine Kinder hätte, würde ich, glaube ich, von Anfang an die auf diese Tabletten konditionieren. Die kauen ja immer so ein bisschen durch, die haben wie ein Pulver im Mund und dann wird das gebürstet.


[Jennifer Knäble] (12:35 - 13:19)

Das ist spannend. Das google ich gleich mal. Das ist schon wieder was gelernt heute.


Und zum Thema Mama sein und Beauty in meinem Leben und mit allen Jobs, die ich so nebenbei habe, achte ich tatsächlich bei Beauty, bei Make-up extrem auf Inhaltsstoffe. Weil, also auch wenn man da mal schaut, was da so alles drin ist. Und es ist ja tatsächlich so, das hat mir auch mal meine Make-up Artistin erzählt, die Haut, die frisst das ja auch, ne?


Mal so jetzt einfach gesagt. Also ich habe auch eine ganz trockene Haut. Und wenn ich morgens ein Make-up draufhabe, ist das abends weg.


Das macht so klack. Und da willst du halt nicht. Gibt so eine Firma, die hat da ganz schön No Bullshit, ja, ist da drin.


So ein Slogan gehabt. Das fand ich eigentlich so, das hat mich total angemacht. Das fand ich super.


Also da achte ich echt drauf. Das habe ich früher auch nie. Das war einfach, wenn es glitzert und toll aussah, war das super.


[Nils Behrens] (13:19 - 13:19)

Hauptsache es geht.


[Jennifer Knäble] (13:20 - 13:49)

Genau, also das habe ich in meine Routine auf jeden Fall eingebaut. Und weniger ist mehr. Also ich hatte früher 7000 Tiegel im Bad stehen.


Ich habe jetzt ein Serum für tagsüber. Da nehme ich gerne Vitamin C. Muss man mit Sonnenschutz kombinieren.


Abends Retinol. Und ich habe eine Tages- und Nachtcreme. That's it.


Also für alles andere habe ich keine Zeit. Das ist dann so meine Me-Time, die 10 Minuten. Aber das versuche ich in meine Routine einzubauen.


Weil ich glaube, wenn es zu kompliziert wird in allen Lebenslagen, dann machst du es nicht.


[Nils Behrens] (13:49 - 13:50)

Und dann skippst du es irgendwann.


[Jennifer Knäble] (13:50 - 13:51)

Dann skippst du es irgendwann.


[Nils Behrens] (13:51 - 13:54)

Und das ist wie alles im Thema Longevity, Kontinuität ist entscheidend.


[Jennifer Knäble] (13:54 - 14:12)

Es muss einfach sein. Du musst es in dein Leben irgendwie integrieren können, umsetzen können. Das ist genau wie mit Gepäck.


Mein Gott, was bin ich früher mit Koffern in den Urlaub gereist und habe einfach komplett 98% wieder mit zurückgenommen. Jetzt sind wir mit einer Tasche für vier Personen, waren wir ein Wochenende weg mit Kindern. Und wir hatten eine Tasche dabei.


Wahnsinn. Und es ging.


[Nils Behrens] (14:12 - 14:13)

Es ging.


[Jennifer Knäble] (14:13 - 14:22)

Ich sage dir Nils, es ging. Und das war auch so ein Learning. Und das versuche ich so in mein Leben eigentlich jetzt mittlerweile zu integrieren.


Es muss einfach sein, handelbar. Also keep it simple.


[Nils Behrens] (14:23 - 14:45)

Kann ich total nachvollziehen. Ich bin drei Wochen durch Mittelamerika gereist und hatte wirklich nur Handgepäck. Also man kann immer mal waschen zwischendurch.


Sehr schön. Sehr schön. Medizin ist einer der großen Bereiche.


Wir haben ja immer sehr viele Ärzte und Wissenschaftler und Therapeuten hier. Gibt es ein Interview im Bereich Medizin und Gesundheit, das dir besonders hängen geblieben ist?


[Jennifer Knäble] (14:46 - 15:08)

Ich würde jetzt mal tippen, das ist eine Dame, die wir beide schon am Mikro hatten. Also zumindest weiß ich, dass du sie auch schon am Mikro hattest. Ich hatte viele tolle Gäste, wirklich viele, viele tolle, super erfolgreiche Frauen, die mit Mega-Infos hier am Start waren, aber eine, die mich extrem begeistert hat, war Nina Ruge.


Die hattest du auch, gell? Du warst auch begeistert.


[Nils Behrens] (15:08 - 15:21)

Ja, lustigerweise schon dreimal interviewt. Wir sind auch ganz häufig auf so diesen Longevity-Konferenzen, wenn wir beide häufig auch gebucht für die Vorträge, muss ich immer ein bisschen aufpassen, dass wir uns dann irgendwie ein bisschen abstimmen, wer was erzählt.


[Jennifer Knäble] (15:21 - 15:49)

Cool. Seid ihr quasi auch Kollegen? Ja, also die fand ich, das war eine auch bei uns tatsächlich, eine der erfolgreichsten Folgen bei unserem Podcast, weil sie eben auch ein krass fundiertes Wissen hat, muss man sagen.


Sie beschäftigt sich ja mit dem Thema, was du gerade gesagt hast, Longevity. Und sie sagt ja, glaube ich, seit über zehn Jahren ist das ihr Thema. Also sie macht wirklich nichts anderes.


Sie ist ja auch studierte Biologin, also sie bringt ja auch nochmal den medizinischen Hintergrund wissenschaftlich.


[Nils Behrens] (15:49 - 15:50)

Das wissen die wenigsten Leute.


[Jennifer Knäble] (15:50 - 16:34)

Genau. Sie ist halt einfach Frau TV, alles wird gut, so Leute heute. Ich habe auch gesagt, Nina, nimm es mir nicht übel, ich bin mit dir groß geworden.


Für mich war das immer, alles wird gut. Und sie sagt ja heute noch, alles wird gut, aber nicht von allein. Ganz genau.


Das ist quasi die Neuerung. Und das finde ich, hat sie schön gesagt. Und ich hatte auch damals für den Podcast mal nachgezählt, sie hat 34 Bücher geschrieben.


Wie kann man denn 34 Bücher schreiben? Also nicht alle zum Thema Longevity, aber wie kann man denn 34 Bücher schreiben? Also die hat mich extrem begeistert und ich fand diese Themen Longevity, wie sie das aufgedröselt hat, auch so verständlich.


Das war auch eine Folge, die mir extrem Spaß gemacht hat. Also ich weiß ja, wie es dir geht mit Gästen, wenn man auch so ein Pingpong hat und was lernen kann. Das macht unfassbar viel aus.


[Nils Behrens] (16:35 - 17:00)

Total. Ich habe die Folge gehört damals und fand auch, es ist wirklich eine sehr, sehr gute Folge, weil sie hat es an manchen Stellen wirklich sehr gut auch nochmal runtergebrochen, auf den Punkt gebracht. Weil wenn man jetzt ihre Bücher liest, ich habe die zumindest in diesem Longevity-Bereich habe ich alle gelesen, da muss man insbesondere bei dem ersten, das Altern wird heilbar, muss man schon wirklich tiefer einsteigen wollen, beziehungsweise ein gewisses Grundverständnis von der Biologie des Menschen eben halt haben.


[Jennifer Knäble] (17:00 - 17:00)

Ja.


[Nils Behrens] (17:01 - 17:10)

Und das hat sie einfach geschafft, einfach auf diese Art und Weise in ihrem Interview, was ich mit dir auch hatte, was wir auch hatten, schon sehr, sehr gut rüberzubringen, muss man sagen.


[Jennifer Knäble] (17:10 - 17:36)

Ja und sie arbeitet ja auch mit Stanford zusammen, mit wirklich internationalen Universitäten. Also es ist nicht nur, ich habe mal was in irgendeiner Studie gelesen, es ist wirklich fundiert und sie schafft es eben auch, und das finde ich auch ein großer Punkt, was viele nicht schaffen, das runterzubrechen, dass man es versteht. Oder eben auch in der Kürze von einem Podcast, das ist jetzt ja auch kein Kongress, wo sie acht Stunden auf der Bühne steht.


Also von daher, das ist, ich glaube, bei uns beiden ein Interview, wo man mal reinhören kann. Da nimmt man viel für sich mit.


[Nils Behrens] (17:36 - 18:13)

Auf jeden Fall. Ich würde sagen, dass das Interview, was ich mit ihr hatte, schon auch an der einen oder anderen Stelle vielleicht manchmal ein gewisses Wissen, sag ich mal, voraussetzt. Also wenn wir dann über Keton-ESDA sprechen, dann würden die meisten jetzt nicht sofort wissen, wovon wir reden.


Aber ich sage mal so, die meisten Sachen, die wir haben, sind hoffentlich gut erklärt. Ich finde es immer eine große Herausforderung, wenn ich das mal dazu sage, weil man weiß ja immer nicht, welchen Wissensstand man die Hörer, die jetzt hier zuhören, dann abholt. Weil tatsächlich die einen sagen so, Mensch, warum haben die nichts Neues erzählt?


Und auf der anderen Seite ist es dann immer so, man möchte ja auch niemanden überfordern.


[Jennifer Knäble] (18:13 - 19:06)

Absolut. Aber weißt du, was ich auch mal ganz gut finde? Selbst wenn ich nicht total drinstecke, also ich muss gestehen, ich habe bei ihr jetzt auch, also bestimmt 20 Prozent, nicht sofort verstanden.


Aber ich hatte danach den Impuls, ich will das jetzt verstehen, ich google das nochmal. Das fand ich ja mega spannend, was die erzählt hat. Die hat zum Beispiel auch von so Robotern erzählt, wo man in Amerika quasi jetzt so einen Scan machen kann, die quasi in deinem Körper jetzt schon erkennen, wo deine Schwachstellen sind, wo du eventuell dran stirbst.


Also da ist natürlich die Frage, will ich das jetzt wissen? Aber grundsätzlich, also so, das sind Themen, über die habe ich noch nicht mal irgendwo was gehört, gelesen, das war nicht in den News. Also deswegen, das hat sie kurz angerissen und das habe ich danach nochmal gegoogelt, weil ich das so spannend fand.


Deswegen, ich glaube, auch wenn man bei ihr vielleicht nicht ganz sofort drin ist oder auch bei uns mal oder so, es geht ja immer im Leben darum, das ist ein Impuls, das finde ich spannend und vielleicht nehme ich davon was mit, wenn es mich nicht interessiert, das ist ja auch okay.


[Nils Behrens] (19:06 - 20:04)

Ich muss dazu nur wirklich sagen, ich habe manchmal das Gefühl, dass es wirklich der gute Journalismus in Deutschland teilweise wirklich so ein bisschen auf dem Prüfstand ist. Ich habe gestern etwas weitergeleitet bekommen von NTV, wo es dann um die Abnehmspritze Ozempic und Co dann so ging und da wurde dann in dem Zusammenhang gesagt, wie toll die ist für die Langlebigkeit. Diese Studie wurde auch tatsächlich in Kopenhagen mit vorgestellt und natürlich ist die gut für die Langlebigkeit, weil die Menschen, die damit behandelt werden, sind entweder Diabetes Typ 2 oder adipös und im Gegensatz zu einer Insulinbehandlung kann man eben den Diabetes Typ 2 mit Ozempic tatsächlich heilen.


Da gibt es Menschen, die den wirklich nicht mehr haben. Es gibt genauso Menschen, die nicht mehr adipös sind, sondern eben halt signifikant abnehmen. Diese Menschen leben länger, no surprise.


Deswegen haben sie diese Medikamente wahrscheinlich den größten Effekt auf die Langlebigkeit, die überhaupt im Augenblick auf dem Markt sind. Das haben die ganz eindeutig so in der Konferenz gesagt. Sollen deswegen wir beide jetzt auch noch für die Langlebigkeit unseren Weg nehmen?


Nein.


[Jennifer Knäble] (20:04 - 20:05)

Es wird nicht differenziert.


[Nils Behrens] (20:05 - 20:19)

Es wird nicht differenziert. Das ist dann einfach so eine Headline und das bei NTV, wo ich dann denke, das ist jetzt auch kein unseriöses Medium, wo die einfach sagen, Studie zeigt wahnsinnige Auswirkungen der Abnehmspritze auf die Langlebigkeit.


[Jennifer Knäble] (20:19 - 20:25)

Ja, es fehlt oft die Einordnung. Und deswegen finde ich es formatisch spannend, wenn Menschen das wirklich einordnen können für jemanden.


[Nils Behrens] (20:26 - 20:27)

Genau, und das macht Nina sehr gut.


[Jennifer Knäble] (20:27 - 20:29)

Ja, genau. Also Nina, we love you.


[Nils Behrens] (20:29 - 20:37)

Herzliche Grüße. Das haben wir klargestellt. Das haben wir jetzt klargestellt.


Kommen wir zum nächsten Punkt, der Ernährung. Was sind die besten Ernährungstipps, die du bisher aus deinen Gesprächen mitgenommen hast?


[Jennifer Knäble] (20:38 - 21:29)

Ja, also die meisten sagen viel Wasser trinken. Genau, darauf einen Schluck. In dem Zusammenhang auch viel schlafen und immer abschminken.


Ja, das passt jetzt nicht ganz. Aber das sind so die Tipps, die ich immer kriege. Da sage ich mal so, jetzt fangen wir doch mal neu an.


Die möchte ich nicht mehr hören. Die sind gestrichen von der Liste. Aber ich habe tatsächlich einen lustigen Tipp von unserer lieben Dr. Julia Bergheil bekommen, die bei uns die Beauty Booster macht. Die sagt, sie hat immer so einen Busch Petersilie im Kühlschrank. Ich sage, okay, und was machst du damit? Sagt sie, ja, wenn sie sich einen Salat mittags macht, dann schnippelt sie den da rein, weil das einfach so ein Nährstoffbooster ist.


Da ist ja auch alles drin, Vitamin C, Zink, Eisen, Beta-Carotin. Also das ist super. Und wenn sie sich keinen Salat macht, und das muss ich mir halt immer bildlich vorstellen, knabbert sie den wie so ein Hase.


[Nils Behrens] (21:31 - 21:31)

Okay.


[Jennifer Knäble] (21:32 - 22:02)

Also sie sitzt dann wirklich, ich sage mal, wie muss ich mir das vorstellen? Sagt sie, ja, sie sitzt dann am Schreibtisch, arbeitet ihre Sachen ab irgendwie in der Mittagspause und knabbert halt diese Petersilie. Und sie sagt, das macht sie über Jahrzehnte.


Und das ist ihr absoluter Game Changer. Also Leute, Petersilie, egal wo, aus einem heimischen Beet oder egal wo ihr das reinschnippelt, ich mache es ganz oft auch so ins Rührei nochmal obendrauf. Heute habe ich mir das auch einfach nochmal auf so fünf Löffel draufgekippt.


Die haben mich am Buffet auch ein bisschen merkwürdig angeguckt. Aber ich versuche das überall zu integrieren.


[Nils Behrens] (22:03 - 22:03)

Aber die hatten welches am Buffet?


[Jennifer Knäble] (22:03 - 22:19)

Die hatten sogar klein geschnippelt. Ich muss gar nicht mal knabbern. Ja, also da gibt es wirklich viele.


Und ich habe den Tipp bekommen, habe ich aber selbst noch nie ausprobiert. Brunnenkresse ist angeblich das gesündeste Kräuter-Lebensmittel der Welt.


[Nils Behrens] (22:20 - 22:29)

Wollte ich gerade lustigerweise ergänzen. Als du sagst, Mensch, ich mache mir immer die Petersilie drauf, dann würde ich sagen, du kannst das Ganze noch toppen durch Brunnenkresse. Es ist wirklich so, Brunnenkresse ist wirklich...


[Jennifer Knäble] (22:29 - 22:33)

Aber ich habe die noch nie so wirklich wahrgenommen. Hast du die mal irgendwo gesehen, Brunnenkresse?


[Nils Behrens] (22:33 - 22:43)

Naja, lustigerweise hat man doch früher als Kind immer so komische Figuren. Ich hatte die als Kind, so komische Figuren, wo dir als Haare dann Brunnenkresse rauswuchs. So was hatte ich.


[Jennifer Knäble] (22:43 - 22:50)

Ja, stimmt. Ah ja, okay, das ist die Brunnenkresse. Aber ich habe die noch nie aktiv irgendwo im Supermarkt gesehen.


Oh, die Brunnenkresse, die nehme ich mal mit.


[Nils Behrens] (22:50 - 23:15)

Man hat sie auch immer mal wieder an Buffets und sowas. Das letzte Mal, wo ich das bewusst gesehen hatte, ist Bachmeier Weissach am Tgernsee. Und wenn ich dann immer am Buffet stehe, deswegen versuche ich es immer lustig zu sein, halte es immer den Leuten hin und sage, halt die Kresse.


Also Brunnenkresse auf jeden Fall. Shoutout für die Brunnenkresse an dieser Stelle.


[Jennifer Knäble] (23:15 - 24:50)

Und was ich auch noch eine Sache ergänzend, also ein Tipp jetzt nicht auf ein bestimmtes Lebensmittel, aber was ja auch sehr gesund ist. Ich weiß, da gibt es zwei Meinungen zu. Früher hieß es ja immer, Frühstück ist wie ein Kaiser.


Also Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages. Dann wurde man morgens ja auch vollgestopft mit allem, was es so gibt. Du musst morgens was essen.


Ich würde unterschreiben, dass es bei Kindern schon auch gesund ist, dass die morgens was essen, bevor sie in die Schule gehen. Es gibt ja ganz viele Kinder, die bis Mittag gar nichts gegessen haben. Aber bei uns Erwachsenen, einfach mal mit Blick auf die Evolution, da war es ja auch so, dass wir jetzt nicht als Neandertaler jeden Morgen an irgendeinen Steintisch kamen und gesagt haben, oh, was gibt es denn heute?


Was ist denn aufgedeckt? Da musste man erst mal jagen oder erst mal gucken oder vielleicht gab es auch mal nichts. Also den Körper immer mal überraschen.


Das kann auch mal eine kalte Dusche sein. Also aus der Komfortzone mal rausgehen. Das ist ja streng genommen auch das ganze Fasten und so weiter.


Also den Körper immer mal leben lassen. Nicht nur, dass alles so vorgegeben ist, dass wir uns in so ein Muster reinpressen oder auch zum Beispiel auf nüchternen Magen Sport machen. Da habe ich immer gesagt, das kann ich nicht machen, weil da wird mir übel.


Da ist mir mal einer gesagt, das ist gut, wenn dir übel wird, weil dann passiert was im Körper. Dann wird Fett abgebaut. Das ist so ein gutes Zeichen.


Ich sage, ach so, ich habe immer morgens davor noch viel gegessen. Sagt er, nee, um Gottes Willen, ganz falsch. Also das auch so als Ernährungstipp vielleicht, wenn man es kann.


Ich liebe Frühstücken tatsächlich, muss ich sagen. Für mich ist es eine Qual. Aber ich versuche es immer mal auch wegzulassen.


Einfach um den Körper mal wieder so am Laufen zu halten und sagen, es ist nicht alles nur so Komfortzone.


[Nils Behrens] (24:50 - 25:49)

Das ist witzig. Ich hatte genau die Diskussion vorgestern Abend. Wir waren da beim Abendessen eingeladen und da war auch jemand, der dann sagt, dass Frühstück in der Evolution eigentlich nicht vorgesehen ist.


Und ich habe aber auf der anderen Seite, da bin ich gerade in der Vorbereitung für ein anderes Interview mit einer Ärztin hier aus Berlin, die das schafft, dass Menschen massiv abnehmen dadurch, dass sie eben sehr viel Kohlenhydrate, insbesondere auch zum Frühstück nehmen, weil der Stoffwechsel dadurch immer so angeregt wird und dadurch dann so aktiv wird. Also von daher habe ich keine abschließende Meinung dazu. Vielleicht muss man auch an dieser Stelle mal so ein bisschen die, es gibt dann ja mal so diese Leute, die sagen, Mensch, also mit der Ernährung, die lassen sich auch ständig was Neues einfallen.


Das Problem ist ja wirklich, dass du niemanden unter Laborbedingungen über viele Jahre die Ernährung tracken lassen kannst. Das ist einfach das. Weil letztendlich musst du immer eine große Kohorte von Menschen haben, die du dann trackst.


Und ob die dann tatsächlich auch alles so genauso machen, wie sie angeben, ist natürlich auch immer die Frage. Also wenn wir die jetzt alle irgendwo im Keller einsperren würden und das über zehn Jahre, dann ...


[Jennifer Knäble] (25:49 - 25:52)

Absolut. Aber ich bin spannend. Auf die Folge freue ich mich.


[Nils Behrens] (25:53 - 26:04)

Ja, könnt ihr euch. Könnt ihr euch auf jeden Fall. Bewegung.


Bewegung ist ja einer der Kernpfeiler der Gesundheit. Du hast jetzt schon das Thema Yoga ganz kurz mal angesprochen. Gibt es noch weitere Sportarten bei dir im Alltag?


[Jennifer Knäble] (26:04 - 26:27)

Da hasst du mich natürlich jetzt. Also die liebe Nina Bott hat mir den Tipp gegeben. Jenny, ich sage dir eins.


Die hat vier Kinder. Vier Kinder. Sie kommt zu gar nicht.


Sie kommt auch nicht in irgendein Fitnessstudio oder kann keine Appointments machen, was auch immer. Und die hat mir den Tipp gegeben. Wand Pilates.


[Nils Behrens] (26:28 - 26:30)

Wand Pilates? Wand Pilates. Das habe ich ja noch nie gehört.


[Jennifer Knäble] (27:49 - 27:25)

Und Wand Pilates ist mega. Du brauchst eigentlich ... Du brauchst eine Wand.


Du brauchst einfach nur eine Wand. Das ist das Gute. Und ein bisschen Zeit.


Also ihr könnt das zu Hause machen. Ihr müsst natürlich mit eurem Mann irgendwie aushandeln, welche Wand ihr mit euren Füßen betreten dürft. Vielleicht nicht die weiße Vorzeigewand im Wohnzimmer.


Aber vielleicht gibt es ja irgendwo im Kinderzimmer oder im Keller irgendwo eine Wand. Und ihr duscht vorher und habt saubere Füße. Also du machst eigentlich ...


Wie erkläre ich das jetzt? Du läufst die Wand hoch mit den Füßen. Du machst so Squats.


Du machst quasi wie Sit-Ups. Also mit den Beinen, mit dem Po hoch und runter. Also da werden ganz krasse Muskelgruppen angesprochen.


Und die Ergebnisse sind mega. Du nimmst ... Also das ist jetzt kein Sport, wo du sagst, ich will unfassbar viel abnehmen.


Aber war jetzt auch nicht mein Ziel. Mir ging es jetzt darum ... Ich habe es eingangs gesagt mit 44.


Ich will das einfach so ein bisschen festigen. Ich habe ja gesagt, ich bin kein Renner oder Jogger. Das ist nicht so meins.

Wand Pilates ist genau meins. Finde ich mega. Das kann jeder mal ausprobieren.


Es gibt online auch Kurse, Einsteigerkurse. Kannst du 10 Minuten machen. Kannst du 5 Minuten machen.


Ich glaube, auch da ist einfach das Ding, 5 oder 10 Minuten, die kriegst du irgendwie hin. Aber auch wieder, man muss es sich eintragen. Wenn du sagst, das mache ich irgendwann heute, machst du es nicht.


Und das regelmäßig, das zeigt sich.


[Nils Behrens] (27:49 - 28:21)

Finde ich sehr gut. Ich finde, das ist alles, was man konsequent durchziehen kann, immer das Wichtige. Wir hatten hier den Arne in der Folge 11, der so ein Personal Trainer ist.


Und der sagt seinen Klienten immer, mach ein Liegestütz am Tag. Und dann denkt man, was soll das denn bringen? Aber wenn du erst mal auf dem Boden liegst, dann machst du nicht nur eine.


Je nachdem, wie viel du dann kannst, kann es dann 5 werden, kann aber auch 50 werden. Aber Hauptsache, du machst jeden Tag eine. Sodass du jeden Tag deinem Körper das zeigen kannst.


Achtung, diese Funktionen brauche ich noch.


[Jennifer Knäble] (28:21 - 28:59)

Das ist gut. Ich habe früher auch alles gemacht. Ich habe mit 3 angefangen, Sport zu machen.


Parallel, Ballett und Karate. Der Papa hat sich sehr gefreut über Karate, die Mama über Ballett. Das war auch eine sehr lustige Kombi. Boxen.


Ich habe wirklich Zumba, diese ganzen Crossfits. Ich habe, glaube ich, alle Kurse in Fitnessstudios gemacht. Aber das machst du, wenn du Zeit hast.


Und das ist auch total in Ordnung. Und wenn du keine Zeit hast, wie du schon sagst, es muss umsetzbar sein. Man muss sich im Leben, glaube ich, kleine Ziele setzen.


Wenn du große dir immer steckst und sagst, heute fahre ich ins Fitnessstudio, mache ich 2 Stunden Zumba-Kurs und danach gehe ich noch hier und danach gehe ich zur Lymphdrainage und so und du hast keine Zeit, dann machst du es nicht und dann machst du es genau einen Tag. Deswegen Wand Pilates. 


[Nils Behrens] (29:00 - 29:16)

Genau. Und ich finde, man muss ja auch immer ein bisschen gucken, was einem auch so gefällt. Ich habe gestern Abend Kundalini-Yoga das erste Mal ausprobiert und das ist sehr stark.


Mit dem Thema Atmung spielt das eine sehr große Rolle. Und ich hatte den Schlaf meines Lebens.


[Jennifer Knäble] (29:17 - 29:17)

Ehrlich? Guck!


[Nils Behrens] (29:17 - 29:23)

Von daher hatte ich wirklich, ich trackte das ja mit meinem Ring und habe direkt ein Krönchen bekommen.


[Jennifer Knäble] (29:24 - 29:26)

Hast du diesen, wie heißt der?


[Nils Behrens] (29:26 - 29:30)

Oura-Ring. Da kann man alles messen und der war sehr zufrieden.


[Jennifer Knäble] (29:30 - 29:33)

Du hast ein Sternchen gekriegt. Sehr gut.


[Nils Behrens] (29:33 - 30:04)

Krönchen gibt es ja immer. Das ist wie die Weightwatcher-Marienkäfer. Kommen wir mal zu einem wirklich etwas ernsteren Thema.


Das Thema mentale Gesundheit. Das Thema hat in den letzten Jahren immer mehr Bedeutung bekommen. Ich würde mal sagen, es ist leider auch durch Corona ein zusätzlicher Booster darauf gekommen.


Wie sorgst du erstmal für dich persönlich dafür, dass es dir mental auch gut geht? Weil gerade jemand wie du, der auch im öffentlichen Leben steht, da gibt es mit Sicherheit auch immer stressige Phasen und man hat ja manchmal auch den einen oder anderen Gegenwind auszuhalten. Gibt es da etwas, was für dich den Ausgleich bildet?


[Jennifer Knäble] (30:04 - 32:45)

Ich bin grundsätzlich ein sehr positiver Mensch. Ich glaube, das hilft schon mal. Aber das kann man sich ja nun eben jetzt nicht aussuchen.


Das ist man oder ist man nicht. Aber das ist, weil du jetzt auf mich persönlich gefragt hast, glaube ich schon eine gute Grundvoraussetzung. Aber ich würde gerne auch nochmal ansetzen, Mental Health.


Das ist ein Thema, das beschäftigt uns ja eigentlich nicht erst seit heute. Das gibt es mit Sicherheit schon viel länger. Aber wenn meine Oma jetzt zu meinem Opa gesagt hätte, ich glaube, mit meiner Mental Health stimmt irgendwas nicht oder ich habe eine mentale Erkrankung, hätte mein Opa gesagt, was ist los?


Du bist immer schlecht gelaunt, jetzt komm doch mal in die Gänge. Was ist denn los? Und ehrlicherweise gibt es den Begriff auch noch gar nicht so lange.


Ich glaube, damals, also Mental Health, wusste überhaupt keiner, was das jetzt eigentlich ist. Deswegen, ich finde es gut, dass das Thema überhaupt jetzt mal in unseren Fokus gerückt ist, weil das ja auch nicht ohne ist. Und jeder dritte Deutsche leidet ja aktuell überhaupt an einer mentalen Erkrankung, was ich schon ziemlich viel finde.


Das ist Wahnsinn. Es war ja auch ehrlicherweise früher ein echtes Tabuthema. Da hat sich auch keiner getraut zu sagen, mit mir, das kann ja alles sein, von Depressionen über auch körperlich, dass man wirklich ins Loch fällt.


Da finde ich es überhaupt gut, dass das Thema jetzt mal diskutiert wird und auch kein Tabuthema mehr ist. Es gibt immer mehr, ich weiß nicht, ob du das mal gesehen hast, auch diese Mental Coaches. Die gibt es für Business-Themen, die gibt es für Familienthemen, die gibt es für private Me-Themen und die kommen ja auch nicht von ungefähr.


Ich würde mal sagen, früher waren es die Psychologen, die haben vielleicht auch nochmal anders angesetzt und diese Mental Coaches. Ich bin auch bei einer, ich mache regelmäßig Business-Coaching, wo natürlich auch viele persönliche, private, familiäre Themen mit einfließen und ich habe danach immer das Gefühl, dass es mir dadurch wirklich auch besser geht, weil ich glaube, man braucht, weil du mich auch gefragt hast, was kann man da tun oder was tue ich persönlich, du jemand Neutralen auch brauchst, wo du gewisse Themen besprichst, die du vielleicht nicht mit deinem Mann, deiner besten Freundin, deiner Mama, deinem Geschäftspartner besprichst und ich glaube, dass man da mutig sein sollte, sich das auch einzugestehen und sich da vielleicht auch Hilfe zu holen und das ist wie so eine, auch da wieder so etwas, was man eben durchziehen muss. 


Das muss man nicht jede Woche machen, das kann man einmal im Monat machen, wenn man das Gefühl hat, man hat viel Redebedarf, kann man das auch mal jede Woche machen oder man macht es dann immer ein paar Wochen nicht mehr und man sagt, mir geht es jetzt gerade echt gut, es hat mir geholfen. Ich weiß nicht, wie das bei dir ist, aber überhaupt das zuzulassen, ist glaube ich der erste große Schritt.


[Nils Behrens] (32:45 - 33:04)

Ich finde genau das, was du sagst, es ist so toll, dass immer mehr Menschen darüber auch offen reden, dieses Ent-Tabuisieren und das ist immer so das, was ich immer sage, es ist wie ein Beinbruch, da würde mir ja niemand, wenn man sich das Bein gebrochen hat, sagen, da kümmere ich mich mal drum, wenn ich Zeit habe, ich habe auf den Augenblick gerade keine Zeit zu.


[Jennifer Knäble] (33:04 - 33:05)

Das ist ein guter Vergleich, ja.


[Nils Behrens] (33:06 - 33:27)

Das ist bei dem Thema mentale Gesundheit einfach wirklich nichts auf die lange Bank schieben, weil es wird ja nicht besser, ehrlich gesagt, der Beinbruch würde auch nicht besser werden, wenn wir den jetzt erst anfangen in einem halben Jahr zu schieben. Von daher kann es dann eben gerade bei diesem Thema gebrochene Knochen auch dazu führen, dass sie sich schief zusammensetzen und nie wieder richtig zu korrigieren sind und so ähnlich ist es eben bei diesem ganzen Thema mentale Gesundheit mit Sicherheit auch.


[Jennifer Knäble] (33:27 - 34:11)

Und ich glaube auch ganz wichtig, kümmert euch da um euch selbst. Also das ist etwas, wo vielleicht von außen keiner kommt und sagt, dann mach doch mal, geh doch mal, such dir doch mal Hilfe. Da ist es eher so, vielleicht von außen noch, weißt du, bei einem Beinbruch, genau wie du es gesagt hast, oh Gott, geh ins Krankenhaus, lass dich gipsen, schienen, da ist auf einmal ein Riesengeschrei.


Boah, wenn es dir nicht gut geht oder du irgendwie down bist, da kommt jetzt keiner angerannt und sagt, oh, jetzt guck aber mal, dass du dir da irgendwie Hilfe suchst. Oder, ach jetzt komm, das ist jetzt nur mal eine Phase. Also ich glaube, da ist von außen vielleicht immer noch nicht so wirklich dieser Support, auch im Freundeskreis, Familienkreis, weil es einfach immer noch nicht so wahrnehmbar ist.


Aber wenn ihr das Gefühl habt, da stimmt irgendwas nicht, dann würde ich jetzt nicht auf irgendwen warten, der euch da vielleicht noch bestärkt und sagt, ja, mach mal, sondern da wirklich selbst machen und einfach mal schauen, wo ihr euch da Hilfe holen könnt.


[Nils Behrens] (34:12 - 35:07)

Ich möchte an dieser Stelle auch nochmal ein kleines Shoutout für ein Interview, was ich auch mal geführt habe mit der Gründerin von Instahelp. Das klingt so nach Instagram, hat aber damit gar nichts zu tun. Das ist eine Plattform, wo man quasi sich instant Help suchen kann.


Und da sind verschiedene Psychiater, Psychologen auf dieser Plattform und die sind alle mit kleinem Video hinterlegt, weil ich glaube auch, dass es was sehr Persönliches ist, dass man merkt, ob man mit diesen Menschen eben kann. Und da kann man sowohl über ein direktes Video-Coaching und oder aber sogar auch nur über WhatsApp für Menschen, die dann eben halt noch weniger direkten Ausgleich, also direkte Kommunikation haben wollen, weil sie sich vielleicht dann damit nicht wohlfühlen oder sowas. Also es gibt eben halt auch jetzt mittlerweile diese Technologien, wo man dann wirklich sagt, okay, wenn ich jetzt das höre und sage, ich möchte sofort was machen, dann muss man jetzt nicht das Internet durchsuchen und gucken, wo kann jetzt vielleicht ein Coach sein und was kostet das und keine Ahnung was, sondern kann man direkt auf die Plattform gehen und direkt sich eben halt was aussuchen.


[Jennifer Knäble] (35:07 - 35:07)

Das ist ein super Tipp.


[Nils Behrens] (35:08 - 36:01)

Eine sehr niedrigschwellige Möglichkeit, tatsächlich sich direkt Hilfe zu suchen, weil teilweise wenn man da insbesondere, wenn man über Kassen finanzierte Mental Coachings eben halt oder psychologische Beratung eben halt redet, da reden wir ganz schnell über drei bis sechs Monate, die man warten muss, bevor es da ist. Bleiben wir bei dem Beinbruch, drei bis sechs Monate zu warten, wäre schwierig. Eine Möglichkeit, direkt mal was zu machen.


Es gibt auch, vielleicht dann auch noch der Vorschlag, wenn man sagt, ich möchte mich noch nicht mal einer Person öffnen, das gibt es ja auch vielleicht so, gibt es eben halt auch die Möglichkeit, es gibt so Apps dafür, für Angststörungen und Depressionen und sowas, das heißt Selfapy und das zahlt sogar die gesetzliche Krankenkasse. Muss man eben halt nur ein Rezept für bekommen und dann kann man es voll digital machen. Also auch solche Programme gibt es.


[Jennifer Knäble] (36:02 - 36:06)

Super, tut sich auf jeden Fall sehr, sehr viel. Finden wir in eine gute Richtung.


[Nils Behrens] (36:06 - 36:25)

Ich finde das Thema Selbstfürsorge und Schönheit, die wir häufig auch Hand in Hand und was bedeutet Schönheit für dich und wie integrierst du sie sozusagen in das Thema Selbstfürsorge auch für dich? Also ich finde, die Frage ist jetzt ja so ein bisschen, wie wichtig ist dir das auch gerade im Zusammenhang mit deinem öffentlichen Leben?


[Jennifer Knäble] (36:26 - 38:46)

Also ich muss sagen, Nils, wenn du mich sehen würdest, wenn ich morgens aufstehe und wie ich dann so durch den Tag schluffe, sage ich mal in Anführungszeichen, wenn ich jetzt keine Termine habe oder im Office bin bei uns oder die Kinder in den Kindergarten bringe oder in der Stadt was besorge, also ich bin immer ungeschminkt, ich bin mittlerweile auch klamottentechnisch so, du hast mich auch eben gesehen, ich bin mit meinem schlaber Sommerkleid drüber, also auch hier wieder so mein Credo, es muss einfach sein und es muss, ich weiß nicht, ich habe in meinem Leben so viel Stress und so viele Termine und so viele verrückte Arbeitszeiten und bin so viel unterwegs, dass ich versuche, die Zeit, in der ich, die ich mir selbst gestalten kann, keinen Stress mache.


Deswegen Beauty, eine gute Pflege finde ich super, aber ich bin auch froh an Tagen, wenn ich kein Make-up im Gesicht habe, wenn ich nicht zu irgendeinem Friseur muss, wenn mir keiner in den Haaren rumfummelt oder irgendwie sowas, aber trotzdem heißt das ja nicht, dass man nichts für sich tut. Also ich sage immer aus Spaß, als Mama hast du ja zwei Möglichkeiten, entweder duschst du gar nicht oder du schaffst schon eine Dusche und dann gibt es noch die Variante DMH oder DOH, also duschen mit Haare oder duschen ohne Haare, weil das ist dann nochmal ungefähr eine Stunde mehr, die du mit langen Haaren einplanen musst. Das ist ja auch ein Self-Caring-Prozess, etwas für sich zu tun.


Ich sage es immer so schön wie Audrey Hepburn das mal so schön gesagt hat, die glücklichsten Mädchen sind die schönsten Mädchen. Ich glaube, wenn man von innen glücklich ist und glücklich mit dem ist, wie man ist und mit seiner Familie, mit seinem Leben, dann strahlt man das auch aus. Genauso ist es ja am Ende mit der Gesundheit.


Wenn du nicht gesund bist, dann ist es nach außen schwer vielleicht zu strahlen. Ich glaube, das ist ein großer Prozess, den man mit sich selbst auch seinen Frieden machen muss. Ich war auch nicht immer glücklich in meinem Leben oder ich hatte viele Aufs und Abs und habe vieles nicht akzeptieren können und habe an so vielen Stellen gekämpft und mit mir gestruggelt und ich glaube, wenn man gewisse Dinge für sich annimmt und das Leben so wie es ist auch akzeptiert, das heißt ja nicht, dass man mit allem zufrieden sein muss oder keine höheren Ziele mehr hat, macht das schon glücklich und auch schön nach außen. So sehe ich das eigentlich immer.


[Nils Behrens] (38:47 - 39:25)

Total schön, was du sagst, weil ich finde es genauso wie du es sagst auch so, sich in seiner Haut wohlzufühlen und das kennt ja jeder, dass wenn man mal, selbst ich, ein bad hair day, nicht so häufig bei meinen kurzen Haaren, aber nichtsdestotrotz, wo man das Gefühl hat. Also es ist. Also mein bad hair day kann ich dir genau sagen und ich manchmal noch so verstrahlt morgens und in der Dusche stehe und ich wasche mir meine Haare jeden Tag, da wird jetzt irgendwie der eine oder andere sagen das ist ganz schlecht, aber however, wenn ich das dann nicht tue, dann spüre ich das den ganzen Tag und ich fühle mich den ganzen Tag total fettig und das macht dann auch was wahrscheinlich mit meiner inneren Ausstrahlung.


[Jennifer Knäble] (39:26 - 39:27)

Ja, glaube ich dir sofort.


[Nils Behrens] (39:27 - 40:16)

Also weil ich mich einfach nicht wohl fühle. Das ist tatsächlich etwas, was ich insofern dann immer voll nachvollziehen kann und ich finde das so cool, gerade in Paris, dass da ja ganz viele Frauen auch im Büro und allem auch tagsüber immer völlig ungeschminkt sind. Also das ist wirklich da viel mehr Standard, also gerade ich habe da viel auch mit PR-Agenturen immer so zu tun gehabt und auch mit den Journalistinnen und sowas alles und sowas und wie selbstverständlich da die alle ungeschminkt zum Termin kommen, fand ich mega, ehrlich gesagt.


Also warum muss das immer so sein, dass wir uns zu sehr in so eine quasi Dekoration dann irgendwie so immer begeben, weil ganz viel, wie du sagst, wenn die sich dann damit wohl fühlen, ist es dann auch ganz häufig so, dass man sagt, okay, dann strahlen die von sich aus und müssen nicht dann das Make-up strahlen lassen.


[Jennifer Knäble] (40:16 - 42:04)

Ich erzähle dir auch noch eine lustige Geschichte. Ich habe das oft dann so hintenrum gehört, wenn ich auf Termin war oder ob es beim Friseur war oder irgendwo in der Stadt oder irgendwie so. Die Frau Knäble, das war so cool.


Die war ja hier so total entspannt und ohne Make-up. Die kam hier einfach so in normalen Klamotten mit Sneaker ungeschminkt. Also das war was total Besonderes.


Wo ich so dachte, okay krass, das ist auch spannend eigentlich. So die Erwartungshaltung, die von außen oft kommt oder dass auch oft, wenn ich zu Terminen gehe, wenn ich zum Beispiel auch Events moderiere, wo ich noch zu einer Probe gehe. Vielleicht machen es andere anders, aber ich gehe da natürlich so hin, wie ich bin.


Also ich muss da noch nicht in High-Heels raufgehen. Das mache ich dann für das Event, wo es dann so sein muss. Das war ja ein Riesenthema irgendwann auch bei Instagram, wo die Ersten sich in Anführungszeichen ungeschminkt gezeigt haben.


Oh mein Gott, das war ja wie die Revolution der Welt. Zeigt sich ungeschminkt zum ersten Mal bei Instagram. Daran sieht man ja auch tatsächlich, dass das ein Thema ist.


Aber am Ende, what are we talking about? Beim Mann schreit jetzt keiner. Wow, der kam da einfach so, wie er aufgestanden ist.


Und bei Frauen war das ein Riesending. Aber ich finde es cool, dass sich das jetzt irgendwie somehow auch normalisiert hat so ein bisschen. Das machen ja wirklich immer mehr und sind da immer entspannter.


Aber auch da wieder spannend, die andere Seite, da kamen ja auch teilweise Kommentare dann oft bei Leuten, die sich dann ungeschminkt gezeigt haben. Wie siehst du aus? Wie kannst du nur?


Das ist ja Horror. Das sind ja zwei Personen. Also auch wieder da so die anonyme Haterstimme bei Insta muss man natürlich dann auch wegstecken können.


Hatte ich tatsächlich Gott sei Dank ohne Phishing nie. Aber ich hatte jetzt neulich auch irgendwie ein Foto gepostet. Ich fand, ich sah da total super aus.


Und dann schrieb dann einer drunter: so ein Rückbildungskurs wäre ganz cool gewesen.


[Nils Behrens] (42:04 - 42:04)

Oh wow.


[Jennifer Knäble] (42:05 - 42:31)

Okay wow, und wer bist du eigentlich? Wieder so ein Foto ohne Bild, ohne noch nie was gepostet. Also es ist doch spannend, wie andere Leute sich anmaßen zu werten und einfach auch zu haten.


Das war ja total, also konstruktive Kritik immer gerne, aber das war ja einfach irgendwas hingeknallt. Also make a long story short. Ich bin da aber schmerzfrei.


Also ich renne da trotzdem ungeschminkt rum und fühle mich auch so tatsächlich am wohlsten.


[Nils Behrens] (42:31 - 42:45)

Ich finde es sehr lustig, weil Laura Wontorra, die kenne ich privat auch so ein bisschen und die macht das ja immer in ihren Storys, dass sie sagt so und jetzt schminken wir Laura mal wieder ein Gesicht. Dann filmt sie sich noch mal vorher und dann filmt sie sich hinterher und das sind natürlich schon signifikante Unterschiede dann so.


[Jennifer Knäble] (42:45 - 42:56)

Wäre ja auch komisch, wenn nicht. Ich sage immer einmal in die Restauration, Frau Knäble.


Ich nenne es immer Restauration. Liebevoll, einmal in die Restauration. Wir schminken ein Gesicht, das ist auch sehr lustig.


[Nils Behrens] (42:56 - 43:04)

Wir schminken ein Gesicht, wir malen jetzt die Folge 481, wir malen Laura ein Gesicht. Sehr schön.


[Jennifer Knäble] (43:04 - 43:05)

Aber man muss es immer mit Humor nehmen.


[Nils Behrens] (43:06 - 43:17)

Ich denke auch. Wenn du an die Zukunft denkst, welche Entwicklung oder welche Trends im Bereich Gesundheit und Wohlbefinden findest du besonders spannend und worüber würdest du gerne in Zukunft mehr erfahren oder diskutieren?


[Jennifer Knäble] (43:18 - 43:27)

Ich finde ja den Bereich KI superspannend. Den gibt es natürlich im Bereich Gesundheit ganz extrem, was da gerade alles erforscht wird, aber natürlich auch im Beauty-Bereich.


[Nils Behrens] (43:28 - 43:29)

Nicht nur erforscht wird, auch was es schon gibt.


[Jennifer Knäble] (43:29 - 45:04)

Was es schon gibt, ja. Zum Beispiel gab es gerade, das fand ich superspannend, in den USA eine Zahn-OP und ich muss ja sagen, ich habe ja absolute Panik vor dem Zahnarzt. Zahnarzt ist ja mein, also wirklich mein Endgegner.


Und da wurde eine Zahn-OP zum ersten Mal durchgeführt von einem Roboter, so einem KI-Roboter, wo ich dachte, ach du lieber Gott, der kann ja gar nicht darauf eingehen, wenn du sagst Aua oder keine Ahnung. Eine Zahn-OP, da ging es um Kariesentfernung und so weiter. Wurzelbehandlung durchgeführt in 15 Minuten, die ein normaler Zahnarzt hätte durchgeführt schnellstens in zwei Stunden.


Und der hat auch eine ganz krasse Sensorik gehabt, wo er quasi darauf eingehen konnte, schon eigentlich bevor du schreist, wusste der, da tut es jetzt weh. Also das finde ich, ist in Deutschland noch nicht zugelassen, aber das, was sich da tut auf dem Markt, das ist unfassbar. Im Beauty-Bereich habe ich jetzt gerade gesehen, gibt es zum Beispiel so kleine Massage-Geräte, die gibt es so schon, da kannst du dir so ein bisschen das Gesicht abreinigen, mit so Gummi-Massage-Bällen.


Die haben auch so kleine Noppen, dass du so ein bisschen die Poren reinigst. Und die gibt es jetzt zum Beispiel schon mit KI basiert, dass die aber genau gucken, was hast du für eine Haut. Also die schrubben nicht einfach irgendwie, die gucken genau, hast du eine empfindliche Haut, hast du eine trockene Haut, müssen das starke Stöße sein oder weniger.


Also ich glaube, da tut sich unfassbar viel und das finde ich ja superspannend. Also da bin ich schon so ein KI-Fan, weil ich glaube, das ist auch wieder ein Weg, den man mitgehen muss. Es gibt bestimmt hell und dunkel bei dem Thema, aber ich glaube, es wird sehr viel passieren da in Zukunft und das finde ich mega spannend.


[Nils Behrens] (45:05 - 46:19)

Ich habe das im Pflanzerhof auf Sylt, da war ich in so einem Vectra-Scan heißt das und da sind 96 hochauflösende Kameras, die machen dann ein Foto von dir und dann detektieren die jeden Leberfleck. Ich habe 440, also ich bin eine Stufe vor der Martina. Jetzt musst du dir mal wirklich überlegen, was das bedeutet, also 440 Leberflecken anzuschauen.


Wie viel, wie lang guckt dich normalerweise ein Dermatologe bei diesem Hautcheck an? So und jetzt musst du dir mal die durchschnittliche Zeit, die er verbringt für 440 Leberflecken, um die jeden Mal draufzuschauen. Und da gucken, also der zählt halt alle und alle, die ihm der KI komisch vorkommt, fängt er dann an, schon mal zu markieren.


Und dann kann der Arzt schon mal schauen, okay, den schaue ich mir jetzt mal genauer an. Und dann macht man eben nochmal ein hochauflösendes Foto, nochmal im Detail mit so einem, ich glaube, das heißt Fotofinder oder sowas, aber auf jeden Fall macht man das dann nochmal und dann kann man sich den Vergleich anschauen beim nächsten Mal, wenn man wieder da ist. Und das, ehrlich gesagt, da komme ich so an so eine Grenze, also da weiß ich nicht genau, ob ich der Maschine nicht mehr vertraue als nur dem Hautarzt.


[Jennifer Knäble] (46:19 - 46:21)

Im besten Fall vielleicht nochmal beides, gell?


[Nils Behrens] (46:21 - 46:22)

Beides, sag ich beides.


[Jennifer Knäble] (46:22 - 46:25)

Der eine macht die Vorarbeit und der andere schaut nochmal drüber. Die Kombi würde ich, glaube ich, ganz gut finden.


[Nils Behrens] (46:25 - 46:26)

Genau.


[Jennifer Knäble] (46:26 - 46:27)

Spannend.


[Nils Behrens] (46:27 - 46:28)

Total spannend.


[Jennifer Knäble] (46:28 - 46:39)

Guck, ich war gerade bei einem Hautscreening und hab noch alles hier so mit der Lupe und mit so einem Ding und dachte schon, die ist ja sehr fortschrittlich mit ihrem Gerät, aber das topft natürlich total. Das ist Next Level. Ja, definitiv.


[Nils Behrens] (46:39 - 46:48)

Wow. Was reizt dich denn besonders jetzt daran, ein Teil von HEALTHWISE zu werden? Also welche Themen liegen dir am Herzen und wo freust du dich zum Beispiel auch in deiner Rolle als Co-Host?


[Jennifer Knäble] (46:50 - 47:04)

Ihr macht ja schon so viel, Nils. Aber ich freue mich natürlich, die Themen Beauty ein bisschen mit anzuschieben und vielleicht auch Themen, die extrem uns Frauen betreffen. Vielleicht habe ich da doch den einen oder anderen Zugang noch mehr als du.


[Nils Behrens] (47:04 - 47:04)

Na klar.


[Jennifer Knäble] (47:05 - 47:06)

Allein von der Natur aus.


[Nils Behrens] (47:07 - 47:12)

Wenn es denn um das Thema Scheidentrockenheit geht, muss ich sagen, da rede ich ja wie der Blinde von der Farbe. Das ist ja nun mal so.


[Jennifer Knäble] (47:12 - 48:05)

Female Sex, was auch immer. Aber du kannst es dir dann hier anhören. Nein, also gerade wir Frauen haben ja große Themen, wir haben es ein bisschen angesprochen, Hormone, Menopausen und ich glaube auch einfach so diese ganzen Themen, die wir in den Alltag mit einbringen, die die Gesundheit auch mit flankieren.


Wenn das zum Beispiel zu viel Stress ist, Kindergesundheit, Working Moms, was sind die Themen? Wie können die auch wieder ein bisschen runterkommen? Also Mental Health, ganz groß.


Am meisten betroffen Frauen zwischen 45 und 54, quasi die in der Mitte des Lebens stehen. Altersstudien mit 44 und 60 altern wir am meisten. Ich bin 44, ich merke es gerade auch extrem, muss ich sagen.


Das war so ein bisschen mein Beweis. Ah, es ist wirklich so. Also auch wenn ihr jetzt in der tollen HEALTHWISE-Community vielleicht schon die eine oder andere Idee oder Frage habt, könnt ihr uns natürlich gerne eine Direct Message schicken. Oder wie machen wir das hier am besten?

 

[Nils Behrens] (48:06 - 48:07)

[email protected].


[Jennifer Knäble] (48:07 - 48:16)

Super, alles klar, da machen wir das genau. Und dann werde ich mich sehr gerne diesen Themen annehmen. Freue ich mich total drauf.


[Nils Behrens] (48:17 - 48:33)

Ich freue mich auch total, dass du jetzt da mit an Bord bist, und ich bin mir sicher, dass du viele von unseren HörerInnen auch genauso begeistert wirst. Und ja, ich freue mich schon sehr auf die erste Folge, die jetzt auch direkt nächste Woche schon kommt und sage willkommen Team.


[Jennifer Knäble] (48:33 - 48:37)

Danke lieber Nils, ich freue mich sehr an deiner Seite zu sein. Vielen Dank und ich freue mich auf euch.


[Nils Behrens] (48:38 - 48:44)

Sag mal, hast du eigentlich ein Lieblingssupplement, wenn du sagen würdest, okay, du dürftest nur noch eins nehmen? Hast du eins, wo du sagst, okay, auf das würdest du nicht verzichten wollen?


[Jennifer Knäble] (48:45 - 49:18)

Also ich glaube, ich müsste tatsächlich eins nehmen. Und zwar habe ich akuten Eisenmangel, wie ich gerade letzte Woche wieder bestätigt bekommen habe. Und den haben sehr, sehr viele Frauen.


Als kleiner Tipp, macht mal ein Blutbild beim nächsten Arzttermin. Das hat man nämlich gar nicht so auf der Uhr. Ich dachte immer, ich bin müde und schlapp, einfach zwei kleine Kinder, aber es ist tatsächlich der Eisenmangel.


So, da hilft auch nicht nur ein bisschen Fleisch essen und ein bisschen Spinat. Ich habe jetzt Eiseninfusionen gemacht, das kann ich als Tipp geben. Und ich nehme regelmäßig Eisenpräparate.


Also die müsste ich tatsächlich nehmen, wenn ich nur eins nehmen dürfte.


[Nils Behrens] (49:18 - 49:43)

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