FUJISAKO BIO TEEGARTEN

Kenichi Fujisako zählt zu den ersten und führenden Qualitäts-Bio-Teefarmern Japans und hat dort den höchsten Bio-Standard, den wir bislang finden konnten. Herr Fujisako wurde als erster Sohn eines Teefarmers geboren, der bereits seit 1946 Tee anbaute. Nachdem seine Gesundheit durch Einatmen von Pestiziden auf den Teefeldern stark beeinträchtigt wurde, begann er bereits 1978 mit dem pestizidfreien Anbau und reinigte für diesen Neustart zudem seine Böden auf systematische Weise mit größtem Aufwand. Seitdem hat er die Kunst des natürlichen Anbaus zusammen mit seinem Sohn Satoru kontinuierlich weiterentwickelt. Bereits 1986 kulminierten diese Bemühungen mit dem MAFF-Award für seinen Tamaryokucha. Er produziert neben diesem auch Banchas, Oolongs, und Hojicha.

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Bancha Fujisako Bio

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Fujisako Bio
Grüner Tee Japan

Kuma, Kumamoto

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Meban Fujisako Bio

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-10% Bancha Fujisako Bio 500g

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Fujisako 500g Bio
Grüner Tee Japan

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Tamaryokucha Kumamoto Fujisako Bio

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Tamaryokucha Kumamoto
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Hojicha Ichibancha Fujisako Bio, 80g

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Hojicha Ichibancha Fujisako Bio
Grüner Tee Japan

Kawabe, Kumamoto

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Aged Oolong Tee Akacharyoku Fujisako Bio

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Akacharyoku
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Kumamoto, Japan

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 Die geschützte Tallage in Kumamoto

Das Terroir - Naturidyllisch, geschützt und mit optimalem Mikroklima

Der Teegarten liegt abgeschieden auf 230m Höhe in einem kleinen Tal nahe des Flusses Kawabe im Hochland von Kumamoto. Dieser Teil von Kumamoto liegt auf einem See aus der Urzeit, was die große Fruchtbarkeit des Boden erklärt. Zudem findet sich hier, wie an vielen Orten Kyushus, viel Vulkanasche im Boden, die besonders gut Wasser speichert und dabei mit Mineralen anreichert.

Das Tal wird ringsum von Bergen geschützt, und ist mit bester Drainage und einem besonderen Mikroklima versehen. Während im Sommer mitunter bis zu 40° erreicht werden, muss Herr Fujisako im Winter bisweilen Frostschutzabdeckungen einsetzen. Diese Temperaturunterschiede stärken die Pflanzen und führen zu noch höheren Nährstoffgehalten. 

Als weiteren Schutz vor bei bestimmten Windverhältnissen, die Pflanzenschutzmittel von anderen Farmen herantragen könnten, pflanzte Herr Fujisako vor 30 Jahren rings um seine Teefelder Baumreihen an, die damals schon über drei Meter hoch waren. Seitdem sind bei Tests von Fujisako's Tees absolut keine Pestizide mehr nachweisbar gewesen.

 

 Zwischen den Teesträuchern wachsen auch Gräser und Moose - ein intaktes Biosystem

Die Anbaumethoden - absolut keine Chemie und größtmögliche Naturbelassenheit

Herr Fujisako genießt in der Welt des japanischen Tees einen nahezu legendären Ruf. Als er 1977 den Umstieg auf sein extrem forderndes Bio-Konzept ankündigte, wurde er fast noch verlacht, und er galt als exzentrischer Außenseiter. Er investierte zunächst rund 2 Millionen € in die Reinigung und Aufbereitung des Bodens, sodass dieser keine Spuren mehr von den zuvor eingesetzten Pestiziden enthielt. Daraufhin dauerte es fast 8 Jahre, bis die Farm überhaupt marktfähigen Tee produzierte. Eine harte Zeit, an der die Familie fast zerbrach. Inzwischen berät er jedoch eine Vielzahl jüngerer Bio-Teefarmer, oder auch Farmer, die auf Bio-Anbau umstellen möchten. Insbesondere, seitdem er 1985 den bedeutenden MAFF-Award für seinen Tamaryokucha gewann, das erste Mal überhaupt, dass dieser Preis an einen Bio-Tee ging.

Kern seiner Philosophie ist der konsequente und rigorose Verzicht auf den Einsatz jeglicher Chemie bei der Schädlingsbekämpfung und beim Dünger. Er lässt seine Pflanzen unbehelligt und behutsam in einem intakten Biosystem wachsen. Entsprechend sehen seine Teefelder auch vergleichsweise ungewöhnlich aus. Am Boden zwischen den Pflanzenreihen wachsen Gräser und Moose, eine Vielzahl von Insekten fliegt herum, Spinnen bauen ihre Nester. Mit seinem über Jahrzehnte maßvoll eingesetzten Bio-aktiven Dünger, der nur aus pflanzlichen und maritimen, GMO-freien Abfallstoffen aus der Region besteht und zunächst für 6 Monate fermentiert, hat er eine Bodenqualität erreicht, die ihresgleichen sucht. Es soll sich anfühlen, als gehe man über einen weichen Teppich, sagen Besucher.

Für die wenigen Handgriffe, die für den Zuschnitt der Pflanzen benötigt werden, gehen Herr Fujisako und seine Mitarbeiter entsprechend fast wie auf Zehenspitzen. Moderne, effizientere Maschinen werden nicht eingesetzt, dafür ist das Biosystem zu empfindlich. Fujisako verwendet alte, leichte Handmaschinen mit vielen Bambusteilen, die er sorgfältig pflegt und in Schuß hält. Auch für die Weiterverarbeitung werden alte Maschinen verwendet. Diesen Maschinen wird auch eine wesentlich höhere Verarbeitungsqualität zugesprochen, die Bambusteile fördern die Ausprägung des Geschmacks.

 

 Die Maschinen mit ihren Bambusbestandteilen, für die optimale, schonende Verarbeitung

Die Tees - Unvergleichliche Natürlichkeit mit großer Kraft

Doch noch etwas zeichnet Herrn Fujisakos Methoden aus, und zwar seine Teepflanzen. Diese sind, im Kontrast zu denen auf den meisten Teefarmen (auch im Bio-zertifizierten Bereich), um die 60 Jahre alt. Sie wurden zum Teil bereits von seinem Vater bei Gründung der Teefarm gepflanzt. Jüngere Pflanzen setzt Herr Fujisako auch noch, dann allerdings nicht mit Stecklingen, sondern mit althergebrachten Saaten, was wesentlich zeitaufwändiger ist, seiner Ansicht nach aber auch zu gesünderen Pflanzen führt, da sie tiefere und stärkere Wurzeln ausbilden. Er schätzt, dass seine Pflanzen so bis zu 300 Jahre oder älter werden können.

Auf konventionellen Teefarmen, sowie auf Bio-Teefarmen, wo intensiv gedüngt wird, werden die Pflanzen höchsten 10 Jahre alt, und dann ausgetauscht. Sie sind dann einfach übersättigt und ausgelaugt, zudem werden sie dann extrem anfällig für Krankheiten und Schädlinge. Oft wird diese Gelegenheit genutzt, auf dem jeweiligen Feld dann den Cultivar zu wechseln, um eine größere Vielfalt im Angebot zu haben. Fujisakos Pflanzen hingegen haben über die Jahre eine enorme Robustheit entwickelt, und sind so auf natürliche Art und Weise besonders resistent. Das erlaubt ihm auch, Teeblätter vier bis fünfmal im Jahr zu ernten, da dies den Pflanzen nicht so viel ausmacht. Er verläßt sich dafür jedoch nicht auf die offiziellen, JAS-vorgegebenen Erntezeitpunkte, sondern entscheidet dabei ganz nach Gefühl und nach dem Zustand der Pflanzen.

Er verzichtet auch auf eine besonders große Bandbreite an Cultivaren. In erster Linie verwendet er den autochthonen Zairai, von ihm auch Yamacha genannt. Dieser wird sonst in Japan nur selten angebaut. Mit Fujisakos Methoden und aufgrund des Alters der Pflanzen entwickeln die daraus gefertigten Tees eine besondere, natürliche Energie, mineralische Fülle und urwüchsige, ruhige Kraft, die ihresgleichen sucht.

 

 Zum Teil findet die Ernte auch von Hand statt

 

 Es wimmelt von Insekten, die jedoch den Teepflanzen keinen Schaden antun

 

 Kenichi Fujisako und sein Sohn Satoru bei der Ernte