• Herkunft des Hon Gyokuro Yamashita Takumi

Hon Gyokuro Yamashita Takumi


Der Nihoncha-Award Gewinner 2015, Meister-Gyokuro des Großmeisters Yamashita, Hoflieferant des Tenno. Handgepflückt und handgerollt (Temomi) aus der Top-Region Kyotanabe in Uji. Extrem ausdrucksstark, vollstes Umami und Chlorophyll, einer der besten Gyokuros Japans.


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Charakteräußerst volles Umami, extrem reich an Chlorophyll, sehr ausgewogen
Teefarmder Großmeister des Gyokuros, Yoshikazu Yamashita, betreibt direkt neben seinem Haus eine kleine Teefarm in der Top-Region Kyotanabe, umgeben von Natur mit dem Mt. Kannabi im Westen und dem im Osten gelegenen Kizu-Fluß. 
TerroirKyotanabe, Uji (Reg.), Kyoto (Präf.), Japan
Ernte1. Ernte 2018 (Ichibancha), Mitte Mai, Handpflückung (shigoki-zumi), nur die besten Knospen und Blätter
CultivarSamidori (100%)
Höhenlage25m ü.d.M.
Dämpfungkurz (Asamushi, ca. 20 Sekunden)
BeschattungVollbeschattung ca. 35 Tage, Tana-Honzu-Technik mit Kanreishi und Reisstroh
Biokeine, konventioneller Anbau
LabortestsRadioaktivität (Region zuletzt 08/2018)
MedaillenNihoncha-Award 2015 für diesen Takumi-Gyokuro (Takumi bedeutet "Meister" auf japanisch). Zahlreiche wichtigste Wettbewerbe und Medaillen, die der Großmeister Yamashita Zeit seines langen Wirkens bereits gewann.
Qualität99/100 P. (Kategorie Gyokuro); Contest Grade

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Yamashita

Meister Yamashita

Meister Toshikazu Yamashita (geb. 1934) ist der Gyokuro-Lieferant des kaiserlichen Hofes in Japan und der Grandseigneurs des japanischen Gyokuros. Er blickt mit seinen über 80 Jahren unter anderem auf sieben Auszeichnungen mit dem ersten Preis für den besten Gyokuro Japans und auf viele denkwürdige Ereignisse, wie z.B. eine Präsentation der Temomi-Kunst (japanisch 手揉み茶の製: Handrollen der Teeblätter) vor dem Kaiser und seiner Gemahlin im Jahre 1991, zurück.

Hon Gyokuro (dt.: traditioneller echter Gyokuro)

Die Präfektur Fukuoka mit ihrer Spitzenregion Yame führte 1997 die Definition Hon-Gyokuro, oder auch Dento Hon-Gyokuro (jap.: 伝統本玉露), als Qualitätssiegel für traditionell, authentisch hergestellte Gyokuros ein. Neben mehreren Kriterien, wie z.B. ein bestimmtes Düngungs- und Verarbeitungs-Management, spezielle natürliche Form des Teefelds, einer Beschattung von mehr als 16 Tagen, muss der Tee vor allem handgepflückt sein und mit Tana-Honzu-Technik (Reisstroh auf Rahmen) beschattet werden, um diesen Titel führen zu dürfen.

Contest Grade-Gyokuro (dt.: Wettbewerbs-Gyokuro)

Einmal jährlich findet in Japan die ""Zenkoku Cha Himpyo Kai"" (übersetzt: Nationaler Tee Verkostungswettbewerb) statt. Sie gilt als die höchste Instanz zur Verkostung von Tee. Die Sieger werden traditionell auch von der MAFF (dem japanischen Ministerium für Landwirtschaft) mit einem Preis geehrt (MAFF-Award). Bis zu 120 Farmer reichen auf dieser Veranstaltung ihre Tees zur Bewertung durch die nationale Tee-Jury ein. Ein weiterer wichtiger Wettbewerb ist der jährliche Nihoncha Award. Die Gewinner und die preisgekrönten Tees dieser nationalen Teewettbewerbe erzielen Spitzenpreise und sind schnell ausverkauft.

Verkostung

Äußerst volles Umami, extrem reich an Chlorophyll, sehr ausgewogen, aus der edlen Saatsorte Samidori, besonders ausdrucksstark und sehr nahrhaft, meisterliche Gyokuro-Vollendung.

Blatt

feinste, saftige, dunkelgrüne Nadeln

Tasse

leuchtendes, helles Grün

Besonderheit in Lage, Anbau und Verarbeitung

Das sehr kleine Teefeld liegt mit 25m ü.d.M. in einem für Gyokuro idealem, flachem Gelände, direkt neben dem Heim von Großmeister Yamashita, in der Top-Region Kyotanabe in Uji. Yamashita-san kann so das Teefeld täglich inspizieren und die Teepflanzen sorgfältig pflegen. Sein typisch japanisches Wohnhaus ist zugleich Manufaktur und Unterkunft in Einem. Der Name des Tees "Takumi" bedeutet im Deutschen "Meister" und deutet auf die meisterliche Verarbeitung hin. Die Blätter kommen nur mit achtsamen Händen in Berührung, vom Anbau und der Pflege während des Wachstums, der Handernte bis zum Handrollen (Temomi, japanisch 手揉み茶の製: Handrollen der Teeblätter) und der sanften Trocknung für 1 Stunde mit edler Bincho-tan-Kohle nach der Ernte. Nur die feinsten, langen und unversehrten Nadeln finden dafür Verwendung. Die Temperaturdifferenz zwischen Tag und Nacht ist groß, was die Qualität des Tees begünstigt. Es kommt nur ein organisch pflanzlicher Dünger zum Einsatz. Die Maschinen des Meisters sind sehr alt, Top-gepflegt und mit Holz- und Bambuselementen anstelle von Kunststoff ausgeschlagen. Wir haben in ganz Japan auch nicht annähernd eine ähnliche Tee-Manufaktur erlebt. Von diesem Gyokuro werden in jedem Jahr nur wenige Kilogramm hergestellt und wir schätzen uns sehr glücklich, einen der besten Gyokuros der Welt anbieten zu dürfen.

Originalität

Dieser Tee stammt zu 100% von dem o.g. Teefeld in Kyotanabe, Direktbezug von Yamashita.

Zubereitung

3 gut geh. TL, 50-55°C, 100-300ml, 2 Min. Geeignet für mehrere Aufgüsse.

Verpackung

Verpackt in einen besonders hochwertigen, luftdichten Aromaschutz-Beutel mit Zipper und Standboden. Durch eine 9-fache Beschichtung mit äußerst hoher Barrieresicherheit wird der Tee bestmöglichst vor Oxidation und vor Schadstoffeinflüssen geschützt. Der Tee wird von Hand in edles japanisches Araragi-Geschenkpapier eingeschlagen.

Empfohlene Teekanne

Ideal ist eine Vintage Banko-Kyusu aus 100% violettem Original-Banko-Ton. Auch gut eignet sich eine hochwertige, moderne violette Banko-Kyusu mit feinem Keramiksieb. Der Tee zeigt deutlich weniger schönes Umami und geringere Komplexität, wenn nicht in violettem Banko-Ton zubereitet.

Empfohlene Teedose

Ideal ist eine hochwertige Teedose aus Kirschbaumrinde (Vollholz, Kabazaiku Chazutsu), alternativ eine günstigere, innen beschichtete, luftdichte Teedose.