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Informationen zur Podcastfolge Nr. 105 über besseres Essverhalten mit Dr. Yael AdlerInformationen zur Podcastfolge Nr. 105 über besseres Essverhalten mit Dr. Yael Adler

Magnesium-L-Threonat für Gehirn, Schlaf & Regeneration: Markus Schauer erklärt, warum es ein Gamechanger für mentale Gesundheit ist.

Magnesium ist weit mehr als nur ein Mineralstoff für die Muskulatur. In über 600 Stoffwechselprozessen spielt es eine zentrale Rolle – besonders im Gehirn. In dieser Folge des Healthwise Podcasts erklärt Markus Schauer, Osteopath, Ernährungs- und Sportwissenschaftler sowie Mentaltrainer, warum Magnesium-L-Threonat neue Perspektiven für mentale Leistungsfähigkeit, besseren Schlaf und neuronale Regeneration eröffnet.

 

Was ist Magnesium-L-Threonat und warum ist es besonders?

Herkömmliche Magnesiumverbindungen erreichen das zentrale Nervensystem nur begrenzt. Die Form Magnesium-L-Threonat ist anders: Sie wurde gezielt entwickelt, um die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden und das Gehirn mit bioverfügbarem Magnesium zu versorgen.

Vorteile im Überblick:

- Besonders hohe Bioverfügbarkeit im Gehirn

- Unterstützung der Gedächtnisleistung und Konzentration

- Förderung eines erholsamen Schlafs

- Potenzial zur Prävention neurodegenerativer Erkrankungen

 

Kognitive Gesundheit gezielt unterstützen

Magnesium-L-Threonat beeinflusst direkt die zentralen Faktoren für geistige Fitness:

Schlafqualität: Es unterstützt die Tiefschlafphasen und verbessert die GABA-Produktion, die für Ruhe und Erholung notwendig ist.

Neuroplastizität: Es wirkt als Kofaktor bei der Acetylcholinbildung und fördert dadurch die Anpassungsfähigkeit und Reizweiterleitung im Gehirn.

Gehirn-Entgiftung: Durch die Aktivierung des glymphatischen Systems in der Nacht hilft es, Abfallstoffe wie Amyloid-Beta auszuleiten, relevant für die Alzheimer-Prävention.

 

Sein Buch "Mikronährstoffe im Sport"

Anwendung & Dosierung, so integrierst du Magnesium-L-Threonat sinnvoll

Wann testen? --> Eine Vollblutmessung ist der Goldstandard zur Ermittlung des Magnesiumstatus.

Wie dosieren?

Basisversorgung: Morgens Magnesium-Komplex, abends Magnesium-L-Threonat.

Bei erhöhtem Bedarf: Vor Prüfungen, bei intensiver geistiger Arbeit oder im Leistungssport kann die Dosis am Morgen angepasst werden.

Feinjustierung: Sobald sich der Stuhlgang verändert (z. B. Durchfall), Dosierung leicht reduzieren.

 

Mehr erfahren im healthwise Podcast von sunday natural

Weitere positive Effekte im Alltag

Magnesium wirkt auch in anderen Bereichen regulierend:

Stimmung & Gelassenheit: Fördert die Serotoninproduktion, was sich positiv auf das emotionale Gleichgewicht auswirkt.

Stressregulation: Senkt die Aktivität des Sympathikus und fördert regenerative Prozesse.

Darmgesundheit: Magnesiumcitrat kann bei Verstopfung sanft abführend wirken.

 

Take-Aways

- Magnesium-L-Threonat ist ideal für Menschen mit hoher kognitiver Belastung, Schlafproblemen oder zur langfristigen Hirngesundheit.

- Es ist die einzige Form von Magnesium, die nachweislich die Blut-Hirn-Schranke überwindet.

- Für optimale Wirkung empfiehlt sich eine Kombination mit einem klassischen Magnesium-Komplex zur Tagesversorgung.

- Die individuell angepasste Dosierung in Kombination mit regelmäßiger Kontrolle macht den Unterschied.

 

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Markus Schauer ist Experte für Gesundheit, Prävention und persönliche Weiterentwicklung. Mit seiner langjährigen Erfahrung verbindet er fundiertes Fachwissen mit praxisnahen Ansätzen, die im Alltag leicht umsetzbar sind. Sein Ziel ist es, Menschen für einen ganzheitlichen Lebensstil zu begeistern, bei dem Körper, Geist und Seele im Einklang stehen. Dabei legt er besonderen Wert auf Prävention, bewusste Routinen und die Förderung von Eigenverantwortung, immer mit dem Anspruch, nachhaltige Wege zu mehr Energie, Ausgeglichenheit und Lebensqualität aufzuzeigen.

[Markus Schauer] (0:00 - 0:13)
Wenn wir einen Job haben, auf der Bank zum Beispiel, und ich muss den ganzen Tag high performen im Gehirn eigentlich, ist das gleichzusetzen einer sportlichen Leistungsfähigkeit, nur der Muskel ist halt ein anderer, der bedient werden muss. Und für all diese Funktionen braucht es Magnesium.

[Nils Behrens] (0:14 - 1:06)
Herzlich willkommen zu Healthwise, dem Gesundheitspodcast, präsentiert von Sunday Natural. Ich bin Nils  Behrens und in diesem Podcast erkunden wir gemeinsam, was es bedeutet, gesund zu sein. Wir tauchen ein an Themen wie Medizin, Bewegung, Ernährung und emotionale Gesundheit.

Immer mit einem weisen Blick auf das, was uns wirklich gut tut. Ein neuer Hype aus der USA kommt nach Europa, Magnesium L-Trionat. Diese spezielle Magnesiumform ist in aller Munde und verspricht weit mehr als nur den klassischen Mineralstoffausgleich zu bieten.

Was genau, weiß mein heutiger Gast. Markus Schauer ist ein erfahrener Osteopath, Ernährungs- und Sportwissenschaftler sowie Mentaltrainer, der sich auf Performanceoptimierung und Regeneration spezialisiert hat. Durch umfassende Bluttests und präzise Diagnostik entwickelt er personalisierte Gesundheitsstrategien, die sowohl im Leistungssport als auch im Alltag von nachhaltigem Nutzen sind.

Und deswegen sage ich herzlich willkommen, Markus Schauer.

[Markus Schauer] (1:07 - 1:08)
Einen schönen guten Morgen, danke für die Einladung.

[Nils Behrens] (1:09 - 1:11)
Lieber Markus, hast du letzten Sonntag auch Magnesium genommen?

[Markus Schauer] (1:12 - 1:18)
Habe ich in der Tat tatsächlich genommen, am Abend, weil ich einen großen Sporttag hinter mir hatte und ein bisschen Entspannung brauchte.

[Nils Behrens] (1:18 - 1:24)
Okay, sehr gut. Ich habe meins jetzt schon am Morgen genommen. Du meinst, wenn ich jetzt zu entspannt sein würde, dann könnte es vielleicht daran liegen?

[Markus Schauer] (1:24 - 1:33)
Nein, das ist sicher auch eine gute Ursache, Magnesium zu nehmen und zu supplementieren, weil Magnesium natürlich auch die Konzentration im Gehirn fördern kann, speziell.

[Nils Behrens] (1:34 - 1:41)
Nein, bei mir ist der Hauptgrund tatsächlich, weil ich es abends häufig vergesse. Und deswegen ist es immer besser, wenn nicht alles, was ich morgen schon hinter mir habe, ist schon immer gut.

[Markus Schauer] (1:41 - 2:01)
Das macht gar nichts. Ich bin eher Fan davon, dass man sowieso mehrere Einheiten täglich aufnimmt und die Portionen auch aufteilt, weil dann kann man ein besseres Plateau erreichen und ich glaube auch, dass die Aufnahmekapazität gleich einmal fertig ist. Im Darm hat man immer ein Problem mit der Aufnahme und dann kann man das auch durch kleinere Portionen aufteilen und einfach besser aufnehmen.

[Nils Behrens] (2:01 - 2:29)
Das mache ich ganz häufig tatsächlich, dass ich abends, wenn ich nach Hause komme und das Gefühl habe, heute Nacht möchte ich aber besonders gut schlafen, dass ich dann immer nochmal ein bisschen Magnesiumglycinat tatsächlich dann nehme, also sonst nehme ich so diesen Magnesiumkomplex, also diese verschiedenen Salze, aber dann abends zum Schlafen ist es tatsächlich dann eher, dass ich dann das Magnesiumglycinat nehme und wo es mich auch gleich zu meiner ersten ernst gemeinten Frage führt, dass ich einfach mal gerne wissen würde, warum Magnesium eigentlich bei den Nahrungsergänzungsmitteln eine so herausragende Rolle hat.

[Markus Schauer] (2:30 - 2:57)
Ja, Magnesium hat, wird ein bisschen herumdiskutiert, 300 oder 600 Stoffwechselfunktionen, wo es als Kofaktor wirkt und für mich sind es eher an die 600 oder vielleicht sogar mittlerweile mehr als 600, wie wir ja das heutige Thema haben mit dem Trionin und da sind einige neue Stoffwechselfunktionen, die speziell im Gehirn betreffend auftreten und die ganz neu untersucht wurden und auch mit guten Forschungsarbeiten mittlerweile schon hinterlegt sind.

[Nils Behrens] (2:57 - 3:33)
Ja, genau, da sagst du mir ja direkt schon das Stichwort, also Magnesium-Eltrionat wird ja in den USA auch immer gerne als das Gehirnmagnesium bezeichnet und man sagt eben halt, dass es ja tatsächlich eine Auswirkung auf die kognitive Leistungsfähigkeit haben kann, so wie kommt das, dass da jetzt im Grunde genommen eigentlich dieses Magnesium so eine andere Wirkung hat als das, was man bisher hat, also vielleicht mal ganz kurz für unsere Hörerinnen und Hörer erklärt, Magnesium bindet sich ja immer an irgendetwas so und das heißt also, die meisten denken immer so, wenn ich in die Apotheke oder in die Drogerie mal gehe, da steht einfach nur Magnesium, aber dass das eigentlich immer an irgendetwas gebunden ist.

[Markus Schauer] (3:33 - 4:14)
Genau, das ist ein bisschen ein Irrglaube und vor allem ist Magnesium speziell sehr pH-Wertabhängig, ich kann mich erinnern, ihr habt ja mal einen Podcast gehabt, schon über Magnesium, dass die Aufnahme von verschiedenen Magnesiumsalzen einfach unterschiedlich im Darm ist, das heißt, es ist sehr pH-Wertabhängig. Du hast das Gyzenat angesprochen, das ist super gut in der Aufnahme, ist pH-Wertunabhängig, wird leichter aufgenommen und beim Träonin ist es so, Magnesiumträonin ist ja gebunden an L-Träonin und dadurch hat es einen Riesenvorteil, es ist gehirnbrückengängig und das ist der Hauptgrund eigentlich, warum oder viel leichter gehirnbrückengängig als andere Magnesiumsalze und dadurch kann der Effekt im Gehirn besser umgesetzt werden.

[Nils Behrens] (4:15 - 4:27)
Okay, das heißt also auch vorher hat Magnesium im Gehirn schon eine Rolle gespielt, nur die Blut-Hirn-Schranke wurde nicht so einfach durchbrochen oder was ist durchbrochen, überwunden sage ich mal, so durchbrochen klingt immer so zerstörerisch.

[Markus Schauer] (4:29 - 4:30)
Überwunden ist besser.

[Nils Behrens] (4:30 - 4:34)
Also die wurde nicht so einfach überwunden und dadurch kommen jetzt einfach mehr Magnesium im Gehirn an.

[Markus Schauer] (4:34 - 4:48)
Das hängt von zwei Dingen ab, das Magnesium ist natürlich relativ ein großes Molekül, dadurch ist einfach nicht so einfach die Gehirnbrücke zu überschreiten und durch die Bindung ans Träonin hat man, das ist so ein Gelatbildner und dann hat man eine bessere Aufnahmefähigkeit.

[Nils Behrens] (4:49 - 4:52)
Okay und warum brauchen wir an sich Magnesium im Gehirn?

[Markus Schauer] (4:53 - 5:38)
Da könnte ich dir jetzt wahrscheinlich tausend Gründe sagen, also ich würde es ein bisschen abhängig machen, erstens einmal von bestimmten Symptomen, Müdigkeit, Leistungsabfälle und mit Leistungsabfall meine ich gar nicht unbedingt körperlichen, sondern kognitiven Leistungsabfällen. Wenn wir einen Job haben auf der Bank zum Beispiel und ich muss den ganzen Tag high performen im Gehirn eigentlich, ist es gleichzusetzen an einer sportlichen Leistungsfähigkeit, nur der Muskel ist halt ein anderer, der bedient werden muss und für all diese Funktionen braucht es Magnesium. Schlafresilienz ist ein Riesenthema, das bedeutet für uns, wenn ich nicht gut schlafe, kann ich nicht gut regenerieren und kann die Substanzen, die in der Nacht als Abfallprodukt eigentlich abgearbeitet werden sollten, nicht entgiften.

[Nils Behrens] (5:38 - 5:40)
Das glymphatische System?

[Markus Schauer] (5:40 - 5:40)
Ganz genau.

[Nils Behrens] (5:41 - 5:53)
Also vielleicht für Aufklärung für unsere Zuhörer nochmal da an der Stelle, also es ist so, dass in der Tiefschlafphase das Gehirn schrumpft und dadurch dann im Grunde genommen eigentlich die Giftstoffe abgeleitet werden.

[Markus Schauer] (5:53 - 6:41)
Amyloide nennt man diese Produkte, die da entstehen und da ist Magnesium und das Trioninmagnesium essenziell beteiligt, das ist an diesen Abbauprodukten, diese wirklich gut in der Tiefschlafphase abbauen zu können und das führt uns dazu, dass unser Gehirn mit dem Älterwerden nicht so schnell schrumpft und neurologische Erkrankungen vor allem, weil es entstehen sogenannte Plaks und diese Plaks sind eigentlich die Verursacher, die kann man dann im CD nicht so gut, aber im MRT gut detektieren und dann sieht man einfach, ah ok, das sind Ablagerungen und das ist jetzt mittels Tierstudien und auch Humanstudien schon sehr gut belegt, dass diese Magnesiumverbindungen mit dem L-Trionin extrem hilfreich, wirklich signifikant hilfreich sind in dieser Verbesserung von neurologischen Erkrankungen.

[Nils Behrens] (6:41 - 7:07)
Bevor wir mal auf die Kranken kommen, würde ich noch einmal ganz kurz den Schritt zurück, das heißt also normalerweise ist es bei mir immer so gewesen, dass ich immer, wurde mir auch schon immer gesagt, dass ich einen erhöhten Magnesiumbedarf habe, weil ich eben viel Sport mache. Das heißt also gerade für Sportler ist ja sozusagen grundsätzlich, kann man ja eigentlich kategorisch sagen, dass man sollte natürlich idealerweise, wie sagt meine Freundin Andrea Gartenmacher immer sagt, Messen machen Messen, du sagst etwas anderes in deiner Präsentation.

[Markus Schauer] (7:07 - 7:10)
If you can't handle it, if you can't measure it, you can't handle it.

[Nils Behrens] (7:10 - 7:24)
Ok, genau. Also man sollte natürlich gucken, wie der Magnesiumspiegel grundsätzlich aussieht, aber man kann, sag ich mal so, zumindest mal als These in den Raum stellen, dass wenn jemand viel Sport macht, viel körperlich aktiv ist, dass er mehr Magnesium braucht, als die Couch Potato.

[Markus Schauer] (7:25 - 8:35)
Ja, genau. Da bin ich 100% d'accord und wir messen ja auch, wir sehr viele Leistungssportler, wir haben eine Kooperation mit einem Olympiastützpunkt in Innsbruck, wir haben sehr viele Mannschaften, Fußballmannschaften, Berliner Füchse, weil wir gerade in Berlin sind, haben wir schon gemessen und was da sehr sehr auffällig war, wirklich die ganze gesamte Mannschaft hat einen Magnesiumbedarf und einen Omega-3 Bedarf und das sind eigentlich zwei Substanzen, die wir unbedingt zur Regeneration und zur Fokus-Gehirn-Leistung brauchen und das führt uns vielleicht in diese Richtung, wo du hin möchtest, ich liebe Sport und Leistungssport und auch die Leute zu behandeln, die das betreiben und Gehirn-Leistung, Fokus-Leistung brauche ich sowohl im Leistungssport als auch im High-Performance-Bereich. Du musst auch konzentriert und fokussiert sein bei den Podcasts und so weiter und das führt uns eigentlich unweigerlich zum Magnesium und jetzt neuerdings natürlich zu dem Magnesium-Eltreonin, wobei es natürlich für Langzeitstudien braucht es noch ein bisschen Zeit, aber ich bin ein mega Fan davon, weil ich einfach wirklich daran glaube, dass die kognitive Leistungsfähigkeit, auch für Studenten zum Beispiel, vor einer Prüfung, würde ich es unbedingt am Morgen zum Beispiel empfehlen.

[Nils Behrens] (8:35 - 8:51)
Okay, das heißt also, du würdest schon auch sagen, dass das nicht nur so ist, dass man dauerhaft den Spiegel erhöht, sondern dass man auch gezielt sozusagen an Tagen, wo die kognitive Leistungsfähigkeit besonders herausgefordert wird, dann auch quasi eine erhöhte Aufnahme auf ein erhöhtes Potenzial hat.

[Markus Schauer] (8:51 - 9:36)
Genau, also was wir zum Beispiel aus der Praxis gesprochen machen, wir machen eine Magnesiumbestimmung im Vollblut, das heißt, wir korrelieren es auch mit dem Hämatokrit-korrelierten Vollblut und im Serum und wir sehen da Differenzen, häufig ist es so, dass zum Beispiel im Serum noch kein Serumplasma, noch kein Mangel ist, aber intracellulär, wo eigentlich 70 Prozent des Magnesiums vorhanden liegt, das wir gespeichert haben im Körper, im Erythrozyten, also in dem roten Blutkörperchen, um es nicht zu kompliziert zu machen und das können wir im normalen Blutbild nicht feststellen, aber eben in diesen speziellen Vollblutanalysen schon und da sehen wir wirklich, ich sag's, im Sportbereich 70 bis 80 Prozent der Leistungssportler haben da zu wenig.

 

[Nils Behrens] (9:36 - 9:37)
Ach tatsächlich? So viel?

[Markus Schauer] (9:37 - 9:46)
Ja, also das ist wirklich gut statistisch belegt und hat eine gute Evidenz, das heißt für mich, also im Leistungssport ohne Magnesium, Mission Impossible.

[Nils Behrens] (9:46 - 10:02)
Ja, es ist so interessant, weil wir als Hersteller bei Sunday sind natürlich auch immer nur, wir dürfen ja immer nur so viel draufschreiben, wie dann sozusagen offiziell nach der, ich weiß gar nicht so genau, das müsste ich eigentlich wissen, aber ich glaube die Deutsche Gesellschaft für Ernährung oder wer das vorgibt, aber auf jeden Fall gibt es ja gewisse Vorgaben, was man draufschreiben darf.

[Markus Schauer] (10:02 - 10:03)
Upper Level Intakes heißt das.

[Nils Behrens] (10:03 - 10:09)
Genau. Und dann sind ja die Leute immer ganz überrascht, wenn man sagt, du brauchst eigentlich das Doppelte.

[Markus Schauer] (10:10 - 10:44)
Ja, das geht sich oft gar nicht aus, ich kann ein super Beispiel nennen, natürlich ohne Namen zu nennen, wir haben einen ÖSV-Skiathleten, der 95 Kilo hat, Abfahrer ist und der braucht tatsächlich sieben Kapseln Magnesium pro Tag, wobei pro Einheit 150 Milligramm gegeben werden. Also da kann sich jeder selber ausrechnen zu Hause jetzt, das sind schon ganz schöne Summen und dann hat der erst einen messbaren Spiegel, der wirklich in seinem Niveau ist und auch seine sportliche Fähigkeit, den Muskel anzusteuern, die Herzleistung anzusteuern und du weißt, wie das ist, wenn man mit 140 über die Kitzbühler Streife runterfährt.

[Nils Behrens] (10:45 - 10:46)
Also da sollte man fokussiert sein.

[Markus Schauer] (10:48 - 10:51)
Aber man sollte fokussiert sein, das sieht man ja auch, oder?

[Nils Behrens] (10:51 - 10:53)
Ich fahre lieber die Familienstreife, aber ja.

[Markus Schauer] (10:55 - 11:02)
Macht auch Spaß, aber auch da solltest du fokussiert sein, weil sonst passiert es, dass du halt ein Problem bekommst und vielleicht einen Unfall brauchst.

[Nils Behrens] (11:02 - 11:42)
Definitiv, definitiv. Also ich fahre tatsächlich immer das Wochenende nach dem Kitzbühler Rennen, fahre ich dann immer in Kitzbühel und finde es immer so schön, weil da noch die ganzen Banden und alle so da sind und dann fühle ich mich immer ein kleines bisschen profilmäßiger. Fühlt sich super an.

Aber sehr gut. Das heißt also, wenn wir jetzt sagen können, okay, Magnesium sozusagen generell wichtig für Sport, Magnesium, Eltrionat, eben halt den Vorteil, dass es eben halt direkter ins Gehirn geht und dann hattest du jetzt gerade dieses Thema schon der neurodegenerativen Erkrankung angesprochen und da ist es ja sehr häufig so, dass man zumindest die Ursache doch ein Stück weit darauf zurückführen kann, dass eben halt Ablagerungen da sind und Plaggliederungen da sind.

[Markus Schauer] (11:42 - 12:56)
Also aus meiner Sicht ist es, wie gesagt, die Forschung ist noch sehr jung, aber aus meiner Sicht sind es zwei Themen, die ganz, ganz enorm wichtig sind. Das eine ist einmal halt diese Tiefschlafphase, die ich erreiche zur Regeneration in der Nacht. Wie wird das gesteuert?

Da ist es so, dass das Magnesium-Treonin unterstützt die GABA-Produktion. Und GABA ist ganz klar und auch bekannt wahrscheinlich da draußen in der Mikronährstoffwelt zumindest oder in der funktionellen Medizin, dass das unglaublich gut entspannt. Also es tut einfach den Tiefschlaf und die Entspannung und nicht nur die muskuläre Entspannung, sondern diese Gehirnentspannung aktivieren und unterstützen.

Und was heißt das für uns? Wir können besser abbauen, wir können besser entspannen und besser regenerieren in der Nacht. Und dann können diese anti-entzündlichen Prozesse auch besser umgesetzt werden.

Das ist so diese eine Schiene. Und die zweite Schiene ist diese Neurotransmitter-Funktion, die unterstützt wird durch das Treonin. Das heißt auch wieder Neurotransmitter.

Was bedeutet das? Nerven kommunizieren miteinander. Und die können nur dann miteinander kommunizieren, wenn dieser neurosynaptische Spalt, jetzt wird es ein bisschen tiefer, gehen wir mehr in die Tiefe.

[Nils Behrens] (12:56 - 12:58)
Wissenschaftlicher, ja. Noch kann ich folgen.

[Markus Schauer] (12:59 - 13:35)
Und da machen wir es ganz simpel. Es gibt einen Spalt oder eine Übergangsstelle, wo Nerven eine Neurotransmittersubstanz bilden. Und das ist das Acetylcholin.

Und da braucht es das Magnesium als Kofaktor. Sprich, umso besser mit Magnesium du versorgt bist, umso besser kann dein Gehirn plastisch werden. Plastizität des Gehirns, das ist auch so ein Zauberwort.

Wo keiner genau weiß, was das eigentlich bedeutet. Viele nehmen es in den Mund. Wir wissen es ein bisschen.

Auch nicht sehr viel, aber ein bisschen was haben wir Ahnung von den ganzen Themen. Und da unterstützt das Magnesium-Treonin enorm.

[Nils Behrens] (13:36 - 13:58)
Ich habe die Neuroplastizität immer so verstanden, dass es im Grunde eigentlich quasi eine Art von Flexibilität des Geriebes ist. Ganz einfach gesprochen. Das heißt also, umso, kann man sich ja vorstellen, umso flexibler wie bei einer Muskulatur oder bei den Gelenken man ist, umso besser funktionieren wir.

Und genauso ist es mit dem Gehirn auch. Das fängt irgendwann an steif zu werden in gewisser Weise.

[Markus Schauer] (13:58 - 15:08)
Genau. Und eigentlich, wo das enorm wichtig ist, und das wird ja immer unterschätzt, weil wir reden ja immer alle von Prävention. Wann beginnt die Prävention?

Für mich im Kindergarten eigentlich. Oder zumindest in der Vorschule. Und man weiß aus guten Sportstudien, ich habe ja Sportwissenschaften studiert auch, dass die Bewegungskorrelation, sprich die Bewegung, die wir haben, mit dem Gehirnwachstum und dieser Plastizität signifikant korreliert.

Das heißt, Kinder, die man in Rumänien früher zum Beispiel, waren diese Gehschulen, wo die Kinder nur drinnen gesessen haben, sehr, sehr in und en vogue. Und da hat man eine Studie gemacht mit Kindern, die in diesen Gehschulen waren den ganzen Tag, dass die dann wirklich verzögert waren in der Gehirnentwicklung, in der Wahrnehmung und auch in der Schule, dann nicht so leistungsfähig oder nicht so gut mitbekommen haben, was die Lehrer da unterrichtet haben. Hängt eindeutig mit der Bewegung zusammen.

Du als Sportler hast natürlich auch den Riesenvorteil, du forderst dein Gehirn und erweiterst deine Plastizität. Und da wiederum hilft das Magnesium doppelt gut, weil du dann noch flexibler bist und noch besser quasi deine Gehirnaktivität ausnützen kannst.

[Nils Behrens] (15:09 - 16:18)
Ganz interessant, zwei Punkte dazu. Der Punkt Nummer eins ist, ich hatte mich mal mit einem Neurologen auch unterhalten über das Thema neurodegenerative Erkrankungen, also sprich eben halt, um es einfach so im Namen zu nennen, das ist mir immer bekannt als Demenz und da ganz speziell die Form des Alzheimers oder eben Parkinson. Das sind ja sozusagen die häufigsten bekannten Formen davon.

Und der hat gesagt, dass eine sehr gute Prävention für das Thema daran nicht zu erkranken, tatsächlich ist, 20 Schritte rückwärts jeden Tag zu gehen. Und auch das ist im Grunde eine Herausforderung der Neuroplastizität, weil es eine Herausforderung ist, weil wir das nicht täglich tun. Und auch da sieht man, dass ganz viele Kinder, die es nicht bis sie fünf waren, gelernt haben, massive Probleme damit haben, das überhaupt zu tun.

Aber trotz allem, also jetzt hier nochmal kurz der Tipp, den ich an dieser Stelle nochmal wieder weitergeben möchte, jeden Tag 20 Schritte rückwärts zu gehen. Ich baue das meistens bei mir bei den Joggingrunden rein, dass ich mal so zwischendurch mal kurz mal umdrehe und muss ganz ehrlich sagen, also joggenderweise 20 Schritte rückwärts, das ist auf jeden Fall dann nochmal die...

[Markus Schauer] (16:18 - 16:18)
Mega Challenge.

[Nils Behrens] (16:18 - 17:04)
Auf jeden Fall sagen wir mal eine zusätzliche Challenge. Man sollte sich sicher sein vorher, ich laufe ja in Hamburg häufig in der Alster, dass nicht noch irgendwelche Leute entgegenkommen. Aber das ist sozusagen der Punkt Nummer eins.

Und der Punkt Nummer zwei, das finde ich ganz interessant, es gibt ja eine Studie darüber, welche Sportart besonders gut ist, um besonders alt zu werden. Und da ist Laufen nur, bringt einem 3,2 zusätzliche Jahre, während Tennis spielen 9,7 Jahre dazu bringt. Also rückwärts gehen.

Genau, da sind wir wieder. Da sind wir. Nicht nur rückwärts gehen, man hat natürlich die gesamte Koordination sozusagen.

Also man braucht eben halt wirklich diese Koordination im Raum, dieses ganze Thema sich eben halt über den Platz zu bewegen, gleichzeitig den Ball und den Gegner im Auge zu behalten und so. Und diese Herausforderung ist genau das, was man eben halt sich sehr gut vorstellen kann.

[Markus Schauer] (17:05 - 18:11)
Und jetzt bringe ich wieder ein Beispiel aus dem Handballsport, wenn ich darf, ich bin so praxisorientiert, ich hoffe das stört dich nicht, aber ich finde einfach, dass das die Zuschauer wahrscheinlich auch sehr spannend finden. Wir haben eine Handballmannschaft wirklich untersucht, die oberste Liga spielen. Und da war eigentlich die Intention des Trainers und Sportdirektors, der hat uns angerufen und gesagt, Markus, wir haben ein Problem in unserer Mannschaft und wir wissen nicht genau warum.

Die Spieler sind irgendwie, wenn sie nicht am Platz wären. Es fehlt so der Fokus eigentlich. Und dann haben wir die untersucht und dann haben wir wirklich herausgefunden, dass zwei Dinge essentiell im Deficiency waren.

Und das war Magnesium und die Omega-3-Werte waren vom Index her wirklich desaströs. Und das ist genau das, was wir brauchen in der Bewegung und in der Fokusleistung. Wenn man es über den Fußball zum Beispiel sieht, einer der Mittelfeldspieler ist und den Ball kriegt, nach vorne, zur Seite, nach hinten schauen muss, laufen muss, wo es an seine Kollegen den Ball verteilen soll.

Keine Chance, wenn das Magnesium nicht in Ordnung ist und keine Chance, wenn der Omega-3-Index nicht passt.

[Nils Behrens] (18:11 - 18:25)
Aber faszinierend, dass wir im Grunde genommen immer wieder über etwas reden, wo ganz viele Leute mal sagen, ja komm, mit gesunder Ernährung kriegt man es auch hin. Ich überlege die ganze Zeit, was müsste man denn essen?

[Markus Schauer] (18:25 - 19:23)
Ich bin sehr kritisch, was die gesunde Ernährung betrifft, weil es einfach wirklich ein Desaster ist. Ich möchte mich gerne, das ist der Goldstandard für mich, gesund zu ernähren, also sich gesund zu ernähren. Mittlerweile esse ich gerne einen guten Fisch, aber Schwermetallbelastung und so weiter, dann Antibiotika-Belastung, Umweltbelastung.

Wir essen gern Gemüse, wir essen gern Obst. Wo kriege ich wirklich gute Qualität her? Das wird immer noch schwieriger.

Das heißt, das Thema Gehirn schützen, entgiften und wiederum zur Entgiftungsleistung und Abbau von toxischen Produkten ist Magnesium essentiell und B6 essentiell. Da ist die Frage, wo kriege ich es her? Kann ich es schaffen?

Wir müssen uns einfach Themen in der Tagesordnung reinziehen, wo wir sagen, okay, nicht nur die gesunde Ernährung, sondern Sport, Bewegung und die Kontrolle und Diagnostik habe ich Mängel im Bereich dieser Ebenen, Magnesium und so weiter.

[Nils Behrens] (19:24 - 19:40)
Wenn wir jetzt das Magnesium-L-Trinat, quasi die ersten Untersuchungen, die sich jetzt da zeigen, an wirklich Alzheimer-Erkrankten, da sieht man ja tatsächlich, dass gewisse Symptome nicht nur gestoppt werden, sondern teilweise sich sogar noch mal wieder zurückentwickeln.

[Markus Schauer] (19:40 - 20:35)
Genau, reversible, sagt man da. Es ist so, diese Ablagerungen, die der Körper nicht wegbringt, die machen natürlich auf lange Sicht, sind es Produkte, die im Gehirn sind, die Inflammation, Entzündungsprozesse verursachen. Und da ist auch Magnesium wieder extrem hilfreich.

Was bedeutet Entzündungsprozess? Es müssen irgendwie im Körper wieder anti-inflammatorische Prozesse aktiviert werden. Und ja, was glaubst du, was man als Kofaktor braucht?

Magnesium. Und das ist das, wo dann... Es fehlen, wie gesagt, noch die Langzeitstudien.

Es gibt ein paar supergute Einzelfälle. Am Tiermodell weiß man schon, dass das funktioniert und signifikante Verbesserungen hat. Und ich glaube daran, dass jetzt die Zukunft, die Forschung ist extrem schnell auf dem Gebiet und dass wir in Zukunft noch wirklich gute Daten kriegen werden, dass wir wie Alzheimer- und vor allem Demenzerkrankte da wirklich gut unterstützen können.

[Nils Behrens] (20:35 - 20:58)
Was ich sehr interessant fand in dem Zusammenhang, was ich auch gelesen habe, ist vor allem, dass Menschen mit Angstzuständen auch geholfen wird. Ich würde jetzt sagen, das, was du mir erzählt hast zum Thema neurodegenerative Erkrankungen, dass man natürlich Ablagerungen sozusagen dann wieder sich abbauen können, dass das irgendwie dann zu einer besseren Funktion des Gehirns folgt, verstehe ich. Schlaf wissen wir auch.

Dass das auch besser zur Entspannung führt, verstehe ich. Angst?

[Markus Schauer] (20:59 - 21:43)
Naja, wo kommt Angst her? Aus dem lymbischen System haben wir Emotionen gespeichert und diese Emotionen werden sehr, ich weiß nicht, ob du das schon gehört hast, sicher, weil das ist ja deine Gesundheit, das ist deine Welt, das gibt diese Gut-Brain-Axis und das bedeutet, bestimmte Substanzen oder bestimmte Dysbalancen im Darm haben dann einen Einfluss aufs Gehirn. Und wenn man sich da ein bisschen auskennt damit, jetzt ohne irgendwie ganz ins Detail und biochemisch zu werden, ist es so, dass wiederum das Magnesium einen massiven Einfluss hat in diesem Bereich und es gibt Substanzen, was wirkt gegen die Angst am besten für dich, als Gegenfrage?

Was ist quasi der Helfer? Glücklich sein, oder?

[Nils Behrens] (21:44 - 21:47)
Ja, ja, ich wollte gerade, ich hätte jetzt sowas gesagt wie pfeifen, singen.

[Markus Schauer] (21:47 - 21:55)
Ja, lachen, lachen, lachen ist eine super coole Geschichte, aber wann lachst du, wann geht es dir gut? Wenn du Serotonin bildest, oder?

[Nils Behrens] (21:55 - 21:56)
Okay, ja.

[Markus Schauer] (21:56 - 22:09)
Das heißt, wir gehen in diese Achse, jeder kennt vielleicht diesen Wachschlaf-Rhythmus, Melatonin, Serotonin, Tryptophan, das ist eine Reihe von Aufspaltungen und jede dieser Aufspaltungen Moment, jetzt habe ich aber aufgepasst bei deinen Vorträgen.

[Nils Behrens] (22:10 - 22:16)
Tryptophan und dann kommt erstmal 5-HTP. Genau, super. Dann kommt das Serotonin, dann kommt das Melatonin.

[Markus Schauer] (22:16 - 22:57)
Ganz genau, super. Und in dieser Reihenfolge, du hast jetzt den biochemischen Weg aufgezeigt, das heißt, das Tryptophan wird in 5-HTP, Serotonin, Melatonin umgewandelt, das ist ja easy zu verstehen, das ist jetzt nicht so komplex, dass das aber dann bestimmte Kofaktoren braucht, Enzymfaktoren braucht und jetzt ist das Spannende, das weiß man zum Beispiel, um 5-HTP zum Glücklichsein umzubauen in Serotonin, was brauche ich dazu? Ich würde ein Magnesium kaufen. Ja, das passt, aber zuerst brauchst du Vitamin B6, weil das wandelt um und jetzt ist das Spannende, B6 braucht als Kofaktor Magnesium.

Den Punkt kriege ich trotzdem, oder?

[Nils Behrens] (22:58 - 22:59)
Ja, natürlich, ein Plus.

[Markus Schauer] (23:01 - 23:11)
So und so, wenn du Serotonin aufbaust, dann bist du glücklich und dann hast du ein gutes Tool in der Hand, die Angst besser in den Griff zu bekommen.

[Nils Behrens] (23:12 - 23:19)
Okay, gut. Das macht für mich Sinn. Wie ist es denn, das Thema Stress ist wahrscheinlich ähnlich, oder?

[Markus Schauer] (23:20 - 24:20)
Stress ist ein bisschen ähnlich, beim Stressabbau bin ich aber wieder eher in der Schlafqualität, weil was machst du in der Nacht? Du bist in der Nachtruhephase, solltest du eigentlich eine Tiefschlafphase erreichen von zumindest einer Stunde, da wären wir happy, wenn wir das erreichen können und es gibt Leute, die schaffen 20 Minuten und dann kann der nicht regenerieren und was bedeutet das, dass dein Sympathikus, das ist der, der dich pusht und in die Höhe fährt, einfach immer, auch in der Nacht da ist und immer aktiv ist und das heißt, du kannst dich nicht entspannen, deine Gesamtmuskulatur, dein Gehirn kommt in keine Tiefschlafphase, in keine Regenerationsphase und dann bin ich permanent auf Strom und das hält man halt auf lange Dauer nicht aus.

Irgendwann kommen dann die Symptome daher wie chronische Müdigkeit und so weiter, unkonzentriert sein, das geht dann in Richtung Stimmungsschwankungen, man wird auch leichter aggressiv zum Beispiel, also du fährst mit dem Auto und es regt dich alles nur mehr auf, dann musst du vielleicht einmal bedenken, ob du zu wenig schläfst und du einen Magnesiummangel hast.

[Nils Behrens] (24:21 - 24:40)
Wie ist es denn jetzt, wenn ich das Magnesium Eltrionat dann zu mir nehme? Kann man dann sagen, okay, das klingt ja so super, es geht aufs Gehirn und alles toll, reicht das? Also würdest du dann sagen, ich kann das auch nur noch nehmen oder würdest du sagen, es ist schon gut, auch die anderen Verbindungen zu sich zu nehmen?

[Markus Schauer] (24:40 - 25:35)
Nein, also ich würde es mischen, auf jeden Fall, und ich würde es natürlich symptombezogen empfehlen, sprich, wenn du zu mir kommst und sagst, Markus, ich habe echt ein Thema mit Schlafen und ich weiß ja, du machst viel Sport, dann würde ich sagen, nimm lieber die neue Form, weil das besser in deiner Entspannungsphase hilft und wenn du sagst, du hast jetzt da im Blut gemessen einen Magnesiumspiegel, der wirklich eklatant schlecht ist, dann würde ich wirklich per se, würde ich es einfach so machen, dass ich morgens, mittags irgendeine Kombinationsform nehme und am Abend dann das Trionin, damit ich besser entspannen und besser Tiefschlafphasen erreichen kann. Okay.

Vielleicht als Beispiel bei den Leistungssportlern jetzt bisher haben wir es immer so gemacht, dass wir einen Komplex verwendet haben, aber immer ein Bisgluzinat dazu am Abend, das ist so Standard bei uns. Interessant. Das ist die Standardtherapie von uns, ja, genau.

[Nils Behrens] (25:36 - 25:45)
Würdest du sagen, also ich glaube natürlich, die Dosis macht das Gift, aber ist es, sag ich mal so leicht, Magnesium überzudosieren?

[Markus Schauer] (25:47 - 26:27)
Eigentlich ist es ganz simpel. Also, wenn man es wirklich ganz simpel haben möchte und du nimmst jetzt eine Form oder auch eine Mischform, sag ich, nimm es so lange, bis dein Stuhl dünn wird und dann reduzierst du meine Kapsel und dann weißt du, das ist dein Bedarf. Und so funktioniert es auch gut und so kriegen wir die Rückmeldungen und wir machen sicher zwischen 1.500 und 1.600 Blutanalysen jährlich. Also ich und meine Kolleginnen sind da wirklich sehr, sehr stark am Arbeiten und wir haben einfach die praktische Erfahrung, dass das der beste Weg ist. Ich könnte natürlich, wenn jemand sagt, naja, das ist mir zu viel, weil dann muss ich vielleicht fünf Kapseln nehmen, dann sag ich, okay, nimm zumindest drei, aber die über den Tag verteilt und das Trionin am Abend, weil dann hast du die beste Entspannung.

[Nils Behrens] (26:27 - 26:41)
Okay, das heißt also, nimm jetzt einfach mal Losglüsse von Magnesium-Trionat, sondern dass wir einfach mal so sagen, wir nehmen jetzt ein Magnesium-Komplex oder was auch immer. So, ich nehme eine Kapsel, es geht mir gut, kann weitermachen. Zwei Kapseln, es geht mir gut, weitermachen.

[Markus Schauer] (26:41 - 26:42)
Immer zeitversetzt, genau.

[Nils Behrens] (26:43 - 26:49)
Drei Kapseln, es geht mir gut, weitermachen. Vier Kapseln gibt Durchfall, dann ist drei meine Dosis.

[Markus Schauer] (26:49 - 27:38)
Dann ist drei deine Dosis. Wenn du jetzt zum Beispiel an einer Verstopfung leidest, es gibt ja viele, viele, viele Frauen, die Regelbeschwerden haben und das PMS, das Thema Verstopfung haben oder wenn sie irgendwie nicht zu Hause sind, Urlaubsreise, es steht an und ab dem ersten Tag Urlaub können die nicht mehr aufs WC gehen, dann haben wir einen Riesenvorteil. Magnesium hat natürlich in Überdosierung ein bisschen eine Motilitätssteigerung im Darm.

Wahrscheinlich, weil auch dann ganz viel Serotonin gebildet wird und das die Motilität im Darm fördert und das hat meine, diese These hat meine Kollegin aufgestellt, dass das dann diese einleiten könnte, dass man Durchfall bekommt. Und das ist spannend, also eine günstige Magnesiumform als Zitratform kriegt man ja überall und das eher dann abführend wirken und das ist eigentlich besser als jedes Abführmittel, weil es keine Side-Effekte hat.

[Nils Behrens] (27:38 - 27:45)
Ja, ja, Magnesiumzitrat haben wir tatsächlich für in meinem letzten Leben auch mal den Patienten gegeben, die das Glaubersalz nicht vertragen.

[Markus Schauer] (27:45 - 27:56)
Ah ja, genau, ihr wart ja da im Lanserhof, oder? Ja, das ist ein super Ding, oder? Wenn Glaubersalz verträgt nicht jeder, aber Magnesiumzitrat ein bisschen höher dosiert, kann das diesen Effekt auch, genau.

[Nils Behrens] (27:56 - 27:56)
Macht die gleiche Wirkung.

[Markus Schauer] (27:57 - 27:59)
Und hat halt keine Side-Effekte und das ist schon ein riesen Vorteil.

[Nils Behrens] (28:00 - 28:39)
Also wir fassen nochmal zusammen. Wir haben jetzt beim Magnesium, also erstmal können wir sagen, wir können die kognitive Leistungsfähigkeit erhöhen. Es kann die Neuroplastizität verändern.

Es kann darüber hinaus auch die neurodegenerative Erkrankung idealerweise verhindern, beziehungsweise auch in einer Vorstufe schon eben halt dazu sorgen, dass es eben halt den Abbau sozusagen, also die Entgiftung des Gehirns eben halt zusätzlich fördert. Es wirkt positiv auf das Thema Angstzustände und Stress und positiv auf das Thema Schlaf. Wer jetzt noch zögert sozusagen, ob das Ganze für einen Sinn macht, was würdest du dem jetzt sozusagen nochmal so auf den Weg geben?

[Markus Schauer] (28:40 - 29:12)
Ich würde sagen, es ist wissenschaftlich wirklich sehr, sehr gut untersucht, dass Magnesium eine unterstützende Funktion an all deinen Körperfunktionen hat, sei es jetzt Herz, Kreislauf, Blutdruckkontrolle, Entspannung, Stress, Schlafqualität. Das ist wirklich gut erforscht und wenn du das möchtest, können wir dir ja anbieten, mal deinen Spiegel zu messen und so einen Aha-Effekt zu sehen, weil jeder glaubt ja, ich bin eh gut drauf und es passt eh alles. Und der Hausarzt hat eine super Untersuchung gemacht, das hat dieses kleine Blutbild gemacht, ich sehe eh alles.

[Nils Behrens] (29:12 - 29:17)
Nein, nein, das große Blutbild, das klingt ja immer so, als ob schon alles geklärt wäre.

[Markus Schauer] (29:17 - 29:30)
Genau, und das große Blutbild, und da ist natürlich auch Magnesiumversorgung nicht detektiert und wenn wir einmal deinen Magnesiumspiegel messen, das kostet glaube ich 19 Euro maximal, das kann sich jeder leisten und dann kommt so ein Aha-Effekt.

[Nils Behrens] (29:30 - 29:31)
Omega-3 ist teuer, das kostet 50 Euro.

[Markus Schauer] (29:31 - 29:44)
Ja, das ist richtig teuer, leider. Schade, aber kann man sich glaube ich auch leisten, wenn man das zumindest einmal jährlich kontrolliert und dann einmal so einen Aha-Effekt zu haben, oh, ich bin vielleicht doch um 5 bis 10 Prozent vielleicht unterversorgt.

[Nils Behrens] (29:45 - 29:46)
Ja, wahrscheinlich sogar mehr.

[Markus Schauer] (29:47 - 29:54)
Und noch besser, einfach mal probieren und nehmen und so diesen Aha-Effekt zu haben, wie gut schlafe ich auf einmal und wie entspannter bin ich am Abend.

[Nils Behrens] (29:55 - 30:07)
Ich fand, es war ein sehr entspanntes Gespräch mit dir, für alle, die jetzt das Gefühl haben, sie möchten jetzt unbedingt zu Markus und diesen Test machen, man findet euch unter verticalmedtirol und muss man dafür auch nach Tirol wahrscheinlich, oder?

[Markus Schauer] (30:07 - 30:17)
Muss man gar nicht unbedingt, es gibt mittlerweile die Möglichkeit, das online und telefonisch zu besprechen und die Tests kann man überall machen, kann man versenden, ist auch kein Thema.

[Nils Behrens] (30:17 - 30:19)
Markus, ich sage vielen Dank für das Gespräch.

[Markus Schauer] (30:19 - 30:21)
Ich sage herzlichen Dank für die Einladung.

[Nils Behrens] (30:24 - 30:26)
Hast du eigentlich ein Lieblingssupplement außer Magnesium?

[Markus Schauer] (30:27 - 30:45)
Creatin Das ist mein, wie soll ich sagen, mein Geheimrezept wahrscheinlich, ich bin jetzt doch 60 geworden und ich glaube, dass das ein Supplement ist, das mich jung hält und mich aktiv hält, weil es natürlich auch ein Leistungsbringer ist und auch ein wichtiger Kofaktor für gesundes Herz und gesundes Hirn.

[Nils Behrens] (30:46 - 31:11)
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