Japanisches Gusseisen
Nanbu Tekki
Sujime Kobako

Suzuki Morihisa

ID
5676
Eine kompakte, runde Eisenschatulle (jap. Kobako 小箱) aus japanischem Gusseisen mit einfachem Faltmuster (jap. Sujime 筋目) in mehreren konzentrischen Kreisen. Von der altehrwürdigen Nanbu Tekki-Gießerei Suzuki Morihisa in Zusammenarbeit mit dem preisgekrönten Designstudio SIMPLICITY von Shinichiro Ogata.
 
Produkt Nanbu Tekki Eisenschatulle (Kobako)
Herstellung Morioka, Iwate, Japan
Studio Suzuki Morihisa in Kollaboration mit Simplicity
Maße Ø10 x 4,5cm
Gewicht 0,4kg
Material Gusseisen
Decoration Sujime Muster
Stempel Siegel auf der Unterseite
Verpackung Kartonbox
120,00 €

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ID
5676
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Suzuki Morihisa
鈴木盛久

Suzuki Morihisa wurde 1625 gegründet und ist eine der ältesten Nanbu Tekki Gießereien in Iwate. Zusammen mit vier anderen Gießermeistern wurde Suzuki der ersten Generation vom herrschenden Nanbu-Clan eingeladen, sich in Morioka niederzulassen, wo er eine wichtige Rolle bei der Begründung der japanischen Gusseisen-Tradition spielte. Das Familienunternehmen wird derweil in der 16. Generation geführt und kann stolz zurückblicken auf zwei bemerkenswerte Premieren in der Geschichte von Nanbu Tekki: Der Meister in 13. Generation wurde zum “Immateriellen Kulturgut Japans” ernannt und die Meisterin in 15. Generation sticht heraus als erste weibliche Metallgießerin in Iwate. Mit ihren robusten Eisenarbeiten bewahrt Suzuki Morihisa die traditionellen Fertigungstechniken und gibt hierdurch dieses Know-How an die kommenden Generationen weiter.

Nanbu Tekki 南部鉄器

Die Ursprünge von Nanbu Tekki bzw. "Nanbu-Eisenwaren" lassen sich bis ins mittllere 17. Jahrhundert zurückverfolgen, als der Samurai-Clan der Nanbu buddhistische Altäre, Glocken und “Chagama”-Teekannen für die Ausstattung des neu errichteten Schlosses in Morioka (Präfektur Iwate) benötigte und hierfür geschickte Metallgießer aus ganz Japan zur Mitarbeit einlud. Obwohl der Name “Nanbu” mit den Kanji für “südliche Region” geschrieben wird, herrschte der Clan im Norden Japans, wo es reichliche Vorkommen von den für die Eisenarbeiten benötigten Rohstoffen gab. Die äußerst haltbaren Werkstücke der Nanbu Tekki-Tradition werden von vielen als die besten Metallarbeiten Japans angesehen und sind beliebte Erbstücke - insbesondere die gusseisernen Kessel oder Tetsubin, die auch bei Sammlern in aller Welt äußerst begehrt sind. Im Jahr 1975 wurde Nanbu Tekki als erstes traditionelles Handwerk Japans zertifiziert, weshalb die Bezeichnung seitdem ausschließlich für Gusseisenarbeiten aus den Städten Morioka und Oshu verwendet werden darf.

Pflege

Bei Verschmutzungen mit einem trockenen Tuch abwischen oder von Hand ohne Schwamm mit heißem Wasser waschen und anschließend mit einem Tuch trocknen (bitte beachten, dass sich dabei Farbe übertragen kann). Bitte nicht mit kaltem Wasser waschen und nicht mit Salz oder Öl in Berührung bringen.

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