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Hojicha Ichibancha Fujisako Bio


Super Premium Hojicha, 100% aus 1. Ernte vom Tamaryokucha, aus der Top-Region Kawabe in Kumamoto, von Fujisako, Spitzen-Teefarmer mit den höchsten Bio-Standards Japans (UltraBio), 80g

13,90 € 80g
Inkl. 7% MwSt.
(17,38 € / 100g)

Verfügbarkeit: Auf Lager

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Charakter Edel, komplex, kräftig natürlicher Charakter, große Tiefe, ausgeprägtes Röstaroma
Teefarm Kenichi Fujisako
Terroir Kuma (Kawabe, Sagara) (Reg.), Kumamoto (Präf.), Japan 
Ernte 1. Pflückung 2018 (Ichibancha), Ende April bis Mitte Mai
Cultivar Yabukita (50%) + Zairai (Native) (50%)
Höhenlage 200-400m ü. d. M.
Dämpfung tief (Fukamushi), ca. 60 Sek.
Röstung Röstung: kräftige Ofenröstung, sehr dunkle Farbe
Blatt feines Blatt vom Tamaryokucha, 30% Stängelanteil
Bio EU-Bio, JAS Organic seit 2005 (Anbau nach Bio-Richtlinien jedoch bereits seit 1978)
Labortests Radioaktivität (Region zuletzt 08/2018)
Qualität Qualität: 97/100 P. (Kategorie Hojicha); Super Premium

 

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Verkostung

Diese Hojicha Rarität verwendet nur Blätter erster Ernte vom eleganten Tamaroykucha sowie einen mittleren Stängelanteil von ca. 30%. Durch die Mischung des Yabukita mit der seltenen natürlichen, nativen Saatsorte (Zairai) und der kräftigen Röstung und Dämpfung (Fukamushi) wird der komplexe, kräftige und natürliche Charakter betont. Zugleich besitzt der edle Tee durch den beschatteten Tamaryokucha aus erster Pflückung eine ausgeprägte Eleganz und Komplexität. In der Tasse zeigt er eine kräftig dunkelbraune Farbe. Ein absoluter Spitzen-Hojicha.

Besonderheit in Lage, Anbau und Verarbeitung

Das Teefeld befindet sich auf dem sehr fruchtbaren Boden eines alten Ur-Sees, rundherum geschützt von den hohen Bergen Kumamotos mit einem vorteilhaften Mikro-Klima. Fujisako unterzieht sich extrem hohen Bio-Standards (wohl die höchsten in ganz Japan und weit über dem JAS-Standard gelegen). Das Teefeld ist bereits seit 1978 pestizidfrei. Die Teepflanzen werden in perfekter Symbiose mit der umgebenden Fauna und Flora angebaut und seit 2010 wird nicht einmal mehr Dünger benötigt. Fujisako verwendet für die Verarbeitung sehr alte Maschinen, die den heutigen Geräten in punkto Qualität überlegen sind. Die Teepflanzen besitzen eine außerordentlich hohe natürliche Kraft und Energie, was sich auf den guten Geschmack des Tees überträgt. 

Originalität

dieser Tee stammt zu 100% von Fujisako, Direktbezug vom Hersteller.

Kenichi Fujisako 藤迫健一 "UltraBio"

Kenichi Fujisako zählt zu den ersten und führenden Qualitäts-Bio-Teefarmern Japans mit dem höchsten Bio-Standard überhaupt. Die Teefelder liegen auf einem See aus der Urzeit, was die große Fruchtbarkeit des Boden erklärt, in einem Tal ringsum von Bergen geschützt und mit einem besonderen Mikroklima versehen. Meister Fujisako wurde als erster Sohn eines Teefarmers geboren, der bereits seit 1946 Tee anbaute. Nachdem Kenichis Gesundheit durch Einatmen von Pestiziden auf den Teefeldern stark beeinträchtigt wurde, begann er bereits 1978 mit dem pestizidfreien Anbau und reinigte seine Böden auf systematische Weise mit großem finanziellem und technologischem Aufwand. Seitdem hat er die Kunst des natürlichen Anbaus zusammen mit seinem Sohn Satoru auf einen kaum vorstellbaren Bio-Standard optimiert:
- keinerlei Verwendung von Dünger (auch nicht natürlicher Dünger), aufgrund höchster mikrobiologischer Aktivität des Bodens die Teepflanzen werden völlig von symbiontischen Kräutern und Pflanzen überwuchert
- großer, symbiontischer Reichtum an Insekten und Tieren
- keinerlei Verwendung von Pflanzenschutzmitteln notwendig
- keine Verwendung großer Erntemaschinen, die den Boden verdichten
- Verwendung sehr alter Maschinen ohne Kunststoff in der Verarbeitung

Einmal jährlich findet in Japan die "Zenkoku Cha Himpyo Kai" (übersetzt: Nationaler Tee Verkostungswettbewerb) statt. Sie gilt als die höchste Instanz zur Verkostung von Tee. Die Sieger werden traditionell auch von der MAFF (dem japanischen Ministerium für Landwirtschaft) mit einem Preis geehrt (MAFF-Award). Bis zu 120 Farmer reichen auf dieser Veranstaltung ihre Tees zur Bewertung durch die nationale Tee-Jury ein. Daneben ist auch der jährliche, japanweite Nihon Cha Award hevorzuheben. Die Gewinner und die preisgekrönten Tees dieser beiden wichtigsten japanweiten Teewettbewerbe erzielen Spitzenpreise und sind schnell ausverkauft.

1985 gewann der Teefarmer den berühmten MAFF Award für seinen Tamaryokucha; zum 1. Mal gewann ein pestizidfrei angebauter Tee diesen Award

Zubereitung

2 gut geh. TL, 60°C, 200-300ml, 2 Min.

Verpackung

Verpackt in einen besonders hochwertigen, luftdichten Aromaschutz-Beutel mit Zipper und Standboden. Durch eine 9-fache Beschichtung mit äußerst hoher Barrieresicherheit wird der Tee bestmöglichst vor Oxidation und vor Schadstoffeinflüssen geschützt.

Empfohlene Teekanne

Ideal ist für diesen Hojicha eine spezielle, braune Kyusu oder Dobin für Hojicha (entfaltet den besonderen Geschmackskörper besser) oder auch eine schwarze Tokoname-Kyusu mit feinem Keramiksieb (eher neutral).

Empfohlene Teedose

Ideal ist eine hochwertige Teedose aus Kirschbaumrinde (Vollholz, Kabazaiku Chazutsu), alternativ eine günstigere, innen beschichtete, luftdichte Teedose.

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