Sencha
Yame Ai Pest.Free

Contest Grade 99 P.

ID
5558
Außergewöhnlicher, herausragender Edel Sencha von beinahe feinstofflicher Vitalität aus dem besten Terroir im Grüntee Mekka Yame. Anbau komplett o. chemische Pflanzenschutzmittel, enorm elegantes und ausgewogenes Yame Aroma mit Matcha Süße und Umami im Nachgang, 40g
 
Besonderes
  • einer der renommiertesten Farmer und Pionier nachhaltigen Teeanbaus aus Yame
  • komplett pestizidfreier Anbau
  • mehrfach ausgezeichnet für Sencha und Gyokuro
  • aus dem Grünteedorf Kuroki, einer der besten Lagen im Spitzenterroir Yame
Charakter kraftvoll, feinstofflich vitalisierend, tiefes, elegantes Yame Umami
Teefarm die erste JAS-zertifizierte Farm in der Präfektur Furukawa, Anbau ohne Pestizide seit über 30 Jahren
Terroir Kuroki, Yame, Fukuoka
Ernte 1st (Ichibancha), Ende April
Cultivar Saemidori, Yabukita
Höhenlage 450m
Dämpfung Tief (Fukamushi)
Bio Anbau ohne chemische Pflanzenschutzmittel seit mehr als 30 Jahren
Medaillen World Green Tea Contest Silbermedaille
Qualität Qualität: 99/100 P. (Kategorie Sencha); Contest Grade
21,90 €
40g

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inkl. MwSt., exkl. Versandkosten

ID
5558
54,75 € / 100g
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Teefarm

Der Teegarten des Farmers liegt idyllisch und natürlich geschützt auf der Spitze des Kugiyama Berges auf 450m Höhe. Vor mehr als 30 Jahren gegründet, produziert er seitdem echte Yamecha Grüntees der höchsten Güteklasse – ohne, dass Böden oder Pflanzen jemals mit Pestiziden oder künstlichem Dünger in Kontakt gekommen wären. Das Wissen über optimale Anbaumethoden und Verfahren haben sich Vater und Sohn im Laufe der Jahre und zum Preis zahlreicher Rückschläge und harter Arbeit angeeignet. Bis heute werden Unkraut und Ranken einzeln per Hand von den Teepflanzen entfernt und bis heute sind es besonders die Böden mit ihrem lebendigen Reichtum an Mikroorganismen, welche die Grundlage für gesunde und widerstandsfähige Pflanzen bilden.

Aroma & Charakter

Verkostung

Außergewöhnlicher, beinahe feinstofflich energetisierender Sencha mit vollem Umami und vollendeter Eleganz, wie sie wohl nur nach Jahrzehnten der Erfahrung in der Herstellung von Grüntee vollbracht werden kann. Umami süße wie Matcha im Nachgang, auch für uns ein seltenes Erlebnis.

Blatt

Tiefes Senchagelb

 

SENCHA

Sencha ist der in Japan mit Abstand am meisten angebaute und getrunkene grüne Tee und bildet gewissermaßen das Rückgrat der japanischen Teetradition. Die Blätter werden traditionell nach der Ernte für 10 - 60 Sekunden gedämpft, mit heißer Luft getrocknet, geschüttelt und dann in mehreren Durchgängen zu kleinen flachen Nadeln gerollt. Das Geschmacksprofil des Sencha ist sehr vielseitig und bewegt sich zwischen süßen, frischen, grasigen Noten auf der einen und kräftig herben Edelbitternoten auf der anderen Seite, wobei Anbauregion und Qualität eine große Rolle spielen.

Anbau & Verarbeitung

Yamecha (八女茶)

Im Norden von Kyushu, der südlichsten unter den drei japanischen Hauptinseln, gelegen, ist die Präfektur Fukuoka und speziell die Region um Yame Stadt die Heimat der japanweit berühmten Yamecha (jap. 八女茶; Tee aus Yame). Mit 3% der Gesamtproduktion an Grüntee des Landes liegt Fukuoka an 6. Stelle, stellt aber hierbei volle 45% der Gesamtmenge des beschatteten Gyokuro her – unter anderem den hochverehrten und begehrten Dentou Hon Gyokuro. Diesen Titel dürfen nur die edelsten der edlen Schattentees aus Yame führen, welche nach speziellen, traditionellen Methoden hergestellt und vollständig mit Reisstroh beschattet wurden (Tana-Honzu Technik). Dieser einzigartige Fokus auf Qualität und Schattentees macht Yamecha zu den teuersten Grüntees Japans und liegt, neben der jahrhundertealten Tradition im Teeanbau, in den geradezu idealen geografischen Gegebenheiten der Region begründet.

Die Tsukushi Ebene und besonders die Becken der beiden Hauptflüsse Yames, der Yabe und der Chikugo, sind gerade am Morgen häufig in dichten Nebel gehüllt, welche einen naturgegebenen Schutz vor Sonnenlicht bieten und die Tees zur Bildung besonders vieler, Umami intensiven Aminosäuren anregen. Tees aus Yame werden daher auch gerne als “natürliche Gyokuros” bezeichnet und können hier besonders intensiv werden. Neben den Flüssen, welche außer dem reinen Bergquellwasser auch kühle und feuchte Luft in das Terroir bringen, geht dieser Nebel auch auf das starke Reizklima mit heißen Tagen und kalten Nächten – bis hin zu schneebedeckten Teesträuchern im Wintern – zurück. Darüber hinaus ist die Gegend um Yame äußerst niederschlagsreich, so fallen hier bis zu 2400mm jährlich und sorgen zusammen mit den lockeren, sediment-reichen Böden für eine konstante Umspülung der meist an Berghängen gelegenen Teefelder. Dieses Klima und die reichhaltigen Böden machen die Pflanzen besonders widerstandsfähig und tragen ihren Teil zum unverwechselbar vollen Yamecha Aroma bei.

Besonders verbreitet sind neben Yabukita (77%) auch der vollmundige Sencha Cultivar Kanayamidori (4%), die für Gyokuro und Kabuse beliebten Südcultivare Okumidori (4%)', Saemidori (4%) und der edle Yamakai (2%). Aber auch seltene Gourmet Cultivare wie Samidori, Okuyutaka, Gokou und Asatsuyu finden sich hier.

Der historische Ursprung des Yamecha liegt im Jahre 1423 und dem Wirken des Zenmeisters Shuzui, welcher von einem Aufenthalt in China den Anbau und die Verarbeitungsmethoden von Tee in der Ming-Art mitbrachte, bei welchem der Tee in einem Topf geröstet wird. Erst während der Edo Periode in der Mitte des 19.Jh. begann sich allmählich die Uji-Methode der Teeherstellung und damit das Dämpfen und Beschatten durchzusetzen und die ersten Senchas wurden, wenn auch in geringen Mengen und als Luxusgüter, produziert. Es folgte eine schrittweise Modernisierung der Teeproduktion und der langsame Aufbau einer Teeindustrie für Tees aus den unterschiedlichen Regionen Fukuokas, welche 1925 offiziell unter dem Namen Yamecha zusammengefasst wurden, um die besondere Qualität der gerösteten und gedämpften Grüntees zu betonen.

Heute gilt Yame in ganz Japan, neben Uji, als eine der führenden Teeregionen und erhält immer wieder die höchsten Auszeichnungen der prestigeträchtigsten Teewettbewerbe des Landes. So gewann Yamecha von 2001 bis 2012 durchgängig den prestigeträchtige MAFF Award für Gyokuro des japanischen Landwirtschafts-, Forstwirtschafts- und Fischereiministeriums und erhielt die gleiche Auszeichnung von 2014 bis 2019 in der Sencha Kategorie. Besonders häufig ausgezeichnet und dementsprechend begehrt sind hierbei Tees aus den Orten Kuroki-Cho, Kamiyou-Cho und nicht zuletzt Hoshino Mura, dem berühmten Bergdorf dessen Name jedem Gyokuro Liebhaber ein Begriff ist.

Zubereitung

Zubereitung

2 gut geh. TL, 50-60°C, 100-300ml, 2 Min. Geeignet für mehrere Aufgüsse.

Verpackung

Verpackt in einen besonders hochwertigen, luftdichten Aromaschutz-Beutel mit Zipper und Standboden. Durch eine 9-fache Beschichtung mit äußerst hoher Barrieresicherheit wird der Tee bestmöglichst vor Oxidation und vor Schadstoffeinflüssen geschützt.

Empfohlene Teekanne

Ideal ist für den Cultivar Saemidori eine violette Banko-Kyusu mit feinem Keramiksieb (bringt insbesondere die feinen Aminosäuren schöner hervor), alternativ eine schwarze Tokoname-Kyusu (Allrounder für alle Grünteesorten).

Empfohlene Teedose

Ideal ist eine hochwertige Teedose aus Kirschbaumrinde (Vollholz, Kabazaiku Chazutsu), alternativ eine günstigere, innen beschichtete, luftdichte Teedose.

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