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Informationen zur Podcastfolge Nr. 105 über besseres Essverhalten mit Dr. Yael AdlerInformationen zur Podcastfolge Nr. 105 über besseres Essverhalten mit Dr. Yael Adler

Ein Leben ohne Zucker: Befreiung statt Verzicht

In der Podcast-Folge „#041 Endlich Zuckerfrei!“ spricht Moderatorin Jennifer Knäble mit der TV-Moderatorin, Autorin und Zuckerfrei-Pionierin Anastasia Zampounidis über ihren radikalen Ausstieg aus dem Zuckerkonsum und die tiefgreifenden positiven Veränderungen, die sie seitdem erlebt hat.

Anastasia lebt seit über 18 Jahren konsequent ohne Industriezucker. Was als persönliche Gesundheitskrise begann, wurde zu einem ganzheitlichen Neustart. Im Gespräch erzählt sie, wie Zucker einst ihren Alltag bestimmt hat, was sich körperlich und mental durch den Verzicht verändert hat und warum ein zuckerfreier Lebensstil heute für sie kein Verzicht, sondern ein Gewinn ist.

 

 Take Aways aus dem Gespräch

1. Zucker kann den Alltag unbewusst dominieren
Zucker war für Anastasia lange ein tägliches Muss, um durch stressige Tage zu kommen, insbesondere bei ihrem Job als Moderatorin. Die Folge: Heißhunger, Nervosität, Stimmungsschwankungen.

2. Der Umstieg wirkt oft schneller als gedacht
Schon nach wenigen Tagen verschwanden bei ihr Heißhungerattacken und Energietiefs. Erste sichtbare und spürbare Erfolge stellten sich nach etwa einer Woche ein.

3. Der Körper bedankt sich innen wie außen
Nach der Umstellung fühlte sich Anastasia nicht nur fitter und ausgeglichener, auch Hautbild, Haarstruktur und Immunsystem verbesserten sich spürbar.

4. Bitterstoffe statt Zuckerschub
Statt dem klassischen Zucker-Kaffee-Kick am Nachmittag empfiehlt sie eine Kombination aus schwarzem Kaffee mit Zimt und Kakaopulver, natürliche Appetitzügler mit Genussfaktor.

5. Frühstück als Schlüsselmoment
Wer süß frühstückt, riskiert Heißhunger später am Tag. Ein herzhaftes, warmes Frühstück (z. B. Omelett oder Porridge mit Gemüse) kann Heißhunger vorbeugen.

6. Geschmack verändert sich mit der Zeit
Durch die Zuckerfreiheit schmecken selbst natürliche Lebensmittel wie Karotten oder Hokkaidokürbis plötzlich süßer, ein Zeichen dafür, dass sich der Geschmack neu kalibriert.

7. Der erste Schritt muss nicht perfekt sein
Anastasia bietet ein strukturiertes 21-Tage-Programm für den Einstieg und ermutigt: Jeder kleine Schritt zählt, Hauptsache man beginnt.

 

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3 Zitate von Anastasia Zampounidis

„Zucker war für mich wie eine Droge. Heute bin ich süchtig nach echter Energie.“

„Ich bin jetzt 55 und fitter als mit 37 und ich esse keinen Zucker mehr.“

„Ein warmes Frühstück und Bitterstoffe am Nachmittagdas hat mein Leben verändert.“

 

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Anastasia Zampounidis ist Moderatorin, Autorin und Ernährungsexpertin und seit vielen Jahren eine inspirierende Stimme für einen bewussteren Lebensstil. Bekannt wurde sie als MTV-Gesicht einer ganzen Generation, bevor sie mit ihren Büchern wie Für immer zuckerfrei oder Happy Eating Millionen von Menschen erreichte. Seit 2006 lebt sie konsequent zuckerfrei und zeigt, wie eine gesunde Ernährung nicht Verzicht, sondern Lebensfreude bedeutet. Mit griechischen Wurzeln, klarer Haltung zu Tierschutz und pflanzlicher Ernährung verbindet sie Tradition, Genuss und moderne Gesundheitsimpulse. Heute pendelt sie zwischen Deutschland und Griechenland und inspiriert mit ihrer positiven Energie dazu, Ernährung und Wohlbefinden neu zu denken.

 [Anastasia Zampounidis] (0:00 - 0:38)
Ich wusste instinktiv, dass hier was falsch läuft. Ich hatte ja überhaupt keinen Hunger mehr. Ich hatte nur noch Appetitattacken, dadurch, dass ich ja immer wieder wahnsinnige Blutzuckerpeaks hatte.

Dadurch, dass ich halt jeden Tag Zucker konsumieren musste, um einigermaßen okay durch den Alltag zu kommen. Und gerade durch meinen sehr stressigen Alltag bei MTV, also ich habe ja sieben Tage die Woche gearbeitet, dass ich dann eben auch vor den Sendungen zum Beispiel eine Ladung Schokolade oder sonst was gegessen habe. Und dann ging es ja auch eine halbe Stunde gut und danach war es aber im Grunde noch schlimmer.

Schlappheit, Heißhungerattacken, Nervosität, schlechte Laune. Nicht gut im Team, kam nicht gut an.

[Jenny Knebel] (0:39 - 1:18)
Herzlich willkommen zu Healthwise, dem Gesundheitspodcast, präsentiert von Sunday Natural. Ich bin Jenny Knebel und wir erkunden gemeinsam, was es bedeutet, gesund zu sein. Wir sprechen über Themen wie Ernährung, Mental Health, Beauty und über Frauengesundheit.

Immer mit einem weisen Blick auf das, was uns wirklich gut tut. Die wunderbare Anastasia Zampounidis ist heute mein Gast hier im Healthwise-Podcast und sie sagt über sich selbst, ich bin Sugarholic, trockene Sugarholic, denn seit mittlerweile über 17 Jahren verzichtet sie konsequent auf jegliche Art von verarbeitetem Zucker. Ganz herzlich willkommen, liebe Anastasia.

[Anastasia Zampounidis] (1:19 - 1:31)
Hallo Jenny, danke für die Einladung und ich muss dich gleich schon korrigieren. Zu meinem Besten, es sei dir verziehen, es sind mittlerweile 18,5 Jahre und im April feiere ich 19.

[Jenny Knebel] (1:31 - 2:14)
Guck mal, das habe ich von deiner Website. Da musst du die Kollegen mal rügen. Aber umso besser und noch mehr Respekt für das, was du da machst.

Anastasia, ich kenne dich ja jetzt schon ein bisschen länger und wie gesagt, bewundere die Art, wie du lebst und wie du aussiehst. Das ist wirklich, also für alle, die dich noch nicht hautnah gesehen haben, Anastasia hat eine Haut, die ist weich und die ist faltenfrei. Das ist wirklich unfassbar.

Ich darf mal ein bisschen spoilern. Aber wann hast du denn dein Leben so radikal geändert? Vielleicht können wir mal damit kurz zurückblicken, wie das eigentlich losging mit dieser zuckerfreie Geschichte in deinem Leben.

[Anastasia Zampounidis] (2:14 - 4:06)
Wir schreiben das Jahr 2006 und ich weiß auch noch ganz genau, es war Mitte April die Sonne schien, es war schon relativ warm für April-Verhältnisse und ich war total unterzuckert und bin zu einer TCM-Ärztin zum ersten Mal gegangen, also eine Ärztin für traditionell chinesische Medizin, weil ich irre Nackenverspannungen hatte und ich war vorher bei einem Orthopäden, war sehr unzufrieden mit der Behandlung und Handhabung und hatte über eine alternative Schmerztherapie gehört, nämlich Akupunktur. Als ich dort saß und dann zwei Stunden tatsächlich ein Anamnese-Gespräch mit dieser entzückenden Dame geführt habe, fragte sie zwischendurch, ob ich denn Interesse hätte, auch ernährungstechnisch etwas zu schrauben, weil sie schon so ein bisschen mitbekommen hat, dass ich griechisch-mediterrane Kost auch ganz gut finde und dass ich die auch für sehr gesund halte, was sie ja auch isst.

Dann meinte ich ja und sie riet mir dann zwei Dinge. Ab sofort kein Industriezucker mehr und ab sofort nicht mehr hungern. Also ich habe sie 50-50 einmal für komplett verrückt gehalten und auf der anderen Seite fand ich aber das mit dem nicht mehr hungern dürfen ziemlich entzückend.

Insofern war das dann der Startschuss, dass ich zum allerersten Mal nicht nur versucht habe kein Eis, keine Schokolade zu essen, was ich vorher jahrelang mal probiert habe und nicht funktioniert hat, sondern ich habe zum ersten Mal auf die Zutatenlisten geschaut und du warst ja 2006 auch schon auf der Welt, du kannst dich vielleicht erinnern, niemand hat über Zucker gesprochen, keiner wusste, dass es überall drin ist. Also kannst du dir vorstellen, wie ich aus allen Wolken gefallen bin. Mittlerweile ist das Thema ja schönerweise in der Gesellschaft angekommen, aber damals war ich da doch wirklich ganz allein und habe daraus eine Challenge und quasi ein Hobby für mich gemacht und eine Leidenschaft, das alles für mich zu erarbeiten.

Ja und die Resultate sind ja jetzt mittlerweile dann auch in meinen ganzen, ob das jetzt Bücherkurse oder sonst was ist, zu sehen.

[Jenny Knebel] (4:06 - 4:28)
Und Anastasia, du hast es gerade schon gesagt, du bist wirklich Pionierin, kann man sagen, bei dem Thema. Mittlerweile liest und hört man ja schönerweise an vielen Stellen über das Thema Zuckerfarm, was Zucker mit unserem Körper macht. Wie war denn damals die Resonanz, als du auf einmal gesagt hast, keine Ahnung, Freundeskreis in der Familie, ich esse jetzt kein Zucker mehr.

Haben die gedacht, die ist nicht mehr ganz koscher in der Birne, oder?

[Anastasia Zampounidis] (4:28 - 5:22)
Also mein innerer Kreis kennt mich ja. Ich bin grundsätzlich so ein bisschen Steinbock-mäßig mit dem Kopf durch die Wand. Ich habe immer irgendwelche verrückten Sachen am Laufen, ob das aus dem Bereich Umwelt oder Mode oder sonst was war.

Deswegen haben die gedacht, okay, jetzt hat sie wieder so ein Spleen. Und dann draußen so jetzt mal so mehr oder weniger Fremde haben gedacht, ah ja, die Fernsehtante ist essgestört, will abnehmen, macht irgendwas Komisches, um halt nicht dick zu werden vor der Kamera. Also ich wurde nicht ernst genommen, aber das größte Feedback war eigentlich keines.

Insofern, dass es halt zum einen Ohr reinging und zum anderen raus, es hat niemanden interessiert. Und für mich war das aber gar kein Problem. Ich war ja zehn Jahre damit ganz allein, bis ich dann bei hart, aber fair mal darüber reden konnte.

Und danach ging es aber rund. Die Sendung habe ich gesehen, da ging es in der Sendung schon ziemlich rund.

[Jenny Knebel] (5:22 - 5:51)
Da war nämlich auch die Zuckerindustrie vertreten. Ach du lieber Gott, ich habe gesagt, Mensch ist die tough. Größter Respekt, wie du dich da geschlagen hast.

Und die Zahlen, die du damals schon präsentiert hast, die haben mich, das weiß ich noch genau, ich habe die Sendung nämlich gesehen, schon vorm Fernseher umgehauen. Es ging nämlich um die WHO-Zahlen, die, ich nenne es mal in Anführungszeichen, empfohlen werden an Zuckerbedarf, den wir jeden Tag decken sollten und dem, was wir tagtäglich zu uns nehmen. Wie ist denn das heute?

Gibt es da aktuelle Zahlen?

[Anastasia Zampounidis] (5:52 - 7:01)
Ja, das hat sich leider tatsächlich noch gestiegen. Also ich hatte ja für mein erstes Buch, was ich 2016 geschrieben habe und 2017 erschienen, recherchiert und damals war es ein Vierfaches zu viel Industriezucker. Und mittlerweile sind wir bei einem Fünffachen.

Also wir reden jetzt von dem deutschen Durchschnittsbürger, also der Durchschnitt. Eine ist es weniger, ich. Das heißt, irgendjemand isst mehr.

Und das Ding ist halt, dass diese Empfehlung, wie du so schön auch schon in Anführungsstriche gesetzt hast, das ist natürlich keine Empfehlung. Kein seriöser Arzt würde jemals empfehlen, essen Sie bitte, bitte 25 Gramm pro Tag Industriezucker. Das sagt kein seriöser Arzt, der Ahnung hat, sondern es ist einfach nur die Grenze, die von der WHO gesetzt wurde, dass wenn du darüber gehst, wird es nachfolgend Schäden für die inneren Organe geben.

Allen voran natürlich die Leber, die muss sich ja als erstes darum kümmern. Und das ist halt so eine Grenze gesetzt. Das heißt, wenn man da drunter bleibt, könnte es sein, dass die inneren Organe fit bleiben.

Da drüber gibt es langfristige Schäden. Und das ist eben das Problem. Aber von einer Empfehlung kann nun wirklich nicht die Rede sein.

[Jenny Knebel] (7:02 - 7:21)
Wie hat sich denn dein Leben geändert? Über all die Jahre, seit du wirklich dann konsequent gesagt hast, kein Zucker mehr. Wir reden hier über das Körperliche, aber auch das Mentale, das Fitsein, das Glück.

Kannst du da mal so ein bisschen erzählen? Und wie lange hat das gedauert, bis sich da wirklich im Körper was umgestellt hat?

[Anastasia Zampounidis] (7:22 - 9:41)
Also meine einzige Motivation war tatsächlich, dass ich eben kein Heißhunger mehr habe. Ich wusste instinktiv, dass hier was falsch läuft. Ich hatte ja überhaupt keinen Hunger mehr.

Ich hatte nur noch Appetitattacken dadurch, dass ich ja immer wieder wahnsinnige Blutzucker Peaks hatte. Dadurch, dass ich halt jeden Tag Zucker konsumieren musste, um einigermaßen okay durch den Alltag zu kommen. Und gerade durch meinen sehr stressigen Alltag bei MTV, also ich habe ja sieben Tage die Woche gearbeitet, dass ich dann eben auch vor den Sendungen zum Beispiel eine Ladung Schokolade oder sonst was gegessen habe.

Und dann ging es ja auch eine Stunde gut. Und danach war es aber im Grunde noch schlimmer. Schlappheit, Heißhungerattacken, Nervosität, schlechte Laune.

Nicht gut im Team, kam nicht gut an. Aber das kennt, glaube ich, jeder. Und das war meine einzige Motivation.

Und das Schöne war, dass sich das tatsächlich in der ersten Woche schon ergeben hat. Bei manchen dauert es drei Tage der Entzug, bei manchen fünf. Allerhöchstens eine Woche.

Und dann ist der Heißhunger vorbei. Falls er doch noch da sein sollte, hier ein Tipp an dieser Stelle, an alle, die das vielleicht jetzt gerade mal versuchen möchten. Wenn ihr nach einer Woche immer noch Heißhunger habt, dann habt ihr wahrscheinlich Industriezucker oder Zuckeraustauschstoffe oder Süßstoffe irgendwo übersehen, denn die triggern auch den Heißhunger.

Dann lieber noch mal durch alles durchgehen, Zutatenlisten checken. Weil das kann eigentlich nicht sein. Was aber dann passiert ist, Jenny, davon hatte ich ja keine Ahnung, weil niemand drüber gesprochen hat.

Es gab kurzfristige, mittelfristige und langfristige Folgen. Und das war so schön. Also es wurde von Woche zu Woche immer schöner.

Weil ganz ehrlich, jeder hat mal eine Diät gemacht. Jeder hat mal irgendwas versucht wegzulassen. Wenn der Weg dorthin nicht schon voller Freude und Euphorie ist, wirst du das niemals ein Jahr durchhalten, geschweige denn über 18 Jahre.

Also von Kasteiung und ich lebe im Mangel kann keine Rede sein. Ganz im Gegenteil. Also es ist voller Fülle, Gelüste und Sensationen.

Und ich bin tatsächlich heute mit 55 fitter als damals mit 37. Und das musst du doch erst mal hinkriegen, oder? Und ich bin jetzt hier kein Guru aus Amerika, der irgendwelche Experimente im Labor longevity-mäßig macht.

 

[Jenny Knebel] (9:41 - 9:42)
Aber so ein bisschen schon.

[Anastasia Zampounidis] (9:43 - 10:03)
Naja, das ist halt nur der Zucker. Aber ich kann dir ein paar Effekte mal kurz nennen.

Ja, bitte. Also der Heißhunger, das ist ja für viele auch ein Thema, Heißhunger und Übergewicht und sowas. Ich habe im ersten Jahr, ohne es drauf abzusehen, zwei Kleidergrößen verloren, ohne zu hungern.

Es ist einfach passiert. Ich habe halt irgendwann gemerkt, was schlackert denn hier so?

[Jenny Knebel] (10:03 - 10:03)
Wow.

 

[Anastasia Zampounidis] (10:04 - 11:27)
Das waren die Hosenbündchen. So, dann wurde ich relativ schnell auch fitter und hatte nie wieder einen Nachmittagstief. Ich hatte keine Frühjahrsmüdigkeit, was ich vorher hatte.

Die Stimmungsschwankungen haben sich eingepegelt. Ich wurde ein bisschen gelassener. Also depressive Verstimmungen haben dann eigentlich auch keine Chance.

Sagen wir mal in solchen Zeiten wie eine Pandemie oder so. Die Kilos purzeln, Cellulite hat sich verabschiedet. Meine Haut wurde jünger.

Also die Lachfalten, die ich damals hatte, haben sich verabschiedet. Die Haut wurde reiner, keine Pickel mehr. Einmal im Monat.

Die Symptome wurden viel sanfter. Ich habe besser geschlafen. Ich bin seit 14 Jahren nicht mehr krank, ohne Erkältung.

Mein Zahnarzt ist arbeitslos. Ich habe Füllungen, ja, aber das stand alles noch aus meiner verzuckerten Junkie-Zeit. Das ist ja Wahnsinn.

Ja, und ich bin nie krank. Also klar, 20, 30 Prozent machen ja auch die Gene aus. Aber eben nicht mehr.

Da wurde ja die längste Zeit unseres Lebens gesagt, es ist andersrum. Aber es ist tatsächlich nur die genetische Disposition macht 20, 30 Prozent aus. Der Rest liegt in unserer Hand.

Und ich finde, gerade bei dem Thema Ernährung sollten wir das Ganze auch wirklich selbst in die Hand nehmen und es nicht einer nichts zum Wohle des Menschen ausgerichteter Industrie überlassen.

[Jenny Knebel] (11:28 - 11:45)
Absolut. Vielleicht kannst du einmal erklären, weil ich das ganz spannend finde, was du gerade gesagt hast. Und ich glaube, da fühlen sich viele von uns ertappt.

Das ist dieses Nachmittagstief, der Einheitsfrühjahr später, dass er so denkt, ich brauche jetzt einen Kaffee und ein Stück Schokolade, weil ich bin jetzt müde und danach bin ich ja wieder fit.

[Anastasia Zampounidis] (11:46 - 11:46)
So genau.

[Jenny Knebel] (11:46 - 12:09)
Das ist ja, glaube ich, auch eine ganz fatale Kombination, weil ja auch Kaffee pusht dich mal kurz hoch und dann fällst du eine Stunde später wieder in ein Loch.

Und in der Kombination wahrscheinlich ganz trügerisch. Was passiert denn da in unserem Körper, dass wir durch den Zucker erst so ein, ja, ich nenne es mal so ein beflügeltes Hoch haben? Aber dass es ja eigentlich ganz grotesk ist, weil es uns in die komplett andere Richtung katapultiert.

[Anastasia Zampounidis] (12:09 - 12:29)
Also das Nachmittagstief, das fängt ja im Grunde schon vormittags an. Wenn du verzuckert frühstückst, dann hast du dort einen Peak und wirst schon vormittags, das kann man bei Kindern ganz gut beobachten, dass die sich dann eine Stunde gut konzentrieren können und dann total abbauen oder durchdrehen, weil sie halt Nachschub wollen. Ja, das Phänomen kennst du bestimmt.

[Jenny Knebel] (12:29 - 12:30)
Es ist wirklich so, oder?

[Anastasia Zampounidis] (12:30 - 13:52)
Ja, genau. Und bei uns Erwachsenen ist es ja ähnlich, dass halt durch den Blutzucker Peak nach oben, sobald wir Industriezucker zu uns nehmen, danach fällt der Insulinspiegel ja wieder ab, der den Zucker aus dem Blut rausholt, weil das ist ja lebensbedrohlich. Deswegen muss das passieren.

Dann sind wir auch schlapp, essen aber zu Mittag und haben dann noch so ein bisschen Energie. Aber dann diese lange Spanne zwischen Mittags- und Abendessen, die ist ja relativ lang im Büro zum Beispiel, an einem Arbeitstag. Und da passiert das eben, dass du am Nachmittag früher oder später dieses Tief hast, weil du den Zucker nicht nachschiebst, weil das Gehirn gewöhnt sich an eine Menge, was auch immer an Droge kommt.

Und Zucker ist ja nichts anderes. Wenn man sich anschaut, wie das Gehirn auf Zucker reagiert, sieht man ähnliche Bewegungen wie bei Kokain oder anderen starken Drogen. Natürlich ist es weniger zerstörerisch, aber langfristig genauso zerstörerisch.

Und deswegen fängt es eigentlich schon beim Frühstück an. Also da setzt du erst mal die Basis. Und wenn du am Nachmittag dann doch ein bisschen schlapp bist, das darfst du ja durchaus sein, weil es einfach ein stressiger Tag vielleicht ist oder der Chef macht irgendwie Stress, dann darfst du gerne einen Kaffee trinken, tust aber eben noch Zimt und Kakaopulver rein, den hundertprozentigen.

 

[Jenny Knebel] (13:52 - 13:53)
Was macht das?

[Anastasia Zampounidis] (13:53 - 14:23)
Ja, das ist eine dreifache Appetithemmung. Das sind alles Bitterstoffe.

Ja, und es ist total lecker. Das musst du mal probieren. Und wenn du dann vorher einen zuckerfreien Schoko-Bananenkuchen isst, bist du fein raus.

Du wirst keinen Heißhunger haben. Du bist wohl genährt. Du bist glücklich, weil es süß und lecker war.

Und danach machst du noch diese dreifache Kaffee-Appetithemmung. Und dann kommst du ganz galant bis zum Abend und kannst dann ganz entspannt zu Abend essen.

[Jenny Knebel] (14:23 - 14:43)
Ich schreibe hier schon ganz fleißig mit für die nächsten Tage. Das ist super, weil wir gerade bei den Lebensmitteln sind und kleinen Tipps und auch dem Frühstück. Du hast ja gerade erzählt, wenn man da schon falsch loslegt, hat man den Tag über eigentlich ein Thema.

Wie kann man denn gesund in den Tag starten? Was gibt es bei dir auf dem Frühstückstisch?

[Anastasia Zampounidis] (14:44 - 15:17)
Also du kannst natürlich auch süß frühstücken. Ich gebe bloß meinen Leserinnen und auch meinen Klientinnen in den Coachings den Tipp, wenn sie noch strugglen, gerade zu Beginn der Umstellung und sie merken, sie haben im Verlauf des Tages doch noch Gelüste auf süß, dann gebe ich ganz klar die Empfehlung aus der TCM. Dort nennt sich die Ernährungs-Diät die Fünf-Elemente-Ernährung.

Dort wird empfohlen, morgens nicht süß zu frühstücken, sondern würzig. Das heißt, wie wäre es denn mal mit einem Omelette mit Gemüse? Hast du das mal morgens gegessen?

[Jenny Knebel] (15:18 - 15:33)
Ja, ich bestelle mir das ehrlicherweise immer nur, wenn wir unterwegs in Hotels sind. Da bin ich mal ganz froh, da muss ich es nicht machen und habe mal Zeit. Und da gehe ich eigentlich immer hier an den Tresen, wo man sich Eier machen kann.

Da sage ich immer ein Omelette mit allem. Also so Tomaten, Paprika und so, das ist lecker.

[Anastasia Zampounidis] (15:33 - 16:52)
Kann man morgens essen, genau. Und wer keine Eier essen möchte, weil er vegan lebt, der kann auch Seidentofu stattdessen nehmen. Das ist also jetzt nicht der feste Tofu.

Seidentofu gibt es auf jeden Fall in jedem Bio-Supermarkt. Und es ist von der Konsistenz ähnlich und geschmacklich auch relativ neutral, sodass es wirklich haptisch und geschmacklich genau an ein Omelette erinnert. Also diese beiden Varianten, das ist eine super Möglichkeit, morgens zu frühstücken.

Ich meine, die Chinesen, die essen ja auch eine Miso-Suppe und eine Gemüsepfanne morgens. Auch das habe ich schon gemacht. Und auch das geht gerade im Winter, warm frühstücken.

Auch noch ein Tipp der TCM. Wer warm frühstückt, ist länger satt. Das hat das mit dem Qi zu tun.

Um das jetzt zu erklären, würde zu weit führen. Aber einfach mal so im Hinterkopf behalten. Und dann geht natürlich auch der Klassiker Porridge.

Man kann Obst auch essen. Ich esse es immer eine halbe Stunde vor meinem eigentlichen Frühstück, um meine Leber so ein bisschen zu entlasten und sie einzustimmen in den Tag. So, meine liebe Leber, es geht bald los.

Hier erst mal ein Apfel und ein Stündchen später kommt dann das Hauptfrühstückchen. Und das sind alles so kleine, feine Tricks, die man in seinen Alltag einbauen kann und die auch gar nicht große Umstände machen. Also Süßfrühstücken geht, auch Pfannkuchen ohne Zucker.

Und wer struggelt, der sollte ein paar Tage mal würzig frühstücken.

[Jenny Knebel] (16:53 - 17:04)
Wenn ich jetzt notieren möchte und nachher in den Supermarkt gehe, welche Nahrungsmittel, ohne dass du jetzt 27 Seiten auflistest, sind denn gesund und machen schön?

[Anastasia Zampounidis] (17:04 - 19:04)
Also wir sind ja jetzt gerade quasi springen in den Winter rein und haben jetzt noch drei, vier Monate vor uns, was wirklich bitter ist. Ich nicht, weil ich eine Zeit lang in Griechenland sein werde und Sonne abbekomme. Aber alle anderen kämpfen ja.

Im Moment scheint die Sonne in Berlin auch überhaupt nicht. Wir brauchen also etwas, was uns von innen auch nicht nur nährt, also gesund hält, glücklich macht, weil es lecker ist, sondern auch unseren Glow erhält. Und das ist sehr möglich.

Ich bekomme spätestens im Januar irgendwann gesagt, irgendwie leuchtest du oder deine Hautfarbe ist komisch. Und was sie mit komisch meinen ist, sie ist orange, weil ich anfange, also ich habe jetzt schon angefangen, Süßkartoffeln und Hokkaido-Kürbis massiv zu essen. Da sind ja Pro-Vitamine drin, da sind Mineralien drin.

Und alles, was rot ist, hat ja immer Vitamin A. Und das macht tatsächlich auch was mit der Haut. Du musst es einfach mal ausprobieren.

Es ist ein lustiger Effekt. Und ich merke es wirklich, dass sich meine Hautfarbe anpasst. Natürlich in Bitterkarotin, auch in Karotten drin.

Ja, also das ist definitiv ein Beautyfood. Und wenn ich einkaufen gehe, Jenny, ganz ehrlich, 80, 90 Prozent ist nicht verpackt. Keine Fertigprodukte, keine Tiefkühlkost, wenn es geht.

Nichts aus der Dose. Das ist natürlich schön, dass ich das hinkriege. Ich weiß, dass es bei berufstätigen Müttern und Vätern schwierig ist.

Es geht ja nur darum um die Summe. Je weniger, umso besser. Aber je mehr du frisch und einfach mal vorstellst, was hat denn der liebe Herrgott sich vor Millionen von Jahren überlegt für uns?

Hat er eine Dose Ravioli erfunden oder waren wir bösen Menschen das? Nein, er hat Äpfel, Gemüse, Beeren, Nüsse, Samen erfunden. Insofern einfach mal so ein bisschen zurückdenken an unsere Vorfahren, wie die gegessen haben.

Nicht alles war früher besser, aber einige Ernährungsweisen doch.

[Jenny Knebel] (19:05 - 19:34)
Das hast du schön gesagt. Du hast ja auch ein Buch geschrieben unter den vielen, die es von dir auf dem Markt gibt, für immer jung. Da geht es um die Schönheit von innen und von außen.

Hast du vielleicht einen, den ultimativen Beauty-Hack, den du mit uns teilen könntest oder die Top drei? Also ich freue mich auch über drei. Aber ich weiß nicht, ob du noch alles aus dem Stand weißt, was in deinen vielen Büchern drinsteht.

Aber das ist ja auch ein ganz spannendes Thema.

[Anastasia Zampounidis] (19:34 - 20:47)
Ja, der erste Hack, der ist ganz klar zuckerfrei. Ihr werdet in eurem Spiegelbild sehen, was sich dann da tut. Ich hatte mit Ende 30 schon Lachfalten, was ich auch völlig normal und okay fand.

Macht einem ja nicht hässlich, ganz im Gegenteil. Die sind aber nicht nur stehen geblieben, sondern die haben sich verabschiedet. Und die sind, Achtung Jenny, zehn Jahre später wiedergekommen.

Ach, zehn Jahre nix, nix falten. Also das wäre schon ein Beauty-Hack. Dann würde ich auf jeden Fall Kokosöl nennen.

Nicht nur von innen, also Essen, macht euch keine Gedanken, solange ihr nicht ein halbes Kilo pro Tag zu euch nehmt. Ist es gesund? Lasst euch nicht irritieren durch irgendwelche Schlagzeilen.

Clickbait sage ich nur, aber auch von außen. Ich benutze es zum Abschminken. Ich benutze es für meine Kopfhaut, für meine Haare.

Ich tue es auch abends zu meiner Nachtcreme dazu. Zwei, drei Tröpfchen. Also Kokos ist für alles gut.

Du kannst auch raue Füße, ich meine, Schatzilein kuschelt manchmal mit Füßeln, Füßeln im Bettchen und dann sind die Hacken so rau. Das möchte ja auch keine Frau. Also Kokosöl, dicke Socken drüber, wenn Schatzilein mal nicht da ist und am nächsten Tag alles weich und ich habe keine Hornhaut an der Hacke.

[Jenny Knebel] (20:48 - 21:02)
Ich glaube, du hast einfach überall Babyhaut. Das ist so, das ist Wahnsinn bei dir. Aber jetzt muss ich gerade, wo kommt das?

Weil du sagtest, das Öl für die Haare und für die Kopfhaut. Was machst du da? Wird das einmassiert oder wie muss ich mir das vorstellen?

[Anastasia Zampounidis] (21:03 - 22:17)
Also manchmal ist ja Haarausfall oder auch trockenes, sprödes Haar. Habt ja viel zu tun, wie es der Kopfhaut geht. Und wenn du zuckerfrei lebst, ist es auch schon mal eine optimale Situation, weil der Zucker raubt ja alle Nährstoffe aus unserem Körper auch an der Kopfhaut.

Das heißt, ich bin schon mit 30 ergraut und ich war ja 37, als ich mit dem Zucker aufgehört habe. Mit 30 fing es schon an. Das lag natürlich auch daran, dass ich so einen hohen Zuckerkonsum hatte.

Das konnte ich dann natürlich nicht mehr rückgängig machen. Aber es ist nachweislich so, dass Zucker auch das Haar früher ergrauen lässt. Das heißt, wenn man zuckerfrei ist, ist es schon mal eine gute Sache.

Und es geht darum, die Durchblutung an der Kopfhaut zu fördern. Und Kokosöl besänftigt eben auch die Kopfhaut, fördert natürlich, wenn du da so ein bisschen rumfummelst und massierst, die Durchblutung. Und dann ist es eben einfach wahnsinnig schön feuchtigkeitsspendend und fettigendspendend, aber gesundes Fett für die Haare.

Und das muss man natürlich dann auch ausspülen. Also ich würde es jetzt nicht 24 Stunden drin lassen. Es sei denn, das macht dir nichts aus, ein bisschen eklig auszusehen.

Oder der Wetlook. Aber auch da wird Schatzilein was dagegen haben.

[Jenny Knebel] (22:18 - 22:24)
Ziehst du noch so eine Haube an? Super sexy, die dicken Socken drüber, über die Füße, eine Haube auf dem Kopf.

[Anastasia Zampounidis] (22:24 - 22:25)
Ach herrlich.

 

[Jenny Knebel] (22:25 - 23:59)
Jenny, das machen wir, wenn Schatzilein nicht da ist. Sonst läuft in Zukunft nichts mehr im Schlafzimmer. Wollte gerade sagen, gefährliche Grenze.

Aber weißt du, was lustig ist? Mir hat das mit dem Kokosöl neulich auch ein Tierarzt gesagt. Und zwar, wir haben ja einen kleinen Frenchie, so eine französische Bulldogge, und die haben ja das Problem mit der Nase und diese, sagen wir mal, diese Läfzen, die so, wie sogar auch bei Boxern, wo es so viel Zwischenräume gibt.

Und die sagen auch, Kokosöl perfekt, perfekt fürs Fell, für die Läfzen. Das macht geschmeidig, gar nicht irgendwas anderes reinschmieren. Also Kokosöl ist tatsächlich ein Allrounder, auch für die Tierwelt.

Wollte ich an der Stelle auch noch mal gesagt haben. Was für uns gut ist, kann ja dann auch nur gut sein für den Hund oder vielleicht auch für eine Katze. Oder?

So, also kann man auch mal überlegen. Und weißt du, was ich aber trotzdem so krass finde bei all der Thematik? Anastasia, wo wir auch natürlich schön viel lachen können.

Aber trotzdem finde ich es immer wieder erstaunlich, wenn man sieht, wie Alkohol, Rauchen, Drogen, das ist alles zu Recht, sagen wir mal, verpönt. Ja, sag ich jetzt mal hart. Aber bei Zucker wird eigentlich außer jetzt klar in gewissen Fachmedien und Themenwelten gar nicht groß drüber gesprochen.

Also Zucker gilt ja heute immer noch als Belohnung. Man sieht das ja auch in der Kinderwelt. Ja, immer wenn man was trinkt, kriegst du ein Belohnung, kriegst du ein Gummibärchen oder so.

Das ist schon interessant, oder? Dass sich das, dass das immer sich noch so hält eigentlich in der Gesellschaft.

[Anastasia Zampounidis] (23:59 - 26:06)
Ja, weil das ja jahrzehntelang systematisch auch aufgebaut wurde. Das sind ja ganz systematische Strategien, die wirklich gut durchdacht waren. Also hier natürlich die Zuckerlobby.

Und die hat sich sehr stark an der Tabaklobby orientiert, die davor schon sehr erfolgreich Fehlinformationen, also Hashtag Fake News, verbreitet hat. Also in den 60er Jahren gab es ja Werbespots, wo gesagt wurde, wie gesund Rauchen für die T-Zone ist. Also die T-Zone wird genannt Rachenhals.

Überleg mal, die haben den Menschen gesagt, wenn du etwas für deine Gesundheit tun möchtest, rauche. Und die wussten, dass das nicht stimmt und dass das krebserregend ist. Und hochgradig, ja, das ist in meinen Augen kriminell.

Und ähnlich hat auch die Zuckerlobby zum Beispiel in den 80er Jahren diese Leitprodukte total gefördert. Auch die Kampagnen und Öffentlichkeitsarbeit, um eben den Sündenbock Fett rauszuziehen statt Zucker. Aber Fett macht uns nicht dick, sondern Zucker macht uns dick.

Weil es gibt ja auch die gesunden Fette. Und tierische Fette sind nicht so gesund. Aber wenn man die moderat isst, wird es sich auch nicht umbringen.

Insofern, wir sind halt Opfer einer wirklich sehr erfolgreichen, jahrzehntelangen Methode. Und deswegen können wir da gar nicht so viel für. Aber dafür gibt es ja so Leute, die ein bisschen durchgeknallt sind wie ich.

Die damit halt irgendwann früh anfangen und dann Leute mitreißen. Gott sei Dank gibt es Leute wie dich, sorry. Danke, danke, heiligen Schein aufsetzen, angeben.

Wir sollten unsere Gesundheit wieder in unsere Hand legen. Und irgendwann wird die Industrie, das wird noch sehr lange dauern, weil noch spielt die Industrie mit der Politik halt Hand in Hand. Und deswegen können wir Konsumenten nur dafür sorgen, dass wir halt für unseren eigenen Kühlschrank verantwortlich sind.

Und die Diskussion am Laufen halten. Und dann wird die Industrie auch nachziehen. Es gab ja am Anfang vor 30 Jahren nur ganz wenige Bioprodukte.

Mittlerweile sind es sehr viele. Es dauert alles, aber wir sind nicht schuld daran. Wir wurden einfach verarscht im wahrsten Sinne des Wortes.

Aber die Zeiten sind vorbei.

[Jenny Knebel] (26:07 - 27:07)
Das finde ich gut. Aber ich finde schon, dass es ein Umdenken ist, auch in der Gesellschaft. Also ich merke das schon.

Ich bin bei dir, das wird noch ein Weilchen dauern. Aber ich glaube, das Bewusstsein ist schon in vielen Köpfen mittlerweile drin. Trotzdem ist es auch immer wieder, ich nenne es mal so eine kleine Gefahr oder wieder so der Moment, wo man rückfällig werden kann.

Zum Beispiel an Geburtstagen, Festen, Feiern, Kindergeburtstagen, wenn man abends eingeladen wird. Es gibt ja eigentlich immer irgendwo etwas mit Zucker oder irgendwo stehen kleine Schokoladenteffelchen. Oder es gibt Kuchen.

Wie macht man das dann? Du hast mal zu mir gesagt, das fand ich so süß, weil als ich dich getroffen habe, stand da in der Mitte irgendwie so eine Schale mit Schokolade. Ich sage, na super, wer hat denn die da hingestellt?

Ist ja toll, die Anastasia kommt und da steht Schokolade. Da hast du zu mir gesagt, Jenny, reg dich gar nicht auf. Ich sehe das gar nicht mehr.

Mich stört das überhaupt nicht. Ist das irgendwann ein Effekt der Eintritt, dass man da gar kein Verlangen mehr hat und sagt nur, ich habe eine Banane dabei? Oder wie mache ich das?

[Anastasia Zampounidis] (27:08 - 29:31)
Das ist ja das Gute, dass ich wirklich alle Stadien durch bin. Das hätte ich auch niemals geahnt. Wenn ich beim Bäcker stehe und da sind diese ganzen Teilchen.

Ich sehe die nicht. Ich sehe es nicht. Es ist eine selektive Wahrnehmung, die automatisch irgendwann eingesetzt ist.

Ich denke gar nicht drüber nach, kaufe ich jetzt doch vielleicht mal oder nicht? Das wäre ja eine Qual. Insofern kann ich euch allen sagen, es wird sich ändern.

Die ganze Konditionierung aus der Kindheit, die kann man tatsächlich rückgängig machen, ohne die einhergehenden positiven Gefühle von Belohnung und Lecker und Feiern, darauf zu verzichten. Und was du gerade erzählt hast, wir haben ja auch bald Weihnachten. Dann gibt es eine Geburtstagsparty oder eine Hochzeit.

Das Erste, was ich für mich gemacht habe, war, die ersten drei Wochen bin ich nicht unbedingt essen gegangen und auf eine Party. Das habe ich einfach mal gemacht, weil ich wusste, das ist jetzt keine gute Zeit. Das kann man für sich entscheiden, wie man das machen will.

Das Zweite, wenn ich dann auf Events, hier rote Teppiche etc., Jenny, wo wir uns ja auch regelmäßig treffen, ich gehe nicht hungrig aus dem Haus. Dann habe ich immer etwas im Auto in der Handtasche dabei, weil ich ja nicht weiß, wo ich sein werde und wo es was gibt. Bin ich auf einen Geburtstag eingeladen, bringe ich meine Schokotorte mit, sage nichts, stelle sie hin, greife zu, raste aus, wie lecker sie ist und ich habe noch nie schlechtes Feedback bekommen.

Genauso mit Kindergeburtstagen. Es gibt tolle Apfel-Bäckchen-Torten, es gibt Pfannkuchen, Pancakes, Schokoriegeln, meine Glückskugeln, auch Energyballs genannt. Mitbringen, auch für den Weihnachtsteller, diese Kügelchen, dann Nüsse und eine Orange.

Also Kinder sind ja sehr offen. Und bei Kindern ist es gerade wichtig, das wirst du als Mutter von zwei ganz kleinen Söhnen wissen, die imitieren ihre Vorbilder. Und wir sind ihre Vorbilder, auch wenn sie sich nicht immer so verhalten.

Manchmal denke ich, oh Gott, ist das jetzt das mit dem Vorbild oder ist das ein Ausraster? Ich hoffe, es ist der Ausraster. Ja, aber ich habe es bei meiner Nichte beobachtet.

Die hat mich immer aus den Augenwinkeln beobachtet. Die hat mich zwar für verrückt gehalten, dass ich kein Eis esse oder nur mein eigenes, selbstgemachtes Zuhause, aber irgendwann hat die halt angefangen, ihr Essverhalten auch zu ändern. Weil sie ja schon weiß, meine Tante liebt mich, ich sehe sie regelmäßig und sie hat mich dann irgendwann imitiert.

Gerade bei Kindern, sie sind offen. Man muss es eben vorleben. Jenny, hast du gehört?

[Jenny Knebel] (29:31 - 29:41)
Ja, auf jeden Fall. Und das ist ganz interessant.

Wir sind nämlich in zwei Kitas. Die Kinder sind noch in unterschiedlichen Kitas. Der eine in der Krippe, der andere im Kindergarten.

Und die sind beide zuckerfrei.

[Anastasia Zampounidis] (29:42 - 29:44)
Wow, das ist aber eine Ausnahme.

[Jenny Knebel] (29:44 - 30:26)
Ja, wir haben es gar nicht danach ausgewählt, aber es war dann eben so, was mich auch gefreut hat, weil ich das Konzept wirklich toll finde. Und dann hatte der Rektor uns auch einen Vortrag gehalten, so beim Einstieg, wie man das dann so kennt. Da geht man als Eltern dahin, hört sich alles an.

Und dann sagt er auch, bitte zum Frühstück, also wirklich auch, wenn wir die Boxen selber machen, weil die Boxen machen die Eltern selber und dann den Rest macht der Kindergarten, wirklich nichts Süßes rein. Und hat er auch erzählt, dass ja wirklich diese Süßigkeiten auch teilweise zu diesen Ausrastern führen können bei kleinen Kindern. Wir alle kennen das, die drehen dann durch, schmeißen sich auf den Boden, sind irgendwie unerträglich.

Und das hatte ich vorher nicht auf der Uhr. Absolut. Dass da auch Zucker für verantwortlich sein kann.

[Anastasia Zampounidis] (30:26 - 32:19)
Überleg mal, wenn ein Kind so eine Müsli-Packung zum Frühstück, ja klar ist es weniger als ein Erwachsener, aber die Leber des kleinen Kindes ist ja auch kleiner. Und dann wird es da zugeballert mit Zucker am frühen Morgen, ist eine Stunde richtig wach, und danach fällt aber der Blutzuckerspiegel. Und dann kommt das, was ich halt bei mir jetzt früher als Zickigkeit beobachtet habe.

Da rasten die kleinen Kinder, die haben ja auch noch mal viel weniger Kontrolle über ihr Verhalten. Die sind ja wahnsinnig instinktgesteuert. Da passiert irgendwas mit denen, und die können sich überhaupt nicht mehr kontrollieren.

Und das ist auch eine der Gründe. Und leider haben wir ja auch noch ein Phänomen in unserer Gesellschaft, dass viele Menschen depressiv verstimmt sind, bis hin pathologisch depressiv. Und auch da natürlich nicht in der höchsten Stufe der Depression.

Da hat man andere Sorgen. Aber vorher kann Ernährung wahnsinnig großen Anteil haben, dass es dir besser geht. Auch das würde jetzt zu weit gehen, das detailliert zu erklären.

Es hat nur was damit zu tun, dass da bei Industriezucker Dopamin ausgeschüttet wird. Was immer kurz durch die Decke schießt, aber dann leider sehr schnell wieder abfällt. Und dann wird es schlecht für uns.

Und ohne Industriezucker, zum Beispiel bei einer Süßkartoffel, hat Serotonin eine Chance. Das nenne ich dann das Zufriedenheitshormon, was eine wesentlich flachere Kurve hat und auch länger anhält. Und deswegen habe ich ja auch vorhin bei den Punkten aufgezählt, du wirst gelassener, so ein bisschen ausgeglichener und emotional stabiler.

Auch das ist ein Phänomen, was du über die Zeit beobachtest. Das passiert nicht von heute auf morgen. Jahrzehntelange Misshandlung des Körpers kann nicht innerhalb von einer Woche aufgehoben werden.

Wir müssen der Natur und unserem Körper ein bisschen Zeit geben. Der Körper zahlt alles zurück. Der bedankt sich permanent.

Und das fühlt sich super an, Jenny. Auf in die nächsten 55 Jahre.

[Jenny Knebel] (32:19 - 32:29)
Ja, ich merke das. Das glaubt dir auch kein Mensch, Anastasia. Das ist Wahnsinn, wirklich.

Vielleicht machen wir mal so einen Tag Meet & Greet mit Anastasia. Könnt ihr euch selbst davon überzeugen.

[Anastasia Zampounidis] (32:29 - 32:36)
Alle Nasen 10 cm vor meiner Haut erstmal mit Lupe inspizieren. Aber könnt ihr gerne machen, wenn ich euch damit überzeugen kann.

[Jenny Knebel] (32:37 - 32:44)
Wir schauen noch ein bisschen in die Vorweihnachtszeit. Anastasia, Thema Plätzchen. Ohne Zucker, geht das?

[Anastasia Zampounidis] (32:45 - 33:36)
Das geht. Das geht sehr gut. Ganz einfach sind meine Haferkekse.

Die würde ich jetzt auch machen und den Kindern eins mitgeben. So ein dickes, fettes Cookie mit in die Schultüte geben. Dann kann man die auch schön auf den Weihnachtsteller.

Auch als Nachtisch, als Frühstück. Das geht ja überall. Die sind süß und lecker.

Entweder mit Banane. Man kann auch so was wie Süßkartoffel oder Hokkaido-Kürbis reintun. Je länger du zuckerfrei bist, umso süßer empfindest du diese Sachen.

Obst, Süßkartoffel und Hokkaido-Kürbis. Was vorher weniger süß war, weil du diese extreme Süße gewohnt warst. Dann gibt es auch Sterntaler ohne Zucker.

Das sind Rezepte, die ich regelmäßig bei Instagram poste. Wer da mal vorbeischaut, der wird aktuell von mir bedient. Das ist alles lecker, machbar und die Kinder beschweren sich nicht.

[Jenny Knebel] (33:37 - 34:24)
Weil du das gerade gesagt hast, mit diesem Mann schmeckt das auf einmal ganz anders. Ich habe auch mal eine Zeit auf Zucker verzichtet, 3 Monate. Das war halt eine Kur.

Ich bin dann leider wieder rückfällig geworden. Aber was mir damals total aufgefallen ist, ich weiß noch, wir haben irgendwann Himbeeren gekauft. Und haben die gegessen.

Ich sage zu meinem Mann, was ist mit den Himbeeren los? Sagt er, wieso? Dann hat er die auch probiert.

Krass, die schmecken ja ganz anders. Bis uns irgendwann aufgefallen ist, dass es gar nicht an den Himbeeren lag. Aber dass unsere Geschmacksrezeptoren auf einmal, ich sage jetzt mal als Laie, du kannst mich gleich noch mal verbessern, aber gefühlt frei waren.

Die waren auf einmal wieder da. Und haben Dinge ganz anders geschmeckt, als wenn man immer dieses Nachgezuckerte im Körper hat.

[Anastasia Zampounidis] (34:24 - 34:54)
Alle kennen das, die vielleicht mal geraucht haben und aufgehört haben. Da gibt es einen ähnlichen Effekt. All das trägt dazu bei, dass du das mit einer Leichtigkeit irgendwann auch haben kannst.

Weil ich früher eine Zucchini, ich dachte, die schmeckt nach Wasser. Das stimmt natürlich nicht. Die hat einen Eigengeschmack, sogar einen sehr schönen.

Eine Karotte ist für mich auch abartig süß geworden. Der Körper weiß schon, was er macht. Wir müssen ihm nur die Chance geben und aufhören, ihn zu misshandeln, das arme kleine Ding.

Kämpft tapfer und wir sind auch so böse.

[Jenny Knebel] (34:56 - 35:17)
Anastasia, du hilfst ja nicht nur in deinen Büchern, vielen Menschen zuckerfrei zu werden oder mit viel weniger Zucker zu leben. Du hast gerade auch ein aktuelles Programm, wo du vielen Leuten hilfst, die sagen, ich möchte das jetzt auch unbedingt starten, aber ich weiß nicht genau, wie. Die Anastasia muss helfen.

Und zwar in 21 Tagen sagst du, geht das. Erzähl doch mal ein bisschen.

[Anastasia Zampounidis] (35:18 - 36:43)
Das Programm heißt auch so, in 21 Tagen zuckerfrei mit Anastasia. Wir starten Anfang Januar auch wieder eine Challenge, wo wir die Möglichkeit bieten, dass Leute zusammen starten, um sich dann auch untereinander austauschen zu können. Ich mache dann auch Live-Coaching-Abende, wo die Leute auch Fragen stellen können.

Das Programm kann aber jeder jederzeit für sich holen und sich die Videos anschauen. Es sind 21 Videos. Ich komme jeden Tag in deine Küche, Jenny.

Wenn du mich lässt. Ich erzähle jeden Tag etwas Neues, wie man vorgehen kann, was hilfreich ist, was man zusätzlich noch machen kann, damit der Heißhunger wegbleibt. Ich habe natürlich auch Rezepte für die 21 Tage.

Ich habe Listen. Ich habe Tipps für das Nachmittagstief, für Heißhungerattacken. Alle Namen, auf die man achten sollte.

Auch, dass man Zuckeraustauschstoffe und Süßstoffe nicht nehmen sollte, weil das keine Alternative ist. Dann bleibt nämlich der Heißhunger. Das Programm ist dann nach drei Wochen durch.

Im besten Fall geht es den Leuten dann schon so gut, dass sie auch weiterhin dabei bleiben. Aber dieses Programm ermöglicht dir den Einstieg und Übergang. Dann musst du halt entscheiden.

Das liegt ja dann nicht in meiner Hand. Aber ich zeige euch auf jeden Fall, wie man es machen kann. Dann könnt ihr auch für drei Wochen euer Gehirn kurz ausschalten.

Aber danach bitte wieder einschalten.

[Jenny Knebel] (36:44 - 36:54)
Wie wichtig ist es, Anastasia, so etwas wie jetzt in diesem Programm auch in einer Gruppe anzufangen? Oder vielleicht innerhalb der Familie, mit Freunden? Genau deswegen habe ich das Programm gemacht.

[Anastasia Zampounidis] (36:55 - 37:33)
Ich bin halt sehr speziell. Liegt vielleicht an meinem Naturell. Mir macht es nicht so viel aus, Gegenwind zu bekommen oder alleine etwas durchzuziehen.

Das ist einfach so beim Steinböckchen. Es gibt aber Menschen, die brauchen Support. Die brauchen auch Austausch.

Die brauchen auch Annahme. Manche haben mir auch mal geschrieben, dass sie sich einsam und allein fühlen mit ihrer gesunden Ernährung. Dass alle anderen wirklich dagegen stänkern in ihrer Familie, im Freundeskreis.

Dann dachte ich, das geht so nicht weiter. Wir müssen eine Community bilden. Dann gibt es ja auch den Austausch.

Da hat man ja auch Kontakt zu den anderen Frauen. Es sind hauptsächlich Frauen, Jenny.

[Jenny Knebel] (37:34 - 37:34)
Überraschung.

[Anastasia Zampounidis] (37:36 - 38:14)
Aber es gibt auch ein paar Männer. Das hilft vielen ungemein. Man darf ja nicht immer von sich selbst ausgehen.

Was für mich so funktioniert hat, kann für andere nicht so funktionieren. Viele haben nur mit meinen Büchern die Umstellung geschafft. Oder mit Social Media.

Oder auch Podcast. Aber manche brauchen noch mehr. Ich nehme dich jetzt an die Hand.

Dafür ist das Programm da. Für viele ist das ein großer Unterschied. Wir sind alle verschieden.

Ich will allen die Möglichkeit geben, ihren Weg zu finden. Um es zumindest einmal richtig auszuprobieren. Und dann immer noch zu entscheiden, wie es weitergeht.

[Jenny Knebel] (38:15 - 38:33)
Wenn man es noch als Frage hinten dran nicht ganz schafft, das wirklich so durchzuziehen, wie du das machst. Würdest du sagen, es ist immerhin schon mal ein Schritt, weniger Zucker zu konsumieren? Oder sagst du, das muss schon extrem reduziert werden.

Sonst kann man es auch lassen?

[Anastasia Zampounidis] (38:34 - 40:07)
Diese Grenze einzuhalten, die die WHO gegeben hat, die wir am Anfang genannt haben von 25 Gramm pro Tag, sollte nicht überschritten werden. Hier ist über den zugesetzten Zucker gesprochen worden. Wir reden nicht von dem natürlichen Zucker, der auch in der Nervetabelle vorkommt.

Wir reden nur auf die Zutatenliste achten. Was dort steht, ist der zugesetzte künstliche Zucker. Wenn diese Grenze eingehalten wird, dann sagt die WHO, wird es langfristig keine organischen Probleme geben.

Insofern eigentlich eine gute Sache. Das Ding ist nur, wird es dabei bleiben? Oder wird es dann wieder diese Ausbrüche geben?

Ich habe drei Jahre lang von 2003 bis 2006 probiert, Zucker zu reduzieren, indem ich drei Wochen lang kein Eis, Kuchen gegessen habe. In einer bestimmten Phase des Monats habe ich gedacht, schaffe ich das sowieso nicht, darf ich dann essen? Es kam aber immer wieder zu diesen binge-artigen Ausbrüchen, dass ich dann noch viel mehr Zucker auf einmal gegessen habe, Tafel Schokolade et cetera.

Das fühlte sich richtig krank an. Insofern kann ich nur eines sagen, wer es ganz weglässt, wird nie wieder in diesen Teufelskreis, in diese Spirale kommen, Heißhungerattacken zu haben. Wer mit diesen Heißhungerattacken irgendwie klarkommt, für ihn das okay ist, dann bin ich die Letzte, die sagt, nein, das ist falsch.

Jeder muss ja seinen eigenen Weg sich entdecken. Ich weiß nur, dass es viel einfacher ist, komplett drauf zu verzichten.

[Jenny Knebel] (40:08 - 40:48)
Das ist alles, was ich dazu sagen kann. Das hast du sehr schön gesagt. Anastasia, vielen, vielen Dank.

Ich glaube, du hast vielen auch jetzt hier in diesem Podcast so einen kleinen Schubser gegeben, zumindest auch mal darüber nachzudenken. Wer sagt, okay, da möchte ich mehr drüber wissen, kann auf jeden Fall mal auf deiner Website gucken. Da gibt es ganz viele tolle Bücher.

Es gibt das neue Programm, in 21 Tagen zuckerfrei. Da bist du auch noch live mit in der Küche. Man muss nicht denken.

Es ist ein No-Brainer, würde ich sagen. Ich danke dir ganz herzlich. Ich wünsche dir viel Spaß im schönen Griechenland.

Schick uns ein bisschen Sonne rüber. Ich schicke ein paar Bilder, ein paar Fotos, ein bisschen Sonne.

[Anastasia Zampounidis] (40:49 - 40:56)
Danke für die Einladung, Jenny. Macht euch noch einen schönen Tag. Wenn ihr Fragen habt, gerne auf allen Kanälen.

Ich bin jederzeit für euch da.

[Jenny Knebel] (40:56 - 41:07)
Vielen Dank, liebe Anastasia. Liebe Anastasia, hast du ein Lieblingssupplement, ohne das du nicht leben kannst?

[Anastasia Zampounidis] (41:08 - 41:32)
Ja, das ist bei mir ganz klar. Das sind Algen, einmal Chlorella und einmal Spirulina, weil ich nicht so viel Mikroplastik zu mir nehmen möchte und auch nicht Schwermetalle mit Fischkonsum und auch die Überfischung nicht fördern möchte. Deswegen Chlorella und Spirulina. Die einen sind ja aus dem Meer, die anderen sind aber auch aus dem Süßwasser, gezüchtet und hoffentlich ohne all den Dreck.

[Jenny Knebel] (41:33 - 41:55)
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