

Magnesiumbisglycinat als Nahrungsergänzungsmittel
Magnesiumbisglycinat: Alles, was Sie über den Premium-Mineralstoff wissen müssen
Magnesiumbisglycinat ist eine gut aufnehmbare Form von Magnesium und somit ein essentieller Mineralstoff, der an mehr als 300 biochemischen Prozessen im Körper beteiligt ist. In diesem Artikel erfahren Sie, was diese spezielle Form des Magnesiums ausmacht, wie sie wirkt und worauf Sie bei der Einnahme achten sollten.


WIssenswertes zu Magnesiumglycinat
Was ist Magnesiumbisglycinat?
Magnesiumbisglycinat ist eine organische Komplexverbindung (ein sogenanntes Chelat), bei der ein einzelnes Magnesium-Ion fest an zwei Moleküle der Aminosäure Glycin gebunden ist. Durch diese ringförmige Chelatstruktur wird das Magnesium vom Körper wie ein Proteinbaustein behandelt. Das führt zu einer erhöhten Bioverfügbarkeit von 80% bis 90%, da es im Magen nicht zerfällt und nicht mit anderen Mineralstoffen um die Aufnahme im Darm konkurriert.
Was ist Glycin?
Glycin ist der Ausgangsstoff von Kreatin, Glutathion und Häm und hat außerdem interessante Wirkungen im Zentralen Nervensystem. Dort sorgt Glycin über seinen Einfluss auf die NMDA- und die Glycin-Rezeptoren für eine beruhigende und entspannende Wirkung. In zwei klinischen Studien am Menschen hat sich gezeigt, dass drei Gramm Glycin vor dem Schlafengehen genommen den Schlaf verbessern und die Schläfrigkeit am Tag reduzieren.
Magnesiumbisglycinat vs. Magnesiumglycinat
Oft werden Magnesiumbisglycinat und Magnesiumglycinat synonym verwendet. In Bezug auf Nahrungsergänzungsmittel bezeichnen diese beiden Begriffe in der Regel dieselbe Verbindung. Die richtige chemische Bezeichnung ist der Begriff “Magnesiumbisglycinat”, da das “bis” auf die zwei beteiligten Glycinmoleküle hinweist. Zur Vereinfachung wird auf Produktlabeln jedoch häufig die vereinfachte Bezeichnung “Magnesiumglycinat” genutzt.
Formen von Magnesiumbisglycinat
Um den unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht zu werden, ist der Mineralstoff Magnesiumbisglycinat in verschiedenen Darreichungsformen erhältlich. Am beliebtesten sind Magnesium Bisglycinat Kapseln, bei denen die tägliche Dosierung bereits vorgegeben ist und die Kapseln somit leicht im Alltag sowie unterwegs integrierbar sind. Magnesiumbisglycinat Pulver wird seltener verkauft, da es einen leicht süßlich-fischigen Eigengeschmack aufweist. Das Magnesium-Pulver hat jedoch die Vorteile einer individuellen, stufenlosen Dosierung und seiner guten Wasserlöslichkeit, sodass es sich gut in Getränke einrühren lässt.
Gesundheitsbezogene Aussagen zu MAgnesium
Welche gesundheitlichen Vorteile hat die Einnahme von Magnesiumbisglyinat?
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat für Magnesium strenge gesundheitsbezogene Aussagen (Health Claims), die wissenschaftlich geprüft und zugelassen wurden. Demnach trägt Magnesium zu folgenden Körperfunktionen bei:
- Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung
- Normaler Energiestoffwechsel
- Normale Muskelfunktion (und Vorbeugung von Krämpfen)
- Normale Funktion des Nervensystems
- Erhaltung des Elektrolytgleichgewichts
- Normale Eiweißsynthese
- Normale psychische Funktion
- Erhaltung normaler Knochen und Zähne
- Zudem hat Magnesium eine Funktion bei der Zellteilung
Nebenwirkungen von Magnesiumbisglycinat
Magnesiumbisglycinat gilt als die "Premium-Form" und zeichnet sich durch eine besonders hohe Magen-Darm-Verträglichkeit aus. Anders als beispielsweise Magnesiumoxid oder Magnesiumcitrat hat es kaum eine osmotische (abführende) Wirkung im Darm und verursacht daher seltener Durchfall. Dies macht es ideal für Menschen mit einem sensiblen Magen .
Im Allgemeinen ist es sehr gut verträglich und hat wenige Nebenwirkungen. Nur in seltenen Fällen oder bei deutlichen Überdosierungen kann es dennoch zu milden Magenbeschwerden oder weichem Stuhl kommen. Besondere Vorsicht ist jedoch bei Menschen mit schweren Nierenfunktionsstörungen (Niereninsuffizienz) geboten: Da überschüssiges Magnesium über die Nieren ausgeschieden wird, kann es hier zu einer toxischen Anreicherung im Blut kommen. Auch Personen mit Herzproblemen oder stark niedrigem Blutdruck sollten eine Einnahme vorab ärztlich abklären .
Einnahme von Magnesium
Wie viel Magnesium braucht der Körper täglich?
Die tägliche Magnesiumdosis richtet sich nach Alter und Geschlecht sowie Nierenfunktionen und einer möglichen Schwangerschaft. Die deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt eine Zufuhr von 300 bis 400mg Magnesium täglich (NRV: 375mg). Der Bedarf an Magnesium kann in Stress-Situationen stark erhöht sein.
Das Bundesamt für Risikobewertung empfiehlt eine Tageshöchstmenge von 250mg Magnesium bei NEMs nicht zu überschreiten, um eine abführende Wirkung zu vermeiden (leichte Durchfälle). Die Höchstmenge gilt für Personen ab vier Jahren. Für Kleinkinder unter vier Jahren kann aufgrund fehlender Daten keine Höchstmenge abgeleitet werden. Das BfR empfiehlt, die Tagedosis auf mindestens zwei Einnahmen pro Tag zu verteilen, weil in den meisten Studien, die der Höchstmengenableitung dienten, die Magnesiumzufuhr über zwei oder mehr Portionen pro Tag erfolgte und dies vermutlich die Verträglichkeit erhöht
Magnesiumbisglycinat im direkten Vergleich
Die Herstellung von Magnesiumbisglycinat
Worauf bei der Herstellung von Magnesium bei Sunday Natural geachetet wird
Magnesiumbisglycinat entsteht durch die Reaktion von Magnesiumoxid, der minosäure Glycin, Wasser und Katalysatoren. Dabei lagern sich zwei GAlycinat-Ionen an ein Magnesium-Ion an. Durch diesen Prozess entsteht Magnesiumbisglycinat.
Marktüblich ist ein hoher Anteil an Magnesiumoxid im Endprodukt, woraus Magnesiumgehalte zwischen 10 und 20% resultieren. Unser Rohstoff mit 20% Magnesiumgehalt besteht zu etwa 80% aus Magnesiumbisglycinat und 20% Magnesiumoxid. Diese Kombination vereint schnelle Verfügbarkeit mit Depot-Eigenschaften bei einer Reinheit von 98%.
Ja, einige Hersteller bieten dieses Nahrungsergänzungsmittel als Pulver für Menschen mit Schluckbeschwerden oder die eine präzisere Dosierung wünschen an. Sunday Natural bietet sein Bisglycinat in pflanzlichen Kapseln an – eine praktische Darreichungsform, die eine genaue und gleichmäßige Dosierung gewährleistet. Falls Sie die Pulverversion bevorzugen, achten Sie darauf, dass die Rezeptur kein Magnesiumoxid enthält.
Glycerophosphat wird vom Verdauungssystem gut vertragen, ähnlich wie Bisglycinat. Seine Bioverfügbarkeit ist zufriedenstellend, jedoch sind Vergleichsdaten weiterhin begrenzt. Bisglycinat gilt nach wie vor als Goldstandard für die chelatierte Magnesiumsupplementierung , da es über Aminosäuretransporter aufgenommen wird und sich dadurch von anderen Optionen unterscheidet.
Manche Präparate kombinieren Bisglycinat mit Vitamin B6 (Pyridoxin), da dieses eine wichtige Rolle im Energiestoffwechsel spielt. Bisglycinat allein, das dank seiner chelatisierten Form gut vom Körper aufgenommen wird, deckt den Bedarf der meisten Menschen ohne zusätzliche Cofaktoren ab. Sollte Vitamin B6 zugesetzt werden, empfiehlt sich die Variante Pyridoxal-5-phosphat (P5P), da diese wirksamer ist als reines Pyridoxin.
Ja, und die Kombination ist aus physiologischer Sicht sinnvoll. Magnesium ist für die enzymatische Aktivierung von Vitamin D in Leber und Nieren notwendig. Ein Mangel kann die Wirksamkeit einer Vitamin-D-Supplementierung beeinträchtigen. Die beiden Präparate können gleichzeitig, vorzugsweise zu einer Mahlzeit, eingenommen werden. Entdecken Sie die Vitamin-D-Produktpalette von Sunday Natural .
