• Die Nadeln des Kamairicha Ureshino
  • Der Aufguss des Kamairicha Ureshino
  • Der preisgekrönte Teefamer Herr Shigeki Ota
  • Die bestens gelegenen Teeterassen von Ota Shigeki Seicha in Ureshino
  • Ichibancha - Die erste Ernte des Jahres von Ota Shigeki
  • Die Lage von Ureshino
  • Herr Ota bei der Qualitätskontrolle für seinen Tee
  • Die Teefelder von Ota Shigeki Seicha

Kamairicha Ureshino pest.frei


Super Premium Kamairicha von Ota Shigeki, dem führenden Kamairicha Teefarmer aus der Top-Region Ureshino in Saga, Japan, 80g
15,90 € 80g
Inkl. 7% MwSt.
(19,88 € / 100g)

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Besonderes:

  • vom Nihoncha Award Gewinner
  • aus Ureshino, einer der beiden besten Regionen für Kamairicha u. seine Ursprungsregion
  • Tannine-stark, da Kamairicha
  • Meisterhafter Blend aus sieben edlen Cultivaren (Markenzeichen von Shigeki Ota)
  • Kamairichas (ofengefeuert) sind im Vergleich zu Senchas (gedämpft) allgemein zurückhaltender, weniger intensiv, zugleich süßer, nussig, mit längerem Nachgeschmack

 

Charakter sehr rund, wärmend, süffig, ausgeprägt feine, leichte Röstnote, gehaltvoll, leichter Oolong-Charakter
Teefarm Ota Shigeki Seicha 太田重喜製茶, Hr. Shigeki Ota 太田重喜
Terroir Ureshino (Reg.), Saga (Präf.), Japan
Ernte 1. Ernte (Ichibancha), Mitte Mai, 2018
Cultivar Okumusashi 30%, Yabukita, 20%, Sayamakaori 10%, Tsuyuhikari 10%, Native 10%, Okumidori 10%, Sayamamidori 10%
Ofenfeuerung (Stop der Oxidation) Ofengefeuert, kurze Röstung bei 400°C, dann bei ca. 100°C
Makrobiotik / TCM leicht Yin
Höhenlage 150m ü. d. M.
Beschattung Jikagise, 7 Tage
Bio keine Zertifizierung, aber Anbau nach Bio-Prinzipien ohne Pflanzenschutzmittel bereits seit 1978
Labortests Radioaktivität (Region zuletzt 08/2018)
Besonderheit Der Teefarmer wurde 2014 für seinen Kamairicha Fujikaori mit dem Nihoncha-Award ausgezeichnet.
Qualität 96/100 P. (Kategorie Kamairicha); Super Premium

 

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Verkostung

Shigeki Ota's Spezialität ist eine besonders tiefe Kenntnis der Eigenschaften einer Vielzahl von Cultivaren. So hat er sich über die Jahre die Fähigkeit angeeignet, hervorragende Blends selbst aus einer Vielzahl verschiedener Cultivare herzustellen. Dieser Tee ist wunderbar rund, harmonisch und süffig. Eine schöne Komposition aus sieben verschiedenen Cultivaren, darunter der hocharomatische Tsuyuhikari. Durch die für Kamairicha typischen feinen Röstnoten wird er sehr gehaltvoll, so dass er fast den Charakter eines leichten Oolong Tees hat.

Blatt

feine, etwas hellere, grüne Kamaguri-Nadeln

Tasse

relativ dunkel, schön bernsteinfarben

Ureshino

Das Anbaugebiet Ureshino verfügt über äußerst fruchtbare, vulkanische Böden. Die Teefelder von Herrn Shigeki Ota liegen in äußerst schöner, unberührter Natur, verteilt auf 15 Teegärten auf 150 bis 500m Höhe. Bereits seit 1978 werden keine chemischen Pestizide/Herbizide mehr eingesetzt. Die Familie hat ihre eigenen, natürlichen Schutzmethoden entwickelt, beispielsweise aus Materialien wie Zucker, Holzasche, oder auch Essig. Zudem setzen sie Düngemittel immer nur ein, wenn wirklich nötig.

Kamairi

Diese Grünteesorte wird als Kamairicha (jap.: 釜炒り茶) verarbeitet (kama 釜 "kiln", iri 炒り "roast", cha 茶 "tea"), der in ganz ähnlicher Weise wie die meisten chinesischen Grüntees hergestellt wird. Die Oxidation wird durch eine Ofenbefeuerung (in China meist Pfannenröstung) gestoppt. Kamairicha gilt in Japan als Rarität und nur wenige Teefarmer haben sich auf diese besondere Sorte spezialisiert.

Ofen-/Pfannenfeuerung

Es existieren viele unterschiedliche Kamairi-Techniken. Historisch wurden die Kamairis auf einer mit hochwertigem Holz für gleichmäßige, langanhaltende Hitze befeuerten Pfanne bei unterschiedlicher Temperatur von Hand bewegt bzw. gerollt und gefeuert. In Miyazaki und Kumamoto (Aoyanagi-Technik) geschah dies hauptsächlich auf einer flachen Pfanne (Hiragama), auf der auch andere Erzeugnisse geröstet wurden. In Ureshino hingegen wurde der Tee typischwerweise in einer speziellen, etwa 45° geneigten Pfanne gefeuert. Heutzutage sind in Japan hauptsächlich Metallöfen mit Gas- oder elektrischer Befeuerung anzutreffen. Meist wird der Tee in verschiedenen Stufen zunächst relativ kurz bei etwa 300-400°C und anschließend bei ungefähr 100°C befeuert.

Kamairicha und Keramik: eine gemeinsame Herkunft aus China

Die Kamairicha-Technik gelangte ursprünglich mit der Keramiktechnik (Brennöfen) aus China nach Japan. Nach Ureshino brachte dies der Töpfer Hong Lin Min (紅令民) aus China im Jahre 1504. Nach Yame gelangte Kamairi sowie Teesamen aus China bereits im Jahre 1406 zum Reigan Tempel durch den japanischen Mönch Eirin Shyuzui. Seit dieser Zeit ist Kamairicha traditionell in Kyushu verankert. Teefarmen im nördlichen Hochland von Miyazaki sowie in Ureshino geniessen einen Ruf als Japans beste Kamairi-Farmer.

Kamairicha

Der Tee erhält durch die Ofenbefeuerung im Gegensatz zu gedämpften Grüntees ein spezielles, nussiges Aroma mit geringerer Bitterkeit, geringerer Adstringenz, weniger Chlorophyll und Grasgeschmack und süßerem, langem Nachgeschmack. Dieses wird Kamaka (jap.: 釜香) gerufen für Kama (釜, Pfanne / Kessel) und Ka (香, Aroma). Zugleich passt der Kamairicha exzellent zu reichhaltigem und salzigem Essen, wie es insbesondere in Kyushu beliebt ist.

Ota Shigeki Seicha (太田重喜製茶) ist ein auf Tamaryokucha und Kamairicha spezialisierten Familienbetrieb in der Top-Region Ureshino in fünfter Generation. Seit 1977 wird der Tee nach Bio-Vorgaben angebaut. Shigeki Ota wählt seltene Saatsorten aus den verschiedenen Lagen seiner Teefelder für meisterliche Blends und Single-Cultivar Tees aus den verschiedensten, teils sehr seltenen und edlen Cultivaren.

Herr Shigeki wurde 2014 für seinen Kamairicha Fujikaori mit dem Nihoncha Award ausgezeichnet.

Zubereitung

2 gut geh. TL, 60°C, 100-300ml, 2 Min. Geeignet für mehrere Aufgüsse.

Verpackung

Verpackt in einen besonders hochwertigen, luftdichten Aromaschutz-Beutel mit Zipper und Standboden. Durch eine 9-fache Beschichtung wird eine äußerst hohe Barrieresicherheit zum maximalen Schutz vor Schadstoffeinflüssen erreicht. Zudem wird jeder Beutel nach den besten Verpackungsstandards in Japan vakuumiert und etwas Stickstoff hinzugegeben, damit der Tee bestmöglichst vor Oxidation geschützt ist.

Empfohlene Teekanne

Dieser pfannengefeuerte Kamairicha kommt am besten in einer schwarzen Tokoname Kyusu mit feinem Keramiksieb zur Geltung. Alternativ ist auch eine Kyusu aus hochwertigem Porzellan geeignet (neutraler im Geschmack).

Empfohlene Teedose

Ideal ist eine hochwertige Teedose aus Kirschbaumrinde (Vollholz, Kabazaiku Chazutsu), alternativ eine günstigere, innen beschichtete, luftdichte Teedose.

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