

Mineralstoffe im Überblick: Mengen- & Spurenelemente
Mineralstoffe sind lebensnotwendige, anorganische Mikronährstoffe, die der Körper nicht selbst bilden kann. Sie liefern keine Energie, übernehmen aber zahlreiche Aufgaben im Stoffwechsel und müssen regelmäßig über die Ernährung aufgenommen werden.
Je nachdem, in welcher Menge sie im Körper vorkommen und benötigt werden, unterscheidet man zwischen Mengen- und Spurenelementen. Die folgenden Tabellen zeigen die wichtigsten Mineralstoffe, ihre Lebensmittelquellen, Funktionen, Referenzwerte und Besonderheiten bei der Versorgung.


Was sind Mineralstoffe?
Mineralstoffe sind anorganische Bestandteile der Nahrung und gehören zu den Mikronährstoffen. Anders als Kohlenhydrate, Fette und Proteine liefern sie dem Körper keine Energie. Dennoch sind sie für zahlreiche physiologische Funktionen notwendig.
Da der Körper Mineralstoffe nicht selbst bilden kann, müssen sie regelmäßig über pflanzliche und tierische Lebensmittel aufgenommen werden. Wie viel benötigt wird, unterscheidet sich je nach Mineralstoff sowie teilweise nach Alter, Geschlecht und Lebensphase.
Mineralstoffe sind gegenüber Hitze, Licht und Sauerstoff vergleichsweise stabil. Sie werden beim Kochen daher nicht zerstört. Ein Teil kann jedoch beim Wässern oder Garen in die Flüssigkeit übergehen und mit dem Kochwasser verloren gehen.
Mengenelemente im Überblick
Mengenelemente kommen im Körper in einer Konzentration von mehr als 50 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht vor. Sie werden im Vergleich zu Spurenelementen in größeren Mengen benötigt.
Zu den Mengenelementen zählen Calcium, Chlorid, Kalium, Magnesium, Natrium und Phosphor. Die folgende Tabelle zeigt wichtige Lebensmittelquellen, Funktionen im Körper, DGE-Referenzwerte und Besonderheiten bei der Versorgung.
| Name | Hauptvorkommen in Lebensmitteln | Funktion im Körper | Besondere Versorgungssituation | Besonderheiten bei Aufnahme und Versorgung | DGE-Referenzwerte für Erwachsene |
| Calcium (Ca) | Milch und Milchprodukte, Brokkoli, Grünkohl, Rucola, Samen, Nüsse und calciumreiches Mineralwasser (> 150 mg/l) | Trägt bei zu: einer normalen Blutgerinnung; einem normalen Energiestoffwechsel; einer normalen Muskelfunktion; einer normalen Signalübertragung zwischen den Nervenzellen; einer normalen Funktion von Verdauungsenzymen. Hat eine Funktion bei: der Zellteilung und -spezialisierung. Wird benötigt für: die Erhaltung normaler Knochen; die Erhaltung normaler Zähne.
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Bei veganer oder milchfreier Ernährung kann die Calciumzufuhr ohne geeignete Ersatzquellen unzureichend sein | Tolerierbare tägliche Höchstaufnahmemenge: 2.500 mg/Tag. Für Nahrungsergänzungsmittel empfiehlt das BfR maximal 500 mg Calcium täglich | 1000 mg/Tag |
| Chlorid (Cl) | Speisesalz sowie verarbeitete Lebensmittel, insbesondere Brot, Käse, Wurstwaren und Fischkonserven. | Chlorid trägt durch die Bildung von Magensäure zu einer normalen Verdauung bei. | Ein Chloridmangel ist bei gesunden Menschen selten, kann jedoch bei starken Flüssigkeitsverlusten, etwa durch anhaltenden Durchfall oder Erbrechen, entstehen. | Die Zufuhr liegt meist über dem Schätzwert. Das BfR empfiehlt keinen Chloridzusatz in Nahrungsergänzungsmitteln | 2300 mg/Tag |
| Kalium (K) | Gemüse und Obst wie Aprikosen, Bananen, Karotten, Kohlrabi und Tomaten sowie Nüsse, Dinkel- und Roggenmehl. | Trägt bei zu: einer normalen Funktion des Nervensystems; einer normalen Muskelfunktion. Trägt bei zur Aufrechterhaltung: eines normalen Blutdrucks.
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Hohe Kaliumaufnahmen aus Lebensmitteln sind für gesunde Menschen meist unproblematisch. Bei gesundheitlichen Einschränkungen oder der regelmäßigen Einnahme von Medikamenten sollte eine zusätzliche Aufnahme vorab ärztlich abgestimmt werden. | BfR-Höchstmenge für NEM: 500 mg pro Tagesdosis. Bei Gesunden gelten bis zu 3.000 mg zusätzlich pro Tag als sicher; die Ausscheidung erfolgt überwiegend über den Urin. | 4000 mg/Tag |
| Magnesium (Mg) | Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, grünes Blattgemüse, Nüsse, Samen, Fisch und Meeresfrüchte; außerdem Kartoffeln, Bananen, Fleisch sowie Milchprodukte. | Trägt bei: zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung; zum Elektrolytgleichgewicht; zu einem normalen Energiestoffwechsel; zu einer normalen Funktion des Nervensystems; zu einer normalen Muskelfunktion; zu einer normalen Eiweißsynthese; zu einer normalen psychischen Funktion; zur Erhaltung normaler Knochen; zur Erhaltung normaler Zähne. Hat eine Funktion bei: der Zellteilung. | Magnesium aus herkömmlichen Lebensmitteln gilt für gesunde Menschen als unbedenklich. | Zusätzlich zugeführtes Magnesium kann ab etwa 300–360 mg täglich leicht abführend wirken. Der UL sowie die BfR-Höchstmenge für Nahrungsergänzungsmittel liegen bei 250 mg pro Tag; die Einnahme sollte auf mehrere Portionen verteilt werden. | Männer: 350 mg/Tag Frauen: 300 mg/Tag |
| Natrium (Na) | Speisesalz sowie verarbeitete Lebensmittel, insbesondere Brot, Käse, Wurstwaren und Fischkonserven. | Für natriumarme oder natriumreduzierte Lebensmittel gilt: Eine Reduzierung der Natriumaufnahme trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Blutdrucks bei. | Eine gezielte Zufuhr kann bei hohen Schweißverlusten relevant sein. Ansonsten ist eine Unterversorgung selten; die Natriumzufuhr liegt in Deutschland häufig über den Referenzwerten. | Kein UL festgelegt. Eine hohe Kochsalzzufuhr kann den Blutdruck erhöhen. Das BfR empfiehlt keinen Natriumzusatz in NEM oder herkömmlichen Lebensmitteln; Ausnahme sind spezielle Getränke zum Ausgleich hoher Verluste mit 460–1.150 mg Natrium/L. | 1500 mg/Tag |
| Phosphor (P) | Hülsenfrüchte, Nüsse, Samen und Fleisch sowie verarbeitete Lebensmittel mit Phosphatzusätzen, z. B. Schmelzkäse, Backwaren und koffeinhaltige Limonaden. | Trägt bei zu: einem normalen Energiestoffwechsel; einer normalen Funktion der Zellmembran. Trägt bei zur Erhaltung: normaler Knochen; normaler Zähne. | Ein Phosphormangel ist bei gesunden Menschen selten. Bei bestimmten gesundheitlichen Einschränkungen kann der Phosphathaushalt aus dem Gleichgewicht geraten. | Kein UL festgelegt. Das BfR empfiehlt keinen gezielten Phosphorzusatz in NEM oder herkömmlichen Lebensmitteln. Mengen über 750 mg/Tag aus Präparaten können Magen-Darm-Beschwerden verursachen. | 550 mg/Tag |
UL= Tolerable Upper Intake Level (deutsch: tolerierbare obere tägliche Einnahmemenge)
Spurenelemente im Überblick
Spurenelemente kommen im Körper in Konzentrationen von weniger als 50 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht vor. Sie werden nur in kleinen Mengen benötigt, erfüllen aber dennoch wichtige physiologische Funktionen.
Zu den Spurenelementen zählen Eisen, Jod, Fluorid, Zink, Selen, Kupfer, Mangan, Chrom und Molybdän. Die folgende Tabelle fasst ihre Lebensmittelquellen, Funktionen, DGE-Referenzwerte und Besonderheiten zusammen.
| Name | Hauptvorkommen in Lebensmitteln | Funktion im Körper | Besondere Versorgungssituation | Besonderheiten bei Aufnahme und Versorgung | DGE-Referenzwerte für Erwachsene |
| Eisen (Fe) | Vollkornprodukte, Fleisch, Wurstwaren, Gemüse & Hülsenfrüchte | Trägt bei zu: einer normalen kognitiven Funktion; einem normalen Energiestoffwechsel; einer normalen Bildung von roten Blutkörperchen und Hämoglobin; einem normalen Sauerstofftransport im Körper; einer normalen Funktion des Immunsystems; der Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung. Hat eine Funktion bei: der Zellteilung. | Menstruierende Mädchen und Frauen sowie Schwangere haben einen erhöhten Eisenbedarf. Bei Männern, Frauen nach der Menopause und Menschen mit spezifischen Besonderheiten im Eisenstoffwechsel kann dagegen eine zu hohe Eisenaufnahme problematisch sein. | Kein UL festgelegt. Das BfR empfiehlt für NEM maximal 6 mg Eisen pro Tagesdosis und keine Anreicherung herkömmlicher Lebensmittel. Männer, postmenopausale Frauen und Schwangere sollten Eisen nur nach ärztlicher Rücksprache einnehmen. | Männer: 11 mg/Tag Frauen: 14 - 16 mg/Tag |
| Jod (I) | Seefisch und andere maritime Lebensmittel, außerdem Milch, Eier und jodiertes Speisesalz sowie damit hergestellte Lebensmittel. | Trägt bei zu: einer normalen kognitiven Funktion; einem normalen Energiestoffwechsel; einer normalen Funktion des Nervensystems; einer normalen Produktion von Schilddrüsenhormonen und einer normalen Schilddrüsenfunktion. Trägt bei zur Erhaltung: normaler Haut. | Bei einer unausgewogenen Ernährung kann ein erhöhter Jodbedarf bestehen. Besonders relevant ist die Versorgung für Schwangere, Stillende sowie bei veganer oder milchfreier Ernährung. | Jod muss regelmäßig über die Nahrung aufgenommen werden. Das BfR empfiehlt für NEM maximal 100 µg pro Tagesdosis, für Schwangere und Stillende 150 µg. Der UL für Erwachsene liegt bei 600 µg pro Tag; eine Anreicherung herkömmlicher Lebensmittel wird grundsätzlich nicht empfohlen. | 150 µg/Tag |
| Fluorid (F) | Fluoridiertes Speisesalz, Trink- und Mineralwasser sowie Fisch, Meeresfrüchte und Schwarztee. | Fluorid trägt zur Erhaltung der Zahnmineralisierung bei | Bei hoher Zufuhr aus Tee, fluoridreichem Wasser, Fisch sowie fluoridhaltigen Produkten kann eine Überversorgung entstehen. Zusätzliche Fluoridquellen sollten daher unter Berücksichtigung des Trinkwassergehalts gewählt werden. | Der UL für Erwachsene liegt bei etwa 7 mg Fluorid pro Tag. Das BfR empfiehlt keinen Zusatz in NEM oder herkömmlichen Lebensmitteln; ausgenommen ist fluoridiertes Speisesalz mit maximal 0,25 mg Fluorid pro Gramm Salz. | Männer: 3,5 mg/tag Frauen: 3,0 mg/Tag |
| Zink (Zn) | Fleisch, Eier, Milchprodukte, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte und Nüsse. Zink aus tierischen Lebensmitteln ist meist besser verfügbar als aus pflanzlichen Quellen. | Trägt bei zu: einem normalen Säure-Basen-Stoffwechsel; einem normalen Kohlenhydrat-Stoffwechsel; einer normalen kognitiven Funktion; einer normalen DNA-Synthese; einer normalen Fruchtbarkeit und Reproduktion; einem normalen Makronährstoff-Stoffwechsel; einem normalen Fettsäurestoffwechsel; einem normalen Vitamin-A-Stoffwechsel; einer normalen Eiweißsynthese; einer normalen Funktion des Immunsystems; dem Schutz der Zellen vor oxidativem Stress. Trägt bei zur Erhaltung: normaler Knochen; normaler Haare; normaler Nägel; normaler Haut; eines normalen Testosteronspiegels im Blut; normaler Sehkraft. Hat eine Funktion bei: der Zellteilung. | Bei männlichen Jugendlichen und Männern kann eine zusätzliche Zinkzufuhr schnell zur Überversorgung führen. Gleichzeitig hängt die Versorgung stark von der Phytataufnahme ab, da Phytat die Zinkaufnahme vermindert. | UL für Erwachsene: 25 mg/Tag. Das BfR empfiehlt für NEM maximal 6,5 mg Zink pro Tagesdosis. Ab 3,5 mg wird ein Hinweis empfohlen, keine weiteren zinkhaltigen NEM einzunehmen; eine Anreicherung herkömmlicher Lebensmittel wird nicht empfohlen. | Männer 11-16 mg/tag Frauen: 7-10 mg/Tag |
| Selen (Se) | Fleisch, Fisch, Eier sowie Kohl- und Zwiebelgemüse, Pilze, Spargel, Hülsenfrüchte und Paranüsse. Pflanzliche Selengehalte schwanken je nach Boden; Paranüsse sollten auf maximal zwei Stück täglich begrenzt werden. | Trägt bei zu: einer normalen Spermabildung; einer normalen Funktion des Immunsystems; einer normalen Schilddrüsenfunktion; dem Schutz der Zellen vor oxidativem Stress. Trägt bei zur Erhaltung: normaler Haare; normaler Nägel. | Die geschätzte Selenzufuhr von Erwachsenen in der EU liegt bei etwa 31–66 µg pro Tag. | UL für Erwachsene: 255 µg/Tag. Das BfR empfiehlt für NEM ab 15 Jahren maximal 40 µg pro Tagesdosis. | Männer: 70 µg/Tag Frauen: 60 µg/Tag |
| Kupfer (Cu) | Getreideprodukte, Nüsse, grünes Gemüse, Kaffee und Tee. | Trägt bei zu: einem normalen Energiestoffwechsel; einer normalen Funktion des Nervensystems; einer normalen Haarpigmentierung; einem normalen Eisentransport im Körper; einer normalen Hautpigmentierung; einer normalen Funktion des Immunsystems. Trägt bei zur Erhaltung: von normalem Bindegewebe. Trägt dazu bei: die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. | Der sichere Höchstwert liegt bei 5 mg pro Tag für Erwachsene und 4 mg für Jugendliche ab 15 Jahren. Das BfR empfiehlt für Erwachsene maximal 1 mg Kupfer pro Tagesdosis in NEM, für Jugendliche und sonstige Lebensmittel keinen Zusatz. | 1,0-1,5 mg/Tag | |
| Mangan (Mn) | Grünes Gemüse, Haferflocken und Tee. | Trägt bei zu: einem normalen Energiestoffwechsel; einer normalen Bindegewebsbildung; dem Schutz der Zellen vor oxidativem Stress. Trägt bei zur Erhaltung: normaler Knochen. | Bei üblicher Ernährung sind gesundheitliche Beeinträchtigungen unwahrscheinlich. Einige Bevölkerungsgruppen könnten empfindlicher reagieren; vegetarisch lebende Personen nehmen im Durchschnitt etwas mehr Mangan auf. | Kein UL festgelegt. Eine dauerhaft zu hohe Manganaufnahme sollte vermieden werden, da dies das körperliche Gleichgewicht empfindlich stören kann. Das BfR empfiehlt für NEM maximal 0,5 mg pro Tagesdosis und keine Anreicherung herkömmlicher Lebensmittel. | 2,0-5,0 mg/Tag |
| Chrom (Cr) | Fleisch, Eier, Haferflocken und Tomaten. | Trägt bei zu: einem normalen Stoffwechsel von Makronährstoffen. Trägt bei zur Aufrechterhaltung: eines normalen Blutzuckerspiegels. | Keine spezifischen Risikogruppen benannt; die mittlere Chromzufuhr liegt in Deutschland bei etwa 61 µg/Tag für Frauen und 84 µg/Tag für Männer. | Kein UL festgelegt. Bis zu 250 µg Chrom(III) zusätzlich pro Tag gelten laut EFSA als unbedenklich. Das BfR empfiehlt für NEM maximal 60 µg pro Tagesdosis. | 30-100 µg/Tag |
| Molybdän (Mo) | Hülsenfrüchte wie Erbsen, Linsen und Bohnen sowie Getreide. | Molybdän trägt zu einer normalen Verstoffwechselung schwefelhaltiger Aminosäuren bei. | Keine spezifischen Risikogruppen benannt; aktuelle bundesweite Daten zur Molybdänzufuhr fehlen. Ältere Schätzungen liegen bei etwa 89–100 µg/Tag, bei Vielverzehrern bei bis zu 216 µg/Tag. | UL: 600 µg/Tag für Erwachsene und 500 µg/Tag für Jugendliche ab 15 Jahren. Das BfR empfiehlt für NEM maximal 80 µg Molybdän pro Tagesdosis. | 50-100 µg/Tag |
UL= Tolerable Upper Intake Level (deutsch: tolerierbare obere tägliche Einnahmemenge)
Wie beeinflussen sich Mineralstoffe gegenseitig?
Die Aufnahme und Verwertung von Mineralstoffen hängt auch von der Zusammensetzung der Nahrung ab. Einige Mineralstoffe wirken eng zusammen, beispielsweise Natrium und Chlorid. Auch bestimmte Vitamine können ihre Aufnahme unterstützen: Vitamin C erhöht die Eisenaufnahme, während Vitamin D zu einer normalen Aufnahme und Verwertung von Calcium beiträgt.
Andere Nahrungsbestandteile können die Aufnahme verringern. Dazu gehören Phytate und Polyphenole, die die Eisenaufnahme beeinflussen können, sowie Oxalsäure, die unter anderem in Spinat vorkommt und Calcium bindet. Auch Mineralstoffe wie Calcium und Magnesium können sich bei der Aufnahme gegenseitig beeinflussen.
Ja, je nach Mineralstoff kann eine dauerhaft zu hohe Zufuhr unerwünschte Wirkungen haben. Besonders bei Nahrungsergänzungsmitteln sollten daher empfohlene Höchstmengen und gegebenenfalls der UL beachtet werden.
UL steht für „Tolerable Upper Intake Level“. Damit ist die höchste langfristige tägliche Zufuhr eines Nährstoffs gemeint, bei der voraussichtlich keine gesundheitlich nachteiligen Wirkungen auftreten.
Nein. Die Einteilung richtet sich ausschließlich danach, in welcher Konzentration ein Mineralstoff im Körper vorkommt. Auch Spurenelemente werden zwar nur in kleinen Mengen benötigt, erfüllen aber spezifische Funktionen im Körper.
Die Aufnahme kann durch andere Nährstoffe und Bestandteile der Nahrung beeinflusst werden. Vitamin C erhöht beispielsweise die Aufnahme von pflanzlichem Eisen, während Phytate und Polyphenole sie verringern können. Oxalsäure kann zudem die Calciumaufnahme hemmen.
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Quellenverzeichnis:
1.Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) (2021): Höchstmengenvorschläge für Calcium in Lebensmitteln inklusive Nahrungsergänzungsmitteln. Berlin: Bundesinstitut für Risikobewertung. Online verfügbar unter: https://www.bfr.bund.de/cm/343/hoechstmengenvorschlaege-fuer-calcium-in-lebensmitteln-inklusive-nahrungsergaenzungsmitteln.pdf
2. Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) (2021): Höchstmengenvorschläge für Chlorid in Lebensmitteln inklusive Nahrungsergänzungsmitteln. Online verfügbar unter: https://www.bfr.bund.de/cm/343/hoechstmengenvorschlaege-fuer-chlorid-in-lebensmitteln-inklusive-nahrungsergaenzungsmitteln.pdf
3. Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) (2021): Höchstmengenvorschläge für Chrom in Lebensmitteln inklusive Nahrungsergänzungsmitteln. Berlin: Bundesinstitut für Risikobewertung. Online verfügbar unter: https://www.bfr.bund.de/cm/343/hoechstmengenvorschlaege-fuer-chrom-in-lebensmitteln-inklusive-nahrungsergaenzungsmitteln.pdf
4. Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) (2021): Höchstmengenvorschläge für Eisen in Lebensmitteln inklusive Nahrungsergänzungsmitteln. Berlin: Bundesinstitut für Risikobewertung. Online verfügbar unter: https://www.bfr.bund.de/cm/343/hoechstmengenvorschlaege-fuer-eisen-in-lebensmitteln-inklusive-nahrungsergaenzungsmitteln.pdf
5. Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) (2021): Höchstmengenvorschläge für Fluorid in Lebensmitteln inklusive Nahrungsergänzungsmitteln. Berlin: Bundesinstitut für Risikobewertung. Online verfügbar unter: https://www.bfr.bund.de/cm/343/hoechstmengenvorschlaege-fuer-fluorid-in-lebensmitteln-inklusive-nahrungsergaenzungsmitteln.pdf
6. Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) (2021): Höchstmengenvorschläge für Jod in Lebensmitteln inklusive Nahrungsergänzungsmitteln. Berlin: Bundesinstitut für Risikobewertung. Online verfügbar unter: https://www.bfr.bund.de/cm/343/hoechstmengenvorschlaege-fuer-jod-in-lebensmitteln-inklusive-nahrungsergaenzungsmitteln.pdf
7. Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) (2025): Aktualisierung (2025): Höchstmengenvorschläge für Jod in Lebensmitteln inklusive Nahrungsergänzungsmitteln. Stellungnahme Nr. 065/2025 vom 19. Dezember 2025. Berlin: Bundesinstitut für Risikobewertung. DOI: 10.17590/20251219-142600-0. Online verfügbar unter: https://www.bfr.bund.de/stellungnahme/aktualisierung-2025-hoechstmengenvorschlaege-fuer-jod-in-lebensmitteln-inklusive-nahrungsergaenzungsmitteln/
8. Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) (2021): Höchstmengenvorschläge für Kalium in Lebensmitteln inklusive Nahrungsergänzungsmitteln. Berlin: Bundesinstitut für Risikobewertung. Online verfügbar unter: https://www.bfr.bund.de/cm/343/hoechstmengenvorschlaege-fuer-kalium-in-lebensmitteln-inklusive-nahrungsergaenzungsmitteln.pdf
9. Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) (2021): Höchstmengenvorschläge für Kupfer in Lebensmitteln inklusive Nahrungsergänzungsmitteln. Berlin: Bundesinstitut für Risikobewertung. Online verfügbar unter: https://www.bfr.bund.de/cm/343/hoechstmengenvorschlaege-fuer-kupfer-in-lebensmitteln-inklusive-nahrungsergaenzungsmitteln.pdf
10. Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) (2021): Höchstmengenvorschläge für Magnesium in Lebensmitteln inklusive Nahrungsergänzungsmitteln. Berlin: Bundesinstitut für Risikobewertung. Online verfügbar unter: https://www.bfr.bund.de/cm/343/hoechstmengenvorschlaege-fuer-magnesium-in-lebensmitteln-inklusive-nahrungsergaenzungsmitteln.pdf
11. Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) (2021): Höchstmengenvorschläge für Mangan in Lebensmitteln inklusive Nahrungsergänzungsmitteln. Berlin: Bundesinstitut für Risikobewertung. Online verfügbar unter: https://www.bfr.bund.de/cm/343/hoechstmengenvorschlaege-fuer-mangan-in-lebensmitteln-inklusive-nahrungsergaenzungsmitteln.pdf
12. Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) (2021): Höchstmengenvorschläge für Molybdän in Lebensmitteln inklusive Nahrungsergänzungsmittel. Berlin: Bundesinstitut für Risikobewertung. Online verfügbar unter: https://www.bfr.bund.de/cm/343/hoechstmengenvorschlaege-fuer-molybdaen-in-lebensmitteln-inklusive-nahrungsergaenzungsmittel.pdf
13. Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) (2021): Höchstmengenvorschläge für Natrium in Lebensmitteln inklusive Nahrungsergänzungsmitteln. Berlin: Bundesinstitut für Risikobewertung. Online verfügbar unter: https://www.bfr.bund.de/cm/343/hoechstmengenvorschlaege-fuer-natrium-in-lebensmitteln-inklusive-nahrungsergaenzungsmitteln.pdf
14. Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) (2021): Höchstmengenvorschläge für Phosphor/Phosphat in Lebensmitteln inklusive Nahrungsergänzungsmittel. Berlin: Bundesinstitut für Risikobewertung. Online verfügbar unter: https://www.bfr.bund.de/cm/343/hoechstmengenvorschlaege-fuer-phosphor-phosphat-in-lebensmitteln-inklusive-nahrungsergaenzungsmittel.pdf
15. Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) (2024): Aktualisierung (2023): Höchstmengenvorschläge für Selen in Lebensmitteln inklusive Nahrungsergänzungsmitteln. Stellungnahme Nr. 010/2024 vom 22. Februar 2024. Berlin: Bundesinstitut für Risikobewertung. DOI: 10.17590/20240222-142647-0. Online verfügbar unter: https://www.bfr.bund.de/cm/343/aktualisierung-2023-hoechstmengenvorschlaege-fuer-selen-in-lebensmitteln-inklusive-nahrungsergaenzungsmitteln.pdf
16. Bundeszentrum für Ernährung: Müller, C. (2025): Mineralstoffe – unersetzliche Helfer. Bundeszentrum für Ernährung (BZfE). Stand: 29. Oktober 2025. Online verfügbar unter: https://www.bzfe.de/essen-und-gesundheit/naehrstoffe/mineralstoffe
17. Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) (o. J.): Calcium. Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr. Online verfügbar unter: https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/calcium/
18. Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) (o. J.): Chlorid. Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr. Online verfügbar unter: https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/chlorid/
19. Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) (o. J.): Eisen. Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr. Online verfügbar unter: https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/eisen/
20. Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) (o. J.): Fluorid. Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr. Online verfügbar unter: https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/fluorid/
21. Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) (o. J.): Jod. Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr. Online verfügbar unter: https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/jod/
22. Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) (o. J.): Kalium. Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr. Online verfügbar unter: https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/kalium/
23. Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) (o. J.): Kupfer, Mangan, Chrom, Molybdän. Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr. Online verfügbar unter: https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/kupfer-mangan-chrom-molybdaen/
24. Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) (o. J.): Magnesium. Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr. Online verfügbar unter: https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/magnesium/
25. Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) (o. J.): Natrium. Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr. Online verfügbar unter: https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/natrium/
26. Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) (o. J.): Phosphor. Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr. Online verfügbar unter: https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/phosphor/
27. Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) (o. J.): Selen. Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr. Online verfügbar unter: https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/selen
28. Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) (o. J.): Zink. Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr. Online verfügbar unter: https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/zink/
29. Europäische Kommission (2012): Verordnung (EU) Nr. 432/2012 der Kommission vom 16. Mai 2012 zur Festlegung einer Liste zulässiger anderer gesundheitsbezogener Angaben über Lebensmittel als Angaben über die Reduzierung eines Krankheitsrisikos sowie die Entwicklung und die Gesundheit von Kindern. Konsolidierte Fassung vom 19. August 2024.
30. Lebensmittelverband Deutschland (o. J.): Mineralstoffe. Online verfügbar unter: https://www.lebensmittelverband.de/de/lebensmittel/inhaltsstoffe/mineralstoffe

