Shiboridashi Tokoname
Gyokkō Yohen

Studio Gyokkō

ID
4840
Original japanische, handgedrehte flache Teekanne ohne Griff vom bekannten Studio Gyokko aus Tokoname, ideal für die Zubereitung von gehobenem japanischen Grüntee, roter Naturton, spezielle Kombination aus Reduktions- und Oxidationsbrand mit zufälliger Farbgebung (jap.: Yohen; 窯変), 80ml


Typ


Shiboridashi

Kiln Tokoname Yaki (常滑焼)
Studio Studio Gyokkō
Herkunft Tokoname (Reg.), Aichi (Präf.), Japan
Fassungsvermögen 80ml
Empfohlene Füllmenge Zum optimalen Gelingen und Ausgießen des Tees ist eine Füllmenge nur bis zum letzten Drittel des Gefäßes empfohlen.
Ton Shudei Naturton
Glasur unglasiert
Fertigung Der Deckel wurde auf den Kannenkörper passend eingeschliffen (Suriawase-Technik, すり合わせ), ein Zeichen von Originalität aus Tokoname.
Stempel Stempel des Studios
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ID
4840
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Tokoname Yaki

Tokoname ist eines der sechs alten Keramikzentren Japans. Hier wird seit dem 12. Jahrhundert hochwertige Irdenware hergestellt. Die dort noch vorhandenen, besonders eisenhaltigen Tonvorkommen sind für den charakteristischen roten Scherben verantwortlich, der zusammen mit dem Oxidationsbrand so eintscheidend für die Optimierung des Teegeschmacks ist. Ein spezielles Merkmal der Fertigung von Shiboridashi aus Tokoname sind die von Hand eingeschliffenen, und entsprechend passgenauen Deckel.

Studio

Studio Gyokkō 玉光

Bei dem von Meister Gyokkō Yoshitaka Umehara geführten Studio Gyokkō handelt es sich um eine der renommiertesten Manufakturen in Tokoname. Seit seiner Gründung hat sich das Familienunternehmen der Vision verschrieben, qualitativ und künstlerisch hochwertigste Teekeramiken zu bezahlbaren Preisen zu produzieren. In Meister Gyokkōs Worten: "Mein Ziel ist es in der Zusammenarbeit als Team handgefertigte Kyusu für jedermann herzustellen. Ich bin fest davon überzuegt, dass sich das volle Potential japanischer Tees am besten in dieser Art von Teekanne entfalten kann."

Passend für

Besonders empfohlen für folgende japanische Grüntees:

Geeignet für alle japanischen Sorten aller Ernten

Irdenware aus Reduktionsbrand verhilft dem Grüntee zu einem größeren und ausgewogenerem Körper und bringt somit insgesamt die Aromastoffe und den allgemeinen Geschmack besser zu Geltung. Zugleich werden Spitzen und individuelle Charakteristika aber etwas geglättet. Diese Kyusus können als Allrounder für alle Grünteesorten bezeichnet werden.

Es empfiehlt sich, auf Dauer möglichst nur die oben empfohlenen ähnlichen Teetypen in der selben Kyusu zu verwenden. Die innen unglasierte Kyusu entwickelt im Zusammenspiel mit dem jeweiligen Tee eine Patina, die den Geschmack über die Zeit verbessert und intensiviert. Auch aus diesem Grund sollte möglichst kein kalkhaltiges Leitungs- oder Flaschenwasser, sondern ein weiches, kalkarmes Wasser (ähnlich einem natürlichen Bergquellwasser) eingesetzt werden.

Anwendung

Eine Shiboridashi sollte vor der eigentlichen Teezubereitung zunächst mit warmem Wasser angewärmt werden, damit der Ton besser mit den Teeblättern reagieren kann. Erst dann werden die Teenadeln mit einem Holzlöffel hineingegeben. Fortgeschrittene und Kenner machen den Tee meist deutlich stärker, als Anfänger, die den intensiven Geschmack und die Bitterstoffe weniger gewohnt sind.

Das Wasser nun vorsichtig und langsam über die Blätter gießen, im Idealfall aus einem Yuzamashi (Gefäß zur Abkühlung des Wassers nach dem Kochen) aus gleichem oder ähnlichem Ton und Brand. Für beste Ergebnisse sollte das Wasser nur bis zum oberen Drittel der Shiboridashi Siebes gefüllt werden. Während der Ziehzeit bitte den Deckel schließen.

Zum Ausgiessen die Shiboridashi mit einer Hand so halten, dass der Daumen auf dem Knauf ruht. Darauf achten, dass die kleine Öffnung am Deckel auf gleicher Höhe mit der Tülle liegt. Dann den Tee langsam in mehreren Zügen in die Tasse ausgießen und frisch trinken. Falls mehrere Tassen befüllt werden, sollten diese in kleinen Schritten reihum eingegossen werden, um ein gleichmäßiges Ergebnis für alle Tassen zu erzielen. Am Ende des Ausgiessens die Shiboridashi mit beiden Händen vorsichtig, aber mit Nachdruck wiederholt ruckartig nach unten schwenken, um auch die letzten, besonders gehaltvollen Tropfen aus dem Tee zu gewinnen.

Pflege und Reinigung

Zur Pflege hochwertiger japanischer Keramik sollte grundsätzlich bei allen Zubereitungs- und Reinigungsschritten kalkarmes, weiches Wasser verwendet werden.

Nach dem letzten Aufguss den Tee vollständig aus der Shiboridashi entfernen und diese nur mit Wasser kräftig ausspülen. Innen nicht kratzen oder anderweitig reinigen. Schließlich die Kanne innen und außen mit kalkarmem, weichem Wasser nachreinigen, damit keine nachteiligen Kalkablagerungen entstehen. Außen mit einem sauberen Tuch kurz abreiben. Danach die Shiboridashi offen vollständig trocknen lassen, und nach dem Trocknen geschlossen für den nächsten Aufguss stehen lassen.

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