Longevity- Wie man gesund altertLongevity- Wie man gesund altert

Longevity: Die besten Tipps für gesundes Altern

Longevity auf einen Blick

Longevity beschreibt das Ziel, nicht nur möglichst lange zu leben, sondern möglichst lange gesund, aktiv und selbstständig zu bleiben. Die Wissenschaft spricht dabei von der sogenannten Healthspan – also der gesunden Lebensspanne. Zu den wichtigsten Faktoren zählen Bewegung, Schlaf, Ernährung, soziale Beziehungen und ein gesunder Stoffwechsel. Ergänzend können bestimmte Nährstoffe und Pflanzenstoffe den Körper bei zentralen Alterungsprozessen unterstützen, etwa indem sie dazu beitragen, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.

 

longevity longevity
Die wichtigsten Longevity-Faktoren Beispiele
Bewegung Krafttraining, Ausdauertraining
Ernährung Protein, Omega-3, Mikronährstoffe
Regeneration Schlaf, Stressmanagement
Stoffwechsel Blutzuckerregulation, gesundes Körpergewicht
Soziale Faktoren Beziehungen, soziale Teilhabe
Die wichtigsten Longevity-Faktoren Beispiele
Bewegung Krafttraining, Ausdauertraining
Ernährung Protein, Omega-3, Mikronährstoffe
Regeneration Schlaf, Stressmanagement
Stoffwechsel Blutzuckerregulation, gesundes Körpergewicht
Soziale Faktoren Beziehungen, soziale Teilhabe

Was bedeutet Longevity?

Der Begriff Longevity stammt aus dem Englischen und bedeutet Langlebigkeit. Im Mittelpunkt steht jedoch nicht nur die Lebensdauer (Lifespan), sondern vor allem die gesunde Lebensspanne (Healthspan). Während die durchschnittliche Lebenserwartung in den vergangenen Jahrzehnten deutlich gestiegen ist, beschäftigt sich die moderne Longevity-Forschung zunehmend mit der Frage, wie Menschen länger gesund bleiben können.

Lifespan vs. Healthspan

  • Lifespan = gesamte Lebensdauer
  • Healthspan = gesunde Lebensjahre ohne größere Einschränkungen

Ziel moderner Longevity-Ansätze ist es, beide möglichst positiv zu beeinflussen.

 

Warum altern wir überhaupt?

Altern gilt heute nicht mehr als ein einzelner Prozess. Vielmehr beschreiben Wissenschaftler verschiedene biologische Mechanismen, die gemeinsam zum Alterungsprozess beitragen.

Die wichtigsten Hallmarks of Aging

  • Zelluläre Seneszenz
  • Telomerverkürzung
  • Mitochondriale Dysfunktion
  • Oxidativer Stress und veränderte Immunantworten
  • Epigenetische Veränderungen
  • Verlust der Proteinhomöostase

Diese Prozesse stehen im Fokus vieler aktueller Forschungsarbeiten rund um gesundes Altern.

 

Die wichtigsten Longevity Gewohnheiten

1. Krafttraining: Eine der wichtigste Longevity-Gewohnheit

Wenn es eine einzelne Gewohnheit gibt, die besonders häufig mit gesundem Altern in Verbindung gebracht wird, dann ist es Krafttraining. Mit zunehmendem Alter nimmt die Muskelmasse natürlicherweise ab. Dieser Prozess wird als Sarkopenie bezeichnet und kann Kraft, Mobilität und Selbstständigkeit im Alltag beeinträchtigen. Regelmäßiges Krafttraining hilft dabei, die Muskulatur zu erhalten und die körperliche Leistungsfähigkeit langfristig zu unterstützen.

Darüber hinaus erfüllt die Muskulatur weit mehr Aufgaben als reine Bewegung. Sie gilt heute als aktives Stoffwechselorgan und produziert sogenannte Myokine – körpereigene Botenstoffe, die zahlreiche Prozesse im Organismus beeinflussen können. Studien zeigen außerdem, dass Muskelkraft ein aussagekräftiger Indikator für gesundes Altern sein kann. Besonders die Griffkraft wird in der Forschung häufig als Marker für die allgemeine körperliche Fitness und Vitalität untersucht.

Tipps für den Alltag

  • 2–3 Krafttrainingseinheiten pro Woche einplanen
  • Große Muskelgruppen wie Beine, Rücken und Brust trainieren
  • Auf progressive Belastungssteigerung achten
  • Ausreichend Protein für den Muskelerhalt zuführen

 

2. Ausdauertraining und Zone-2-Bewegung

Neben der Muskelkraft spielt auch die kardiorespiratorische Fitness eine wichtige Rolle für gesundes Altern. Besonders häufig wird in der Longevity-Forschung das sogenannte Zone-2-Training diskutiert. Dabei handelt es sich um eine moderate Belastungsintensität, bei der man sich noch problemlos unterhalten kann. Typische Beispiele sind zügiges Gehen, Radfahren oder lockeres Joggen.

Regelmäßige Ausdauerbewegung unterstützt Herz und Kreislauf, fördert die Sauerstoffversorgung des Körpers und trägt zur Erhaltung der körperlichen Leistungsfähigkeit bei. Zudem wird sie mit einer verbesserten mitochondrialen Funktion in Verbindung gebracht. Mitochondrien werden oft als „Kraftwerke der Zellen“ bezeichnet und spielen eine wichtige Rolle im Energiestoffwechsel.

Tipps für den Alltag

  • Mindestens 150 Minuten moderate Bewegung pro Woche anstreben
  • Regelmäßig spazieren gehen
  • Radfahren oder Schwimmen integrieren
  • Kraft- und Ausdauertraining kombinieren

 

3. Schlafqualität verbessern

Schlaf gehört zu den wichtigsten Regenerationsphasen des Körpers. Während wir schlafen, laufen zahlreiche Prozesse ab, die für Erholung, Stoffwechsel und kognitive Leistungsfähigkeit wichtig sind.

Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass nicht nur die Schlafdauer, sondern auch die Regelmäßigkeit des Schlafs mit gesundem Altern zusammenhängen kann. Als optimal gelten für die meisten Erwachsenen etwa sieben bis neun Stunden Schlaf pro Nacht. Sowohl dauerhafter Schlafmangel als auch dauerhaft überlange Schlafzeiten werden in Beobachtungsstudien mit ungünstigen Gesundheitswerten in Verbindung gebracht.

Tipps für den Alltag

  • Feste Schlafenszeiten etablieren
  • Schlafzimmer möglichst dunkel und kühl halten
  • Bildschirmzeit vor dem Schlafengehen reduzieren
  • Auf ausreichend Bewegung am Tag achten

 

4. Proteinreich essen

Eine ausreichende Proteinzufuhr gehört zu den wichtigsten Grundlagen für gesundes Altern. Mit zunehmendem Alter reagiert die Muskulatur weniger empfindlich auf Trainings- und Ernährungsreize – ein Phänomen, das als anabole Resistenz bezeichnet wird.

Deshalb empfehlen viele Experten älteren Erwachsenen eine höhere Proteinzufuhr als jüngeren Menschen. Häufig werden Mengen von etwa 1,0 bis 1,2 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag empfohlen, insbesondere wenn körperliche Aktivität und Muskelerhalt im Vordergrund stehen. Hochwertiges Protein liefert die Bausteine, die der Körper für den Erhalt von Muskelmasse benötigt. Gleichzeitig unterstützt eine ausreichende Versorgung die Regeneration nach körperlicher Aktivität.

Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei den essenziellen Aminosäuren, insbesondere Leucin, das als wichtiger Auslöser der Muskelproteinsynthese gilt. Eine gleichmäßige Verteilung der Proteinzufuhr über den Tag kann dabei helfen, die Muskulatur optimal zu versorgen.

Tipps für den Alltag

  • Zu jeder Hauptmahlzeit eine Proteinquelle einplanen
  • Auf eine ausreichende tägliche Proteinzufuhr achten
  • Pflanzliche und tierische Proteinquellen kombinieren
  • Krafttraining und Proteinzufuhr miteinander verbinden

 

5. Den Blutzucker stabil halten

Ein stabiler Blutzuckerspiegel wird zunehmend als wichtiger Faktor für gesundes Altern diskutiert. Dauerhaft erhöhte Blutzuckerwerte und starke Schwankungen können verschiedene Stoffwechselprozesse belasten.

Ein möglicher Mechanismus sind sogenannte Advanced Glycation End Products (AGEs). Diese entstehen, wenn Zucker mit Proteinen oder anderen Molekülen reagiert. Die Forschung bringt eine erhöhte Bildung von AGEs mit oxidativem Stress und Prozessen in Verbindung, die Alterung und die Entstehung chronischer Erkrankungen begünstigen können.

Auch die Muskulatur spielt hierbei eine wichtige Rolle. Sie ist eines der größten stoffwechselaktiven Organe des Körpers und trägt wesentlich dazu bei, Glukose aus dem Blut aufzunehmen und zu verwerten. Regelmäßige Bewegung und Krafttraining können daher einen wichtigen Beitrag zu einem gesunden Stoffwechsel leisten.

Tipps für den Alltag

  • Regelmäßig bewegen, besonders nach Mahlzeiten
  • Auf ballaststoffreiche Lebensmittel setzen
  • Ausreichend Protein in die Ernährung integrieren
  • Stark zuckerhaltige Getränke und Snacks reduzieren

 

6. Alkohol möglichst reduzieren

Alkohol gehört nicht zu den Faktoren, die mit gesundem Altern in Verbindung gebracht werden. Im Gegenteil: Alkohol belastet zahlreiche Stoffwechselprozesse und wird vom Körper als Fremdstoff abgebaut.

Aktuelle Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass bereits moderater Alkoholkonsum keine nachweisbaren Vorteile für die Langlebigkeit bietet. Darüber hinaus kann Alkohol die Schlafqualität beeinträchtigen und die Regeneration erschweren.

Das bedeutet nicht, dass gelegentlicher Genuss grundsätzlich ausgeschlossen werden muss. Aus Sicht eines gesundheitsorientierten Lebensstils gilt jedoch: Je weniger Alkohol konsumiert wird, desto besser.

Tipps für den Alltag

  • Alkoholfreie Alternativen ausprobieren
  • Alkohol bewusst statt routinemäßig konsumieren
  • Mehrere alkoholfreie Tage pro Woche einplanen
  • Alkohol nicht als Mittel zur Stressbewältigung nutzen

 

7. Stress aktiv managen

Kurzfristiger Stress gehört zum Leben dazu. Problematisch wird es, wenn Stress dauerhaft anhält und der Körper über längere Zeit unter Spannung steht.

Chronischer Stress geht mit einer erhöhten Ausschüttung von Stresshormonen wie Cortisol einher. Langfristig kann dies zahlreiche Körperfunktionen beeinflussen und wird in der Forschung mit ungünstigen Gesundheitsmarkern sowie biologischen Alterungsprozessen in Verbindung gebracht. Oxidativer Stress und eine Belastung des Immunsystems spielen dabei eine wichtige Rolle.

Ein bewusstes Stressmanagement zählt deshalb zu den wichtigsten Bausteinen eines gesundheitsfördernden Lebensstils.

Tipps für den Alltag

  • Regelmäßige Pausen einplanen
  • Entspannungstechniken ausprobieren
  • Zeit in der Natur verbringen
  • Bewegung als Ausgleich nutzen
  • Auf ausreichend Schlaf achten 

 

8. Soziale Beziehungen pflegen

Gesundes Altern ist nicht nur eine Frage von Ernährung und Bewegung. Auch soziale Faktoren spielen eine wichtige Rolle.

Große Beobachtungsstudien zeigen, dass Menschen mit stabilen sozialen Beziehungen häufig bessere Gesundheitswerte aufweisen und länger leben als Menschen, die unter Einsamkeit oder sozialer Isolation leiden. Der Einfluss sozialer Kontakte auf die Gesundheit wird teilweise mit klassischen Risikofaktoren wie Rauchen oder Übergewicht verglichen.

Freundschaften, Familie, Vereinsleben oder regelmäßige Begegnungen im Alltag können deshalb einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität leisten.

Tipps für den Alltag:

  • Freundschaften aktiv pflegen
  • Regelmäßige Treffen einplanen
  • Neue soziale Kontakte fördern
  • Gemeinschaftliche Aktivitäten nutzen

 

9. Mundgesundheit nicht unterschätzen

Die Mundgesundheit wird im Zusammenhang mit Longevity häufig übersehen. Dabei zeigen zahlreiche Untersuchungen, dass die Gesundheit von Zähnen und Zahnfleisch eng mit dem allgemeinen Wohlbefinden verbunden ist. 

Herausforderungen im Mundraum können Auswirkungen auf den gesamten Organismus haben. Insbesondere eine unausgewogene Mundflora wird mit einer Belastung des gesamten Organismus in Verbindung gebracht. Eine konsequente Mundhygiene sowie eine gute Nährstoffversorgung gehören deshalb zu den einfachen, aber oft unterschätzten Maßnahmen für gesundes Altern.

Tipps für den Alltag

  • Zweimal täglich Zähne putzen
  • Zahnzwischenräume regelmäßig reinigen
  • Professionelle Zahnreinigung wahrnehmen
  • Regelmäßige Kontrolltermine beim Zahnarzt einplanen

 

10. Sauna, Kälte und hormetische Reize

Nicht jeder Stress ist negativ. Die Longevity-Forschung beschäftigt sich seit einigen Jahren intensiv mit dem Konzept der Hormesis. Gemeint sind kontrollierte, kurzfristige Belastungen, auf die der Körper mit Anpassungsprozessen reagiert.

Zu diesen hormetischen Reizen zählen beispielsweise Saunagänge oder Kälteanwendungen. Beide aktivieren unterschiedliche Schutzmechanismen im Körper. Während Hitze die Bildung von Hitzeschockproteinen fördern kann, werden durch Kältereize andere Anpassungsmechanismen aktiviert.

Besonders regelmäßige Saunagänge werden in Beobachtungsstudien häufig mit positiven Gesundheitsparametern in Verbindung gebracht. Ob die Sauna selbst ursächlich für diese Effekte verantwortlich ist, lässt sich aus solchen Studien jedoch nicht eindeutig ableiten.

Tipps für den Alltag

  • Sauna langsam in die Routine integrieren
  • Auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten
  • Kältereize schrittweise steigern
  • Immer auf das persönliche Wohlbefinden achten

 

Die spannendsten Longevity-Nährstoffe & Supplements

Ein gesunder Lebensstil bleibt die wichtigste Grundlage für gesundes Altern. Dennoch rücken bestimmte Nährstoffe, Pflanzenstoffe und innovative Wirkstoffkombinationen zunehmend in den Fokus der Longevity-Forschung.

Wichtig zu wissen: Nahrungsergänzungsmittel können einen gesunden Lebensstil nicht ersetzen. Viele der hier vorgestellten Stoffe werden derzeit intensiv erforscht. Die wissenschaftliche Evidenz ist dabei je nach Wirkstoff unterschiedlich stark ausgeprägt.

 

Nährstoff Bekannte Eigenschaften Warum er im Longevity-Kontext diskutiert wird Evidenzlage
Omega-3 (EPA/DHA) DHA trägt zur Erhaltung einer normalen Gehirnfunktion bei. EPA und DHA tragen zu einer normalen Herzfunktion bei Zusammenhang zwischen Herz-Kreislauf-Gesundheit, Gehirnfunktion und gesundem Altern Hoch
Magnesium Trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel, einer normalen Muskelfunktion und einer normalen Funktion des Nervensystems bei Zahlreiche Prozesse, die für Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden im Alter relevant sind, sind magnesiumabhängig Hoch
Kreatin Kreatin kann bei Erwachsenen über 55 Jahren in Verbindung mit Krafttraining die Wirkung auf die Muskelkraft verbessern Muskelkraft und Muskelerhalt gelten als wichtige Faktoren für gesundes Altern Hoch bis moderat
Essenzielle Aminosäuren Bausteine körpereigener Proteine Bedeutung für Muskelproteinsynthese und Muskelerhalt im Alter Hoch
Nicotinamid-Ribosid (NR) Vorstufe von NAD+ Forschung untersucht Zusammenhänge mit Zellenergie und mitochondrialen Prozessen Moderat
Spermidin Natürlich vorkommendes Polyamin Forschung untersucht Zusammenhänge mit Autophagie und zellulären Erneuerungsprozessen Früh
Resveratrol Natürliches Polyphenol aus Pflanzen Forschung untersucht Zusammenhänge mit Sirtuinen und Stoffwechselprozessen Früh
Fisetin Pflanzliches Flavonoid Forschung untersucht Zusammenhänge mit zellulärer Seneszenz Früh
Calcium-Alpha-Ketoglutarat (Ca-AKG) Natürlicher Bestandteil des Energiestoffwechsels Forschung untersucht Zusammenhänge mit Stoffwechsel- und Zellprozessen Früh

 

Nährstoff Bekannte Eigenschaften Warum er im Longevity-Kontext diskutiert wird Evidenzlage
Omega-3 (EPA/DHA) DHA trägt zur Erhaltung einer normalen Gehirnfunktion bei. EPA und DHA tragen zu einer normalen Herzfunktion bei Zusammenhang zwischen Herz-Kreislauf-Gesundheit, Gehirnfunktion und gesundem Altern Hoch
Magnesium Trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel, einer normalen Muskelfunktion und einer normalen Funktion des Nervensystems bei Zahlreiche Prozesse, die für Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden im Alter relevant sind, sind magnesiumabhängig Hoch
Kreatin Kreatin kann bei Erwachsenen über 55 Jahren in Verbindung mit Krafttraining die Wirkung auf die Muskelkraft verbessern Muskelkraft und Muskelerhalt gelten als wichtige Faktoren für gesundes Altern Hoch bis moderat
Essenzielle Aminosäuren Bausteine körpereigener Proteine Bedeutung für Muskelproteinsynthese und Muskelerhalt im Alter Hoch
Nicotinamid-Ribosid (NR) Vorstufe von NAD+ Forschung untersucht Zusammenhänge mit Zellenergie und mitochondrialen Prozessen Moderat
Spermidin Natürlich vorkommendes Polyamin Forschung untersucht Zusammenhänge mit Autophagie und zellulären Erneuerungsprozessen Früh
Resveratrol Natürliches Polyphenol aus Pflanzen Forschung untersucht Zusammenhänge mit Sirtuinen und Stoffwechselprozessen Früh
Fisetin Pflanzliches Flavonoid Forschung untersucht Zusammenhänge mit zellulärer Seneszenz Früh
Calcium-Alpha-Ketoglutarat (Ca-AKG) Natürlicher Bestandteil des Energiestoffwechsels Forschung untersucht Zusammenhänge mit Stoffwechsel- und Zellprozessen Früh

 

Während einige Nährstoffe wie Omega-3, Magnesium, Kreatin oder essenzielle Aminosäuren bereits seit vielen Jahren intensiv erforscht werden, stehen andere Wirkstoffe noch am Anfang ihrer wissenschaftlichen Untersuchung. Besonders großes Interesse gilt derzeit Forschungsfeldern wie NAD+, Autophagie, Sirtuinen und zellulärer Seneszenz. Entsprechend wichtig ist eine realistische Einordnung der aktuellen Evidenzlage.

 

Longevity-Komplexe: Mehrere Ansätze in einer Formel

Während einige Nahrungsergänzungsmittel auf einzelne Nährstoffe oder Pflanzenstoffe setzen, kombinieren moderne Longevity-Komplexe verschiedene Forschungsansätze in einer Rezeptur. Ziel ist es, durch ausgewählte Mikronährstoffe unterschiedliche Bereiche des gesunden Alterns gleichzeitig zu adressieren – etwa den normalen Energiestoffwechsel sowie den Schutz der Zellen vor oxidativem Stress, bis hin zu zellulären Erneuerungsprozessen.

Zu den bekanntesten Longevity-Komplexen von Sunday Natural zählen Beautiful Aging Sirtu Telo Nrf2 Ultra, der Long-VTY Komplex sowie der SIRT1-AMPK Komplex. Die Rezepturen vereinen verschiedene Vitamine, Pflanzenstoffe und weitere Inhaltsstoffe, die aktuell im Zusammenhang mit Themen wie Sirtuinen, NAD+, Autophagie, Stoffwechselprozessen oder zellulärem Schutz erforscht werden.

Solche Kombinationsprodukte können eine interessante Möglichkeit sein, mehrere der im Longevity-Bereich diskutierten Ansätze in einer einzigen Formulierung zu bündeln. 

 

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Was sagt die Wissenschaft zu Longevity-Supplements?

Die wissenschaftliche Evidenz im Bereich Longevity entwickelt sich rasant. Während einige Nährstoffe wie Omega-3-Fettsäuren, Magnesium oder Kreatin bereits seit vielen Jahren intensiv erforscht werden, befinden sich andere Wirkstoffe noch in einer vergleichsweise frühen Forschungsphase.

Wichtig ist deshalb eine realistische Einordnung: Kein Nahrungsergänzungsmittel kann einen gesunden Lebensstil ersetzen. Die größten Hebel für gesundes Altern bleiben Bewegung, Schlaf, Ernährung, Stressmanagement und soziale Beziehungen.

Supplements können diese Grundlagen sinnvoll ergänzen, besonders dann, wenn individuelle Versorgungslücken bestehen oder bestimmte Ernährungsweisen eine gezielte Unterstützung sinnvoll machen.

 

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Fazit

Longevity beginnt nicht mit Nahrungsergänzungsmitteln, sondern mit täglichen Gewohnheiten. Regelmäßige Bewegung, ausreichend Schlaf, eine ausgewogene Ernährung und soziale Beziehungen bilden die Grundlage für gesundes Altern. Ergänzend rücken verschiedene Nährstoffe und Pflanzenstoffe zunehmend in den Fokus der Forschung, wenn es um die Unterstützung normaler Körperfunktionen im Alter geht.

Longevity bezeichnet die wissenschaftliche Beschäftigung mit gesundem Altern und Langlebigkeit. Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur die Lebensdauer, sondern vor allem die sogenannte Healthspan – also die Zeit, die Menschen gesund und aktiv verbringen.

Anti-Aging konzentriert sich häufig auf sichtbare Alterserscheinungen wie Falten oder den Erhalt eines jugendlichen Aussehens. Longevity verfolgt einen ganzheitlicheren Ansatz und beschäftigt sich mit Faktoren, die zu einem langen und möglichst gesunden Leben beitragen können.

Zu den wichtigsten Gewohnheiten zählen regelmäßige Bewegung, insbesondere Kraft- und Ausdauertraining, ausreichend Schlaf, eine ausgewogene Ernährung, Stressmanagement, soziale Kontakte sowie der Verzicht auf schädliche Lebensstilfaktoren wie Rauchen.

Zu den bekanntesten Nährstoffen und Pflanzenstoffen zählen Omega-3-Fettsäuren, Magnesium, Kreatin, essenzielle Aminosäuren, Nicotinamid-Ribosid (NR), Spermidin, Resveratrol, Fisetin und Calcium-Alpha-Ketoglutarat (Ca-AKG). Die wissenschaftliche Evidenz ist dabei je nach Wirkstoff unterschiedlich stark ausgeprägt.

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Mehr zum Thema Longevity in unserem Podcast mit Nils Behrens

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