Female Health Event von Sunday NaturalFemale Health Event von Sunday Natural

Die 4 Jahreszeiten deines Zyklus: Hormone verstehen mit Elisabeth Seidel

 SUNDAY NATURAL EVENT IN BERLIN ZU FRAUENGESUNDHEIT

Bei unserem Sunday Natural Female Health Event in Berlin gab Heilpraktikerin Elisabeth Seidel spannende Einblicke in die Welt des weiblichen Zyklus. In ihrem Vortrag beleuchtete sie den "Gender Gap" in der Medizin, entschlüsselte die vier Phasen des Zyklus und gab praktische Tipps für mehr hormonelles Gleichgewicht. In diesem Artikel sind die wichtigsten Erkenntnisse für dich zusammengefasst.

Hier geht es zum Vortrag: Von PMS bis Menopause – mit Elisabeth Seidel

Vitamin D Auswahl von Sunday NaturalVitamin D Auswahl von Sunday Natural

Das Hormonsystem - unser inneres Kommunikationsnetzwerk

Um den weiblichen Zyklus zu verstehen, muss das endokrine Hormonsystem betrachtet werden. Elisabeth Seidel beschreibt es als ein fein abgestimmtes System, das im Gehirn startet:

  • Der Hypothalamus: sendet sogenannte Releasing-Hormone aus - Signale, die die Stress-, Sexual- und Schilddrüsenachsen aktivieren.
  • Die Hypophyse (die “Masterdrüse”): Sie reagiert auf die Signale des Hypothalamus und schüttet daraufhin Steuerhormone wie FSH, LH, TSH, ACTH und Prolaktin aus. Sie regelt Eierstöcke, Schilddrüse und Nebennieren.
  • Die Schilddrüse: Produziert T4, T3 und Calcitonin. Sie regelt unseren Stoffwechsel, unsere Stimmung, die Körpertemperatur und unsere Energie.
  • Die Nebennieren: Bekannt für die Produktion von Cortisol, DHEA, Adrenalin, Noradrenalin und Aldosteron. Sie regeln die Stressregulation, den Blutdruck, die Energie und sind auch an der Produktion von Sexualhormonen beteiligt.
  • Ovarien (Eierstöcke): Produzieren Östrogen und Progesteron, die für die Fruchtbarkeit, Libido sowie die Gesundheit von Knochen, Haut und Herz von Bedeutung sind.

Daraus entstehen die hormonellen Achsen HPA (Hypothalamus- Hypophyse-Nebennieren), HPO (Hypothalamus- Hypophyse- Ovarien) und HPT (Hypothalamus- Hypophyse - Schilddrüse). Die HPA-Achse für Stress, HPO-Achse für den Zyklus und Fruchtbarkeit sowie die HPT-Achse für die Schilddrüse. Elisabeth Seidel betont, dass ein Ungleichgewicht in einer Achse, zum Beispiel durch Stress, zwangsläufig auch die anderen Achsen beeinflusst, wie unseren Stoffwechsel oder unsere Fruchtbarkeit.

Moderatorin Celia Parbey auf dem Female Health Event von Sunday NaturalModeratorin Celia Parbey auf dem Female Health Event von Sunday Natural
Gästinnen auf dem Female Health Event von Sunday NaturalGästinnen auf dem Female Health Event von Sunday Natural

Die vier Jahreszeiten unseres Zyklus

Elisabeth Seidel nutzt das Bild der vier Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter, um die einzelnen Zyklusphasen zu beschreiben. Außerdem betont sie, dass jede Phase des Zyklus eigene hormonelle, emotionale und energetische Komponenten hat, die wir für uns und unser Leben nutzen können. In diesem Fall gehen wir von einem 28-Tage-Zyklus aus, dieser kann individuell variieren und auch länger oder kürzer sein.

Die Menstruation (Der Winter: Tag 1-5)

Mit der Blutung (Abbau der Gebärmutterschleimhaut) beginnt der Zyklus. Östrogen und Progesteron sind auf einem Tiefpunkt. In dieser Phase haben wir niedrige Energie und sie ist perfekt für ein Reset, Reflektion, Klarheit und Intuition. 

  • Support: Wärmende Speisen (Suppen, Eintöpfe, Tee mit Ingwer oder Zimt) und sanfte Bewegung (Spaziergänge, Yin Yoga).
  • Wichtige Nährstoffe: Durch den Blutverlust sind mineralreiche Lebensmittel wichtig. Eisen ist hier zentral, da es zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung beiträgt. Vitamin C ist sinnvoll, da es die Eisenaufnahme erhöht. Auch Magnesium ist ein wichtiger Mineralstoff, da es zu einer normalen Muskelfunktion und einer normalen Funktion des Nervensystems beiträgt. Omega-3-Fettsäuren sind als Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung ebenfalls empfehlenswert.

Die Follikelphase (Der Frühling: Tag 6-13)

Durch das Follikelstimulierende Hormon (FSH) wird die Reifung eines Follikels im Eierstock angeregt, der anschließend Östrogen produziert. Das Östrogen hebt Serotonin und Dopamin an, dadurch steigt die Energie wieder. Auch die Kreativität nimmt zu und die Insulinsensitivität steigt, dadurch kann der Körper Kohlenhydrate (am besten komplexe Kohlenhydrate) besser verstoffwechseln. 

  • Support: leichte frische Kost, Beeren, Gemüse und Vollkornprodukte sowie Cardio-Einheiten und Flow Yoga.
  • Wichtige Nährstoffe: Zink ist relevant, da es zu einer normalen Fruchtbarkeit und Reproduktion beiträgt. 

Die Ovulation (Der Sommer: ca. Tag 14)

Das Östrogen erreicht seinen Höhepunkt, was den Eisprung (Ovulation) auslöst. Auch das Testosteron steigt kurz an. Der kurzfristige Anstieg von Testosteron sorgt zusätzlich für gesteigerte Libido, Selbstvertrauen und Ausstrahlung. Dies ist die fruchtbare Phase, in der auch die Energie auf dem Höhepunkt ist. Diese Zeit eignet sich ideal für Präsentationen, wichtige Verhandlungen oder soziale Aktivitäten.

  • Support: Bitterstoffe aus Kräutern (z.B. Mariendistel) oder Kreuzblütler-Gemüse (wie Brokkoli) sowie Aktivitäten wie Krafttraining und HIIT passen gut in diese Phase.
  • Wichtige Nährstoffe: Zink trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Jod trägt zu einer normalen Produktion von Schilddrüsenhormonen und zu einer normalen Schilddrüsenfunktion bei. Vitamin D trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.

Die Lutealphase (Der Herbst: Tag 15-28):

Nach dem Eisprung entsteht der Gelbkörper und produziert das "Sommerabend-Hormon" Progesteron, das in dieser Phase eine stabilisierende Funktion im Zyklusgeschehen hat, so Elisabeth Seidel. Das Östrogen sinkt allmählich. Dies ist eine Phase für Fokus, Struktur, Detailarbeit und Umsetzung. In dieser Zeit können Stimmungsschwankungen und PMS-Symptome auftreten.

  • Support: Wärmende und komplexe Lebensmittel (Kürbis, Hülsenfrüchte, Vollkorn) sowie moderate Bewegung wie Pilates oder Spaziergänge.
  • Wichtige Nährstoffe: Magnesium trägt zu einer normalen psychischen Funktion bei und Vitamin B6 trägt zur Regulierung der Hormontätigkeit bei.  

PMS & Perimenopause verstehen 

Prämenstruelles Syndrom (PMS)

PMS tritt in der Lutealphase (5-11 Tage vor der Menstruation) auf und betrifft rund 75 % der Frauen. Zu den häufigsten Symptomen zählen Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen, Wassereinlagerungen, Brustspannen, Heißhunger (Cravings) und Schlafstörungen. Als mögliche Ursachen nannte Elisabeth Seidel: Hormonfluktuationen (oft eine relative Östrogendominanz). Eine Überlastung der Leber (durch Kaffee, Alkohol, Medikamente), die beim Hormonabbau gefordert ist. Darmdysbiosen, Stress und Nährstofflücken. 

Die Perimenopause (Der Übergang):

Die Perimenopause ist die Übergangszeit zur Menopause, die oft schon mit 39 bis 45 Jahren beginnt. Elisabeth Seidel beschrieb diese Phase als "heilloses Chaos": Zuerst sinkt das Progesteron, während das Östrogen noch schwankt, was zu einer relativen Östrogendominanz führt (ähnlich wie bei PMS). Erst später sinkt auch das Östrogen dauerhaft ab. Typische Symptome sind Hitzewallungen, Schlafstörungen, veränderte Zyklen, Gewichtszunahme, Schleimhauttrockenheit, Haarausfall, "Brain Fog" (Gedächtnisstörungen) und Stimmungsschwankungen.

Die Menopause ist, so Elisabeth Seidel, per Definition der Zeitpunkt, der 12 Monate nach der letzten Blutung liegt. In der Postmenopause (der Zeit danach) sind die Risiken für Osteoporose und Herz-Kreislauf-Themen relevant. Hier ist es wichtig, auf Nährstoffe wie Calcium zu achten, da diese für die Erhaltung normaler Knochen benötigt werden.

Wenn wir unseren Zyklus verstehen, lernen wir, mit unseren natürlichen Rhythmen zu arbeiten statt gegen sie. Jede Phase hat ihre eigene Kraft, und wer sie kennt, kann Körper und Geist gezielt unterstützen. So entsteht Balance ganz natürlich, im Einklang mit uns selbst.

Pauline Stockmann als Expertin bei Sunday NaturalPauline Stockmann als Expertin bei Sunday Natural


Pauline Stockmann über Mental Health

Vortrag zu "You are not alone, Krise macht von niemandem Halt"

Resilienz erlernen und mentale Gesundheit stärken

Anschließender Paneltalk mit Nils Behrens "Mentale Gesundheit geht uns alle an"

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Elisabeth Seidel als Expertin bei Sunday Natural Elisabeth Seidel als Expertin bei Sunday Natural


Elisabeth Seidel

Heilpraktikerin mit eigener Praxis in Berlin-Schöneberg. Sie hat Komplementärmedizin (Naturheilverfahren) studiert. In ihrer Arbeit setzt sie sich mit Themen rund um Hormone, den weiblichen Zyklus, PMS und die Menopause auseinander.

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Was passiert, wenn wir unsere Gesundheit selbst in die Hand nehmen?⁠
Wenn wir verstehen, was in unserem Körper wirklich passiert - unsere Hormone, unseren Zyklus, die unzähligen Einflüsse, die tagtäglich auf uns wirken.⁠
Wenn wir aufhören zu warten, dass jemand anderes uns hilft - und anfangen, uns selbst zu verstehen.⁠

hallo willkommen zu unserem female Health Event
heute geht's rund um Frauengesundheit
hallo
hallo hallo
ich freu mich ganz sehr hier zu sein
wir werden heute ein bisschen über Hormone sprechen
ich hab gehört viele von euch sind schon Experten
ist es so
ja
mehr oder weniger also ihr zwei weiß ich ihr wisst schon okay, Mein Name ist Elisabeth Seidel
ich bin Heilpraktikerin
ich hab Komplementärmedizin studiert
das ist so viel wie Naturheilverfahren
ich hab eine Praxis in Berlin Schöneberg
und bin ein kleiner Teil vom HEALTHWISE Podcast mit Nils
zusammen
und Steffi hat mich gefragt hey Elisabeth
kannst du heut was zu am Hormonen erzählen
und dann hab ich gedacht okay,
dann Mach ich das mal
wir werden heut so bisschen über unseren Zyklus
sprechen aber auch über Hormone
über PMS und über die Menopause
aber auch so was kann ich eigentlich tun
um meine Hormone zu Balancen
wir haben dafür etwa 30 Minuten Zeit
Steffi du stoppst mich wenn ich zu Lange bin
aber ich versuch komprimiert durchzukommen
wenn ihr Fragen habt
wir haben danach noch kurz Zeit Fragen zu beantworten
okay,
Hormone bestimmen unseren Lebenszyklus
sie bestimmen unseren Stoffwechsel
unsere Fruchtbarkeit
unsere Stimmung und unsere Energie
wir als Frauen sind natürlich auch zyklische Wesen das
heißt unsere Hormone verändern sich.
Während unseres Zyklus
ist es ja so die haben eigentlich nur diesen
Sonnenzyklus würde ich mal sagen also 24 Stunden
wir Frauen haben sogar den Mondzyklus noch dazu
heißt 28 Tage bei manchen 30, 31 Tage
innerhalb dieser Zeit haben wir viele Hormone
der Schwankung
auf die wir gleich noch eingehen werden
die dann mit unterschiedlichen Qualitäten
emotionalen Zuständen
aber auch energetischen Zuständen einhergehen
bevor wir starten möchte ich einmal kurz die Gender Gap
in der Medizin highlighten
wenn wir über frauengesundheit sprechen
müssen wir das Thema unbedingt mit ansprechen
erst seit den neunziger Jahren werden Frauen
in Studien beachtet
in Studie zu Medizin äh zu
Medikamenten meine ich äh zu Erkrankungen
was hat es für folgen
viele Fehldiagnosen
viele fehldosierungen teilweise kein
keine ernstnahme von von
Diagnosen die gestellt oder Symptomen
jetzt könnt ihr das nicht so gut sehen
doch doch okay,
die Folge ist
dass Frauen 30 bis 50 Prozent später ne Diagnose
erhalten bei als Männer bei der gleichen Symptomatik
das würde bedeuten
bei einer Erkrankung die
ne diagnosezeit von zwei Jahren hat
wär das ein Jahr länger
bei sowas wie Autoimmunerkrankungen oder Endometriose
bis zu vier bis sechs Jahre später
das heißt die haben n deutlich höheren Leidensdruck
die haben die Gefahr zu chronifizieren
die Erkrankungen
aber was natürlich auch
problematisch ist
ist dass man das Vertrauen in die Medizin verliert
wenn man natürlich gegessleitet wird
wenn man nicht
Ernst genommen wird mit seinen Beschwerden
wo liegen denn konkret die Unterschiede ich
habs euch ja schon gesagt
wir haben hormonelle Schwankungen
wir haben Östrogen
Progesteron Cortisol
was sich unterschiedlich verhält
in innerhalb unseres Zyklus ist
das macht die Diagnostik sehr viel komplizierter
und Therapeutinnen beziehungsweise Ärztinnen
müssen beachten
in welchem Zyklusphase ihr euch befindet
das hat damit zu tun
dass wir auch mehr Fett als Muskelmasse haben
wir haben ne andere entzümen Aktivität
diese zyklischen Schwankungen beeinflussen
unser Immunsystem
unsere Stimmung aber auch unsere Energie
und ich meinte ja schon was die Hormone alles steuern
und es sind dann in etwa 80 Prozent
unserer Körperfunktion
ja jetzt bin ich ein zu weit
das endokrine System das ist unser humorsystem
ich will einmal kurz da
die Runde schlagen
also wie funktioniert es eigentlich
wo startet es heißt ja auch Deep Dive Hormone
also der Start ist der Hypothalamus der
sendet sogenannte releasing
Hormone aus für unseren Stress
Sex oder Stoffwechsel die stoppwechsel
dann haben wir die Hypophyse
die reagiert dann darauf mit FSH
LH TSH
ACTH prolaktin
können wir dann gleich noch mal drauf eingehen
das ist die masterdrüse
und die regelt zum Beispiel unsere Eierstöcke
unsere Schilddrüsen
unseren Leben hier
dann haben wir die Schilddrüse
die kennt wahrscheinlich jeder von euch
die produziert die vier
die drei und das kalzitonin
regelt also unseren Stoffwechsel
unsere Stimmung
unsere Temperatur
unsere Energie
wir haben die Nebennieren
bekannt auch dafür dass sie Cortisol produzieren
dha Adrenalin
noradrenalin und aldosteron heißt stressregulation
Energie Blutdruck
aber auch die Sexualhormone werden hier geregelt
und zu guter Letzt die Ovarien
da werden dann
Östrogen und das Progesteron für unsere Fruchtbarkeit
für unsere Libido
Knochenhaut und Herzgesundheit produziert
so sieht es noch mal aus
ich hab hier auch n Laserpointer
glaub ich hier ist der Hypothalamus die Hypophyse
die hat n Vorder und n hinterlappen
und da seht ihr dann zum Beispiel hier das TSH
geht an die Schilddrüse
und die Schilddrüse wandelt es dann um in aktive
Hormone
ja also daraus entstehen diese hormonellen Achsen
die ihr grad gesehen habt
einmal h Pa hpo hpt
es hat einmal mit den Nebennieren zu tun
also Stress wird reguliert einmal mit den Ovarien
der Zyklus und unsere Fruchtbarkeit
und einmal mit der Schilddrüse
was bedeutet Stoffwechsel
und ein ungegleichgewicht in einer der Achsen
beeinflusst zwangsläufig auch die anderen Achsen
das heißt habe ich sehr viel Stress
und diese Achse ist verändert
wird es auch auf Dauer Mein stockwechsel
aber auch meine Fruchtbarkeit beeinflussen
so war's erstmal mit dem Einstieg ins Hormonsystem
wir kommen jetzt zum Zyklus
wir haben vier Zyklusphasen
ich denk das wissen die meisten von euch
wir sehen hier die vier Phasen mit den Tagen dahinter
das ist immer so
die Angabe für nen standardzyklus heißt
n standardzyklus ist 28 Tage äh lang
wir haben die menstruelle Phase
die geht vom Tag ein bis Tag fünf
die folliculärphase sechs-13
die ovulation heißt der Eisprung
am 14. Tag und dann die lutealphase 15-28
und wie ich schon meinte
jede dieser Phasen hat eigene hormonelle
emotionale und energetische Komponenten
die wir für uns und unseren Leben nutzen können
hier seht ihr das noch mal
hier seht ihr die Menstruation ist der Beginn
es ist jetzt hier so bisschen ungünstig gemacht
es könnte eigentlich auch hier vorne stehen
aber mit der Menstruation beginnt euer Zyklus
es geht dann weiter mit der folikelphase
dann die ovulation und dann hier hinten die lutealfase
dazu müssen wir erstmal die Key Players besprechen
das eine ist das FSH
das ist das folikelstimulierende Hormon
das wird ausgeschüttet
wenn Östrogen und Progesteron ganz niedrig sind
es heißt in der ein. Zyklusphase
das signalisiert unseren Eiern Stücken
Follikel zu bilden
eierbläschen und nur
der stärkste oder dominanteste überlebt
und wird dann zum eissprung rauskommen
das FSH steigt wenn das Östrogen ganz unten ist
Progesteron
ganz niedrig und es ist der Wecker unseres zykluses
also ohne den Anstieg von FSH gibt's kein Zyklus
dann haben wir das luteinisierende Hormon
das LH wird kurz vor der ovulation ausgeschüttet
das heißt wenn das Östrogen am höchsten ist
ein Peak löst dann den Eisprung aus
und ohne luteinis Hormon haben wir auch kein Eisprung
kein Progesteron und dann keinen stabilen Zyklus
dann haben wir das Östrogen
es haben wahrscheinlich viele von euch schon gehört
die hauchquelle ist das Follikel in den Ovarien
das Östrogen sorgt dafür
dass die Gebärmutter Schleimhaut aufgebaut wird
das erhöht unser Serotonin unser Dopamin unsere Libido
wir fühlen uns besser
unsere Haut ist schön
die Haare sind gut
die Knochen sind gut und unser Gedächtnis ist besser
also wir können auch besser denken in der Zeit
dann haben wir das Progesteron
dieses wird produziert von unserem Gelbkörper
es wird auch das gelbkörperhormon genannt
manche kennen's auch als das sommerabendhormon
das lässt uns gut fühlen
entspannt sein
es wirkt beruhigend auf das Nervensystem
es erhört uns äh
erhöht unsere Körpertemperatur
und fördert den guten Schlaf
wir brauchen das
um unsere Gebärmutter Schleimhaut zu stabilisieren
tatsächlich dass falls n Ei befruchtet wurde
das dann auch schön weiter wachsen kann
gut wie spielt es zusammen
also das FSH und das LH die kommen aus der Hypophyse
die setzen das ganze in Gang und die Kommandozentrale
dann haben wir Östrogen und Progesteron
aus den Ovarien
und dann gibt's gewisse rückkopplungswege
das heißt
wenn genug estrogen da ist bremst es wiederum das FSH
also ist die Rückkopplung
und nach dem eissprung bremst dann das Progesteron
das LH und die Ruhephase beginnt wieder
lass uns mal über diese einzelnen Zyklusphasen reden
als ein. über die Menstruationsphase
die Menstruationsphase wäre
von Tag ein bis Tag fünf in nem klassischen Zyklus
kann natürlich sein
dass euer Zyklus ne andere Länge hat
da kann man 30 Tage
manchmal 32 Tage alt äh
lang sein oder auch n bisschen kürzer
wir gehen hier wie gesagt von dem 28 Tage Zyklus aus
in dieser Zeit wird die Gebärmutter Schleimhaut
abgebaut was hat es zur Folge eine Blutung
auch Administration bekannt
das sinkende Östrogen führt dann dazu
dass das FSH ausgeschüttet wird
ein Follikel wird stimuliert
dieses FSH sorgt dafür dass das Östrogen ansteigt
darf und das hat zur Folge
dass wir
niedrige Energie haben wir haben wenig Östrogen
wenig Progesteron
das ist ne Zeit
in der wir eher so in uns gehen Turning Inward
das ist der Winter unseres zykluses
das heißt das ist ne Zeit für Reflektion für Intuition
für Klarheit wir sollten in der Zeit warm essen
was man halt auch im Winter machen würde
wenn ihr mal so dran denkt
n Tee trinken wärmende Gewürze
Ingwer Zimt
warm essen
warm frühstücken kann auch schon super helfen
also das ist so ne Reset Phase
an der wir uns wirklich so um uns kümmern sollten
das merkt man ja auch
wer merkt es während der Menstruation
dass man einfach irgendwie
weniger Energie hat und weniger
Bock hat rauszugehen
sondern sich eher so um sich kümmern sollte sehr gut
das ist mit unnormal
so die zwei. Phase
der Lisa der Pointer und ich sind wir genau
also die zwei. Phase ist die folikelphase
wie gesagt das FSH sorgt dafür dass n Follikel wächst
der produziert dann Östrogen
und dieses Östrogen wie ihr schon gehört habt
es erhöht es erhöht das Serotonin des Dopamin
ihr fühlt euch besser ihr habt bessere Energie
ihr habt eigentlich so den Frühling eures zykluses
die Gebärmutter Schleimhaut wird aufgebaut
und hier ist es so im Frühling
was machst du da
du denkst irgendwie okay,
die Sonne scheint wieder die Vögel zwitschern
es ist schön ich hab mehr Energie
ich hab mehr Bock rauszugehen und genauso ist
es auch in dieser Phase
das ist so n Neubeginn
ne die Menstruation ist vorbei
ich hab wieder mehr Klarheit in meinen Gedanken
mehr Energy mehr Offenheit
das ist eigentlich perfekt
um n neues Projekt zu starten
wenn wir es mal an dem Beispiel machen
was noch wichtig ist
die Insulin Sensitivität steigt durch das Östrogen
das heißt auch Kohlenhydrate
können in der Phase besser verstoffwechselt werden
heißt jetzt natürlich aber nicht
dass ihr euch irgend n scheiß reinhauen sollt
auf zu Deutsch
sollten schon Komplexe Kohlenhydrate sein
nach dem Frühling kommt der Sommer
und das entspricht der ovulation heißt dem Eisprung
hier ist es so
dass das Östrogen seinen Höhepunkt erreicht
das sorgt dann dafür dass es ein LH Peak gibt
der LH Anstieg führt dazu
dass es zum Eisprung kommt und die
Eizelle wird freigesetzt
was auch der Fall ist
Testosteron steigt kurzfristig an
das heißt unsere Libido
und unser Selbstvertrauen erhöhen sich auch
und und die Schleimhaut ist maximal aufgebaut
das bedeutet wir haben optimale Fruchtbarkeit
also in der Phase ist es wirklich so okay,
das ist die Phase zum vermehren
zur Fortpflanzung
logischerweise hat der Körper das so eingebaut
dass wir auch Bock haben
einen Bock rauszugeben wir haben ne tolle ausstrahlung
wir haben Bock zu kommunizieren
das ist ne perfekte Phase um irgendwie
rauszugehen um solche Präsentationen zu halten hier
um vielleicht mit dem Chef das Gehalt zu verhandeln
um ja die Projekte
die man im Frühling geplant hat
irgendwie an Mann zu bringen
also da hat man ne wirklich sehr
sehr gute soziale ausstrahlung
man hat
man kann gut kommunizieren und das Selbstvertrauen
ist hoch also das ist Summertime
ja
dann die vier. Phase
das wäre dann in nem klassischen Zyklus 15.
bis 28. Tag
also sozusagen die lutealphase hier ist es so
dass das luteinhormon dann dafür sorgt
dass aus dem Follikel der Gelbkörper gebildet wird
und dann produziert der Gelbkörper das
das Hormon Progesteron
das ist wie gesagt unser sommerabendhormon
das heißt es wirkt beruhigend das ist wärmen
das ist stabilisierend
es ist der Herbst unseres zykluses
das heißt habt ihr ein
Projekt gestartet im Frühjahr und es
vorangetrieben im Sommer
dann wär jetzt die Zeit dafür
irgendwie sich um Details zu kümmern
noch mal nachzujustieren
Konzentration auf Details
Struktur und die umsetzungsphase
hier haben wir noch stehen
Östrogen fällt allmählich
natürlich geht es auch einher damit
dass das Östrogen abfällt
das Progesteron steigt
hier kanns auch sein dass der eine
dass die eine oder die andere n bisschen
ja Stimmungsschwankungen hat
oder manche Kennen vielleicht auch das prämenstruelle
Syndrom
das wäre dann eher in der Phase dass das Auftritt
bei manchen schon direkt nach dem Eisprung
bei anderen bisschen später
so fünf bis 11 Tage vorm Zyklus Beginn
also vor der Menstruation
genau da komm ich aber dann noch mal drauf
wenn ich noch Zeit hab
gut dann hab ich hier für euch n kleines
Cheat Sheet vorbereitet
ich weiß nicht
ob man's jetzt wegen der Sonne so gut sieht
kann mal bisschen zur Seite gehen
also hier haben wir noch mal die Menstruation
wir haben welche Tage und welche Hormone
welche Systemen sind die wir so haben
und was ganz spannend ist
wir brauchen natürlich in jeder Zyklusphase
auch andere Nährstoffe heißt
in wenn wir bluten haben wir natürlich n eisenverlust
n flüssigkeitsverlust
was brauchen wir brauchen Eisen
brauchen Vitamin C
Magnesium
Omega drei irgendwas was wärmend und mineralreich ist
das können Suppen sein es kann auch Fleisch sein
Linsen rote Beete
Kürbiskerne und viel trinken
denn es bedeutet nämlich auch
dass ihr viel Flüssigkeit verliert
gute Aktivitäten wären dann eher ruhigere Sachen
sowas wie Spaziergänge oder Yin Yoga
und was man natürlich auch priorisieren sollte
ist schlaf Plus Turning Inward
nur n Beispiel ist jetzt zum Beispiel Journaling
aber da hat ja jeder so seine eigenen Techniken
in sich zu geben
in der zwei. Phase die folikulärphase
hier noch mal die Topics Energie
Kreativität klare Gedanken
was brauchen in der Phase
wir wollen unsere Gebärmutter Schleimhaut aufbauen
wir wollen Hormone produzieren
das heißt wir brauchen Zink
wir brauchen Antioxidantien wir brauchen B Vitamine
Omega drei
es kann leicht es kann grün es kann frisch sein
hier ist es ja so das ist der Frühling
wir brauchen's vielleicht nicht ganz so warm
deswegen ist auch ne gute Zeit mal n Salat zu essen
Proteine zu essen
hier kann man vielleicht n Cardio Workout machen
Flow Yoga das sind die neuen Projekte
das hat sich ja schon angesprochen
oder Networking
während der ovulation hat man die höchste Energie
die beste Kommunikation
die größte ausstrahlung
hier ist es auch so für unsere
Hormone brauchen wir wieder Vitamin D Zink Jod
hier seht ihr was das nennt sich dim Mariendistel
das ist aus kreuzblütern geworden
Mariendistel ist n bitteres Kraut
hier ist es nämlich so wir haben ja n hohes estrogen
das muss abgebaut werden in unserer Leber
das heißt wir müssen unsere Leber
in ihrem Stoffwechsel auch n bisschen supporten
und dazu eignen sich eben diese Bitterstoffe ganz gut
die kreuzblütler
antioxidative stoffstoffe
Proteine ach in
die brauchen für die entgiftungsphase
Proteine beziehungsweise Aminosäuren
und ja
in der Phase ist es so dass Krafttraining Hit Workouts
neue Sachen die ihr probieren wollt ganz cool sind
Präsentationen
halten austausch oder die Gehaltsverhandlung
und zum Schluss haben wir dann die Lutealphase
das heißt hier ist Fokus noch mal angesagt
ähm wir müssen vielleicht versuchen PMS zu verhindern
hier eignen sich Magnesium Vitamin B sechs
Omega drei
Ballaststoffe auch um die Entgiftung zu fördern
um im Darm was abzutransportieren
man kann Frauenmantel nutzen
Mönchspfeffer
um PMS symptomatiken zu verbessern
münzpfeffer sollte man aber eigentlich nur nehmen
wenn man ne prolaktinerhöhung hat
aber das müsste euer Therapeutin vielleicht wissen
gut
vorhin hatte ich das erwähnt prämenstruelles Syndrom
75 Prozent der Frauen leiden darunter
zwei bis acht Prozent haben sogar ne sehr
sehr schwere Form davon
des pmds eigentlich sind alle Altersgruppen betroffen
20-40 Jahren
und wie gesagt es tritt so fünf bis 11 Tage vor dem
eintreffen der Menstruation ein hat
kennt jemand von euch den Topic äh PMS
schon mal erlebt
ja ihr müsst euch jetzt hier nicht outen
ich kann nur sagen bei mir in der Praxis äh
ich hab ja viele junge Frauen
und es ist wirklich sehr sehr
sehr verbreitet
manche bemerken das auch gar nicht so
die denken einfach das sind ganz ganz normale
symptomatiken
aber ich kann sagen es ist nicht unbedingt normal
hier haben wir mal so ein klassisch ein paar Symptome
das heißt körperlich wär das
irgendwie Wassereinlagerung Gewichtszunahme
Unterleibsschmerzen
Brustspannen aber auch verdauungsstörung volle Gefühl
während es psychisch es Kennen auch viele Reizbarkeit
Stimmungsschwankungen
vielleicht auch Gefühl des kontrollverlusts
Angst innere Anspannung Schlafstörung
cravings oder binge eating
wie viel Zeit hab ich noch drei Minuten
aber die haben uns das später hingeworfen
ich heiz hier schon so durch da gib mir mir
okay, was sind die möglichen Ursachen
also natürlich hormonfluktuationen
wir haben ne östrogendominanz
wir sind ja mit ganz ganz vielen Östrogenen umgeben
also sei es jetzt aus Plastik
aus herkömmlicher Kosmetik
aber es kann auch in Naturkosmetik
tatsächlich vorhanden sein
wir haben ähm vielleicht ne leberüberlastung
die Leber muss ja die Hormone entgiften
das heißt trink ich viel Kaffee nehm ich Medikamente
Hormone Alkohol
sind alles so Sachen die unsere Leber
natürlich belasten
und ihr noch mal zusätzlich Aufgaben geben
deswegen während das was
was man ähm mit beachten sollte
dann gibt's darmdisbiosen
da gibt's verschiedene inzüme die uns vielleicht da
nicht so entgegenkommen weil sie Östrogene recyceln
manchmal haben wir n Serotoninmangel Stress
Mangelernährung
aber auch Unterversorgung mit Mikronährstoffen
dann will ich noch kurz springen zur
zur Menopause
man könnte
schon über jedes der Themen in eigenen Vortrag halten
ihr seht ich heiz hier wirklich durch
aber ihr wollt ja auch noch Fragen stellen
also perimenopause
das ist die Übergangszeit zur Menopause
das beginnt sagt man AB 39 bis 45
ich hatte aber auch schon Patientinnen
die mit 35 schon
angefangen haben
perimenopausale Symptome zu entwickeln
hier seht ihr erstmal vor der
perimenopause wie sind die Hormone
wie wir es vorhin auch schon gesehen haben
und dann hier ein heiloses Chaos
kein Wunder dass man dann irgendwie Symptome bekommt
die unsere Stimmung betreffen unser Energy Stoffwechsel
zuerst bemerkt man dass das Progesteron sinkt
dann irgendwann
erst später das Östrogen
das heißt wir haben erstmal ne relative Östrogen
Dominanz
das kann sich ähnlich anfühlen wie PMS dann manchmal
mögliche Symptome sind Hitzewallung Schweißausbrüche
Menstruationsbeschwerden
gestörter Zyklus
veränderter Zyklus auch Gewichts und körperfettzunahme
schleimhauttrockenheit damit geht da auch ein Herr
dass man vielleicht
ähm urinary tract infections bekommen
dass man trockene Augen hat
also es bezieht sich wirklich äh auf verschiedene
Schleim heute
man kann Haarausfall haben Schlafstörungen
Hitzewallung aber auch Herzprobleme Knochenprobleme
Osteoporose
und auf der psychischen Ebene haben wir Reizbarkeit
Stimmungsschwankungen
Müdigkeit
brainfog das hör ich ganz oft von solchen Patientinnen
gedächtnisstörung aber auch Ängste
Panik innere Unruhe sind durchaus möglich
die Menopause ist dann tatsächlich ein Tag
12 Monate nach der letzten Blutung
und die postmenopause ist dann die Zeit danach
per Definition ist es so
dass Östrogene Progesteron dann dauerhaft niedrig sind
es ist allerdings so dass es nicht unbedingt sein muss
manchmal schwankt es immer noch ein bisschen hin und her
also hier gilt's auf jeden Fall
sich das immer individuell anzugucken
nicht jede Frau ist gleich
Risiken natürlich Osteoporose
herzkreislaufschwächen stimmungstiefs
aber auch das hab ich hier hingeschrieben
eine Phase der Ruhe
Intuition und Neuausrichtung
ja okay, deine Hormone dein Rhythmus deine Power
das war's

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Frauengesundheit 

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Zyklusgerechte Ernährung und Supplementation
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Michelle Lang erklärt, wie sich die vier Zyklusphasen auf Ernährung und Nährstoffe auswirken und warum Individualität entscheidend ist.