• Matcha Schale  Miyako-nishiki
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Matcha Schale
Miyako-nishiki


Original japanische Matchawan aus Kyôto vom Studio Souhou

Diese prächtige und aufwendig von Hand bemalte Teeschale (chawan, jap. 茶碗) wird vom Studio Souhou in der alten Kaiserstadt Kyôto, Japan gefertigt. Die roten und gold gefassten Ahornblätter auf natürlichem Hintergrund zeigen den japanischen Herbst und geben dieser besonderen Matchaschale einen zugleich glanzvollen als auch sehr naturverbundenen Ausdruck. Matchawans sind für die traditionelle Zubereitung von Matcha (Grünteepulver) bestimmt. Kyôto ist für die Herstellung von Matchaschalen berühmt und galt in der japanischen Teekeramik als stilbestimmend. Das weltbekannte Steinzeug (toki, jap.: 陶器) und Porzellan aus Kyôto wird Kyô-yaki genannt.

Herbst-Ahornblätter-Motiv "Miyako-nishiki" - Handmalerei und Golddekor

Dieser edle Matchawan (jap.: 抹茶碗) wird auf der Töpferscheibe aus natürlichem Ton in die klassische Wan-Form (wannari, jap.: 椀形) gedreht. Die Matchaschale ist mit einer Asche-Feldspat-Glasur (hai-gusuri, jap.: 灰釉) versehen. Ihre außergewöhnlich schöne Anmutung erlangt sie durch die aufwendige Aufglasur-Handbemalung (uwa-etsuke, jap.: 上絵付け) mit dem, ähnlich wie die Kirschblüten im Frühling, verehrten und für Kyô-yaki typischen Ahornblättermotiv im japanischen Herbst. Zudem ist die Schale mit einem reichem Golddekor versehen. Der japanische Ahorn (Momiji, jap.: 紅葉) trägt im Herbst ein zauberhaftes Kleid aus außerordentlich stark leuchtenden roten und goldenen Blättern. Miyako-nishiki (jap.: 都錦) bedeutet übersetzt "Brokat der Hauptstadt". Vor dem 11. Jahrhundert kannte Kyôto verschiedene Bezeichnungen: Keishi (京師), Kyō (京), Miyako (都) oder Kyō no Miyako (京の都). Miyako bedeutet "der Sitz des kaiserlichen Hofes" oder "Hauptstadt". Die leuchtend roten und goldenen Ahornblätter verleihen der alten Kaiserstadt ein Antlitz aus edlem Brokat im japanischen Herbst. Der Ahorn ist in Japan ein sehr beliebter Baum, der im heißen Sommer Schatten spendet, im Herbst mit seinem Farbausdruck der Blätter verzaubert und im Winter mit einem besonderen Farbenspiel seiner Rinde entzückt.

Verpackung: Geschenkbox aus Holz


259,90 €
ID 0702, inkl. 19% MwSt.

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Produktdaten

  • Kiln (Ofen): Kyô-yaki
  • Herkunft: Studio Souhou, Kyôto, Japan
  • Mit Studio-Stempel
  • Farbe: Rote und goldfarbene Ahornblätter auf naturfarbenem Grund
  • Form: Wan-Form (wannari, jap.: 椀形)
  • Glasiertes Kyô-Steinzeug aus natürlichem Ton
  • Asche-Feldspat-Glasur (hai-gusuri, jap.: 灰釉)
  • Hand-Aufglasurmalerei (uwa-etsuke, jap.: 上絵付け)
  • Maße: ca. ø 11,5cm, H 8,5cm
  • Gewicht: ca. 210g
  • Verpackung: Geschenkbox aus Holz

Kyô-yaki

Unter Kyô-yaki versteht man Steinzeug und Porzellan, dass innerhalb und in der Umgebung der alten Kaiserstadt Kyôto hergestellt wird. Kyôto war über 800 Jahre Regierungssitz (von 794 bis 1603 n.Chr.). Selbst als 1603 Edo (das heutige Tokyo) zur neuen Kaiserstadt ausgerufen wurde, blieb Kyôto weiterhin das geistige und religiöse Zentrum Japans. Als solches zog es die fähigsten Kunsthandwerker Japans an, die durch den Adel sowie durch den kaufkräftigen Absatzmarkt unterstützt wurden. Dadurch erlangte Kyô-yaki einen besonderen Stellenwert in der japanischen Keramik. Über lange Zeit war es sogar stilbestimmend für das ganze Land.

Wasabi- und Kirei-sabi-Ästhetik

Aus Kyôto stammen denn auch die berühmten und von der Wabi-Ästhetik minimalistisch geprägten Raku-yaki. Zugleich ist Kyôto für seine äußerst elegante und farbenprächtige Teekeramik aus Porzellan und Steinzeug (das Kyô-yaki im heutigen engeren Sinne) bekannt, die ab dem 17. Jhdt. durch einen Wertewandel der Teemeister nach einem prunkvolleren Ausdruck (kirei-sabi-Ästhetik) stimuliert wurde. Vor allem die kunstvolle Aufglasurmalerei mit typischen Blumen-, Kirschblüten-, Jahreszeiten- und Ornamentsmotiven, die kobaltblau-weiße Unterglasurmalerei sowie spezielle Tenmoku-, Gohon-de- und Seladon-Glasuren haben einen herausragenden Ruf erlangt. Da in der Region Kyôtos seit jeher keine nennenswerten Tonvorkommen existieren, werden bis heute in den etwa 200 Studios spezielle Tone aus verschiedenen Regionen Japans verarbeitet.

  

Diese hochwertige Matcha Schale sollte am besten nur mit lauwarmen Wasser gereinigt werden. Spülen Sie die Schale nach jedem Gebrauch zügig aus und trocknen Sie sie mit einem sauberen Tuch. Matcha-Reste, die zu lange im Matchawan verbleiben oder austrocknen, oxidieren und können die Geschmacksgebung nachteilig beeinflussen.

Bitte die Matcha-Schale nicht im Geschirrspüler und nicht mit Reinigungsmittel oder Geschirrspülmittel reinigen. Ebenso sollte kein kochendes Wasser in die Schale gegeben werden.

Bei störenden Verunreinigungen können Matcha oder Grünteeblätter zur Reinigung verwendet werden. Dazu nimmt man eine Handvoll guten grünen Tees (ideal z.B. japanischer Sencha), lässt die Blätter nur wenige Sekunden in 70°C heissem Wasser ziehen und wischt damit anschließend die Schale sorgfältig aus. alternativ kann auch Matcha-Pulver dazu verwendet werden. Die antioxidative Kraft des grünen Tees wird für eine natürliche Reinigung sorgen, ohne den Geschmack zu beeinträchtigen.

Vor der ersten Nutzung empfiehlt es sich die Schale mit lauwarmen Wasser mehrfach auszuspülen und mit grünen Teeblättern oder Matcha auszureiben, so wie oben beschrieben. Ein eventuell vorhandener Geruch der neuen Schale wird dadurch neutralisiert.