Hojicha Uji Yabukita Bio

Super Premium 96 P.

ID
5589-bio
Elegant sanfter und vollmundiger Hojicha aus einem der besten Terroirs im berühmten Uji, in seltener Bio Qualität von einem erfahrenen und renommierten Farmer, 80g

Besonderes

  • Elegant sanfter und vollmundiger Hojicha aus einem der besten Terroirs im berühmten Uji, in seltener Bio Qualität von einem erfahrenen und renommierten Farmer, besonders koffeinarm, 80g

 

Charakter sanft elegant, getreidig süß, herzhafter Nachgang
Teefarm Familiengeführte, renommierte Bio Teefarm
Terroir Minami Yamashiro, Uji, Kyoto (Pref.)
Ernte 1st (Ichibancha Karinaoshi), Juni 2020
Cultivar Yabukita
Höhenlage 225m
Dämpfung Kurz (Asamushi)
Röstung Sunairi Roasting 砂炒り
Bio JAS, EU-Bio zertifiziert seit 2016
Qualität 96/100 P. (Kategorie Hojicha); Super Premium
8,90 €
80g

Lieferung : 1-3 Werktage

inkl. MwSt., exkl. Versandkosten

ID
5589-bio
11,13 € / 100g
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Teefarm

Bio Tees aus der Spitzenregion Uji sind nach wie vor eine Seltenheit. Unser Farmer hat sich schon vor Jahren auf den Anbau von Spitzensencha und Gyokuros nach EU-Bio zertifizierten Kriterien entschieden und betreibt diesen mit großem Erfolg auf seiner familiengeführten Teefarm.

Aroma & Charakter

Verkostung

Ein Hojicha von eleganter, sanfter Süße mit röstigen Getreidenoten und einem herzhaft vollmundigen Nachgang

Blatt

Braun melierte Nadeln mit wenigen, schlankem Stängeln

Tasse

Leuchtendes Rosé-Orange

 

Hojicha

Für Hojicha, den japanischen Grünteeklassiker, werden die feinen Nadeln nach der Verarbeitung zu Sencha oder Bancha in speziellen Hojicha Röstern schonend gebräunt, wodurch sie malzig süße Aromen bis hin zu Karamellnoten entwickeln. Anders als auf dem Markt üblich verwenden wir für unsere Hojichas lediglich absolute Spitzenqualitäten und 1. Ernten, ein Unterschied, welcher sich sowohl auf Geschmack als auch Nährstoffgehalt äußerst positiv auswirkt. Aufgrund seines milden Charakters ist Hojicha in Japan auch während der winterlichen Feiertage ausgesprochen beliebt und wird sehr gerne nach üppigen Mahlzeiten und Festessen gereicht.

Anbau & Verarbeitung

Uji-cha (宇治茶)

Nur wenige Regionen in Japan sind so eng mit der Geschichte des grünen Tees verwoben wie Uji in der Präfektur Kyoto, die Wiege des japanischen Grüntees. Liegen die Wurzeln des legendären Namens Uji vor allem in vermahlenen Matcha, so ist die Region zugleich auch Heimat des legendären Nagatani Soen, der als einer der Erfinder der modernen Sencha Verarbeitungsmethode gilt und damit wie kaum ein anderer zur Bedeutung Ujis und Ujitawaras als Teezentrum beigetragen hat.

Die Region liegt in für den Teeanbau idealer geografischer Lage an den östlichen und südlichen Hängen des Kyoto Beckens der gleichnamigen Präfektur. Diese Lage in Verbindung mit den enorm sedimentreichen, von Ablagerungen des Uji Flusses über Jahrtausende genährten Erdschichten, führt zu idealen Bodenbedingungen, da die Wurzel der Pflanzen stets von Wasser umspült werden, ohne dass sich Staunässe bilden kann. Die meisten Felder liegen hierbei auf natürlich geformten Terrassen. Durch die umgebenden Bergketten sind die Felder außerdem optimal vor starkem Wetter geschützt und reichlicher Nebelbildung ausgesetzt. Diese sorgt nicht nur für Feuchtigkeit, sondern auch für eine natürliche Beschattung der Pflanzen, ein wichtiger Faktor für das intensive und berühmte Uji-Umami. Das starke Reizklima mit großen Schwankungen zwischen Tag und Nacht und großen Niederschlägen in den Regenzeiten tut sein übriges, um beinahe ideale Bedingungen für den Teeanbau zu schaffen.

Die Geschichte des Tees in Uji reicht bis ins frühe 12. Jahrhundert zurück und findet ihre Anfänge bei keinem geringeren als dem Zen Mönch Eisai, dem Urvater des japanischen Grüntees, der nach historischen Quellen die ersten Samen und Setzlinge aus China nach Japan brachte und einige hiervon an den Zenpriester Myoe Shonin weitergab, welcher hiermit die ersten Teefelder in Uji bepflanzte.

Unter wechselnder Protektion verschiedener Shogune konnte sich die Reputation von Ujicha stetig verbessern, so dass er gegen Ende des 16. Jahrhunderts als der beste Tee Japans galt und nicht mehr nur vom Kaiser sondern auch von der kulturellen Elite des Landes genossen wurde. Besonders im Zuge der Entwicklung und Ausarbeitung der Teezeremonie durch Sen No Riyku wuchs die Nachfrage nach gemahlenem Tee aus Uji stark, was in großen Teilen zum wirtschaftlichen Aufschwung der Region beitrug.
Im 16. Jahrhundert wurde darüber hinaus von teebauern in Uji die Ōishita Saibai genannte Methode der Beschattung erfunden, ein Vorläufer der heute bei den edelsten Schattentees zur Verwendung kommenden Tana Beschattung mit Reisstroh auf Rahmengestellen. Dieses Verfahren ermöglichte die Herstellung besonders süßer und umamistarker Tees und bot darüber hinaus einen natürlichen Schutz gegen Insekten und Umwelteinflüsse wie Frost und Hagel.

Diese Honcha genannten hochwertigen Tees waren allerdings lediglich den oberen Schichten der japanischen Gesellschaften vorbehalten. Um diesem Trend entgegenzuwirken, entwickelte der Farmer Soen Nagatani zu Beginn des 18. Jahrhundert die sogenannte Uji Methode, welche noch heute Grundlage für die Herstellung japanischer Senchas ist und sich auch durch Nagatanis Bestrebungen schnell in ganz Japan verbreitete.

Bis heute belegen Uji-chas bei nationalen Wettbewerben regelmäßig die ersten Plätze und werden besonders ob ihres einzigartig süß-vollmundigen Uji Umamis unter Teeliebhabern weltweit geschätzt.

Originalität

Dieser Tee stammt zu 100% von dem o.g. Teefeld in Uji. Direktbezug vom Teefarmer.

Bio-Zertifizierung

Zubereitung

Zubereitung (preparation)

2 gut geh. TL, 60°C, 200-300ml, 2 Min.

Verpackung

Verpackt in einen besonders hochwertigen, luftdichten Aromaschutz-Beutel mit Zipper und Standboden. Durch eine 9-fache Beschichtung mit äußerst hoher Barrieresicherheit wird der Tee bestmöglichst vor Oxidation und vor Schadstoffeinflüssen geschützt. Zudem wird jeder Beutel nach den besten Verpackungsstandards in Japan vakuumiert und etwas Stickstoff hinzugegeben, damit der Tee bestmöglichst vor Oxidation geschützt ist.

Empfohlene Teekanne

ideal ist für diesen Hojicha eine spezielle, braune Kyusu oder Dobin für Hojicha (entfaltet den besonderen Geschmackskörper besser) oder auch eine schwarze Tokoname-Kyusu mit feinem Keramiksieb (eher neutral).

Empfohlene Teedose

Ideal ist eine hochwertige Teedose aus Kirschbaumrinde (Vollholz, Kabazaiku Chazutsu), alternativ eine günstigere, innen beschichtete, luftdichte Teedose.

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