

Wandel ab 40: Vitamine in der Perimenopause
Bei hormonellen Veränderungen ab 40 wird oft pauschal ein Östrogenmangel vermutet. Tatsächlich beginnt die Perimenopause jedoch mit einer frühen Phase, in der primär das Progesteron sinkt, während das Östrogen (Estradiol) oft noch hoch bleibt. Erst im späteren Verlauf der Umstellung fällt auch der Östrogenspiegel dauerhaft ab. Aus diesem Grund variieren auch die ernährungsphysiologischen Bedürfnisse des Körpers. Für eine gezielte Begleitung ist es sinnvoll, die Zufuhr ausgewählter Vitamine und Pflanzenextrakte an die jeweilige biochemische Etappe anzupassen.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Beginn: Die frühe Perimenopause startet oft schleichend ab Anfang oder Mitte 40 mit dem Absinken des Progesteronspiegels.
- Zentrale Nährstoffe: In dieser frühen Phase stehen ausgewählte Mikronährstoffe im Fokus. So trägt Vitamin B6 zur Regulierung der Hormontätigkeit bei, Pantothensäure leistet einen Beitrag zu einer normalen geistigen Leistung und Magnesium unterstützt eine normale Funktion des Nervensystems.
- Gezielte Zufuhr: Der Peri Komplex liefert 21 Inhaltsstoffe für die erste hormonelle Umbruchsphase, darunter Vitamin B6, das zur Regulierung der Hormontätigkeit beiträgt.
- Späte Phase: Der Meno Komplex begleitet den späteren Östrogenabfall (Estradiol) mit 25 Inhaltsstoffen. Er enthält unter anderem Magnesium, das zur Erhaltung normaler Knochen sowie zu einem normalen Energiestoffwechsel beiträgt.


Was ist die Perimenopause?
Die Perimenopause bezeichnet die mehrjährige physiologische Übergangsphase, die der eigentlichen Menopause, also der letzten Menstruation, vorausgeht. Dieser Prozess beginnt bei vielen Frauen bereits Anfang bis Mitte 40 und ist durch tiefgreifende endokrine Umbauprozesse gekennzeichnet. Im Gegensatz zur Menopause, die einen fixen Zeitpunkt markiert, handelt es sich bei der Perimenopause um einen dynamischen Zeitraum, der individuell unterschiedlich lange andauert.
Medizinisch wird diese Umbruchszeit in eine frühe und eine späte Phase unterteilt, die sich anhand spezifischer Zyklusveränderungen und Hormonprofile differenzieren lassen. In der frühen Perimenopause schwankt die Zykluslänge typischerweise um sieben Tage oder mehr. Die späte Perimenopause ist hingegen durch deutlich verlängerte Blutungsabstände von über 60 Tagen definiert. Auslöser dieser spürbaren Veränderungen ist kein linearer Hormonabfall, sondern ein Schwanken der weiblichen Sexualhormone Progesteron und Östrogen (Estradiol).
Wie verändern sich die Hormone in der Perimenopause?
Ein Blick auf die hormonelle Verlaufskurve (siehe Abbildung) verdeutlicht, dass der endokrine Wandel nicht linear verläuft, sondern durch ein ungleiches Absinken der Sexualhormone gekennzeichnet ist. Die Grafik unterteilt diesen Prozess in zwei wesentliche physiologische Etappen, in denen sich das Verhältnis von Progesteron (graue Linie) zu Estradiol (orange Linie) fundamental verschiebt.
Die frühe Perimenopause: Der Progesteron-Rückgang
In der ersten Phase der Umstellung verzeichnet der Organismus einen raschen, aber stark schwankenden Abfall des Progesteronspiegels. Das Östrogen (Estradiol) verbleibt in dieser Zeit jedoch oft noch auf einem hohen Niveau oder schwankt phasenweise sogar stark.
- Physiologische Folge: Diese Diskrepanz erzeugt eine endokrine "Progesteron-Lücke". Da Progesteron als natürlicher Gegenspieler im Gehirn agiert und die ausgleichende GABA-Aktivität fördert, führt dieser isolierte Abfall zu einer veränderten Beanspruchung der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse (HPA-Achse).
- Spürbare Veränderungen: Dieser neuroendokrine Wandel zeigt sich primär nicht körperlich, sondern häufig durch eine veränderte Stresswahrnehmung, eine unruhigere Nachtruhe und erhöhte mentale Anforderungen (Brain Fog).
Die späte Perimenopause: Der dauerhafte Estradiol-Abfall
Sobald der Körper in die späte Perimenopause übergeht, fällt auch der Estradiolspiegel signifikant und dauerhaft ab. Das endokrine System sucht nun nach einem völlig neuen, niedrigen hormonellen Gleichgewicht.
- Physiologische Folge: Der Wegfall der östrogenen Eigenschaften wirkt sich nun spürbar auf das Thermoregulationszentrum im Gehirn sowie auf den Knochen- und zellulären Energiestoffwechsel aus.
- Spürbare Veränderungen: In dieser fortgeschrittenen Etappe dominieren Begleiterscheinungen wie temporäres Schwitzen. Zudem verändern sich die Anforderungen an den Knochenstoffwechsel, was eine zielgerichtete Nährstoffanpassung sinnvoll macht.


Welche Mikronährstoffe unterstützen in der Perimenopause?
Eine gezielte Nährstoffzufuhr fokussiert sich in dieser Etappe auf ausgewählte Mikronährstoffe.
- Vitamin B6: Dieser Nährstoff ist in der frühen Umbruchsphase wertvoll, da Vitamin B6 zur Regulierung der Hormontätigkeit beiträgt.
- Magnesium: Das Mineral unterstützt im Alltag, da es zu einer normalen Funktion des Nervensystems beiträgt.
- Pantothensäure (Vitamin B5): Unterstützt den Organismus bei mentalen Anforderungen, denn Pantothensäure trägt zu einer normalen geistigen Leistung bei.
- Spezifische B-Vitamine & Folat: Ein Komplex aus den Vitaminen B1, B2 und B12 leistet einen Beitrag zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung. Zudem unterstützen Folat und B12 eine normale psychische Funktion.
Die Rolle von Pflanzenextrakten:
Neben essenziellen Mikronährstoffen werden in dieser Phase auch spezifische Pflanzenextrakte (Botanicals) wie Eleutherococcus (Sibirischer Ginseng), Schisandra, Safran, Zitronenmelisse und Brokkoli-Samenpulver geschätzt. Diese bioaktiven Pflanzenstoffe finden seit langem Anwendung in der traditionellen Kräuterkunde und bilden eine sinnvolle Ergänzung zur täglichen Mikronährstoffzufuhr.
Wie unterscheiden sich Peri Komplex und Meno Komplex?
Da sich die biochemischen Anforderungen des Körpers in der frühen und späten Perimenopause grundlegend unterscheiden, profitiert der hormonelle Wandel von phasenbasierten Konzepten. Um diese physiologischen Etappen gezielt zu begleiten, wurden der Peri Komplex und der Meno Komplex von Sunday Natural in enger Zusammenarbeit mit PhDr. M.Sc. Katharina Maria Burkhardt entwickelt. Während der Peri Komplex als gezieltes Nährstoff-Fundament für die frühe Phase des Progesteron-Rückgangs dient, ist der Meno Komplex speziell auf die finale Etappe und den dauerhaften Estradiol-Abfall ausgerichtet.
| Peri Komplex (Frühe Phase) | Meno Komplex (Späte Phase) | |
| Hormoneller Fokus | Nährstoffversorgung während des Progesteron-Rückgangs | Nährstoffversorgung beim dauerhaften Östrogenabfall (Estradiol) |
| Inhaltsstoffe | 21 Pflanzenextrakte, Vitamine & Mineralstoffe | 25 Pflanzenextrakte, Vitamine & Mineralstoffe |
| Physiologische Begleitung | Mit Vitamin B6 zur Regulierung der Hormontätigkeit, Magnesium für das Nervensystem und Pantothensäure für die geistige Leistung. | Mit Vitamin K2 & D3 für den Erhalt der Knochen, Vitamin E zum Zellschutz vor oxidativem Stress sowie B-Vitaminen für den Energiestoffwechsel. |
| Botanicals | Safran, Zitronenmelisse, Ginseng, Schisandra & Sulforaphan | Rotklee, Salbei, Granatapfel, Hopfen & Rotes Maca |
| Schlüssel-Nutrienten | Magnesium, Vitamin B5 (Pantothensäure), Vitamin B6 & B12 | Vitamine D3 & K2, Vitamin E, Riboflavin, Niacin & B6 |


Können Peri Komplex und Meno Komplex kombiniert werden?
Ja, da die hormonellen Übergänge fließend verlaufen und von Frau zu Frau individuell variieren, lassen sich die Komplexe kombinieren. Wenn in der späten Perimenopause kognitive Anforderungen und eine erhöhte Sensibilität weiterhin bestehen, während zeitgleich physische Begleiterscheinungen spürbar werden, bietet die gemeinsame Einnahme von Peri Komplex und Meno Komplex eine umfassende Nährstoffbasis.
Bei zunehmenden Zyklusunregelmäßigkeiten zu Beginn der Umstellung lässt sich der Peri Komplex zudem gut mit dem Cycle Komplex kombinieren. Eine Basisversorgung mit den Vitaminen D3 und K2 unterstützt in allen Phasen den Erhalt normaler Knochen.
Checkliste: Wie kommen Sie bestmöglich durch die Perimenopause?
Ein eigenverantwortlicher und aktiver Umgang mit dem eigenen Körper bildet das Fundament, um die Perimenopause als positive Transformation zu gestalten. Die folgenden Maßnahmen unterstützen den Organismus ganzheitlich im Alltag:
- Den eigenen Hormonstatus verstehen: Beobachten Sie Veränderungen der Zykluslänge sowie das Auftreten von emotionalen oder physischen Mustern, um Ihre aktuelle Perimenopausen-Phase genau einzuordnen. Dies erfolgt am besten nach ärztlicher Absprache.
- Gezielte Mikronährstoff-Zufuhr etablieren: Setzen Sie in der frühen Phase auf Vitamin B6, das zur Regulierung der Hormontätigkeit beiträgt, sowie auf Magnesium und Pantothensäure. Nutzen Sie in der späten Phase Vitamine D3 und K2, die zur Erhaltung normaler Knochen beitragen.
- Stressachse (HPA-Achse) entlasten: Da der sinkende Progesteronspiegel den natürlichen Ausgleich verändert, sind bewusste Erholungsphasen und eine gute Schlafhygiene sinnvoll.
- Stoffwechsel und Muskelmasse unterstützen: Ein regelmäßiges Krafttraining in Kombination mit einer ausgleichenden Nährstoffversorgung unterstützt die metabolische Balance und trägt zum allgemeinen Erhalt der Vitalität bei.
- Pflanzenstoffe gezielt nutzen: Integrieren Sie wertvolle Pflanzenstoffe (z. B. aus Rotklee oder Brokkolisamen), um die tägliche Nährstoffversorgung in dieser sensiblen Umbruchsphase optimal abzurunden.
Peri Komplex
Premium-Funktionsmischung für Frauen in der Perimenopause. Mit Vitamin B6 zur Regulierung der Hormontätigkeit, B5 zur Erhaltung der geistigen Leistung sowie B12 für eine normale psychische Funktion. 90 Kapseln
- Für das Wohlbefinden von Frauen in der Perimenopause
- B6 für normale Homontätigkeit, B5 zur Erhaltung der geistigen Leistung
- Hochspezialisierte Premium-Rezeptur mit über 20 Inhaltsstoffen
- Entwickelt mit PhDr. Katharina Maria Burkhardt MSc
- Mit Markenrohstoff SULFODYNE®: patentierter Brokkolisamenextrakt
- True Clean Label: Vegan, ohne unnötige Zusätze, laborgeprüft
- Täglich 3 Kapseln mit 200ml Wasser vor oder zu einer Mahlzeit einnehmen
Die frühe Perimenopause beginnt bei vielen Frauen zwischen dem 40. und 45. Lebensjahr und verläuft oft schleichend. Dieser physiologische Übergangsprozess ist individuell und kann zwischen zwei und acht Jahren dauern, bevor die finale Menopause eintritt.
Der Peri Komplex ist mit 21 Inhaltsstoffen auf die frühe Phase des Progesteron-Rückgangs zugeschnitten. Er enthält unter anderem Vitamin B6, das zur Regulierung der Hormontätigkeit beiträgt, sowie Magnesium für eine normale Funktion des Nervensystems. Der Meno Komplex begleitet den späteren Östrogenabfall (Estradiol) mit 25 Inhaltsstoffen und liefert Nährstoffe wie Vitamin D3 und K2, die zur Erhaltung normaler Knochen beitragen, sowie B-Vitamine für einen normalen Energiestoffwechsel.
Vitamin B6 ist ein zentraler Mikronährstoff während der hormonellen Umstellung, da Vitamin B6 zur Regulierung der Hormontätigkeit beiträgt. Zudem unterstützt es gemeinsam mit Magnesium die normale Funktion des Nervensystems.

