3 J.
gelagert
  • Aufguss des Sannenbancha Tokusen
  • Nadeln des Sannenbancha Tokusen
  • Gokase in Miyazaki - obwohl es sich noch in der tropischen Klimazone befindet (im Sommer bis zu 33°C), herrschen hier ebenfalls sehr niedrige Nacht- und Wintertemperaturen (teils -10°C)
  • Im Winter kommt es hier durchaus zu Schneefall und Frost
  • Unser Tokusen wird nach traditioneller Art Holzbefeuert - Makibi-handgeröstet
  • Herkunft des Sannenbancha Tokusen Bio
  • Für diese Grüntee-Rarität werden vorwiegend die groben, im Herbst gepflückten Blätter verwendet
  • Die besondere Ofenfeuerung verleiht dem Sannenbancha eine sehr angenehme, leichte Röstnote
  • Unser Sannenbancha gedeiht in subtropischer Klimazone
  • Mr. Miyazaki bei der Tee-Verarbeitung
  • Mr. Miyazaki bei der Pfannenröstung
  • Die Mitarbeiter von Mr.Miyazaki
  • Für die Ofenbefeuerung wird aromatisches Zedernholz aus dem Umland gesammelt
  • Verarbeitung als Kamairicha (Ofengefeuert)
  • Die Leidenschaft Herrn Miyazakis liegt neben der Reinheit seiner Tees auch in der Kreation und Mischung natürlicher Gesundheitstees, wie Kenkochas. Im Kräutergarten von Mr. Miyazaki
  • Mehrfach durch höchste Preise ausgezeichnete Teefarm - Miyazaki Sabo

Sannenbancha Tokusen Bio


Unser bester, komplexer Spitzen-Sannenbancha, volle 3 Jahre gereift (Jukusei), mehrfach preisprämierte Bio-Teefarm Miyazaki Sabo aus Gokase, Rarität, 100g


11,90 € 100g
Inkl. 7% MwSt.
(11,90 € / 100g)

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Besonderes:

  • Herbstlese mit 70% Blättern
  • volle 3 Jahre gereift (Sannen)
  • sehr hoher Gehalt spezieller Polysaccharide (Herbstlese, milde Süße)
  • basisch-mineralisch, sehr koffeinarm
  • Kamairicha und Makibi-handgeröstet (Kleinstchargen)
  • Rarität
 
Charakter ausgeprägt süß, elegant, mild, basisch-mineralisch, leichte Röstnote
Teefarm Miyazaki Sabo 宮崎茶房, Mr. Ryo Miyazaki 宮崎亮 
Terroir Gokase, Nishiusuki-gun (Reg.), Miyazaki (Präf.), Japan
Ernte Oktober, 2015
Cultivar Blend aus Yabukita, Kanayamidori und Miyamisayaka sowie 16 weitere (alle Cultivare der Teefarm)
Dämpfung keine, Verarbeitung als Kamairicha (Ofengefeuert)
Röstung Röstung von Hand: ca. 200°C für 10min, traditionelle Holzbefeuerung (Makibi) mit Zedernholz
Makro­biotik/TCM stark Yang (je nach Zubereitung, siehe unten)
Höhenlage 600-750m ü.d.M.
Beschattung keine
Bio EU-Bio, JAS Organic, seit 1983
Labortests Radioaktivität (Region zuletzt 08/2018)
Medaillen Mehrfach durch höchste Preise ausgezeichnete Teefarm (siehe unten)
Qualität 98/100 P. (Kategorie Sannenbancha); Highest Grade


Zur Übersicht unseres gesamten Sannenbancha-Sortiments.

  

Verkostung

Für diese Grüntee-Rarität werden vorwiegend die groben, im Herbst gepflückten Blätter verwendet. Die Oxidation wird durch Ofenbefeuerung (Kamairicha) gestoppt. Der Tee wird danach volle 3 Jahre speziell gelagert und gereift und vorsichtig im traditionellen Holzfeuerungsverfahren (Makibi) mit feinstem Zedernholz in kleinen Chargen von Hand geröstet. Es ergibt sich ein ausgeprägt süßer, elegant milder, sehr koffeinarmer Sannenbancha. Die besondere Ofenfeuerung verleiht ihm eine sehr angenehme, leichte Röstnote.

Blatt

für Sannenbancha sehr feine Blätter und Stängel

Tasse

relativ helles, leuchtendes Goldbraun in der Tasse

Besonderheit in Lage, Anbau und Verarbeitung

Jukusei Sannenbancha

Es handelt sich um einen authentischen, volle 3 Jahre gereiften (Jukusei 熟成) Sannenbancha. Diese Grünteesorte ist in Japan nur in kleinen Mengen zu finden und wird mittlerweile als begehrte Rarität gehandelt.

Kamairi: Ofenbefeuerung

Diese Grünteesorte wird als Kamairicha (jap.: 釜炒り茶) verarbeitet (kama 釜 ""kiln"" iri 炒り ""roast"" cha 茶 ""tea""), der in ganz ähnlicher Weise wie die meisten chinesischen Grüntees hergestellt wird. Die Oxidation wird durch die Ofenbefeuerung bei typischerweise ca. 105°C für 40 Minuten gestoppt. Kamairicha gilt in Japan als Rarität und nur wenige Teefarmer haben sich darauf spezialisiert.

Kamairicha und Keramik: eine gemeinsame Herkunft aus China

Die Kamairicha-Technik gelangte ursprünglich mit der Keramiktechnik (Brennöfen) aus China nach Japan. Nach Ureshino brachte dies der Töpfer Hong Lin Min (紅令民) aus China im Jahre 1504. Nach Yame gelangte Kamairi sowie Teesamen aus China bereits im Jahre 1406 zum Reigan Tempel durch den japanischen Mönch Eirin Shyuzui. Seit dieser Zeit ist Kamairicha traditionell in Kyushu verankert. Teefarmen im nördlichen Hochland von Miyazaki geniessen einen Ruf als Japans beste Kamairi-Farmer.

Kamairicha

Der Tee erhält durch die Ofenbefeuerung im Gegensatz zu gedämpften Grüntees ein größeres, spezielles Aroma mit geringerer Bitterkeit, geringerer Adstringenz und süßerem Nachgeschmack. Dieses wird Kamaka (jap.: 釜香) gerufen für Kama (釜, Pfanne / Kessel) und Ka (香, Aroma). Zugleich passt der Kamairicha exzellent zu reichhaltigem und salzigem Essen, wie es insbesondere in Kyushu beliebt ist.

Gokase 五ヶ瀬

Die Teefelder von Miyazaki Sabo liegen in relativ großer Höhe (>500m) im nördlichen, bergigen Miyazaki. Obwohl es sich noch in der tropischen Klimazone befindet (im Sommer bis zu 33°C), herrschen hier sehr niedrige Nacht- und Wintertemperaturen (teils -10°C). Im Winter kommt es durchaus zu Schneefall und Frost kann auftreten von Anfang Oktober bis Ende April.

Originalität

Dieser Tee stammt zu 100% von dem o.g. Teefeld in Miyazaki. Direktbezug vom Teefarmer.

Miyazaki Sabō 宮崎茶房

Herr Ryo Miyazaki 宮崎亮 ist ein noch relativ junger und mittlerweile mehrfach preisgekrönter Farmer, der die Führung des Familienunternehmens in 1991 übernahm. Bereits früh gelangte er zum Bio-Anbau, da er selbst an einem durch Pestizide verursachten Hautproblem litt. Seine Eltern arbeiteten bereits seit 1983 daran, die Teefarm auf reine Bio-Richtlinien umzustellen, in Folge der schweren Krankheit eines Freundes als Resultat eines Unfalls mit Pestiziden. Im Jahre 2000 erhielt er schließlich die begehrte JAS-Bio-Zertifizierung.

Die Leidenschaft Herrn Miyazakis liegt neben der Reinheit seiner Tees auch in der Kreation und Mischung natürlicher Gesundheitstees, z.B. Sannenbancha, Mischungen mit Ingwer, Yuzu und verschiedenen Kräutern, aber auch japanischem Oolong. Mittlerweile werden so etwa 200 (!) verschiedene Tees individuell für seine Kunden gefertigt.

Miyazaki Sabo erhielt für seine Tees mehrfach die höchsten Auszeichnungen Japans. Insbesondere für die Kamairichas gewann Herr Miyazaki den MAFF Award 2016 und 2003 sowie den Nihoncha Award Special Prize in 2014. Ausserdem wurde ihm die Emperor's Trophy 天皇杯 des "Agriculture, Forestry, and Fishery Festival 農林水産祭" in 2002 verliehen. Für seinen schwarzen Tee erzielte er 2013 den Golden Award der England Great Taste Awards.

Zubereitung

Für besten Geschmack (ausgewogen und harmonisch, TCM: Yang)

1 gut gehäufter Esslöffel auf 0,2-0,3l Wasser, 60 °C, 2 Minuten

Als Kaltwassertee / Mizudashi (süßer und erfrischender, TCM: verringert das Yang etwas)

3 gut gehäufte Esslöffel auf 1l Wasser, bei Zimmertemperatur oder im Kühlschrank, 60 Minuten, in einer Mizudashi-(Kaltwasser)-Teekanne

Für einen stärkeren Tee (kräftiger und bitterer, TCM: betont das Yang maximal)

3 gut gehäufte Esslöffel auf 1l Wasser, kurz aufkochen, je nach Anwendung 5 bis 45 Min. bei kleinster Flamme kochen, dann abseihen.

Verpackung

Verpackt in einen besonders hochwertigen, luftdichten Aromaschutz-Beutel mit Zipper und Standboden. Durch eine 9-fache Beschichtung wird eine äußerst hohe Barrieresicherheit zum maximalen Schutz vor Schadstoffeinflüssen erreicht. Zudem wird jeder Beutel nach den besten Verpackungsstandards in Japan vakuumiert und etwas Stickstoff hinzugegeben, damit der Tee bestmöglichst vor Oxidation geschützt ist.

Empfohlene Teekanne

Für beste Eigenschaften ist ideal eine Dobin aus braunem Ton. Alternativ eine schwarze Tokoname-Kyusu (Allrounder für alle Grünteesorten), oder eine Glas-Kyusu mit großem Teesieb. Für die Kaltwasser-Zubereitung (Mizudashi) empfiehlt sich eine oder Mizudashi-Teekaraffe.

Empfohlene Teedose

Ideal ist eine hochwertige Teedose aus Kirschbaumrinde (Vollholz, Kabazaiku Chazutsu), alternativ eine günstigere, innen beschichtete, luftdichte Teedose.