

Probiotika im Vergleich
Welches Probiotika-Präparat von Sunday Natural ist das beste?
Probiotika kaufen – aber welches Produkt ist das beste? In unserem Probiotika-Vergleich stellen wir ausgewählte Darmbakterien-Kulturen von Sunday Natural gegenüber und erklären die wichtigsten Unterschiede zwischen Bakterienstämmen, Anzahl der koloniebildenden Einheiten (KBE), Darreichungsform sowie weiteren Qualitätsmerkmalen. So erhalten Sie eine klare Orientierung, welches Probiotika-Produkt zu Ihrem Bedarf passt und worauf Sie beim Kauf achten sollten.
So haben wir getestet
Für unseren Probiotika-Vergleich haben wir ausgewählte Sunday Natural Produkte anhand verschiedener Kriterien miteinander verglichen. Ziel ist es, die Unterschiede übersichtlich darzustellen und Ihnen eine fundierte Orientierung für die Auswahl eines passenden Probiotika-Präparats zu geben.
Der Probiotika-Testsieger von Sunday Natural
FLORA ESSENTIALS 23 PLUS
23 Stämme | 20 Mrd. KbE
Symbiotische Premium-Mischung aus 23 der wichtigsten Milchsäure- und Bifidobakterien mit 20 Mrd. vermehrungsfähigen Mikroorganismen pro Kapsel. Plus bioaktiver B-Komplex zur Unterstützung der Schleimhäute (Vitamin B2) und des Immunsystems (Vitamin B6, B9, B12). Inkl. hochwertiger Ballaststoffe wie Agaven-Inulin, resistentem Dextrin und Akazienfaser. Spezielle magensaftresistente Kapseln (DRcaps®). Vegan, laktosefrei, ohne Gentechnik. 90 Kapseln
- Rundumergänzung mit 23 wichtigen Milchsäure- und Bifidobakterienkulturen + B-Komplex + Ballaststoffe
- Volle 20 Mrd. KbE (koloniebildenden Einheiten) pro Kapsel
- Plus Ballaststoffe (Agaven-Inulin, Akazienfaser, resistentes Dextrin)
- Plus B-Komplex: u.a. Vitamin B12 zur Unterstützung des Immunsystems und B2 zur Unterstützung der Schleimhäute
- Optimierte Vitamin B12 MH3A-D® Formel
- Speziell magensaftresistente Kapseln: patentierte DR® Caps (delayed release)
- Vegan, glutenfrei, laktosefrei
Welche Vorteile bieten Sunday Natural PROBIOTIKA im Vergleich zu Wettbewerbern?
| SUNDAY NATURAL | ANDERE WETTBEWERBER |
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Darmgesundheit verstehen: Was ist die Darmflora?
Die Darmflora, heute wissenschaftlich meist als Darmmikrobiom bezeichnet, beschreibt die Gesamtheit aller Mikroorganismen, die den menschlichen Darm besiedeln. Dazu gehören vor allem Bakterien, aber auch Hefen und andere Mikroorganismen. Insgesamt leben im menschlichen Darm Billionen von Mikroorganismen, die zusammen ein komplexes Ökosystem bilden. Besonders dicht besiedelt ist der Dickdarm, in dem sich der größte Teil dieser Mikroorganismen befindet.
Diese Mikroorganismen erfüllen zahlreiche Aufgaben im Körper. Sie helfen unter anderem dabei, Nahrungsbestandteile zu verwerten, bestimmte Vitamine zu bilden und stehen in engem Austausch mit dem Immunsystem. Außerdem produzieren Darmbakterien verschiedene Stoffwechselprodukte, etwa kurzkettige Fettsäuren, die als Energiequelle für die Zellen der Darmschleimhaut dienen können.
Die Zusammensetzung des Darmmikrobioms ist individuell und kann sich im Laufe des Lebens verändern. Verschiedene Faktoren beeinflussen, welche Mikroorganismen im Darm vorkommen und wie stark sie vertreten sind. Dazu gehören unter anderem:
- Ernährung: Die Art der Lebensmittel und insbesondere die Aufnahme von Ballaststoffen beeinflussen, welche Bakterien im Darm wachsen können.
- Alter: Die Zusammensetzung des Mikrobioms verändert sich vom Säuglingsalter bis ins hohe Alter.
- Lebensstil: Faktoren wie Bewegung, Schlaf oder Stress können ebenfalls Auswirkungen auf die Darmflora haben.
- Medikamente: Vor allem Antibiotika können die Zusammensetzung der Darmflora vorübergehend verändern.
Gerät dieses Gleichgewicht aus der Balance, wird in der Wissenschaft häufig von einer sogenannten Dysbiose gesprochen. Aus diesem Grund rückt die Darmflora zunehmend in den Fokus der Forschung. Ein vielfältiges und ausgewogenes Mikrobiom gilt als wichtiger Bestandteil der allgemeinen Darmgesundheit.
Probiotika im direkten Vergleich
Ein genauer Vergleich lohnt sich: Probiotika-Präparate unterscheiden sich teilweise deutlich in der Anzahl und Art der enthaltenen Bakterienstämme, der Menge an koloniebildenden Einheiten (KBE), der Darreichungsform sowie in zusätzlichen Inhaltsstoffen wie Präbiotika. Welche Variante am besten geeignet ist, hängt von individuellen Faktoren wie persönlichen Präferenzen, der Einnahmeroutine und dem jeweiligen Bedarf ab.
| Flora Essentials 7 Plus | Flora Essentials 14 HIT Plus | Flora Essentials 23 Plus | Flora Essentials 30 Plus | Bacillus subtilis Beeren Gummies | |
| TYP | Einstieg | Für histaminsensible Personen | Multistamm-Komplex | Multistamm-Komplex mit maximaler Vielfalt | Einzelstamm-Probiotikum |
| ANZAHL BAKTERIENSTÄMME | 7 | 14 | 23 | 30 | 1 (Bacillus subtilis) |
| KBE PRO TAGESDOSIS | 10 Milliarden | 10 Milliarden | 20 Milliarden | 20 Milliarden | 1 Milliarden |
| PRÄBIOTIKA ENTHALTEN | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
| DARREICHUNGSFORM | Magensaftresistenet Kapseln | Magensaftresistenet Kapseln | Magensaftresistenet Kapseln | Magensaftresistenet Kapseln | Gummies |
| VEGAN | Nein | Ja | Ja | Ja | Ja |
| VERZEHREMPFEHLUNG | 1 Kapsel täglich | 1 Kapsel täglich | 1 Kapsel täglich | 1 Kapsel täglich | 1 - 4 Stück täglich |
| MENGE | 60 Kapseln | 90 Kapseln | 90 Kapseln | 60 Kapseln | 60 Gummies |
| VERSORGUNGSDAUER | 60 Tage | 90 Tage | 90 Tage | 60 Tage | 15 - 60 Tage |
| Flora Essentials 7 Plus | Flora Essentials 14 HIT Plus | Flora Essentials 23 Plus | Flora Essentials 30 Plus | Bacillus subtilis Beeren Gummies | |
| Typ | Einstieg | Für histaminsensible Personen | Multistamm-Komplex | Multi-Stamm-Komplex mit maximaler Vielfalt | Einzelstamm-Probiotikum |
| Anzahl Bakterienstämme | 7 | 14 | 23 | 30 | 1 (Bacillus subtilis) |
| KBE pro Tagesdosis | 10 Milliarden | 10 Milliarden | 20 Milliarden | 20 Milliarden | 1 Milliarde |
| Präbiotika enthalten | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
| Darreichungsform | Magensaftresistente Kapseln | Magensaftresistente Kapseln | Magensaftresistente Kapseln | Magensaftresistente Kapseln | Gummies |
| Vegan | Nein | Ja | Ja | Ja | Ja |
| Verzehrempfehlung | 1 Kapsel täglich | 1 Kapsel täglich | 1 Kapsel täglich | 1 Kapsel täglich | 1–4 Stück täglich |
| Menge | 60 Kapseln | 90 Kapseln | 90 Kapseln | 60 Kapseln | 60 Gummies |
| Versorgungsdauer | 60 Tage | 90 Tage | 90 Tage | 60 Tage | 60–15 Tage |
Unser Testsieger: Flora Essentials 23 PLUS
Warum ist Flora Essentials 23 PLUS unser Testsieger?
Dieses Präparat überzeugt durch eine ausgewogene Kombination aus hoher Stammvielfalt, klar deklarierter Zusammensetzung und einer durchdachten Formulierung. Mit 23 verschiedenen Bakterienstämmen bietet das Produkt eine breite Vielfalt an probiotischen Kulturen und verbindet diese zusätzlich mit präbiotischen Ballaststoffen sowie ausgewählten B-Vitaminen.
Ein weiterer Vorteil liegt in der magensaftresistenten Kapselform, die dazu beiträgt, dass die enthaltenen Mikroorganismen den Magen passieren und im Darm freigesetzt werden können. Gleichzeitig sorgt die klare Deklaration der enthaltenen Stämme und der koloniebildenden Einheiten (KBE) für eine transparente Zusammensetzung.
Mit seiner Kombination aus Stammvielfalt, zusätzlicher Nährstoffergänzung und gut nachvollziehbarer Deklaration erfüllt Flora Essentials 23 PLUS viele der Kriterien, die bei der Auswahl eines Probiotika-Präparats eine Rolle spielen. Dadurch stellt es im direkten Vergleich eine besonders ausgewogene Option innerhalb des Sortiments dar.
Flora Essentials 23 Plus richtet sich an Erwachsene, die eine Kombination aus mehreren unterschiedlichen Bakterienstämmen ergänzen möchten. Das Produkt enthält 23 verschiedene Mikroorganismenstämme und wird häufig von Personen gewählt, die eine vielseitige Multi-Stamm-Formulierung bevorzugen.
Die empfohlene Verzehrmenge beträgt täglich 1 Kapsel mit etwa 200 ml Wasser vor einer Mahlzeit. Wie bei allen Nahrungsergänzungsmitteln sollte die angegebene Verzehrempfehlung auf der Produktverpackung beachtet und nicht überschritten werden.
Welches Probiotikum passt zu welchem Bedarf?
Die Vergleichstabelle zeigt, dass sich Probiotika-Präparate nicht nur in der Anzahl der enthaltenen Bakterienstämme unterscheiden, sondern auch in der Zusammensetzung, der Darreichungsform und dem jeweiligen Anwendungsschwerpunkt. Welche Variante am besten geeignet ist, hängt unter anderem von persönlichen Präferenzen, der Einnahmeroutine und dem individuellen Bedarf ab.
Während einige Produkte auf eine möglichst große Vielfalt an Bakterienstämmen setzen, sind andere gezielt für bestimmte Anforderungen entwickelt worden – etwa für den Einstieg, für Personen mit besonderen Ernährungsbedürfnissen oder als alternative Darreichungsform ohne Kapseln.
- Flora Essentials 7 Plus: Eine kompakte Multi-Stamm-Formel mit sieben Bakterienstämmen und Präbiotika. Besonders geeignet für Personen, die erstmals Darmbakterien-Kulturen ergänzen möchten oder eine niedrigere Stammzahl bevorzugen.
- Flora Essentials 14 HIT Plus: Eine speziell zusammengestellte Rezeptur für Menschen mit Histamin-Sensibilität. Die Auswahl der enthaltenen Stämme berücksichtigt dabei besonders gut verträgliche Bakterienkulturen.
- Flora Essentials 30 Plus: Dieses Präparat enthält eine besonders große Vielfalt an Bakterienstämmen und richtet sich an Anwender, die eine möglichst breite mikrobiologische Vielfalt bevorzugen.
- Bacillus subtilis Beeren Gummies: Ein Einzelstamm-Probiotikum mit dem sporenbildenden Bakterium Bacillus subtilis. Durch die Gummie-Form eignet sich das Produkt besonders für Personen, die keine Kapseln einnehmen möchten.


Welche Probiotika sind besser: Multi-Stamm oder Einzel-Stamm?
Probiotika können sich nicht nur in der Anzahl der enthaltenen Mikroorganismen unterscheiden, sondern auch in der Struktur ihrer Formulierung. Grundsätzlich wird zwischen Multi-Stamm-Probiotika und Einzelstamm-Probiotika unterschieden.
Multi-Stamm-Probiotika enthalten mehrere verschiedene Bakterienstämme, häufig aus den Gattungen Lactobacillus und Bifidobacterium. Ziel solcher Formulierungen ist es, eine größere Vielfalt an Mikroorganismen bereitzustellen und unterschiedliche bakterielle Eigenschaften zu kombinieren. Diese Produkte werden häufig für eine allgemeine Ergänzung der Darmflora eingesetzt.
Einzelstamm-Probiotika enthalten dagegen nur einen klar definierten Bakterienstamm. Dadurch lässt sich die Zusammensetzung besonders präzise bestimmen. In wissenschaftlichen Studien werden häufig einzelne Stämme untersucht, um ihre spezifischen Eigenschaften besser nachvollziehen zu können.
Welche Variante besser geeignet ist, hängt daher weniger von der Anzahl der Stämme als vom jeweiligen Anwendungskontext ab. Während Multi-Stamm-Produkte eine größere bakterielle Vielfalt bieten, ermöglichen Einzelstamm-Präparate eine gezielte Zufuhr eines bestimmten Mikroorganismus.
| Eigenschaft | Multi-Stamm-Probiotika | Einzelstamm-Probiotika |
| Anzahl der Stämme | Mehrere Bakterienstämme | Ein definierter Stamm |
| Ziel | Breite Unterstützung der Darmflora | Gezielte Anwendung eines Stammes |
| Beispiel | Lactobacillus + Bifidobacterium | Bacillus subtilis |
| Einsatzbereich | Allgemeine Darmflora-Unterstützung | Spezifische Anwendungen |
| Komplexität | Vielfalt verschiedener Bakterien | Einzelne Stammidentität |


Wie viele Milliarden KBE sollte ein Probiotikum enthalten?
Bei Probiotika wird die Menge der enthaltenen Mikroorganismen meist in KbE (koloniebildenden Einheiten) angegeben. Diese Einheit beschreibt, wie viele lebensfähige Bakterien in einem Präparat enthalten sind.
Viele Probiotika liefern Mengen im Bereich von 1 bis über 20 Milliarden KbE pro Tagesportion. Welche Menge sinnvoll ist, hängt jedoch von mehreren Faktoren ab – etwa vom verwendeten Bakterienstamm, der Formulierung und dem individuellen Bedarf. Wichtig zu wissen: Eine höhere Anzahl an KbE bedeutet nicht automatisch eine bessere Qualität. Entscheidend ist vielmehr, dass:
- die enthaltenen Bakterienstämme klar deklariert sind
- die Mikroorganismen lebensfähig im Darm ankommen können
- die Dosierung zur jeweiligen Formulierung passt
Neben der reinen Anzahl der Bakterien spielt auch die Stabilität des Produkts eine wichtige Rolle. Faktoren wie magensaftresistente Kapseln oder geeignete Trägermaterialien können dazu beitragen, dass die Mikroorganismen den Verdauungstrakt besser überstehen.
Probiotika sind lebende Mikroorganismen, während Präbiotika Ballaststoffe oder andere unverdauliche Nahrungsbestandteile sind, die bestimmten Darmbakterien als Nährstoff dienen können.
Kurz gesagt:
- Probiotika: Mikroorganismen
- Präbiotika: Nahrung für Mikroorganismen
Beide können Bestandteil einer darmfreundlichen Ernährung sein.
Die Menge wird meist in KBE (koloniebildenden Einheiten) angegeben. Viele Präparate enthalten zwischen 1 und 20 Milliarden KBE pro Tagesportion, teilweise auch mehr. Welche Menge sinnvoll ist, hängt jedoch von der jeweiligen Formulierung und den enthaltenen Bakterienstämmen ab.
Die Einnahmedauer kann je nach Produkt und individuellem Bedarf variieren. Einige Menschen nutzen Probiotika kurweise über mehrere Wochen, andere integrieren sie längerfristig in ihre Routine. Bei bestehenden gesundheitlichen Beschwerden sollte eine Einnahme grundsätzlich mit medizinischem Fachpersonal abgestimmt werden.
Ja. Einige fermentierte Lebensmittel enthalten natürlicherweise Mikroorganismen, die mit Probiotika in Verbindung gebracht werden. Dazu gehören beispielsweise:
- Joghurt
- Kefir
- Sauerkraut
- Kimchi
Die enthaltenen Mikroorganismen können je nach Herstellungsweise und Lagerung variieren.
Antibiotika können nicht nur krankmachende Bakterien beeinflussen, sondern auch Teile der natürlichen Darmmikrobiota verändern. Einige Menschen entscheiden sich daher nach einer Antibiotika-Therapie für probiotische Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel.
Ob eine Einnahme sinnvoll ist, kann individuell unterschiedlich sein. Bei medizinischen Fragen oder nach einer Antibiotika-Behandlung sollte dies im Zweifel mit einer Ärztin oder einem Arzt besprochen werden.
Woran erkennt man ein Ungleichgewicht der Darmflora?
Die Zusammensetzung des Darmmikrobioms ist dynamisch und kann sich im Laufe des Lebens verändern. Gerät das Gleichgewicht der verschiedenen Mikroorganismen aus der Balance, wird in der Forschung häufig von einer Dysbiose gesprochen.
Ein Ungleichgewicht der Darmflora kann sich auf unterschiedliche Weise bemerkbar machen. Mögliche Hinweise können sein:
- Verdauungsbeschwerden wie Blähungen oder Völlegefühl
- unregelmäßiger Stuhlgang (z. B. Durchfall oder Verstopfung)
- Nahrungsmittelunverträglichkeiten
- häufige Infekte
- Energieverlust oder Konzentrationsprobleme
Diese Symptome können viele Ursachen haben und sind nicht automatisch auf die Darmflora zurückzuführen. Wenn Beschwerden länger anhalten, sollte daher eine medizinische Abklärung erfolgen.
Welche Lebensmittel unterstützen eine gesunde Darmflora?
Die Ernährung gehört zu den wichtigsten Faktoren, die das Darmmikrobiom beeinflussen können. Besonders ballaststoffreiche und pflanzliche Lebensmittel liefern Präbiotika, die von Darmbakterien als Nahrungsquelle genutzt werden.
Diese unverdaulichen Bestandteile werden im Dickdarm fermentiert und können dabei kurzkettige Fettsäuren entstehen lassen, die eine Rolle für die Darmumgebung spielen.
Eine abwechslungsreiche Ernährung kann dazu beitragen, die Vielfalt der Darmmikrobiota zu unterstützen.
| Kategorie | Beispiele für Lebensmittel | Warum sie interessant für die Darmflora sind |
| Ballaststoffreiche Lebensmittel | Haferflocken, Vollkornprodukte, Leinsamen, Hülsenfrüchte | Liefern unverdauliche Ballaststoffe, die im Dickdarm von Mikroorganismen fermentiert werden können |
| Obst | Bananen, Beeren, Kiwi, Papaya | Enthalten Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe |
| Gemüse | Grünes Blattgemüse, Karotten, Brokkoli | Liefern Ballaststoffe und verschiedene pflanzliche Nährstoffe |
| Präbiotische Lebensmittel | Zwiebeln, Knoblauch, Lauch, Chicorée | Enthalten spezielle Ballaststoffe, die als Nahrung für bestimmte Darmbakterien dienen können |
| Fermentierte Lebensmittel | Sauerkraut, Kimchi, Joghurt, Kefir | Entstehen durch Fermentation und enthalten mikrobielle Stoffwechselprodukte |
Welche Lebensmittel können bei Verdauungsbeschwerden besonders bekömmlich sein?
Die Ernährung kann einen Einfluss darauf haben, wie sich der Verdauungstrakt anfühlt. Bestimmte Lebensmittel gelten traditionell als besonders gut verträglich oder werden häufig bei verschiedenen Verdauungsbeschwerden empfohlen.
Dabei reagiert jeder Mensch unterschiedlich. Was für eine Person gut verträglich ist, kann für andere weniger geeignet sein. Die folgende Übersicht zeigt Beispiele für Lebensmittel, die häufig im Zusammenhang mit bestimmten Verdauungsbeschwerden genannt werden.
| Beschwerde | Lebensmittel-Beispiele | Warum sie häufig empfohlen werden |
| Blähungen & Völlegefühl | Ingwer, Fenchelsamen, Pfefferminztee, Papaya | Enthalten pflanzliche Stoffe, die traditionell für ihre verdauungsfördernden Eigenschaften geschätzt werden |
| Verstopfung | Leinsamen, grünes Blattgemüse, Kiwi, Trockenpflaumen | Liefern Ballaststoffe, die die Darmtätigkeit unterstützen können |
| Durchfall | Weißer Reis, Bananen, gekochte Karotten, Kamillentee | Gelten als leicht verdaulich und werden häufig in schonenden Kostformen verwendet |
| Sodbrennen | Haferflocken, reife Bananen, Zwieback, Kamillentee | Werden häufig als mild und gut verträglich beschrieben |
Hinweis: Verdauungsbeschwerden können viele Ursachen haben. Wenn Beschwerden häufiger auftreten oder länger anhalten, sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen.


