Sakamoto Bio Teegarten

SAKAMOTO BIO TEEGARTEN

Ein Ausnahmeteegarten im Hochland Kirishimas, spezialisiert rein auf den Anbau von hochwertigen Bio-Gyokuros. Pioniere und Puristen im Bio-Gyokuro-Anbau bereits seit 1985. Die Teepflanzen werden nur einmal pro Jahr geerntet und geniessen lange Regenerationszeiten. Die Brüder Sakamoto entwickelten ein einzigartiges, holistisches Anbausystem, das jedes Jahr bessere Ernten besonders voller, nährstoffreicher und extrem natürlicher Bio-Gyokuros hervorbringt.

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Gyokuro Karigane Bio

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Gyokuro
Karigane Bio
Grüner Tee Japan

Shibushi, Kagoshima

10,90 € 100g
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Gyokuro Shibushi Organic

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Gyokuro
Shibushi Bio
Grüner Tee Japan

Shibushi, Kagoshima

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Gyokuro Shibushi Okumidori Bio

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Gyokuro Shibushi
Okumidori Bio
Grüner Tee Japan

Shibushi, Kagoshima

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Gyokuro Shibushi Saemidori (Geschenkschachtel optional erhältlich)

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Gyokuro Shibushi
Saemidori Bio
Grüner Tee Japan

Shibushi, Kagoshima

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Matcha Tee Gyokuro Bio

Matcha Tee
Gyokuro  Bio

Shibushi, Japan

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Gyokuro Teebeutel Shibushi Okumidori Bio

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Gyokuro Teebeutel
Okumidori Bio
Grüner Tee, Japan

Shibushi, Kagoshima

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Zu allen unseren Gyokuros

Das Terroir Shibushi - Erstklassige Lage im Vulkangebiet des Sakurajima in Kagoshima

Kagoshima ist die südwestlichste Präfektur auf der Insel Kyushu. Diese ist von warm-feuchtem, subtropischen Klima geprägt, das insbesondere in den Höhenlagen vorteilhaft für charakterstarke Teecultivare ist, da sich dort durch die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht ein Reizklima sowie durch die Luftfeuchtigkeit Hochnebel ausbildet.

Das Anbaugebiet Shibushi liegt im äußersten Süden der Präfektur. Hier kommen zu den klimatischen spezielle geologische Bedingungen hinzu, die ideal für den Teeanbau sind. Wie die gesamte Insel Kyushu ist auch die Ōsumi-Halbinsel durch vulkanische Aktivität aus dem Urmeer angehoben worden, was äußerst mineralreiche Böden durch maritime Sedimente mit sich brachte. Hinzu kommt die Nähe eines der aktivsten Vulkane Japans, des Sakurajima. Dieser sorgt seit Jahrtausenden für weitere hochmineralische Bodenschichten aus Vulkanasche in der Region.

Die gesamte Region gilt als enorm fruchtbar, berühmt sind etwa die wirklich gigantischen und zugleich nährstoffreichen und geschmacksintensiven Rettiche und die hocharomatischen, gehaltvollen mikan (Mandarinen). Aber eben auch der Teeanbau lässt sich hier besonders gut optimieren.

 

Sakamoto Bio Teegarten

Bei unserem Besuch auf der Teefarm, in der Mitte links Shuichiro Sakamoto, rechts sein Bruder Masato

 

Die Anbaumethoden - Natürlich, mineralstoffreich und in ständiger Weiterentwicklung

Mineralstoffe sind in vielfacher Hinsicht das Hauptanliegen der Brüder Sakamoto. Für sie stehen diese im Mittelpunkt der Gesundheit der Teepflanze und des Menschen, in erstaunlicher Parallelität. Sie hielten es bei so vorteilhaften geologischen Bedingungen für überflüssig, mit synthethischen Düngemitteln zu arbeiten. Daher arbeiten sie mit den mineralstoffreichen Böden und eigens angefertigten fermentierten und aktiven Düngern, sogenannten Bokashi. Diese wurden im Zuge des Korean Natural Farming (KNF) in den 20er Jahren des 20sten Jahrhunderts in Korea entwickelt, einem holistischen Farmkonzept, das inzwischen in vielen Teilen der Welt, immer den lokalen Bedingungen angepasst, praktiziert wird.

Japan war eines der ersten Länder, wo es extensiv übernommen wurde. Eine der Grundannahmen dieser Praxis ist, dass gesunde und starke Pflanzen gar keine Pflanzenschutzmittel benötigen, da Parasiten und Insekten nur die ohnehin schwachen Pflanzen befallen würden. Um Pflanzen stark und resistent zu machen, müssen jedoch die Nährböden auf natürliche Art und Weise optimiert werden.

Der Bokashi auf der Farm in Shibushi besteht aus einer geheimen Rezeptur, die hauptsächlich auf Bio-Pflanzenresten, also Kompost, basiert, die mit Ferment angereichert werden. Dann wird noch Zeolith hinzugefügt, um dem Boden Ammoniak zu entziehen. Er wird zunächst bereits beim Setzen der Teepflanzen mit dem mineralischen Boden gut vermengt, so daß er auch nahe der Wurzeln der Pflanzen vorhanden ist. Durch die Fermentation wird der Dünger sehr aktiv und warm, er erreicht etwa 40°C. Die Pflanzen werden so natürlich genährt und gestärkt.

Diese Arbeit an den Böden ist so zeitintensiv, daß die Brüder Sakamoto sich rein auf den Verkauf der ersten Ernten ihrer Tees beschränken. Im Juli, dem heißesten Monat des Jahres, werden die Blätter nur nochmal gestutzt, um die Teebüsche zusätzlich vor Insektenbefall zu schützen. Die Erträge der zweiten und dritten Ernten werden ergänzender Bestandteil des Düngers.

Selbstverständlich müssen die Teepflanzen für die Herstellung von Gyokuro auch beschattet werden, damit dieser sein Umami in voller Intensität ausbilden kann. Dafür werden im Sakamoto-En auch spezifische, auf das Klima und die Windverhältnisse angepasste Methoden verwendet. Es handelt sich um ein zweistufiges Jikagise-System aus je einer silbernen und einer schwarzen Folienabdeckung besteht. Der Tee wird in der Regel für 20 Tage beschattet, wobei zunächst für eine Woche mit der schwarzen Folie gearbeitet wird. Diese lässt noch größeres Wachstum der Blätter zu, erlaubt aber eine geringere Ausbildung von Chlorophyll. In den folgenden zwei Wochen wird dann die silberne Folie verwendet, die das Wachstum der Blätter einschränkt, aber die Chlorophyllausbildung nochmal steigert.

 

Sakamoto Bio Teegarten

Der mit dem Bokashi vermengte Boden auf einem der Teefelder, so bioaktiv durch Fermentation, dass man die Wärme spürt

 

Die Tees - Unnachahmliche Geschmacksfülle mit höchstem Nährstoffgehalt

Im Resultat entstehen im Sakamoto-En Tees, die Jahr für Jahr ihre Qualität steigern konnten, ohne daß die Pflanzen zu großem Streß ausgesetzt oder die Böden ausgelaugt werden. Sie zeichnen sich durch optimal ausgebildetes Chlorophyll und einen größtmöglichen Gehalt an Aminosäuren aus, was ihnen ihre immense Tiefe, Würze und Süße verleiht.

In Rücksprache mit Wissenschaftlern der Universität Kagoshima entwickelte Shuichiro Sakamoto eine Reihe von Demonstrationstests, um nachzuweisen, dass seine Methoden Tees mit einem außerordentlichem Nährstoffgehalt hervorbringen. Die Teeblätter weisen schon eine andere, wesentlich höhere Zelldichte auf, wenn man sie ins Licht hält, was sich dann auch beim Vergleich unter dem Mikroskop bestätigte. Die Zellen von mit Kunstdüngern angebauten Teepflanzen hatten einen höheren Wassergehalt, waren jedoch vergleichsweise mineralisch unterernährt. Abgetrennte Zweige seiner Teepflanzen hielten sich auch wesentlich länger in einer Vase als welche aus konventionellem Anbau. Auch wenn man Teeblätter eine Stunde auskocht und den Sud für mehrere Tage stehen lässt, zeigt sich bei letzteren Tees ein starker Verlust an Farbe und Duft. Nicht jedoch bei seinen, deren Chlorophyllgehalt blieb stabil.

 

Sakamoto Bio Teegarten