Was ist Folsäure?

Folsäure (Vitamin B9) ist ein lebenswichtiges Vitamin der B-Gruppe, das vom Körper nicht selbst hergestellt werden kann und darum täglich mit der Nahrung aufgenommen werden muss.

Folsäure spielt eine zentrale Rolle in der Zellteilung, da es für die Synthese der DNA benötigt wird. Es ist darum ein wichtiges Vitamin für alle Wachstums- und Erneuerungsprozesse. Außerdem spielt es eine wichtige Rolle im Methylierungszyklus, der unter anderem wesentlich zur Synthese von Hormonen und Neurotransmittern beiträgt.1

Folsäure Formen: Folsäure vs. Folat

Streng genommen bezeichnet der Begriff Folsäure heute nicht ein einzelnes Vitamin, sondern eine ganze Gruppe von Vitaminen.

Dabei müsste eigentlich deutlich unterschieden werden zwischen

a) Folsäure, die ein industriell hergestelltes, synthetisches Produkt ist und in der Natur nicht vorkommt und
b) den natürlichen Folaten, wie sie in Nahrungsmitteln oder unserem Körper zu finden sind.

Der Begriff Folsäure hat sich aber heute so sehr durchgesetzt, dass er gemeinhin als Überbegriff für alle Folate und auch die synthetische Folsäure verwendet wird.

Synthetische Folsäure hat keine direkte biologische Wirkung und muss vom Körper erst in die bioaktiven Folate umgewandelt werden. Als Wirkstoffe von Folsäure-Präparaten sind darum natürliches Folat aus Pflanzenextrakten oder das bioaktive L-Methylfolat als Wirkstoff zu bevorzugen.2

Folsäure Wirkung

Folsäure wirkt in verschiedenen körperlichen Reaktionen, die natürlichen Folate haben eine zentrale Stellung im sogenannten C1-Stoffwechsel und wirken hier auf zwei wesentlichen Wegen:

1. In der Bereitstellung von Purinen und Pyrimidinen 3,4

2.  Als Methyl-Geber für den Methylierungszyklus 5,6

Purine sind wichtige Bauteile der DNA und RNA und vieler anderer zentraler biologischer Moleküle wie den Energieträgern ATP, NADH und FAD.

Pyrimidine machen 50% der Basen unserer DNA-Gerüstes aus und sind damit ebenfalls ein zentraler Baustein unserer Erbsubstanz.

Durch die Bildung von Purinen und Pyrimidinen hat Folsäure eine zentrale Rolle in der Zellteilung und damit für alle Wachstums- und Erneuerungsprozesse. Folsäure ist darum wichtig für die Neubildung von Blut, die Gesunderhaltung von Schleimhäuten, die Immunfunktion und ganz besonders in der Schwangerschaft.

In einem weiteren Wirkweg wird mithilfe von Methylfolat und Vitamin B12 das schädliche Homocystein zu Methionin umgewandelt. Letzteres wird im Methylierungszyklus weiter zu S-Adenosylmethionin (SAM) umgewandelt, dem zentralen Methylgeber unseres Körpers. 7

Methylierung ist wichtig zur Produktion von Hormonen und Neurotransmittern, dem Schutz der Nerven und zur Steuerung des Erbgutes.

Durch diese beiden Mechanismen hat Folsäure ein sehr breites Wirkspektrum

Folsäure trägt bei

  • zu einer normalen Funktion des Immunsystems

  • zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung

  • zur normalen psychischen Funktion

  • zu einer normalen Blutbildung

  • zu einer normalen Aminosäuresynthese

  • zu einem normalen Homocystein-Stoffwechsel

  • zu einer normalen Zellteilung

  • zum Wachstum des mütterlichen Gewebes während der Schwangerschaft

Folsäure-Bedarf

Folsäure kann vom Körper nicht selbst hergestellt werden und muss darum täglich mit der Nahrung zugeführt werden.

Die offizielle RDA (Recommended Daily Allowance) der Europäischen Union beträgt 200µg Folsäure pro Tag.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung und der D-A-CH-Verband machen deutliche höhere und etwas differenzierte Empfehlungen, die in folgender Tabelle zu sehen sind:8

Säuglinge

0 bis unter 4 Monate

60

4 bis unter 12 Monate

80

Kinder und Jugendliche

1 bis unter 4 Jahre

120

4 bis unter 7 Jahre

140

7 bis unter 13 Jahre

180 bis 240

Erwachsene

13 Jahre und älter

300

Schwangere

550

Stillende

450

 

Folsäure-Dosierung

Für verschiedene Anwendungen werden unterschiedliche Folsäure Dosierungen empfohlen. Die folgenden Werte gelten für Erwachsene ab 13 Jahren.

Nahrungsergänzung einer ausgewogenen Ernährung

200µg

Ergänzung zur Deckung des Tagesbedarfs

400µg

Bei Schwangerschaft und Kinderwunsch

400µg – 800µg

Zur Senkung hoher Homocystein-Spiegel

800µg

 

Folsäure-Mangel

Ein Folsäure-Mangel ist einer der häufigsten Nährstoff-Mängel in den europäischen Ländern. Laut der Nationalen Verzehrsstudie II von 2008 nehmen 79 % der befragten Männer und 86 % der Frauen in Deutschland deutlich zu wenig Folsäure zu sich. 9

Fast die gesamte Bevölkerung würde nach dieser Erhebung also stark von einer zusätzlichen Einnahme von Folsäure-Präparaten profitieren.

Laut dem 13. Ernährungsbericht von 2016 hat sich diese Situation durch die weite Verbreitung von Folsäure-Präparaten verbessert – nur noch rund 16 % der Probanden wiesen einen starken Folsäure-Mangel auf. Allerdings erreichten auch in diesem Bericht 96% der Probanden keine idealen Werte -  nur 4% der Frauen zeigten optimale Blutwerte, wie sie die WHO für eine risikoarme Schwangerschaft empfiehlt.10–12

 

Folsäure-Mangel: Symptome

Ein Folsäure-Mangel bleibt lange unentdeckt, da sich erst bei einem sehr extremen Mangel starke Symptome wie akute Blutarmut einstellen.

Durch den Anstieg des schädlichen Homocystein steigt aber das Risiko schwerer Folgeerkrankungen und die fehlende Folsäure führt zu einer Reihe von Symptomen, die nicht immer unmittelbar mit einem Folsäure-Mangel in Verbindung gebracht werden.

Zu den Symptomen eines Folsäure-Mangels gehören:

  • Müdigkeit, Erschöpfung
  • Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit, Depressionen
  • Psychische Symptome
  • Immunschwäche, Infektanfälligkeit
  • Entzündungen der Schleimhäute
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Blässe
  • Chronischer Durchfall, Magen-Darm-Probleme
  • Brennende, rote Zunge

 

Folsäure Schwangerschaft

Folsäure ist aufgrund seiner zentralen Bedeutung für die Zellteilung und DNA-Synthese ein essentieller Nährstoff während der Schwangerschaft – wächst doch während dieser Zeit ein komplett neuer Mensch heran.

Ein Folsäure-Mangel in der Schwangerschaft kann erhebliche Folgen für das Kind haben: Fehler bei der Zellteilung können zu schweren Missbildungen, Schwangerschaftskomplikationen und Fehlgeburten führen. 13

Forscher gehen davon aus, dass durch eine bessere Folsäure-Versorgung bis zu 70% der Geburtsdefekte vermieden werden könnten.14,15

Heute wird darum bei Schwangerschaft oder Kinderwunsch generell empfohlen, Folsäure durch Präparate zu ergänzen. Die Einnahme sollte dabei mindestens 4 Wochen vor der Schwangerschaft begonnen werden (sofern diese geplant ist) und bis durch die Stillzeit fortgesetzt werden.

Folsäure Kinderwunsch

Frauen, die sich bewusst ein Kind wünschen, sollten bereits vor der Schwangerschaft Folsäure ergänzen, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Denn schon in den ersten Schwangerschaftswochen ist eine optimale Versorgung mit Folsäure wichtig für die Gesundheit des Kindes.

Fachgesellschaften wie die DGE empfehlen, 400 Mikrogramm Folsäure pro Tag in Form von Supplementen einzunehmen und zwar mindestens vier Wochen vor der Schwangerschaft und in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten. Bei Frauen, die überraschend schwanger werden, sollten sofort nach der Feststellung der Schwangerschaft höhere Dosen Folsäure (z.B. 800µg) eingenommen werden, um den Blutspiegel anzuheben

„Umfragen zeigen, dass nur etwa jede 10. Schwangere Folsäure rechtzeitig und in ausreichender Menge eingenommen hat. Dabei kann das B-Vitamin das Risiko für Fehlbildungen beim Ungeborenen senken, da es eine wesentliche Rolle bei Zellteilung und Zellwachstum spielt. Es ist damit von besonderer Bedeutung vor und während der Schwangerschaft. Die Schutzwirkung der Folsäure ist wissenschaftlich gesichert. Zahlreiche Studien belegen, dass mit einer ausreichenden Zufuhr in der Frühschwangerschaft bis zu 70 % der Fälle von offenem Rücken und anderen Fehlbildungen des Nervensystems vermieden werden können.“ So die schreibt die DGE.16

Folsäure und Neuralohrdefekte

Die häufigste durch einen Folsäure-Mangel verursachte Fehlbildung ist der so genannte Neuralohrdefekt und der offene Rücken (Spina bifida).

Das Neuralrohr bildet sich bereits am 25. Tag der Schwangerschaft und ist die erste Entwicklungsstufe des zentralen Nervensystems des Menschen. Aus dem Neuralohr bilden sich später das Rückenmark und das Gehirn.

Bei einem Folsäure-Mangel kann es zu einer Reihe von Fehlbildungen führen, die entweder für das Kind tödlich verlaufen, oder zu einem so genannten offenen Rücken führen. Hier ist liegt das Rückenmark im Bereich der Lendenwirbelsäule fast ungeschützt frei. Zwar können Kinder, die direkt nach der Geburt operiert werden, überleben, jedoch zumeist mit schweren Behinderungen.

Die Einnahme von Folsäure vor der Schwangerschaft senkt das Risiko eines Neuralohrdefektes um über 75 Prozent.17

Folsäure Überdosierung

Es sind bisher keine negativen Effekte natürlicher Folate bekannt. 18

Die Einnahme großer Mengen synthetischer Folsäure kann unter Umständen zu negativen Nebenwirkungen führen. Es wird vermutet, dass nicht verwertete synthetische Folsäure sich im Blut anreichert und unter anderem das Immunsystem negativ beeinflusst.19 Eine Anreicherung unmetabolisierter synthetischer Folsäure ist bei allen Dosen über 200µg zu beobachten. 20

Aus diesem Grunde sollten nur natürliche Folate und die aktive Form L-Methylfolat in Nahrungsergänzungsmitteln verwendet werden.

Nebenwirkungen

Bisher sind keine Nebenwirkungen natürlicher Folate bekannt – für die synthetische Folsäure gelten die oben beschriebenen Bedenken.

Lebensmittel

Folsäure findet sich vor allem in folgenden Lebensmittelgruppen:

Grüne Blattgemüse

  • Grünkohl (roh) 185µg / 100g
  • Spinat (roh) 145µg / 100g
  • Feldsalat 145µg / 100g

Hülsenfrüchte und Kerne

  • Weizenkeime 520µg / 100g
  • Kichererbsen 340µg / 100g
  • Sonnenblumenkerne 120µg / 100g

Getreide

  • Wildreis 95µg / 100g
  • Haferflocken 85µg / 100g
  • Amaranth, Quinoa 50µg / 100g

 

Folsäure Präparate

Aufgrund einer weit verbreiteten Unterversorgung würden große Teile der Bevölkerung von der Einnahme von Folsäure-Präparaten profitieren.

Dabei sollte in unseren Augen als Wirkstoff ausschließlich natürliches Folat aus Pflanzenextrakt oder L-Methylfolat zum Einsatz kommen.

Natürliche Folate können aus verschiedenen Pflanzen gewonnen werden. Die extrahierten Wirkstoffe bestehen zum größten Teil aus L-Methylfolat (l-5-Methyltetrahydrofolt, L-5-MTHF) und Spuren von weiteren natürlichen Folaten wie Tetrahydrofolat und 5-Formyltetrahydrofolat, die ebenfalls biologisch wirksam sind.

Als direkt bioaktive Folat-Form bietet sich aber vor allem das L-Methylfolat an. L-Methylfolat hat eine optimale Bioverfügbarkeit und kann vom Körper ohne Umwandlung direkt verwertet werden.

Neben L-Methylfolat existiert auch die geometrische Variante R-Methylfolat, die vom Körper jedoch nicht verwertet werden kann. Viele Wirkstoffe enthalten eine Mischung dieser beiden Formen, da sie bei den meisten Herstellungsprozessen gemeinsam auftreten. Herkömmliche Formen von Methylfolat können bis zu 50 Prozent dieser wirkungslosen Variante enthalten. Sunday Natural verwendet ausschließlich ein hochwertiges Premium-Folat, dass zu 99,9% aus reinem L-(6s)-5-Methylfolat besteht.

 

Vier Gründe, warum keine synthetische Folsäure verwendet werden sollte

Noch immer wird in vielen Folsäure-Präparaten synthetische Folsäure als Wirkstoff eingesetzt. Dies ist vor dem Hintergrund aktueller Forschungen nicht zu empfehlen. Die aktive Form L-Methylfolat bietet zahlreiche Vorteile gegenüber synthetischer Folsäure und ist dieser darum in allen Aspekten vorzuziehen.2

1.  Folsäure ist nicht biologisch aktiv

Synthetische Folsäure hat keine direkte biologische Wirkung, sondern muss vom Körper erst in bioaktives Folat umgewandelt werden.

2.  Synthetische Folsäure reichert sich im Körper an

Diese Umwandlungskapazität des Körpers für synthetische Folsäure ist begrenzt. Bei der Einnahme von mehr als 200µg synthetischer Folsäure pro Tag reichert sich darum unverwertete Folsäure im Körper an und stört so möglicherweise verschiedene biologische Abläufe.19

3.   MTHFR-Polymorphismus: Viele Menschen können synthetische Folsäure nicht verwerten

Fast die Hälfte aller Menschen weisen einen Gendefekt auf, der die Fähigkeit des Körpers mindert, Folsäure in das aktive Folat umzuwandeln.21

Dieser als MTHFR-Polymorphismus bekannte Gendefekt kommt in zwei Formen vor:

MTHFR-C677T heterozygot

30%

30-40%

MTHFR-C677TT homozygot

70%

5-15%

 

Menschen mit einer solchen MTHFR-Mutation, können synthetische Folsäure nur sehr schwer verwerten und sind auf eine direkte Zufuhr natürlicher Folsäure oder des aktiven L-Methylfolat angewiesen.22

4. Synthetische Folsäure: Gefährlich bei Vitamin-B12-Mangel

Folate werden im Körper im sogenannten Folatzyklus verstoffwechselt. Je nachdem welcher Wirkstoff verabreicht wird, setzt die Supplementation an verschiedenen Punkten dieses Zyklus an.

Die Einnahme synthetischer Folsäure kann die Blutwerte eines großen Blutbildes verbessern, liegt jedoch gleichzeitig ein Vitamin-B12-Mangel vor, steckt die Folsäure einige Schritte später im Folat-Zyklus fest – nur die Hälfte des Zyklus wird durch die permanente Zufuhr synthetischer Folsäure aufrecht erhalten, während die andere Hälfte brachliegt. Da die Blutwerte normal erschienen wird dieser Umstand aber oft zu spät entdeckt, im Schlimmsten Fall erst dann, wenn durch den B12-Mangel schon Schädigungen der Nerven auftreten.

L-Methylfolat zeigt diesen Verdeckungseffekt nicht: Liegt hier ein B12-Mangel vor, kommt der Folat-Zyklus insgesamt zum Erliegen, was sich sofort im Blutbild bemerkbar macht.

Vitamin B12 und Folsäure

Vitamin B12 und Folsäure wirken eng im Methylierungszyklus zusammen: Beide Kofaktoren sind nötig, um das schädliche Homocystein zu Methionin umzuwandeln.

In vielen Fällen macht es darum Sinn, beide Vitamine gemeinsam einzunehmen. Ein Ungleichgewicht dieser beiden Vitamine kann zu einem funktionellen Mangel führen und eine volle Wirksamkeit ist nur bei einer ausreichenden Versorgung mit beiden Nährstoffen gegeben.

Bei einem Vitamin-B12-Mangel steckt der Folat-Zyklus fest und Methylfolat reichert sich im Zellkern an. Ab einer bestimmten Konzentration kann sich dieses Überangebot an Methlyfolat negativ auf die genetische Stabilität auswirken.23

Aus diesem Grund bieten sich besonders praktische Kombi-Präparate an, die Folsäure und Vitamin B12 in einem ausgewogenen Verhältnis enthalten.

 

Quellen

1. Bailey LB. Folate in Health and Disease. Boca Raton: Taylor & Francis; 2010. http://www.crcnetbase.com/isbn/9781420071252. Accessed May 16, 2017.

2. Scaglione F, Panzavolta G. Folate, folic acid and 5-methyltetrahydrofolate are not the same thing. Xenobiotica. 2014;44(5):480-488. doi:10.3109/00498254.2013.845705

3. Lan X, Field MS, Stover PJ. Cell cycle regulation of folate-mediated one-carbon metabolism. Wiley Interdisciplinary Reviews: Systems Biology and Medicine. June 2018:e1426. doi:10.1002/wsbm.1426

4. Baggott JE, Tamura T. Folate-Dependent Purine Nucleotide Biosynthesis in Humans. Advances in Nutrition. 2015;6(5):564-571. doi:10.3945/an.115.008300

5. Stanger O. Physiology of folic acid in health and disease. Curr Drug Metab. 2002;3(2):211-223.

6. Crider KS, Yang TP, Berry RJ, Bailey LB. Folate and DNA Methylation: A Review of Molecular Mechanisms and the Evidence for Folate’s Role. Advances in Nutrition. 2012;3(1):21-38. doi:10.3945/an.111.000992

7. Chiang PK, Gordon RK, Tal J, et al. S-Adenosylmethionine and methylation. FASEB J. 1996;10(4):471-480.

8. Krawinkel MB, Strohm D, Weissenborn A, et al. Revised D-A-CH intake recommendations for folate: how much is needed? European Journal of Clinical Nutrition. 2014;68(6):719-723. doi:10.1038/ejcn.2014.45

9. Nationale Verzehrsstudie II – Ergebnisbericht, Teil 2. Max Rubner-Institut (MRI) Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel URL: http://www bmelv de/SharedDocs/Downloads/Ernaehrung/NVS_Ergebnisbericht Teil2 pdf. 2008.

10. Deutsche Gesellschaft für Ernährung. 13th  DGE-Nutrition Report. 2016. https://www.dge.de/fileadmin/public/doc/ws/dgeeb/DGE-Nutrition-Report-summary-2016.pdf.

11. World Health Organization, Nutrition for Health and Development. Guideline: Optimal Serum and Red Blood Cell Folate Concentrations in Women of Reproductive Age for Prevention of Neural Tube Defects.; 2015. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK294192/. Accessed August 28, 2018.

12. Cordero AM, Crider KS, Rogers LM, Cannon MJ, Berry RJ. Optimal serum and red blood cell folate concentrations in women of reproductive age for prevention of neural tube defects: World Health Organization guidelines. MMWR Morb Mortal Wkly Rep. 2015;64(15):421-423.

13. Greenberg JA, Bell SJ, Guan Y, Yu Y. Folic Acid Supplementation and Pregnancy: More Than Just Neural Tube Defect Prevention. Rev Obstet Gynecol. 2011;4(2):52-59.

14. De-Regil LM, Peña-Rosas JP, Fernández-Gaxiola AC, Rayco-Solon P. Effects and safety of periconceptional oral folate supplementation for preventing birth defects. Cochrane Database Syst Rev. 2015;(12):CD007950. doi:10.1002/14651858.CD007950.pub3

15. Prevention of neural tube defects: results of the Medical Research Council Vitamin Study. MRC Vitamin Study Research Group. Lancet. 1991;338(8760):131-137.

16. Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Folsäure in der Prävention. https://www.dge.de/presse/pm/folsaeure-in-der-praevention/. Accessed August 28, 2018.

17. Scholl TO, Johnson WG. Folic acid: influence on the outcome of pregnancy. Am J Clin Nutr. 2000;71(5 Suppl):1295S-303S.

18. Butterworth CE, Tamura T. Folic acid safety and toxicity: a brief review. The American Journal of Clinical Nutrition. 1989;50(2):353-358. doi:10.1093/ajcn/50.2.353

19. Troen AM, Mitchell B, Sorensen B, et al. Unmetabolized Folic Acid in Plasma Is Associated with Reduced Natural Killer Cell Cytotoxicity among Postmenopausal Women. The Journal of Nutrition. 2006;136(1):189-194. doi:10.1093/jn/136.1.189

20. Sweeney MR, McPartlin J, Scott J. Folic acid fortification and public health: Report on threshold doses above which unmetabolised folic acid appear in serum. BMC Public Health. 2007;7(1). doi:10.1186/1471-2458-7-41

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