• Die Nadeln des Lapsang Souchong
  • Der Aufguss desLapsang Souchong
  • Die Teefarm in Wuyi
  • Der Teeanbau über den Schluchten von Wuyi
  • Die Handernte des Lapsang Souchong
  • Die Lage von Wuyi
  • Die Lage von Wuyi
  • Teefelder an den Hügelhängen
  • Die Teepflanzen auf dem berühmten Boden von Wuyi

Lapsang Souchong
Highest Grade pest.frei


Eine Spitzenqualität des authentischen, handverarbeiteten Lapsang Souchong Schwarztees (Zheng Shan Xiao Zhong), aus dem Ursprungsterroir Wu Yi, pestizidfrei 50g
17,50 € (50g)
Inkl. 7% MwSt.
( 35,00 € / 100g )

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Besonderes:
  • Der originale und authentische "Lapsang Souchong"
  • Der historisch erste Schwarztee
  • aus dem Ursprungsterroir Wu Yi (武夷岩茶 Wu Yi Yan Cha, Felsentee)
  • edler, milder Rauchtee (nicht geräuchert)
 
CharakterWeich, rund, rauchig, fruchtig, seidig, intensive Pflaume, anhaltende Honigsüße im Abgang
TeefarmÜberregional anerkannte, privat geführte Teefarm
TerroirSandu Cun (Reg.), Fujian (Prov.), China
Ernte1. Frühlingsernte 2017, Ende April bis Anfang Mai, Handernte
CultivarFuyun No. 6 (福云六号), lokaler, nativer Cultivar Xiaocai (小菜茶)
Höhenlage300-500m 
 Oxidation97%, volle Oxidation
Welk-OxidationsprozessSonnentrocknung (2-3h), Indoor-Welken (ca. 24h), Rollen (2h), Oxidation (5-8h), finale Ofentrocknung (120°C,  80min)
BioPestizidfreier Anbau. Seit 2010 Umstellung auf Bio-Anbau, seit 2015 chinesisches Bio-Zertifikat 
Qualität97/100 P. (Kategorie Schwarzer Tee); Super Premium

Zur Übersicht unseres gesamten Schwarzer Tee-Sortiments.

  

Verkostung

Der Zheng Shan Xiao Zhong ist der historisch erste Schwarztee. Im Unterschied zu vielen Lapsang Souchong Rauchtees, die oft durch starken Rauch (offenes Feuer) ihre mindere Qualität kaschieren, glänzt unser Tee mit einer äußerst feinen Rauchnote (suppressed firing). Er produziert einen tief dunkelroten Aufguss, mit einem fein ausbalancierten, harmonischen Geschmack. Besonders weich und seidig am Gaumen, entfaltet er intensive Pflaumen- und Longananaromen, die von Rauchnoten umspielt werden. Abgerundet wird sein Geschmack durch die Tiefe und den langen, honigsüßen Abgang eines Wuyi Yancha.

Blatt

feinste, gedrehte, dunkelbraune Nadeln

Tasse

Tiefes, dunkles bernsteinrot

Besonderheit in Lage, Anbau und Verarbeitung

Das Wu Yi Shan-Gebirge im Nordwesten der Provinz Fujian gehört traditionell zu den berühmtesten Teeanbaugebieten Chinas. Auf einer Fläche, die in etwa dem Land Brandenburg entspricht, leben nur knapp 20 000 Menschen. Stark zerklüftete Felsmassive, dichtbewaldete Berge und wilde Flußläufe bilden den Hintergrund für einzigartige Teeanbaubedingungen.
Früher war das Gebirge ein Rückzugsgebiet für taoistische und buddhistische Einsiedler und Mönche. In der Sung-Dynastie begannen sie, sich in der abgeschiedenen Bergwelt anzusiedeln. Seit dieser Zeit wurde hier auch Tee angebaut, auf den Felsen, in den Schluchten, und auf den Hügeln ringsum.

Das Terroir mit seiner Karstlandschaft bietet exzellente Bedingungen für Tee. Das Regenwasser nimmt auf den Felsen und in den Kalksteinschluchten eine große Menge an Mineralien auf. Die natürliche Drainage wurde von den Mönchen und Bauern intensiv ausgebaut, so dass die Böden über die Zeit enorm angereichert wurden. Die Teepflanzen in den engen Tälern und an den Hängen können sehr viel davon aufnehmen.

Die für diesen Tee verwendeten Cultivare sind zum einen ein nativer, kleinblättriger Cultivar, Xiaocai (小菜茶), der aufgrund seiner tiefen Wurzeln besonders viele Nährstoffe aufnimmt. Zugleich machen ihn jedoch seine kleinen Blätter und Büsche sowie sein langsames Wachstum wenig ergiebig, so dass hier noch der Fuyun No. 6 (福云六号), ein großblättriger Cultivar zum Einsatz kommt, der speziell entwickelt wurde, um die Teeernteerträge zu erhöhen. Für diesen Spitzentee werden in traditioneller Handpflückung immer nur der jüngste Trieb zusammen mit den beiden darunterliegenden Teeblättern.

Die frisch gepflückten Blätter werden zuerst zum Welken ausgelegt. Speziell für diesen Tee ist das Welken über qualmenden Pinienholzfeuern. Diese geben dem Tee sein feines Raucharoma. Im zweiten Schritt werden die Blätter gerollt und geknetet, um die Zellstruktur der Blätter aufzubrechen, sodass die Blattenzyme die Inhaltsstoffe oxidieren, also mit Luftsauerstoff verbinden können. Dieser Prozess findet traditionell in Röstpfannen statt, was die Oxidation vollends stoppt. Zum Schluss werden die Blätter in ihre charakteristische gedrehte Nadelform gerollt und getrocknet. Diese Trocknung findet zunächst über offener Flamme, dann jedoch über qualmenden Pinienholzfeuern statt.

Originalität

Dieser Tee stammt zu 100% von dem o.g. Teefeld in Sandu Cun, Direktbezug vom Teefarmer.

Die sehr anerkannte Teefarm wird privat betrieben. Inmitten der Hügel und Felsen von Wuyi gelegen, wird der Tee in kleinen Parzellen von 300-500 qm auf dem berühmten, nährstoffreichen roten Boden der Region angebaut. Der Betrieb besitzt in China das Bio-Zertifikat und gilt in der Region, als Pioniere des Bioanbaus von Tee.

Zubereitung

2 gut geh. TL, 80-85°C, 200-300ml, 2 Min.

Empfehlung des Teemeisters:
Mit heissem Wasser Teekanne und Teetasse ausspülen und vorwärmen.
80°C, 30-40 Sekunden x 4, danach ruhig etwas länger

Verpackung

Verpackt in einen besonders hochwertigen, luftdichten Aromaschutz-Beutel mit Zipper und Standboden. Durch eine 9-fache Beschichtung mit äußerst hoher Barrieresicherheit wird der Tee bestmöglichst vor Oxidation und vor Schadstoffeinflüssen geschützt.

Empfohlene Teekanne

Zur besonders aromatischen Zubereitung von Lapsang Souchong empfiehlt sich eine Teekanne aus rotem Naturton. Bei unserer Verkostung brachte eine rote Tokoname Kyusu die feinen Aromen noch stärker hervor. Alternativ eine hohe Glas-Teekanne mit integriertem Sieb zubereitet, in der der Tee frei schweben und ziehen kann.

Empfohlene Teedose

Ideal ist eine hochwertige Teedose aus Kirschbaumrinde (Vollholz, Kabazaiku Chazutsu). Alternativ eine günstigere, innen beschichtete, luftdichte Teedose.