Berberin von Sunday NaturalBerberin von Sunday Natural

ein stabiler blutzuckerspiegel für mehr wohlbefinden

Unser Körper gewinnt seine Energie primär aus Kohlenhydraten, die bei der Verdauung in Glukose aufgespalten werden und so in unser Blut gelangen. Dieser Blutzuckerspiegel ist ein zentraler Energielieferant für das Gehirn und die Muskulatur. Um die Glukose in die Zellen zu transportieren, schüttet der Körper nach der Mahlzeit Insulin aus.

Ein stabiler Blutzuckerspiegel ist ein wichtiger Faktor für unser tägliches Wohlbefinden. Werden vermehrt isolierter Zucker oder Weißmehlprodukte verzehrt, steigt der Blutzuckerspiegel oft schnell an und fällt anschließend ebenso rasch wieder ab – was wir häufig als Energietief oder Heißhunger wahrnehmen.  Wir erklären, welche Ernährungsgewohnheiten und Nährstoffe dabei helfen den Blutzuckerspiegel konstant zu halten.

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Die richtige basisernährung für einen stabilen blutzuckerspiegel

Komplexe Kohlenhydrate und ballaststoffe

Die effektivste Basis-Strategie für einen stabilen Blutzuckerspiegel ist die bewusste Auswahl unserer täglichen Kohlenhydratquellen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) rät in ihren 10 Regeln ausdrücklich dazu, bei Getreideprodukten konsequent die Vollkornvariante zu wählen und täglich reichlich Gemüse sowie zuckerarmes Obst nach der "5 am Tag"-Regel zu verzehren. Echte Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und frisches Gemüse enthalten komplexe Kohlenhydrate und wertvolle Ballaststoffe, die unser Körper erst in Glukose aufspalten muss.

Dieser zeitintensive, langsame Verdauungsprozess bewirkt, dass die aufgespaltene Glukose nur tröpfchenweise und sehr gleichmäßig ins Blut abgegeben wird. Der Blutzuckerspiegel steigt dadurch nur sanft an und fällt ebenso langsam wieder ab. Dies verleiht uns über viele Stunden hinweg ein angenehmes, langanhaltendes Sättigungsgefühl. Gleichzeitig dienen die unverdaulichen Ballaststoffe unserer Darmflora als essenzielle Nahrungsquelle.

zucker in lebensmitteln erkennen

Die Verbraucherzentrale informiert, dass Zucker in unzähligen Fertigprodukten – selbst in pikanten Speisen wie Krautsalat, Dressings oder Ketchup – als billiger Füllstoff und potenter Geschmacksverstärker enthalten ist. Ein Blick auf die Nährwerttabelle und vor allem auf die Zutatenliste wird daher beim täglichen Einkauf empfohlen. 

Dabei muss beachtet werden, dass sich Zucker rechtlich legal hinter mehr als 70 verschiedenen Begriffen verbirgt. Als Faustregel für die Praxis gilt: Viele Zutaten, die auf die chemische Silbe "-ose" enden (wie Glukose, Dextrose, Fruktose, Saccharose) oder den Begriff "Sirup" (wie Fruktose-Glukose-Sirup, Maissirup, Agavensirup) enthalten, wirken sich schnell auf den Blutzuckerspiegel aus. Eine Ausnahme bilden Zuckeraustauschstoffe wie Sucralose. Je weiter vorne diese süßen Begriffe in der Zutatenliste stehen, desto dominanter ist ihr Anteil im Endprodukt. 

Die Angabe "ohne Zuckerzusatz" auf der Verpackung bedeutet rechtlich lediglich, dass während der industriellen Produktion kein isolierter Zucker künstlich hinzugefügt wurde. Das Produkt (wie beispielsweise ein gepresster Frucht-Smoothie oder ein Dattel-Riegel) kann von Natur aus dennoch hohe Mengen an freiem Fruchtzucker enthalten.

zuckeraustauschstoffe

Viele gesundheitsbewusste Menschen greifen auf der Suche nach einem bewussteren Lebensstil zu Süßstoffen oder Zuckeraustauschstoffen, um Kalorien zu sparen. Intensive Süßstoffe (wie Stevia, Aspartam oder Sucralose) sowie Zuckeralkohole (Zuckeraustauschstoffe wie Erythrit oder Xylit) bieten dabei einen entscheidenden Vorteil: Der Verzehr von Lebensmitteln, die anstelle von Zucker solche Zuckerersatzstoffe enthalten, bewirkt, dass der Blutzuckerspiegel nach dem Essen weniger stark ansteigt als beim Verzehr von zuckerhaltigen Lebensmitteln. Sie können daher ein praktisches Hilfsmittel sein, um den Zuckerkonsum zu reduzieren, ohne völlig auf den süßen Geschmack verzichten zu müssen. Zudem stuft das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) die in der EU zugelassenen Süßungsmittel innerhalb der empfohlenen täglichen Höchstmengen als gesundheitlich sicher ein.

Name Zuckeraustauschstoff/ Süßstoff? Typ Kalorien pro 100 Gramm Natürlich enthalten in
Stevia Ja Intensiver Süßstoff (Steviolglykoside; nicht nutritiv) 0 kcal (reine Steviolglykoside; Produkte können Trägerstoffe enthalten) Blätter von Stevia rebaudiana (Steviolglykoside)
Aspartam Ja Intensiver Süßstoff (Dipeptid-Methylester; synthetisch) ca. 400 kcal (4 kcal/g; pro Süßportion praktisch vernachlässigbar) Nicht natürlich als Aspartam; Bausteine Phenylalanin und Asparaginsäure kommen in Proteinen vor
Sucralose Ja Intensiver Süßstoff (chloriertes Saccharose-Derivat; synthetisch) 0 kcal (reines Sucralose; handelsübliche Pulver können kalorienhaltige Trägerstoffe enthalten) Nicht natürlich; durch chemische Modifikation von Saccharose hergestellt
D-Galactose Nein Monosaccharid (Aldohexose; C-4-Epimer der Glukose) ca. 400 kcal Vor allem als Bestandteil von Laktose in Milch/Milchprodukten; auch in Glykolipiden/Glykoproteinen
D-Mannose Nein Monosaccharid (Aldohexose; C-2-Epimer der Glukose) ca. 400 kcal rechnerisch als Kohlenhydrat; metabolische Nutzung begrenzt Physiologisch in Glykanen/Glykoproteinen; in Spuren in Früchten wie Cranberry, Apfel, Orange und Pfirsich
D-Ribose Nein Monosaccharid (Aldopentose; Baustein von RNA/ATP) ca. 400 kcal In allen lebenden Zellen als Bestandteil von RNA, ATP und Nukleotiden; in Lebensmitteln überwiegend gebunden
D-Tagatose Ja Monosaccharid (Ketohexose; C-4-Epimer der Fruktose; „Rare Sugar“) ca. 150–300 kcal (Bewertung uneinheitlich: FDA 1,5 kcal/g; EFSA-Daten ca. 2,8–3,0 kcal/g) Spuren in Käse, Joghurt, heißem Kakao, sterilisierter Milch/Milchpulver und weiteren Milchprodukten
Erythrit Ja Zuckeralkohol / Polyol 0 kcal (EU/US-Kennzeichnungsfaktor; physiologisch sehr gering) Pilze; fermentierte Lebensmittel/Getränke (Wein, Bier, Käse, Sojasauce); Früchte wie Trauben, Pfirsich, Wassermelone
Glukose Nein Monosaccharid (Aldohexose; Traubenzucker) ca. 400 kcal Früchte, Honig, Pflanzensäfte; wichtigste freie Zuckerform im Blut
Dextrose Nein D-Glukose; Monosaccharid (Traubenzucker) ca. 400 kcal wasserfrei; Dextrose-Monohydrat ca. 360–365 kcal Wie Glukose: Früchte, Honig, Pflanzensäfte; industriell häufig aus Stärke
Fruktose Nein Monosaccharid (Ketohexose; Fruchtzucker) ca. 400 kcal Früchte, Honig, Sirupe, einige Gemüse; Bestandteil von Saccharose
Saccharose Nein Disaccharid (Glukose + Fruktose; Haushaltszucker) ca. 400 kcal Zuckerrohr, Zuckerrübe, Zuckerahornsaft, Datteln, Honig; in vielen Pflanzen

im fokus: D-Tagatose

Als Monosaccharid gehört D-Tagatose zur Gruppe der Ketohexosen mit sechs Kohlenstoff-Atomen und ähnelt strukturell der Fructose. D-Tagatose weist im Vergleich zu gewöhnlichem Haushaltszucker eine geringere Süßkraft sowie einen niedrigeren physiologischen Brennwert auf. Mit einem Schmelzpunkt von etwa 130 °C eignet sich der Zucker auch für die Zubereitung warmer Mahlzeiten oder sogar zum Backen. Darüber hinaus kann D-Tagatose von einigen wichtigen Bakterienstämmen als Nahrungsquelle genutzt werden. 

Kommerziell wird der Funktionszucker D-Tagatose meist aus Laktose (Milch oder Milchzucker) hergestellt, weshalb er normalerweise nicht vegan ist. Sunday Natural verwendet hingegen einen Rohstoff, der aus rein pflanzlichen Quellen stammt und daher zu 100 % vegan ist. Die D-Tagatose von Sunday Natural entsteht durch Isomerisierung aus D-Galaktose, welche im Vorfeld mittels Hydrolyse aus dem Gummi arabicum von Akazienbäumen herausgelöst wurde. Für die Herstellung kommen ausschließlich nachwachsende Rohstoffe zum Einsatz. Das leicht lösliche D-Tagatose-Pulver von Sunday Natural zeichnet sich durch einen Reinheitsgrad von mindestens 99,0 % aus.

die reizschwelle für süßes anpassen

Eine nachhaltige und natürliche Strategie für eine ausgewogene Ernährung ist es laut den Experten der Verbraucherzentralen, die eigene Reizschwelle für Süße schrittweise anzupassen. Wer seinen Gaumen durch bewussten Verzicht an weniger intensive industrielle Süße gewöhnt, empfindet die feine, natürliche Süße von frischem Obst schon bald wieder als vollkommen ausreichend – und etabliert so langfristig einen bewussteren, balancierten Umgang mit Zucker im Alltag.

nährstoffe für einen stabilen blutzuckerspiegel

Neben einer bewussten Basisernährung gibt es spezifische natürliche Stoffe, deren positive und regulierende Wirkung auf den Blutzuckerspiegel von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) in strengen Prüfverfahren wissenschaftlich bestätigt wurde (autorisierte Health Claims).

Beta-glucane

Eine herausragende Rolle spielen hierbei sogenannte Beta-Glucane. Diese speziellen löslichen Ballaststoffe, die vor allem in den Randschichten von Hafer und Gerste vorkommen, bilden im Magen ein zähflüssiges Gel, das die körpereigenen Verdauungsenzyme ausbremst. Die EFSA bestätigt offiziell: Der Verzehr von Beta-Glucanen aus Hafer oder Gerste als Bestandteil einer Mahlzeit trägt dazu bei, dass der Blutzuckerspiegel nach der Mahlzeit weniger stark ansteigt. 

resistente stärke

Ein weiterer pflanzlicher Helfer ist die sogenannte resistente Stärke. Sie entsteht beispielsweise, wenn stärkehaltige Lebensmittel wie Kartoffeln oder Reis nach dem Kochen vollständig abkühlen. Ein Teil der enthaltenen Stärke wird dabei für unsere Verdauungsenzyme unzugänglich, passiert den Dünndarm unverdaut und wirkt im Körper funktionell wie ein wertvoller Ballaststoff. Auch hierfür hat die EFSA einen klaren Health Claim zugelassen: Der Ersatz verdaulicher Stärke durch resistente Stärke in einer Mahlzeit trägt zu einer Verringerung des Blutzuckeranstiegs nach dieser Mahlzeit bei. 

chrom

Auf der Ebene der essenziellen Mikronährstoffe ist das Spurenelement Chrom ein wichtiger Faktor für unseren Körper. Chrom trägt nachweislich zu einem normalen Stoffwechsel von Makronährstoffen bei. Zudem bestätigt die EFSA offiziell: Chrom trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Blutzuckerspiegels bei. Eine gezielte, ausreichende Versorgung mit diesem Spurenelement ist daher ein hervorragender Baustein für das ganzheitliche metabolische Wohlbefinden.

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Checkliste: Blutzuckerfreundlich einkaufen

  • Zutatenlisten kritisch prüfen: Auf Zuckerarten und Inhaltsstoffe achten, die Zucker enthalten. 
  • Vollkorn konsequent bevorzugen: Vorzugsweise zur echten, intakten Vollkornvariante greifen (bei Brot, Nudeln und Reis). 
  • Auf Ballaststoffe fokussieren: Grobe Haferflocken, sättigende Hülsenfrüchte (Linsen, Kichererbsen, Bohnen) und Nüsse in den Einkaufswagen legen. 
  • Natur statt Fruchtzubereitung: Reinen Naturjoghurt kaufen und diesen selbst mit frischen Beeren und Samen mischen, anstatt stark gezuckerten Fruchtjoghurt aus dem Kühlregal zu wählen. 
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Checkliste: Verhaltenstipps zur Regulierung des Blutzuckerspiegels

  • Ausreichend Wasser trinken: Sehr oft wird beginnender Durst vom Gehirn fälschlicherweise mit Hunger verwechselt. Ein großes Glas Wasser steuert dem entgegen.
  • Bewegung im Alltag: Ein kurzer, zügiger Spaziergang nach einer kohlenhydratreichen Mahlzeit schleust Glukose direkt in die Muskelzellen. 
  • Clevere Snacks wählen: Wenn der schnelle Hunger kommt, besser zu Nüssen (wie Mandeln oder Walnüssen) greifen. Sie enthalten herzgesunde Fette sowie Proteine und lassen den Blutzucker so gut wie gar nicht ansteigen.
  • Die richtige Reihenfolge wählen: Kohlenhydrate zusammen mit Proteinen und gesunden Fetten essen und die Mahlzeit mit Gemüse starten.
  • Stressoren reduzieren: Wer bewusst für Entspannungsmomente sorgt und Stressoren im Alltag reduziert, unterstützt einen ausgeglichenen Lebensstil und behält leichter die Kontrolle über seine Ernährungsgewohnheiten

Häufige Fragen zum Blutzuckerspiegel

Der Verzehr von einfachen Zuckern führt im Körper zu einem schnellen Anstieg des Blutzuckerspiegels, auf den der Organismus mit einer raschen Freisetzung von Insulin reagiert. Da der Blutzuckerspiegel nach dieser schnellen Verarbeitung ebenso zügig wieder sinken kann, signalisiert der Körper oft frühzeitig neuen Energiebedarf, was sich in Form von Heißhunger bemerkbar machen kann.

Nein, keinesfalls. Es kommt primär auf die Qualität der Quelle an. Die DGE empfiehlt ausdrücklich, Kohlenhydrate in Form von Vollkornprodukten, Gemüse und Obst zu sich zu nehmen. Diese stabilisieren durch ihre dichte Nährstoff- und Ballaststoffmatrix den Blutzucker.

Diese Angabe bedeutet rechtlich lediglich, dass während der industriellen Produktion kein isolierter Zucker künstlich hinzugefügt wurde. Das Produkt kann aber von Natur aus (beispielsweise durch stark konzentrierte, pürierte Früchte) enorm viel fruchteigenen Zucker enthalten, der den Blutzucker im Körper genauso stark ansteigen lässt.

Sie sparen zwar kurzfristig effektiv Kalorien und halten den Blutzuckerspiegel ruhig, das BfR weist jedoch auf weiteren wissenschaftlichen Forschungsbedarf zu langfristigen Effekten hin. Wesentlich besser und nachhaltiger ist es, die neurologische Gewöhnung an extreme, unnatürliche Süße insgesamt schrittweise zu reduzieren.

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